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Feuerwerk - ja oder nein?


Ist in Leipzig letztes Jahr nicht durch den Stadtrat gekommen, wegen angeblichen Zweifeln an der rechtlichen Machbarkeit :crazy:

Rechtlich ist das allemal machbar.
Die Durchsetzung des Verbots ist das Problem und ggf. abhängig von der Größe des Ortes.

Theoretisch hätte ich letzte Nacht über Stunden ständig bei der Polizei / dem Ordnungsamt anrufen können, wegen Bombenlärm innerhalb der "Böllerverbotszone".
Die verfügbaren Dienstleister hatten sicherlich dringenderes zu tun, als dass so eine Beschwerde Erfolg versprach.
 
Beim Umgang mit Babys und Kleinkindern verliere ich in dem Punkt sowieso regelmäßig den Glauben. Egal ob überfüllte Weihnachtsmärkte in Deutschland oder diverse öffentliche Feuerwerke im Zentrum Valencias - überall schleppen Eltern ihren Nachwuchs in Kinderwägen mit, obwohl die Besucher dicht gedrängt herumstehen. Und dann Schnappatmung bekommen wenn jemand den Kinderwagen anrempelt... was zur Hölle haben die erwartet, was passiert?? Warum müssen die ihren Nachwuchs in Gefahr bringen, nur weil sie sich denken "Ich hab zwar Kinder, aber ich will NICHTS VERPASSEN!!!"?


...

Wobei ich da die jungen eltern auch verstehen kann. Die junge Generation ist nun mal individualistisch und möchte nicht mehr wegen der Familie auf alles verzichten.

Bei extremen Gefahren kann ich auch nur den Kopf schütteln, aber Silvester ist jetzt auch kein Kriegsschauplatz. Klar es passieren Vorfälle, aber an den meisten Stellen passiert gar Nichts, man kann auch nicht wegen jeder möglichen Gefahr aufhören zu leben.

Wir können nicht der jungen Generation erzählen bitte bekommt mehr Kinder, aber dann wenn sie welche haben, bitte macht das nicht mit kindern, das auch nicht und das schon gar nicht.

Man muss dieser Generation (eigentlich schon der davor auch schon, also milenials und gen z schon gewisse Freiheiten lassen, zu sagen warum bekommt du überhaupt Kinder wenn du nichts verpassen willst ist nicht mehr zeitgemäß. Natürlich bedeutet familie gewisse Anpassungen, aber eben nicht mehr im gleichen Maße wie vor 40-50 jahren, junge Eltern wollen heutzutage auch mit Kindern was erleben und wenn man ihnen das verwehrt bekommen sie eben keine.

Das ganze kann man imo auch auf die ganze Debatte übertragen. Jetzt werden einige sagen haha fdp bot und natürlich gibt es auch gute Argumente für eine abschaffung, aber es gibt jedes jahr auch Millionen leute die ohne Zwischenfall böllern, aber es gibt eben auch 1% idioten. Der staat kann nicht jedes Risiko verhindern.
 
Du kannst verstehen, wenn Eltern bei ihrem Nachwuchs im Kinderwagen in der Silvesternacht einen frühzeitlichen Hörschaden verursachen? Und warum zum Teufel müssen Babys zu Weihnachtsmärkten mitgeschleppt werden? Was haben die davon, außer totale Reizüberflutung?

Von wegen Reizüberflutung, die werden heutzutage mit Smartphones, für die es inzwischen spezielle Halterungen gibt, ruhig gestellt:nono:
 
Wir können nicht der jungen Generation erzählen bitte bekommt mehr Kinder, aber dann wenn sie welche haben, bitte macht das nicht mit kindern, das auch nicht und das schon gar nicht.

Riesen Respekt an Eltern, die in diesem kinderfeindlichen Umfeld Kinder in die Welt setzen. Mittlerweile sogar mehrmals im Supermarkt erlebt, dass Mütter mit Säuglingen dumm angemacht wurden, weil das Kind etwas länger geweint hat. Vorzugsweise natürlich bei ausländisch aussehenden Müttern. In Restaurants wurden wir selbst auch häufig komisch angeschaut, als die Kinder noch kleiner und unruhiger waren, auch wenn sich keiner getraut hat, etwas zu sagen...
 
Wobei ich da die jungen eltern auch verstehen kann. Die junge Generation ist nun mal individualistisch und möchte nicht mehr wegen der Familie auf alles verzichten.

Bei extremen Gefahren kann ich auch nur den Kopf schütteln, aber Silvester ist jetzt auch kein Kriegsschauplatz. Klar es passieren Vorfälle, aber an den meisten Stellen passiert gar Nichts, man kann auch nicht wegen jeder möglichen Gefahr aufhören zu leben.

