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Feuerwerk - ja oder nein?


Als Grenzgänger würde ich einfach mein Feuerwerk im Nachbarland kaufen. Ein Verbot schadet also nur der deutschen Wirtschaft.
 
Hat dir ein Journalist die Freundin ausgespannt, oder was soll dieses Thread-übergreifende Medien-Bashing?
Das Medien Bashing ist unnötig, aber man sieht ja schon in den USA, was Angst mit einem machen kann.
Patriot Act, NRA, es wird sofort die Polizei verständigt, sobald sich ein Kind alleine auf den Straßen bewegt ... Das sind ja alles Folgen von subjektiven, aber statistisch nicht begründeten Ängsten.
Wie war das denn eigentlich vor der Pandemie? Gab es da zu Silvester auch regelmäßig solche Ausschreitungen in bestimmten Brennpunkten wie jetzt kürzlich? Kann mich daran echt nicht erinnern.
Soweit ich das mitbekommen habe, war es vor der Pandemie genauso. Nur ggf nicht so medienwirksam.
 
Als Grenzgänger würde ich einfach mein Feuerwerk im Nachbarland kaufen. Ein Verbot schadet also nur der deutschen Wirtschaft.
Weil an der Feuerwerksindustrie so viel dranhängt. :crazy: :LOL:

Kannst du ja gerne machen, aber das wäre halt illegal. Ein blödes Video online, oder ein blöder Nachbar und die Polizei steht vor der Tür. Ich denke mit den Strafen bekommt man die fehlenden Steuereinnahmen wieder rein.:saint:
 
Das Medien Bashing ist unnötig, aber man sieht ja schon in den USA, was Angst mit einem machen kann.

Dass das nicht gut ist, sehe ich auch so. Warum mal deswegen in jeden Thread zu jedem Thema reinknallen muss, dass die Medien doof sind, auch wenn es nichts mit Angst etc. zu tun hat, sehe ich nicht ein. Zumal es nicht "DIE Medien" gibt. Genausowenig wie "Die Wissenschaft", "Die Ausländer" etc.
 
Tja, was will man machen. Wenn die eine Seite mit so hirnlosen Argumenten wie gefühlter Sicherheit argumentiert, kommt man zwangsweise zu ähnlich hirnlosen Folgerungen :D Wir können uns darauf einigen, dass beides Blödsinn ist. Mehr wollte ich im Prinzip damit auch nicht sagen.

Du meinst also, die CSU-Frau vertritt hirnlose Argumente?
 
Soweit ich das mitbekommen habe, war es vor der Pandemie genauso. Nur ggf nicht so medienwirksam.
Wie gesagt, kann mich an solche Szenen wie kürzlich - vor der Pandemie - nicht mehr erinnern.
Lediglich Silvester am Kölner Hbh 2015 - zu Zeiten der Flüchtlingswelle - ist mir immer noch sehr prägnant im Gedächtnis.

Ich bin mir aber sehr sicher, dass die Pandemie mit all ihren staatlichen Eingriffen/Maßnahmen im Sinne des Infektionsschutzes viel kaputt gemacht hat, was das Vertrauen Staat - Bürger anbelangt und dies zeigt sich dann halt an solchen Tagen.
 
Weil an der Feuerwerksindustrie so viel dranhängt. :crazy: :LOL:

Kannst du ja gerne machen, aber das wäre halt illegal. Ein blödes Video online, oder ein blöder Nachbar und die Polizei steht vor der Tür. Ich denke mit den Strafen bekommt man die fehlenden Steuereinnahmen wieder rein.:saint:
Du vergisst die EU Regeln. Ein Produkt was innerhalb der EU zugelassen ist, kann nicht verboten werden.
 
Du vergisst die EU Regeln. Ein Produkt was innerhalb der EU zugelassen ist, kann nicht verboten werden.

Doch, klar. Man muss das Verbot im Lichte einiger EuGH Entscheidungen rechtfertigen können, aber so pauschal stimmt das nicht. Maßgeblich wäre hier die sog. Keck-Rechtsprechung. Dass ein Pyroverbot an Unionsrecht scheitern würde, halte ich für sehr, sehr unrealistisch.
 
Doch, klar. Man muss das Verbot im Lichte einiger EuGH Entscheidungen rechtfertigen können, aber so pauschal stimmt das nicht. Dass ein Feuerwerksverbot an Unionsrecht scheitern würde, halte ich für sehr, sehr unrealistisch.
Wie würde es theoretisch mit einem Importverbot von Fleisch und Holz aussehen, wenn diese nicht dem deutschen Standard erfüllen würden? (Z.B die Bundesregierung beschließt, es darf nur noch Holz mit FSC Zertifizierung import werden). Würde das durchgehen?
 
