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Feuerwerk - ja oder nein?


Wer hat den Post dann geschrieben?

In dem von dir zitierten Post steht aber etwas anderes als du behauptet hast. @Brummsel hat's erkannt, du leider nicht.

Lass das doch die Eltern selbst entscheiden.

Nochmals: wo sag ich etwas anderes? Aber nur weil sie es (bis zu einem gewissen Grad) selbst entscheiden dürfen muss ich das noch längst nicht gut finden.

Und sprech ihnen deswegen nicht gleich den gesunden Menschenverstand ab. Oder ist das jetzt auch wieder nachweislich falsch?

Nein, das ist nachweislich richtig :)
 
Das mag in einer Welt stimmen, in der Eltern immer gute Entscheidungen für ihre Kinder treffen. Wir leben aber leider nicht in einer perfekten Welt, in der es keine schlechten Eltern gibt.

Ja, es ist eine sehr seltsame Annahme, dass jemand automatisch ein guter Vater oder eine gute Mutter ist, nur weil sie es geschafft haben, ein Baby zu zeugen.
 
Das mag in einer Welt stimmen, in der Eltern immer gute Entscheidungen für ihre Kinder treffen. Wir leben aber leider nicht in einer perfekten Welt, in der es keine schlechten Eltern gibt.

Klar ist das so, würde aber halt nicht immer gleich vom schlechten ausgehen und nur weil Eltern gerade etwas machen, was ich anders machen würde, ihnen gleich vorwerfen würde, dass sie schlechte Eltern sind. Fürsorgliche Eltern, die wirklich das beste für ihren Nachwuchs wollen, sind eher die Regel als die Ausnahme.
 
Warum nicht einfach mal mit Raketen direkt auf Polizeiautos schießen (Berlin Wedding,Instagram). Es ist ja Chaos von daher gibt's eh keine Strafe.
Mit tun die Polizisten leid die sich in dieses Feuerwerk begeben müssen.
In so macher Stadt mit Polizeieinsatz wurden auch Feuerwerkskörper Richtung Polizisten geschossen. Es ist dunkel im Chaos nicht zu ermitteln. Nicht zu begreifen.... Straftaten sind das.
In Ronneburg wurde auch auf Feuerwehrleute gezielt.
Selbst wenn du jemanden ermittelst, passiert doch meist nicht viel. Es sei denn du hast riesige mediale Aufmerksamkeit. Ansonsten werden dann ggf. Personalien festgestellt und ein Platzverweis ausgesprochen (du, du, geh nach Hause). Dann passiert doch vielfach erstmal nichts. Personalmangel bei der Justiz, darum dauern Verfahren ewig und selbst wenn jemand in Untersuchungshaft kommt, viele müssen freigelassen werden, weil es zu lange dauert bis zum Verfahren. Darüber hinaus: Im Strafvollzug ist Raum- und Personalmangel, darum nach Möglichkeit eh nur ungern tatsächlich Gefängnisstrafen und so weiter. Und das geht schon lange so und wird nicht besser.
 
Könnten auch die norwegischen Black Metal Kiddies aus den 90ern gewesen sein... :belehr:
Wobei die Kirche hier ja seit Jahrzehnten nicht mehr geweiht war.
 
Selbst wenn du jemanden ermittelst, passiert doch meist nicht viel. Es sei denn du hast riesige mediale Aufmerksamkeit. Ansonsten werden dann ggf. Personalien festgestellt und ein Platzverweis ausgesprochen (du, du, geh nach Hause). Dann passiert doch vielfach erstmal nichts. Personalmangel bei der Justiz, darum dauern Verfahren ewig und selbst wenn jemand in Untersuchungshaft kommt, viele müssen freigelassen werden, weil es zu lange dauert bis zum Verfahren. Darüber hinaus: Im Strafvollzug ist Raum- und Personalmangel, darum nach Möglichkeit eh nur ungern tatsächlich Gefängnisstrafen und so weiter. Und das geht schon lange so und wird nicht besser.
Du sprichst jetzt die Justiz an, siehe Beitrag hier (Zitat aus dem Tagesschau Artikel im Beitrag über meinem).
Mir ist das ein absolutes Rätsel wieso eine Regierung unfähig ist in Sicherheit und Justiz zu investieren. 0,25 Mrd. fehlen, die Gewaltäter und Verbrecherbanden freuen sich. Ich verstehe vieles bei dieser Regierung nicht, aber wieso eine CDU die immer auf innere Sicherheit wert legte da spart erschließt sich mir überhaupt nicht. Wenn ich weiß es passiert eh nichts dann kann man sich auch mehr zutrauen über das Gesetz hinweg.
 
Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft generell kinderfeindlicher geworden ist, sondern egoistischer und unempathischer.

Das Eine schließt das Andere nicht aus bzw. bedingt sich sogar gegenseitig. Wo keine Empathie vorhanden ist, sinkt die Toleranzschwelle bis zur Feindlichkeit...

Klassischer Fall: Kinder bekommen nicht das was sie wollen (meist Süßigkeiten) und weinen oder auch mal schreien im Supermarkt/Kaufhaus. War schon vor 40 Jahren so und damals von anderen Kunden und/oder Mitarbeitern weit mehr akzeptiert als heutzutage...

Kinderfeindlichkeit heißt nicht unbedingt, dass man Kinder hasst. Es gibt viele, die zwar meinen nichts gegen Kinder zu haben, aber nur, wenn diese sich nicht wie Kinder verhalten, sprich nicht weinen, schreien, umherrennen etc. Und wer Kinder hat, die das nicht 100 %-ig erfüllen, sollte am Besten nicht aus dem Haus. Und das Haus sollte am Besten irgendwo ganz weit weg sein, denn als Nachbarn möchte man eine Familie mit Kindern, deren Kinder sich wie Kinder verhalten, natürlich auch nicht...
 
Das Eine schließt das Andere nicht aus bzw. bedingt sich sogar gegenseitig. Wo keine Empathie vorhanden ist, sinkt die Toleranzschwelle bis zur Feindlichkeit...

Klassischer Fall: Kinder bekommen nicht das was sie wollen (meist Süßigkeiten) und weinen oder auch mal schreien im Supermarkt/Kaufhaus. War schon vor 40 Jahren so und damals von anderen Kunden und/oder Mitarbeitern weit mehr akzeptiert als heutzutage...

Kinderfeindlichkeit heißt nicht unbedingt, dass man Kinder hasst. Es gibt viele, die zwar meinen nichts gegen Kinder zu haben, aber nur, wenn diese sich nicht wie Kinder verhalten, sprich nicht weinen, schreien, umherrennen etc. Und wer Kinder hat, die das nicht 100 %-ig erfüllen, sollte am Besten nicht aus dem Haus. Und das Haus sollte am Besten irgendwo ganz weit weg sein, denn als Nachbarn möchte man eine Familie mit Kindern, deren Kinder sich wie Kinder verhalten, natürlich auch nicht...

Ich glaube, dass wir nicht weit auseinander sind. Mir geht es nur drum, dass ich nicht glaube, dass die Gesellschaft als Ganzes kinderfeindlicher geworden ist. Aber ich stimme dir zu, dass es eben mehr Leute gibt, die dieses von dir beschriebene Verhalten an den Tag legen. Mal abgesehen davon, dass der von dir beschriebene Fall komplett bescheuert ist von Seiten der „Meckerpartei“. Offensichtlich hat sich das Kind eben so verhalten, wie sich ein Kind verhält (weinen, weil es Schmerzen hat, Windel voll ist, Hunger hat, oder eben die Süssigkeit nicht bekommt, weiss ja nicht wie alt es war) und die Mutter hat ja aktiv beruhigt/erzogen. Da weiss ich nicht genau, was die Erwartungshaltung an Mutter und Kind genau ist.

Auf der anderen Seite gibt es aber Eltern, die Dinge als „Kinder verhalten sich halt so“ verkaufen wollen, wo es angemessen ist, dass Eltern eingreifen. Im Supermarkt Dinge aus den Regalen werfen, im Restaurant herumrennen und schreien und damit allen anderen Besuchern den Aufenthalt vermiesen, auf andere Kinder einschlagen, Tiere quälen, alles „normal“ aus dem Blickwinkel der Eltern. Und bloss nicht unterbinden. Das Kind ist nun mal so. Und wer sie darauf anspricht, ist auch automatisch ein Kinderhasser. Wie kann man denn ein Problem haben, dass sich deren kleiner Engel (Modell Luzifer) so verhält, wie er sich verhält.

