Julian Vogel vs Bakari Diallo 10.10.2026 Ballhaus Arena Aschersleben | MDR


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Die nächste SES/MDR Veranstaltung steht auch.

Im Hauptkampf trifft der 23-jährige Ascherslebender Julian Vogel auf Bakari Diallo aus Frankreich. Zudem wird der Cruisergewichtler Arthur Reis auf dem Event boxen.

MDR überträgt Live ab 22:15

Sicher eher ein Regionales Event aber aktuell zur Deutschen Primetime noch ohne Konkurrenz.

Undercard:

Artur Reis vs tba

Arminius Rolle vs Amijan Sepic

https://www.sesboxing.de/aktuell/ne...lla-in-aschersleben-vogel-vs-diallo-stei.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherlich ein spannendes Event bei SES. Vogel erhält einen guten Zuspruch in der Harz-Region, ist sportlich aber kein Überflieger. Den ersten Ahmeti-Kampf hätte er verlieren müssen, ebenso gegen Mykyta Alistratov. Zuletzt sah er im Ahmeti-Rematch aber gut aus.

Diallo ist ein guter Gegner auf dem Papier, wurde 2023 auch französischer Meister bei den Amateuren. Vermutlich ist Diallo der bessere Techniker, aber er boxt auswärts in Deutschland.... kann man schon als 50/50 Ding betrachten.

Schauen wir mal, was Reis für einen Gegner bekommt. Wird sicherlich ein ordentlicher werden bei einem WBC-Titelkampf.
Spannend ist dann auch das Schwergewicht Michel Dobler. Er hat Moses Itauma zuletzt in England beim Sparring ausgeholfen und möchte diese Eindrücke nun in den Ring transportieren - Gegner hier auch offen.

Arminius Rolle boxt ebenfalls auf der Card. Ist ganz nett... ABER diesen Bosnier als Titelanwärter durchzuwinken, das ist lächerlich. Ich verstehe durchaus, dass man da Zugeständnisse macht - und der Internationale Meister-Titel im Superleichtgewicht ist vermutlich nicht so wahnsinnig heiß... aber es bleibt lächerlich. Die letzte Titelpaarung lautete übrigens Rahimic vs. Bajak, das war ein Bombenniveau! Und nun folgt halt ein billiger Aufbaukampf, der bei der Bild auch einen Artikel erhalten hat. Gut, vom BDB erwartet man eh nichts... die sind froh, wenn es wieder Kohle gibt fürs Sanktionieren, aber solche Geschenke sollte man auch um einen Internationalen Meistertitel nicht geben.

Wenn man dem Jungen absolut keine Gegenwehr zutraut, was vollkommen verständlich ist, dann sollte man mMn. halt auch keinen 10-Rundentitelkampf suchen.

Sicher eher ein Regionales Event aber aktuell zur Deutsche Primetime noch ohne Konkurrenz.

Stimmt nicht ganz :D

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@Deontay

Klar, wenn man nur auf den Rekord schaut, kann man Amijan Sepic auf den ersten Blick vielleicht als Aufbaugegner sehen. Das kann ich nachvollziehen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Arminius 16 Jahre alt ist, vor seinem siebten Profikampf steht und zum ersten Mal über zehn Runden angesetzt ist. Allein das ist für uns ein deutlicher Schritt nach vorne.


Ich glaube auch nicht, dass wir dort einen Gegner erleben werden, der einfach kommt, ein paar Runden macht und keine Gegenwehr leistet. Ganz im Gegenteil. Sepic wusste frühzeitig von dem Kampf, hatte vernünftig Zeit zur Vorbereitung und ist, soweit ich das beurteilen kann, absolut motiviert. Für ihn geht es genauso um einen Titel und er sieht für sich eine realistische Chance, diesen Kampf zu gewinnen. Und genau das macht für mich einen Unterschied.


Natürlich kann man ihn aufgrund seines Rekords als Aufbaugegner bezeichnen. Aber gerade bei solchen Kämpfen verändert ein Titel die Situation. Da kommt jemand nicht unbedingt mit der Einstellung: „Den Kampf kann ich sowieso nicht gewinnen.“ Ich glaube, dass Sepic mit aller Macht versuchen wird, sich diesen Titel zu holen. Deshalb halte ich den Kampf auch für ein Stück offener, als es der reine Rekord vielleicht vermuten lässt.


Wir müssen außerdem selbst erst sehen, wo Arminius wirklich steht. 16 Jahre, erster Zehn-Runder, Titelsituation – das kann man im Training nicht komplett simulieren. Genau solche Kämpfe braucht er aber auch, um Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.


Als Beispiel: Mit Alen Rahimic haben wir selbst Sparring gemacht. Alen ist ein wirklich begnadeter Boxer, und das waren für Arminius richtig gute und harte Sparringseinheiten. Auch von seiner Seite haben wir sehr positives Feedback zur sportlichen Klasse von Arminius bekommen. Das heißt nicht, dass wir jetzt glauben, Arminius wäre schon irgendwo angekommen. Im Gegenteil. Aber es bestätigt uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind.