Wtf? Nicht mit Kinderwägen auf vollkommen überfüllte und mitunter sehr laute Events zu gehen gehört zum gesunden Menschenverstand dazu. Newsflash: Wenn man Nachwuchs bekommt, ist das Leben danach einfach anders. Wer das als unzumutbare Lebenseinschränkung ansieht, der hat Kinder aus den falschen Gründen bekommen.

Unfassbar wie man so einen Egoismus noch verteidigen kann...
 
ich rede von Babys im Kinderwagen.

War auch nur halbernst gemeint meinerseits. Selbstverständlich sorgen Smartphones ebenfalls für Reizüberflutung, auch bei Babys.
Wenn ich Kinder hätte, würde ich mich natürlich auch von großen Menschenmassen, Böllerei, lauten Orten etc. fernhalten. Tut den Kleinen nicht gut und wie @Butch richtig feststellt, sind Menschen, die für ihre Kinder nicht mal etwas zurückstecken können, für die Elternschaft völlig ungeeignet.
 
Riesen Respekt an Eltern, die in diesem kinderfeindlichen Umfeld Kinder in die Welt setzen.
Welche Zeit war denn speziell kinderfreundlich? Schreiende Kinder - insbesondere wenns nicht die eigenen sind - waren immer schon immer nervig und haben teilweise für böse Blicke gesorgt.

Auf jeden Beitrag, bei dem mangelnde Kindertoleranz angeprangert wird, wirst du einen finden, in welchem es darum geht, dass Kinder vom Spa bis gutej Restaurant überall Kinder sind, welche sich wie Sau benehmen.

Ich glaube, da gab/gibt es ganz andere Zeiten und Orte, in denen ich nicht wagte, Kinder in die Welt zu setzen.
Mittlerweile sogar mehrmals im Supermarkt erlebt, dass Mütter mit Säuglingen dumm angemacht wurden, weil das Kind etwas länger geweint hat. Vorzugsweise natürlich bei ausländisch aussehenden Müttern. In Restaurants wurden wir selbst auch häufig komisch angeschaut, als die Kinder noch kleiner und unruhiger waren, auch wenn sich keiner getraut hat, etwas zu sagen...
Das kennt doch jeder. Wie es auch jeder kennt, dass man mal im Restaurant, Flugzeug, Zug etc. neben kleinen Kinder sitzt und sich wünscht, es wäre anders. 😄
 
Wobei ich da die jungen eltern auch verstehen kann. Die junge Generation ist nun mal individualistisch und möchte nicht mehr wegen der Familie auf alles verzichten.

Bei extremen Gefahren kann ich auch nur den Kopf schütteln, aber Silvester ist jetzt auch kein Kriegsschauplatz. Klar es passieren Vorfälle, aber an den meisten Stellen passiert gar Nichts, man kann auch nicht wegen jeder möglichen Gefahr aufhören zu leben.

Wir können nicht der jungen Generation erzählen bitte bekommt mehr Kinder, aber dann wenn sie welche haben, bitte macht das nicht mit kindern, das auch nicht und das schon gar nicht.

Man muss dieser Generation (eigentlich schon der davor auch schon, also milenials und gen z schon gewisse Freiheiten lassen, zu sagen warum bekommt du überhaupt Kinder wenn du nichts verpassen willst ist nicht mehr zeitgemäß. Natürlich bedeutet familie gewisse Anpassungen, aber eben nicht mehr im gleichen Maße wie vor 40-50 jahren, junge Eltern wollen heutzutage auch mit Kindern was erleben und wenn man ihnen das verwehrt bekommen sie eben keine.

Das ganze kann man imo auch auf die ganze Debatte übertragen. Jetzt werden einige sagen haha fdp bot und natürlich gibt es auch gute Argumente für eine abschaffung, aber es gibt jedes jahr auch Millionen leute die ohne Zwischenfall böllern, aber es gibt eben auch 1% idioten. Der staat kann nicht jedes Risiko verhindern.

Was ein selten dummer Beitrag. Schon erstaunlich, wozu künstliche Intelligenz und Bots inzwischen in der Lage sind.
 
Das kennt doch jeder. Wie es auch jeder kennt, dass man mal im Restaurant, Flugzeug, Zug etc. neben kleinen Kinder sitzt und sich wünscht, es wäre anders. 😄

Das mit dem Supermarkt kannte ich noch nicht und ich habe selbst 3 Kinder. Da bin ich dann auch eingeschritten. Da weint ein geschätzt 6 Monate altes Kind, während die Mama an der Kasse steht und es versucht zu beruhigen. Und nur weil die Mama das nicht innerhalb von 10 Sekunden schafft, gibt es welche, die von der Mutter verlangen, dass das Kind endlich still ist...

Und nein, das war nicht immer so. Ich bin mit 3 Geschwistern groß geworden und weder wir Kinder noch unsere Eltern wurden damals so angefeindet, wie es heutzutage geschieht, obwohl wir uns als Kind damals viel mehr erlaubt haben. Aber ja, in einer vermehrt kinderlosen bzw. kinderarmen Gesellschaft ist diese Entwicklung nicht verwunderlich...
 