Die sympathischste Variante Mensch ist aber die Kombination. Fremde Kinder sollen am besten weit weg wohnen, dort nicht aus dem Haus gehen und im Haus permanent schlafen, damit sich die Leute nicht belästigt fühlen. Aber ihre eigenen Kinder sind ja ganz anders, die sind eine Bereicherung für jedermann, wenn sie sich voll entfalten und zB wenn sie irgendwo auf Besuch mit den Kindern sind, erstmal die Porzellanfigurensammlung des Gastgebers kaputtschlagen. Sind ja Kinder, muss man gewähren lassen.

Es gibt von allem Variationen in der Gesellschaft. Sie hat sich in keine dieser Richtungen exklusiv entwickelt.

Ich habe aber auch Respekt vor jedem, der Kinder ind die Welt setzt, aber nicht nur aus diesen Gründen. Die Gesellschaft hat ja zu all dem weitere Probleme. Will ich wirklich Kinder in eine Welt setzen, in denen ihnen riesige Probleme wegen Klimawandel drohen? In denen ihnen vielleicht ein nächster Weltkrieg droht? Nach dem Motto: „Viel Glück Leute.“? Mal abgesehen davon, dass sie eine sehr ungewisse Zukunft vor sich hätten, würde ich deswegen auch vor Sorge umkommen. Wenn ich nur sehe, wie ich mich um unsere Haustiere sorgen kann, glaube ich, dass ich bei eigenen Kindern ein permanenter Herzinfarktkandidat wäre.

Abgesehen davon, will man ja Kinder richtig aufs Leben vorbereiten. Und ich fühle mich oft noch selbst wie eine wandelnde Baustelle. Und ich will nicht, dass mein Kind später im Leben leidet, weil ich mein Leben noch nicht in jeder Facette auf die Lette gekriegt habe (wobei das vermutlich niemand hat, aber mich belastet das beim Gedanken an diese Verantwortung). Meine Eltern haben bei meiner Erziehung ihr bestes gegeben und haben zu keinem Zeitpunkt etwas schlechtes gewollt und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Und trotzdem ist es menschlich, dass sie manchmal falsche Entscheidungen getroffen haben und einige davon haben mich nicht besonders gut geprägt. Ich hätte Schiss, dass ich grosse Fehler in der Erziehung mache und dem Kind schade, ohne es zu wollen.

Vermutlich setze ich die Messlatte auch zu hoch an mich. Die Welt ist für alle die Gleiche und viele Menschen sind nicht weniger Baustelle und wissen das und entscheiden sich trotzdem Kinder zu kriegen. Würde das keine Milisekunde verurteilen und habe stattdessen wirklich Riesenrespekt davor. Aber ich habe mich zu grossen Teilen auch bewusst dagegen entschieden Kinder zu haben, weil ich wirklich auch den Eindruck habe, dass ich einem jungen Menschen etwas Schlechtes tue, wenn ich ihn in diese Welt schicke.
 
Klassischer Fall: Kinder bekommen nicht das was sie wollen (meist Süßigkeiten) und weinen oder auch mal schreien im Supermarkt/Kaufhaus. War schon vor 40 Jahren so und damals von anderen Kunden und/oder Mitarbeitern weit mehr akzeptiert als heutzutage...

Kinderfeindlichkeit heißt nicht unbedingt, dass man Kinder hasst. Es gibt viele, die zwar meinen nichts gegen Kinder zu haben, aber nur, wenn diese sich nicht wie Kinder verhalten, sprich nicht weinen, schreien, umherrennen etc. Und wer Kinder hat, die das nicht 100 %-ig erfüllen, sollte am Besten nicht aus dem Haus. Und das Haus sollte am Besten irgendwo ganz weit weg sein, denn als Nachbarn möchte man eine Familie mit Kindern, deren Kinder sich wie Kinder verhalten, natürlich auch nicht...
Ich glaube nicht, dass schreiende Kinder damals mehr akzeptiert wurden, als heute. Eher ist deren Erziehung "lascher" geworden. Heutzutage lässt man mehr Sachen bei seinen Kindern durchgehen, als damals.
Und ja, schreiende und sich auf dem Boden rumwälzende Kinder im Supermarkt nerven nun mal, da beißt die Maus keinen Faden ab und da ziehen solche Argumente wie "aber es sind doch schließlich Kinder!!!" auch nicht mehr. Und es ist genau so Quatsch, den Leuten, die genervt darauf reagieren, gleich "Kinderfeindlichkeit" zu unterstellen.