Deshalb sehe ich den Kampf nicht als irgendeinen Endpunkt oder als Beweis für irgendetwas. Es ist der nächste Entwicklungsschritt. Und ich glaube, dass wir danach wieder ein Stück mehr darüber wissen werden, wo Arminius sportlich tatsächlich steht.


Kritik ist vollkommen in Ordnung, dafür ist so ein Forum ja auch da. Und ich lese die unterschiedlichen Einschätzungen durchaus gerne. Am Ende soll Arminius sich die Anerkennung sowieso durch seine Leistungen verdienen und nicht dadurch, dass wir einen Gegner größer reden, als er ist.

Vielen Dank an alle für die Unterstützung und den Austausch
 
@Deontay

Klar, wenn man nur auf den Rekord schaut, kann man Amijan Sepic auf den ersten Blick vielleicht als Aufbaugegner sehen. Das kann ich nachvollziehen. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Arminius 16 Jahre alt ist, vor seinem siebten Profikampf steht und zum ersten Mal über zehn Runden angesetzt ist. Allein das ist für uns ein deutlicher Schritt nach vorne.


Ich glaube auch nicht, dass wir dort einen Gegner erleben werden, der einfach kommt, ein paar Runden macht und keine Gegenwehr leistet. Ganz im Gegenteil. Sepic wusste frühzeitig von dem Kampf, hatte vernünftig Zeit zur Vorbereitung und ist, soweit ich das beurteilen kann, absolut motiviert. Für ihn geht es genauso um einen Titel und er sieht für sich eine realistische Chance, diesen Kampf zu gewinnen. Und genau das macht für mich einen Unterschied.


Natürlich kann man ihn aufgrund seines Rekords als Aufbaugegner bezeichnen. Aber gerade bei solchen Kämpfen verändert ein Titel die Situation. Da kommt jemand nicht unbedingt mit der Einstellung: „Den Kampf kann ich sowieso nicht gewinnen.“ Ich glaube, dass Sepic mit aller Macht versuchen wird, sich diesen Titel zu holen. Deshalb halte ich den Kampf auch für ein Stück offener, als es der reine Rekord vielleicht vermuten lässt.


Wir müssen außerdem selbst erst sehen, wo Arminius wirklich steht. 16 Jahre, erster Zehn-Runder, Titelsituation – das kann man im Training nicht komplett simulieren. Genau solche Kämpfe braucht er aber auch, um Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.


Als Beispiel: Mit Alen Rahimic haben wir selbst Sparring gemacht. Alen ist ein wirklich begnadeter Boxer, und das waren für Arminius richtig gute und harte Sparringseinheiten. Auch von seiner Seite haben wir sehr positives Feedback zur sportlichen Klasse von Arminius bekommen. Das heißt nicht, dass wir jetzt glauben, Arminius wäre schon irgendwo angekommen. Im Gegenteil. Aber es bestätigt uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg sind.


Deshalb sehe ich den Kampf nicht als irgendeinen Endpunkt oder als Beweis für irgendetwas. Es ist der nächste Entwicklungsschritt. Und ich glaube, dass wir danach wieder ein Stück mehr darüber wissen werden, wo Arminius sportlich tatsächlich steht.


Kritik ist vollkommen in Ordnung, dafür ist so ein Forum ja auch da. Und ich lese die unterschiedlichen Einschätzungen durchaus gerne. Am Ende soll Arminius sich die Anerkennung sowieso durch seine Leistungen verdienen und nicht dadurch, dass wir einen Gegner größer reden, als er ist.

Vielen Dank an alle für die Unterstützung und den Austausch

Ihr macht das schon richtig. Geht alles Step by Step an. Dein Junge ist erst 16 Jahre alt und noch voll in seiner Wachstumsphase. Das bedeutet auch das die Calciumstruktur seiner Knochen noch nicht gewährtet ist und die Gefahr für Folgeschäden am Gehirn exponentiell größer ist.

Es ist gut und richtig das du deinen Jungen in Richtung Erhöhung der Grundsträrke, der Ausdauer und sowohl taktische, als auch technische Verbesserungen ausbildest, ohne seine körperliche Entwicklung zu gefährden.

Ich bin sicher ihr arbeitet an seinen Defensivfähigkeiten, würde aber nach den Eindrücken von Arminius letzten Auftritten empfehlen, ihm ein größeres Defensivbewußtsein einzuimpfen. Probiert ruhig einie taktische Stilmittel aus, selbst wenn der Gegner keine Gefahr darstellt. Solche Kämpfe sind gut dafür deinem Sohn beizubringen wie man Gegnern Fallen stellt, den Bewegungsablauf des Gegners kontrolliert und zum verfeinern der eigenen Bewegungsabläufe.

Ich freue mich darauf eure Entwicklung weiterzuverfolgen.

Greets Gladio
 
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