Das mit dem Supermarkt kannte ich noch nicht und ich habe selbst 3 Kinder. Da bin ich dann auch eingeschritten. Da weint ein geschätzt 6 Monate altes Kind, während die Mama an der Kasse steht und es versucht zu beruhigen. Und nur weil die Mama das nicht innerhalb von 10 Sekunden schafft, gibt es welche, die von der Mutter verlangen, dass das Kind endlich still ist...

Und nein, das war nicht immer so. Ich bin mit 3 Geschwistern groß geworden und weder wir Kinder noch unsere Eltern wurden damals so angefeindet, wie es heutzutage geschieht, obwohl wir uns als Kind damals viel mehr erlaubt haben. Aber ja, in einer vermehrt kinderlosen bzw. kinderarmen Gesellschaft ist diese Entwicklung nicht verwunderlich...

Es gibt aber durchaus auch die Gegenbeispiele, wo sich das Kind schlimmer verhält als Damian aus „Das Omen“ und die Eltern eben nicht versuchen es zu beruhigen, weil das Wort „nein“ ja schon an Kindesmisshandlung grenzt und sie nicht rallen, dass antiautoritär erziehen und Grenzen aufzeigen durchaus beides möglich ist. Ich stimme dir zu, dass es Leute gibt, die ziemlich kinderfeindlich sind. Gibt aber auch die anderen, die der Ansicht sind, dass Kinder und Eltern mit Kindern einen Freifahrtschein haben, sich wie die Axt im Wald zu verhalten.

Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft generell kinderfeindlicher geworden ist, sondern egoistischer und unempathischer. Mein Eindruck ist der, dass es oft die selben Leute sind, die andere im Supermarkt ankeifen, weil deren Kind weint, ihrem eigenen Kind erlauben würden den gleichen Supermarkt abzufackeln. Und wehe einer sagt was dagegen
 
Das mit dem Supermarkt kannte ich noch nicht und ich habe selbst 3 Kinder. Da bin ich dann auch eingeschritten. Da weint ein geschätzt 6 Monate altes Kind, während die Mama an der Kasse steht und es versucht zu beruhigen. Und nur weil die Mama das nicht innerhalb von 10 Sekunden schafft, gibt es welche, die von der Mutter verlangen, dass das Kind endlich still ist...

Und nein, das war nicht immer so. Ich bin mit 3 Geschwistern groß geworden und weder wir Kinder noch unsere Eltern wurden damals so angefeindet, wie es heutzutage geschieht, obwohl wir uns als Kind damals viel mehr erlaubt haben. Aber ja, in einer vermehrt kinderlosen bzw. kinderarmen Gesellschaft ist diese Entwicklung nicht verwunderlich...

Diesen Part kann ich als Elternteil ebenfalls komplett nachvollziehen, weil zuviele Leute komplett verständnis- bis rücksichtslos sind.
Das betrifft weniger die extremen Auswüchse von mit Säugling beim Böllern dabei sein müssen.
Mit Kindern auf einen Weihnachtsmarkt zum Karrussell-Fahren? Einmal gemacht und danach nie wieder.
Ich war voller Hass und kurz davor, Leute zu schlagen.
 
Es gibt aber durchaus auch die Gegenbeispiele, wo sich das Kind schlimmer verhält als Damian aus „Das Omen“ und die Eltern eben nicht versuchen es zu beruhigen, weil das Wort „nein“ ja schon an Kindesmisshandlung grenzt und sie nicht rallen, dass antiautoritär erziehen und Grenzen aufzeigen durchaus beides möglich ist. Ich stimme dir zu, dass es Leute gibt, die ziemlich kinderfeindlich sind. Gibt aber auch die anderen, die der Ansicht sind, dass Kinder und Eltern mit Kindern einen Freifahrtschein haben, sich wie die Axt im Wald zu verhalten.

Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft generell kinderfeindlicher geworden ist, sondern egoistischer und unempathischer. Mein Eindruck ist der, dass es oft die selben Leute sind, die andere im Supermarkt ankeifen, weil deren Kind weint, ihrem eigenen Kind erlauben würden den gleichen Supermarkt abzufackeln. Und wehe einer sagt was dagegen

Ich habe eine meiner Töchter mal während eines Trotzphasen-Wutanfalls über 4 Rolltreppen des Karstadts hinunter getragen.
Den Wutanfall kommentarlos ignoriert und sie erst vor dem Eingang wieder abgestellt.
Über 4 Etagen hinweg ahnungslose bis ablehnende Reaktionen von Kundschaft.
Aber mit dem gewünschten wie erlernten Resultat: "Diese Masche zieht nicht."
 
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