Homosexualität im Fußball...


Find diese Bärendienst Argumente schwierig. Keiner der beiden steht für irgendwem. Das sind einfach irgendwelche Individuen. Verschiebt auch irgendwie die Verantwortung für den gesellschaftlichen Umgang mit Diskriminierung.
 
Eben, ich wurde ja auch angefahren weil ich meinte das man solle erstmal abwarten muss aber gibt ja genug Leute die sofort "übern Stock springen"

Homophobie ist aber weiterhin beschämend keine Frage
Ganz schnell und laut erstmal blöken ist doch normal. Genauso wie man dann von den Schreihälsen nix mehr hört, wenns dann doch anders war
 
Find diese Bärendienst Argumente schwierig. Keiner der beiden steht für irgendwem. Das sind einfach irgendwelche Individuen. Verschiebt auch irgendwie die Verantwortung für den gesellschaftlichen Umgang mit Diskriminierung.
Es schadet aber wirklich. Ich geb Dir ein Beispiel aus "meiner" Welt. Bei meinem Arbeitgeber hat sich vor vielen Jahren jemand mit Schwerbehinderung beworben, mit dem einzigen Ziel, im Falle einer fehlerhaften Absage drei Monatsgehälter wegen Diskriminierung einzuklagen. Das hätte um ein Haar funktioniert, wenn er nicht eine Frist knapp verpasst hätte. Die Folge ist, dass bis heute unternehmensweit bei jedem Bewerber mit Schwerbehinderung erst mal die Alarmglocken schrillen.
 
Es schadet aber wirklich. Ich geb Dir ein Beispiel aus "meiner" Welt. Bei meinem Arbeitgeber hat sich vor vielen Jahren jemand mit Schwerbehinderung beworben, mit dem einzigen Ziel, im Falle einer fehlerhaften Absage drei Monatsgehälter wegen Diskriminierung einzuklagen. Das hätte um ein Haar funktioniert, wenn er nicht eine Frist knapp verpasst hätte. Die Folge ist, dass bis heute unternehmensweit bei jedem Bewerber mit Schwerbehinderung erst mal die Alarmglocken schrillen.
Finde ich mit Blicks aufs AGG schwierig. Dein Arbeitgeber sollte stabile Prozesse haben, dann gibt es keine fehlerhafte Absage und kein Risiko, statt, dass ab jetzt "Alarmglocken" schrillen, nur weil einer ein Arsch gewesen ist. Genau das meine ich mit "Verschiebt die Verantwortung für den gesellschaftlichen Umgang mit Diskriminierung".
 
Finde ich mit Blicks aufs AGG schwierig.
Ich auch.
Dein Arbeitgeber sollte stabile Prozesse haben, dann gibt es keine fehlerhafte Absage und kein Risiko, statt, dass ab jetzt "Alarmglocken" schrillen, nur weil einer ein Arsch gewesen ist.
Das war vor deutlich über 10 Jahren, natürlich gab es danach Prozessanpassungen und AGG-Schulungen. Trotzdem ist was hängen geblieben.
 
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