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Eurovision Song Contest 2026 - Vienna calling (again)


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Sarah Engels hat ein Statement zur Feminismus-Aussage abgegeben:

Laut Sarah werde Feminismus heute sehr unterschiedlich verstanden und gerade im Netz oft missinterpretiert. Ihre persönliche Erfahrung: „Für mich wird das oft als aggressiv und männerfeindlich dargestellt.“ Doch das entspreche weder ihrem Verständnis noch ihrem Lebensstil. Für Sarah gehe es nicht darum, wie laut man online diskutiert oder andere belehrt, sondern „wie man lebt, was man vorlebt und was man wirklich für andere Frauen bewegt“.
 

TheYank

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Über die Moderatoren lässt sich sicher streiten, die waren vor allem in der Finalshow halt handzahm und Ostrowski wohl eine Fehlbesetzung für sowas... aber die Produktion an sich samt der Bühne und den Aufnahmen aus der Halle und die Inszenierung der einzelnen Beiträge der Künstlerinnen und Künstler waren doch absolut top, und das trotz engem Budgetrahmen?
Das sind doch die Basics. Gerade vom Personal sind eigentlich der Großteil Abgestellte der vereinten Bühnen.
 

LeZ

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Mit anderen Worten, ich war damals selbst verantwortlich dafür, was die Hänseleien mit mir machen.
Starker Beitrag, aber das Wort "verantwortlich" klingt etwas hart. Ich weiß auch nicht die perfekte Formulierung, aber etwas in der Art "wenn man selbst gut zu sich ist, ist man schon mal immer mindestens einer".

Ich hatte - vor 30 Jahren - in einer nicht so guten Phase die Eingebung, die ohne Zuhilfenahme von Drogen durch mehr oder weniger Meditation zustande gekommen ist: es wird sich nie jemand entschuldigen (dafür, was passiert ist / derjenige getan hat). Das war so ne Initialzündung, die sofort irgendwas verändert hat. Die zweite war, du musst dich mehr loben. Das hat sofort ein positives, dauerhaftes Gefühl ausgelöst, das ich zu dem Zeitpunkt über 10 Jahre nicht mehr hatte. Ohne Umweg über Worte, einfach als Empfindung. Vorher war ich in einer dauernden negativen Abwärtsspirale gefangen.
 

Brummsel

Grumpy Old Man
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Starker Beitrag, aber das Wort "verantwortlich" klingt etwas hart
Ja, ich weiß.
Beispiel:
Jemand sagt zu Dir: "Du machst mich wütend".
Dann macht er DICH verantwortlich für SEINE Gefühle.
Dann wäre die Gegenfrage erlaubt:
"Warum lässt Du Dich durch mich wütend machen? Muss ja nicht sein. Kannst es auch ändern".

Dieses "verantwortlich sein" meint im Grunde nur, dass man es überwiegend selbst in der Hand hat, welche Gedanken und Gefühle man (als Reaktion auf äußere Reize) entwickelt.
Das ist lernbar und z.B. Inhalt von kognitiven Verhaltenstherapien.
Und damit ist natürlich NICHT gemeint, dass ich klar erkennbare Gefahren ignorieren soll.
Verstehst Du was ich meine?
 
Zuletzt bearbeitet:

LeZ

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Ist schwer zu verallgemeinern, weil Sprache Absichten transportiert, die bei gleicher Wortwahl völlig unterschiedlich und mit unterschiedlichen Berechtigungen vorgebracht werden. :)

Wenn ich jemandem ständig Zigaretten in die Fr... schnippe, ist der Einwand, dass man damit ungute Gefühle verursacht, nicht von der Hand zu weisen. "Dein Problem!" könnte unterschiedliche Eskalationen verursachen. Mein Bruder neigte da zu so Handlungen wie, demjenigen eine Mantaschale ins Gesicht zu drücken und ihn auszuknocken. Ich habe da komplexere Reaktionen, würde aber eher nicht dazu tendieren, das Problem in meiner Wahrnehmung von brennenden Zigaretten im Gesicht zu suchen.