Ich arbeite ja in einem großen Bergbaumuseum und da gibt es auch immer wieder zahlreiche Aktionen für Kinder; dementsprechend kommen auch immer reichhaltig Familien mit ihren Kindern zu uns.
Gerade im Eingangsbereich, wo Mitarbeiter Kasse und Information besetzen und sich konzentrieren müssen, spielen sich manchmal Szenen ab, das glaubst Du gar nicht. Eine Geräuschkulisse, bei der man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann. Und das in einem Museum (!!), wo sich zahlreiche andere Besucher davon gestört fühlen.

Ja, Kinder sollen sich "kindgerecht" verhalten, aber dann bitte auf dem Spielplatz, auf dem Rummel, im Vergnügungspark, auf dem Sportplatz oder auf div. begrünten Flächen.

 
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Ich glaube nicht, dass schreiende Kinder damals mehr akzeptiert wurden, als heute. Eher ist deren Erziehung "lascher" geworden. Heutzutage lässt man mehr Sachen bei seinen Kindern durchgehen, als damals.
Und ja, schreiende und sich auf dem Boden rumwälzende Kinder im Supermarkt nerven nun mal, da beißt die Maus keinen Faden ab und da ziehen solche Argumente wie "aber es sind doch schließlich Kinder!!!" auch nicht mehr. Und es ist genau so Quatsch, den Leuten, die genervt darauf reagieren, gleich "Kinderfeindlichkeit" zu unterstellen.

Ich arbeite ja in einem großen Bergbaumuseum und da gibt es auch immer wieder zahlreiche Aktionen für Kinder; dementsprechend kommen auch immer reichhaltig Familien mit ihren Kindern zu uns.
Gerade im Eingangsbereich, wo Mitarbeiter Kasse und Information besetzen und sich konzentrieren müssen, spielen sich manchmal Szenen ab, das glaubst Du gar nicht. Eine Geräuschkulisse, bei der man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann. Und das in einem Museum (!!), wo sich zahlreiche andere Besucher davon gestört fühlen.

Ja, Kinder sollen sich "kindgerecht" benehmen, aber dann bitte auf dem Spielplatz, auf dem Rummel, im Vergnügungspark oder auf anderen begrünten Flächen.
So und die Feindseligkeit richtet sich ja auch nicht gegen das Kind sondern die Eltern bzw die Mutter den Vater in dem Moment.
NAtürlich hast Du immer auch eine gewissen Prozentsatz an Personen darunter die die Verantwortung wirklich beim Kind sehen bzw. Ihren Unmut gegen das Kind richten, oder denen es egal ist, hauptsache das Kind ist still.
Das sind auch die gleichen die vergiftete Hundeköder auslegen.
 
Ich glaube nicht, dass schreiende Kinder damals mehr akzeptiert wurden, als heute. Eher ist deren Erziehung "lascher" geworden. Heutzutage lässt man mehr Sachen bei seinen Kindern durchgehen, als damals.
Ne klare Ansage hat auch schon gereicht.

Naja, das ist natürlich auch "bewusst" mit einer bestimmten Blickrichtung auf die Sachlage geschaut.
Und dieses "lascher" bedeutet eben auch, dass man heute auch mehr mit Kindern ins Gespräch geht und genauer auf die Bedürfnisse schaut. Zumindest ist nicht alles was "lasch" aussieht, einfach nur darin begründet, dass die Eltern keine Lust haben.

Und eine "klare" Ansage ist natürlich auch nur eine Seite der Medaille. Ich bin mit vermeintlich "klaren" Ansagen aufgewachsen. War richtig toll, diese Angst vor meinem Vater, wenn er die klaren Ansagen gemacht hat.
Denn diese Ansagen gibt es ja eben nicht nur, wenn man mal im Museum zu laut ist, sondern sind ja oft Teil des ganzen Erziehungskonzepts gewesen.
 
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