Im kalten Zustand kann man alles mögliche machen, inklusive Auseinandernehmen etc., um alles präzise zu messen. Die FIA hat diese Daten jedoch bereits, denn jeder Hersteller muss ja genaue Angaben dazu abgeben. Die Frage ist, wie macht man das bei Betriebstemperatur. Und darauf gibt es meines Wissens nach momentan keine belastbare Antwort außer den von mir skizzierten.Kann man das Verdichtungsverhältnis anhand anderer (meß-/bestimmbarer) Parameter berechnen?
Kann schon sein, wobei kein Mercedes-Team wirklich kleine Sidepods zu haben scheint. Das kann einerseits daran liegen, dass Mercedes bei den Kühlspezifikationen bestimmte Angaben macht und da vielleicht etwas weniger extreme Dinge erlaubt und andererseits dies auch damit zusammenhängen könnte, dass die Kühlkomponenten sich bei Mercedes-Motoren nicht so einfach "woanders", also z.B. unter die obere Motorenabdeckung, verschieben lassen. Aber, ich würde da nicht so massiv viel drauf geben, wie groß die wirklich sind. McLaren hatte mit dem MCL39 auch keine winzigen Sidepods und war dennoch teilweise dominant. Mir scheint es fast sogar so zu sein, dass sich Williams da sehr vom MCL39 inspirieren lassen hat.Kann täuschen, aber die Seitenkästen und Lufteinlässe schauen schon klobig groß aus.