Was eher in die Richtung geht, an die du vermutlich denkst, wäre so etwas wie, dass derjenige Anstoß an meiner Aussprache, Frisur, Kleidung, Ideen zur Relevanz von Bayern München im Sport, Sprachlautstärke (höre ich immer wieder) oder politischer Meinung zu beliebigen Themen nimmt. Da ist die Idee, dass das Anstoß nehmen nicht universell in sich selbst begründet und für mich interessant sein muss, nicht verkehrt.

Emotionale Interaktionen zwischen Lebewesen sind aber kompliziert. :)
 

Himmelsstern

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Z.B. Frauen die sofort in Panik geräten, wenn sich ihnen abends ein Mann auf der Straße nähert.
Frauen, die besonders sensibel auf plumpe Sprüche reagieren und sich davon einschüchtern lassen.
Frauen, die es (leider) nie gelernt haben, auch mal Contra zu geben und sich zu behaupten.
usw.
Ich verstehe, was du meinst, und ich stimme dir bis zu einem gewissen Punkt zu, aber ich denke, für Frauen ist es etwas komplizierter.

Ja, letztendlich sind unsere Reaktionen unsere Verantwortung, aber diese Reaktionen werden auch durch reale Macht-, Respekt- und Risikodynamiken geprägt.

Männer und Frauen bewegen sich sehr unterschiedlich durch die Welt, wegen realer Unterschiede in Größe, Stärke und körperlicher Verletzlichkeit. Frauen wachsen damit auf, ständig ihre Umgebung und mögliche Risiken einzuschätzen. Ich glaube, das können die meisten Männer nicht wirklich vollständig nachvollziehen. Dass ein Mann nicht beabsichtigt, bedrohlich zu wirken, bedeutet nicht automatisch, dass er nicht als bedrohlich wahrgenommen wird. Ich kenne Männer, die das verstehen und nachts die Straßenseite wechseln, wenn sie hinter einer Frau auf einer ruhigen Straße laufen, damit sie sich nicht bedroht fühlt. Sollten sie das tun müssen? Nein. Aber sie verstehen ihre Perspektive.

Das ist auch ein Teil davon, warum die ständige Sexualisierung so viele Frauen stört. Es geht nicht um harmloses Necken oder Flirten zwischen Menschen, die sich kennen und sich damit wohlfühlen. Das Problem entsteht, wenn es so normalisiert wird, dass eine Frau auf der Bühne stehen kann, unglaublich hart arbeitet, singt, performt und Menschen unterhalten will, und die ganze Unterhaltung sofort auf ihren Körper oder ihre Brüste reduziert wird. An diesem Punkt fängt es an, all die Arbeit, das Talent (ob man sie nun talentiert findet oder nicht) und die Mühe zu schmälern, die sie überhaupt erst dorthin gebracht haben. Die Normalisierung, Frauen auf ihren Körper zu reduzieren, trägt zu der größeren gesellschaftlichen Dynamik bei, mit der Frauen ohnehin schon umgehen müssen, und beeinflusst, wie Frauen sich durch die Welt bewegen und wie sie Sicherheit, Respekt und Absichten einschätzen.
 

desl

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Mir war bekannt, dass Italien mit dem Sanremo-Festival immer eine recht gute Grundlage für den Vorentscheid hat ... aber Schweden steht dem ja wirklich in nichts nach.

Das Melodifestivalen ist tatsächlich die meistgesehene Unterhaltungssendung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Skandinavien.
Und da meine Kinder den diesjährigen schwedischen Beitrag besonders toll finden (ich find die Stimme irgendwann nervig ... vielleicht wurds deswegen auch nicht so recht was mit einer Top-Platzierung), haben wir mal die Performance vom schwedischen Vorentscheid angeguckt.