Zum Thema Medien: Sorry, wenn meine Kritik zu pauschal war. Es gibt selbstverständlich auch viele gute Artikel und Journalisten!
Ich bin pauschal immer gegen Pauschalurteile :D

Unsere Medien sind aber leider in einem Interessenskonflikt. Nüchterne Nachrichten verkaufen sich nicht so gut wie Skandale, also führen finanzielle Interessen (z.T. auch existentieller Art aufgrund der Umsonst-Mentalität im Internet und sterbenden analogen Medien) immer mehr zu Skandalisierung. Klassisches Click-Bait halt. Ansonsten scheint mir, dass sich die immer häufigere+stärkere Tendenz zur Lagerbildung, die allgemein in öffentlichen Diskussionen zu beobachten ist, leider auch unter Journalisten und ihren Werken wieder zu finden. Aber es sind selbstverständlich Trends und ist nicht immer und bei jedem der Fall.
 
WER das sagt, ist mir egal. Wenn die "gefühlte Sicherheit" wichtiger ist als tatsächliche Fakten, finde ich das hirnlos, ja.

Hast Du eigentlich überhaupt geschnallt, was ich da zitiert hatte und um was es ging?
Es ging um die Generaldebatte im Bundestag gestern und um konkrete Bedrohung von u.a. Rettungskräften mit Pyro durch wen-auch-immer. Haben die kein Recht dazu, sich sicher zu fühlen in Ausübung ihrer Aufgabe?
Ist das hirnlos?
 
Wenn Du hauptsächlich auf Rettungskräfte hinaus willst, solltest Du das vielleicht schreiben, damit andere das "schnallen" 😉

Im Prinzip ändert das aber nichts. Ob jemand sich sicher "fühlt" oder nicht ist hochgradig subjektiv. Entscheidend müssen die Fakten bleiben.
Bei Verboten ist das nicht nur die faktische Gefahr sondern auch die Auswirkung des Verbotes auf diese Gefahr. Bei Corona Maßnahmen z.B. hängt sich ein Großteil der Kritik daran auf, dass es genau daran hapert.
 
Danke für das Like @Epsilon

Ich hatte schon die Befürchtung, dass mit diesem Beitrag zuviele Leute (z.B. @Totto ) überfordert hatte.
Heute war ja Bundestagsdebatte zum Thema und Frau Lindholz (CSU) hat sich in einer beachteten Rede ziemlich klar für ein Böllerverbot ausgesprochen.
Neben einem eher allgemeinen Teil stellte sie Forderungen nach klarer Kante: Sich sicher zu fühlen sei ein Grundbedürfnis aller Menschen.


Richtig. Und deshalb gehört das Privatgeböller zu Silvester verboten. (y)

Es ist im Resultat vollkommen egal, ob der Ali vom Ordnungsamt, der Jürgen von der Feuerwehr mit Pyro beschossen werden von Abdullah aus Kalk oder vom Dustin-Jerome aus Düren.

Oder ob man als unbeteiligte(r) Bürger*in von einem Karl-Heinz oder einem Hakan beböllert, beschossen oder angezündelt wird.

Ich habe mir nicht die komplette Debatte angeschaut. Um Himmels willen, nein. Mir reichte dieser Schnipsel von der "Tagesschau" und der vom Medium gekürzte Ausschnitt dieser Rede von Frau Lindholz.
Da ging es einerseits um klare Kante gegen die Täter (die Opposition hatte diesen Redebedarf), aber den 2. Teil fand ich bemerkenswerter.

Das Wort "Böllerverbot" kam darin nicht vor. Das habe ich selbst hinein interpretiert, da ich mir eine eigene Meinung anhand von Originalquellen zutraue, auch ohne Manipulation durch diverse Medien.

Wenn Frau Lindholz konkret und bis zum 31.12.2023 klare Kante haben möchte, damit sich helfende Berufsgruppen oder Privatpersonen im öffentlichen Raum nicht erneut in unkalkulierbare Gefahren bringen.... (ein guter Punkt)

... dann kann die logische Folge nur ein komplettes Verbot oder die Ausweitung von Verbotszonen für private Pyrotechnik sein.

Wird man die angeprangerten Probleme im Sozialwesen, der Bildung, der notwendigen Migration und Integration, der Infrastruktur bis zu diesem Stichtag gelöst haben?

Ganz sicher nicht.

Falls Frau Lindolz in ihrer Funktion als stellvertr. Fraktionsvorsitzende CDU/CSU keine hirnlosen Argumente zur Problemlösung beitragen wollte, kann es doch konkret nur um sowas gehen.

Vielleicht kann man das private Silvesterzündeln noch im Westerwald oder in Meck-Pomm oder in Bayern erlauben, da dort ja nur pädagogisch wertvoll mit kleinen Tischraketen und 3-4 Raketen gezündelt wird.... ;)

.... doch in Städten wie Berlin und kleiner ist das nicht mehr zu verantworten.

Das ist wie mit dem Autofahren. Auf dem Autobahnring Köln gilt auch nur Tempo 100 bis 80, weil es ohne Einschränkungen zu gefährlich ist.
 
Wenn Du hauptsächlich auf Rettungskräfte hinaus willst, solltest Du das vielleicht schreiben, damit andere das "schnallen" 😉

Im Prinzip ändert das aber nichts. Ob jemand sich sicher "fühlt" oder nicht ist hochgradig subjektiv. Entscheidend müssen die Fakten bleiben.
Bei Verboten ist das nicht nur die faktische Gefahr sondern auch die Auswirkung des Verbotes auf diese Gefahr. Bei Corona Maßnahmen z.B. hängt sich ein Großteil der Kritik daran auf, dass es genau daran hapert.

Nein, Du hast es nicht wirklich kapiert. Habe ich mir gedacht und Dir das deswegen im vorigen Beitrag noch mal erklärt.
Mir ging es um eine faktische Problemlösung gegenüber faktischen Gefahren im öffentlichen Raum zu Silvester.

Wer sich nicht in Gefahr begeben möchte, bleibt am Besten zuhause. Das wäre Lösung B, aber das hilft nicht den Rettungskräften, der Feuerwehr etc. die diesem Ausnahmezustand unfreiwillig ausgesetzt sind.
 
Wie war das denn eigentlich vor der Pandemie? Gab es da zu Silvester auch regelmäßig solche Ausschreitungen in bestimmten Brennpunkten wie jetzt kürzlich? Kann mich daran echt nicht erinnern.

Das Problem mit Pyrotechnik ist nicht neu, es gibt dazu etliche Beiträge auch vor der Pandemie. Hier beispielsweise etwas von Silvester 2017 in Neukölln. Die gezielten Attacken auf Einsatzkräfte sind aber eine neue Dimension. Dennoch ist die "missbräuchliche Anwendung" von Pyrotechnik dort seit zahlreichen Jahren zu beobachten. Wenn man nichts dagegen unternimmt, wenn man es von Jahr zu Jahr duldet und toleriert, dann entstehen von Jahr zu Jahr auch immer mehr Auswüchse.

 
Nein, Du hast es nicht wirklich kapiert. Habe ich mir gedacht und Dir das deswegen im vorigen Beitrag noch mal erklärt.
Mir ging es um eine faktische Problemlösung gegenüber faktischen Gefahren im öffentlichen Raum zu Silvester.

Wer sich nicht in Gefahr begeben möchte, bleibt am Besten zuhause. Das wäre Lösung B, aber das hilft nicht den Rettungskräften, der Feuerwehr etc. die diesem Ausnahmezustand unfreiwillig ausgesetzt sind.
Kleiner Tip von meiner Seite: Wenn man seine Meinung verständlich machen will, vielleicht sogar andere davon überzeugen, dann ist es äußerst hilfreich, wenn man möglichst konkret und klar schreibt, was man meint. Du hast ja in den letzten Postings gezeigt, dass Du das kannst.
Warum nicht gleich so?

Deinen Vorschlag zu erweiterten Verbotszonen finde ich auch ziemlich gut, würde meinen zu höherer Besteuerung gut ergänzen.
Insgesamt kann ich Deinem Vorschlag für lokale Differenzierung nur zustimmen, würde allerdings tendenziell weiter gehen. Mir würden lokale Verbotszonen (insbesondere in Problemstädten wie Berlin) weit genug gehen.
Ich wohne im Rheinland in einem ruhigen städtischen Wohngebiet. Hier gibt es nicht einmal Rettungskräfte oder Polizisten, geschweige denn irgendwelche Ausschreitungen. Nur gut gelaunte feiernde Nachbarschaft zu Silvester, für die Feuerwerk in unterschiedlich starkem Maße dazu gehört. Auch ich persönlich schaue zu 80% zu und mache selbst nur wenig.
Das pauschal zu verbieten wegen gewaltbereiten Rowdies in Berlin finde ich absurd.
 
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