Nicht nur, dass diese schon einen klaren Ausblick auf das gibt, was dann beim ESC selbst präsentiert wird, nein die Bühne beim Melodifestivalen ist sogar größer und lässt daher mehr Tänzer zu.

Die Stimmung in der Halle ist auch etwas anderes als das, was beim deutschen Vorentscheid präsentiert wird.
Das Melodiefestivalen kommt mit 5 Halbfinals daher und einer Extra-Runde bei der sich 2 der Drittplatzieren noch für das Finale (mit 12 Beiträgen dann) qualifizieren können.

Nach 7 Shows steht dann der schwedische ESC-Beitrag.

Mal so zum Vergleich:




Und so sieht das dann z.B. in Deutschland aus:







Joa das ist dann schon ein Unterschied.
Man darf dem SWR zugestehen, dass der Vorentscheid am Bildschirm deutlich mehr hermacht als diese kleine traurige Bühne, die der NDR da jedes Jahr rausgekarrt hat, als müsse man das Publikum aus Covid-Gründen noch schön klein halten.

Aber man versteht auch irgendwo, warum der ESC(-Vorentscheid) in Deutschland auch gerne belächelt wird (verglichen auch mit dem Bundesvision Song Contest damals).
Da ist es auch schwer das (jüngere) ESC-Zielpublikum vor den Bildschirm zu locken und nicht nur den ARD-Otto-Normal-Zuschauer.

Kein Wunder, dass "My System" vor dem ESC-Finale einer der meistgestreamten ESC-2026-Beiträge bei Spotify war (auch wenn er dann international nicht so dolle ankam).

In Deutschland hingegen meint man, dass man die Fachkenntnis der Radio-Leute unbedingt ins Boot holen muss, damit sie im deutschen Vorentscheid erstmal ein paar Kandidaten garnicht erst zum Zuschauervoting zulassen. Solch Radio-Fachleute, die heute noch "Rockstar" von Malik Harris spielen...


Naja mal schauen, was dem SWR so nächstes Jahr gelingt.
Den NDR-Vorentscheid-Sendungen von 2022-2024 weine ich keine Träne nach...
 

Bongo

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LeZ

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Wen hättest du "Experte" gesendet?
Er meint nicht die Qualität des Lieds, sondern dass das Vorentscheid-Event in Deutschland teilweise aussieht wie die ZDF-Hitparade von 1978.

Ich finde übrigens nach wie vor, dass "Baller" keinen Deut schlechter war als der Bananarama-Sieger, und Tynna auch besser aussieht und hotter war. :)

Sarah hätte ich definitiv nicht in die Top-10 gewählt, trotz räumlicher Nähe zu Köln und eingetragener Brünettenfan. Mit der Acoustic-Version schon.
 
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TheYank

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Er meint nicht die Qualität des Lieds, sondern dass das Vorentscheid-Event in Deutschland teilweise aussieht wie die ZDF-Hitparade von 1978.

Ich finde übrigens nach wie vor, dass "Baller" keinen Deut schlechter war als der Bananarama-Sieger, und Tynna auch besser aussieht und hotter war. :)

Sarah hätte ich definitiv nicht in die Top-10 gewählt, trotz räumlicher Nähe zu Köln und eingetragener Brünettenfan. Mit der Acoustic-Version schon.
An Bala Bala hab ich I'm Vergleich auch gedacht.


Nochmal, wo ist der Unterschied zwischen diesem Beitrag von Israel und der angeblichen Nullnummer von Sarah
 

LeZ

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Nochmal, wo ist der Unterschied zwischen diesem Beitrag von Israel und der angeblichen Nullnummer von Sarah
Die ist jünger und sieht besser aus? Außerdem ist der Stimmeinsatz gelegentlich auch deutlich besser als das, was Sarah noch in diese "Temponummer" gemogelt hat.
 
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