Macht doch einfach selber mal Musik

theGegen

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Danach ganz hoch zu Pro Audio - der konnte meine Anliegen verstehen, zeigte mir das Tascam. Riet mir von meiner Billglösung Monitorboxen ab. Seine Empfehlung war nicht viel teurer aber klar besser. Bezüglich Drumcomputer fragte er, ob ich ein iPad habe. Dafür gäbe es hervorragende Drum-Apps. Habe ich nicht, also mein Billig-Korg. Brauchte noch ein Mikro, da hatte er das richtige für mich da. Dazu noch Kabel für Boxen und Mikro. Alles korrekt.
Dann wieder zu den Amps. Die reinen Akkustik-Amps interessierten mich nicht. Wieder ganz runter zu den elektrischen Gitarren und den Elektro-Amps. War grade keiner da (Mittag), dann halt eben Abstecher zu den Homepianos, wir fanden das billige Yamaha nicht, sprachen eine Angestellte an, aber die war nur Praktikantin und fand es auch nicht.
 
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theGegen

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Bei den Amps war es am allerdoofsten. Ich fragte einen Mitarbeiter - der Kompetente, bei dem ich mal meine Fender Accoustic gekauft hatte, war leider zu Mittach - wo es denn diese modernen Modelling-Amps von z.B. Fender gäbe. Der geleitete mich dann in den Fender-Testraum und wusste dann nicht weiter. War ebenfalls ein Praktikant, der keine Ahnung hatte. In diesem Fender-Raum war gottseidank ein Kunde, der sich auskannte und der mir kurz die Funktionen erklärte. Der bemühte Praktikant bot mir an, da dochmal was auszuprobieren und organisierte ein Kabel. Und ich nahm natürlich das Modell des Akkustikbasses hinein, den ich vorher gekauft hatte. Eben weil ich wissen wollte, ob ein Modelling-Amp auch als Verstärker für den Akkustik-Bass taugt.
Da wollten mich aber andere Angestellte fast wieder rauslotsen, weil ich ja doch mit dem falschen Gerät da reingehen wollte. Konnte aber erklären, worum es mir ging, ein etwas kompenterer Kollege schaltete sich ein und der Test wurde bestanden.
Dann wieder zur Heimorgel-Abteilung, da war inzwischen sogar mal eine Fachkraft zugegen. Das billige Yamaha-Teil hatten sie zwar nicht ausgestellt, aber grundsätzlich auf Lager. Brauchte ich noch ein paar Kabel. Die totale Servicewüste. Mir fiel noch ein, dass ich vielleicht noch in Erfahrung bringen sollte, was das Yamaha-Teil für Ausgänge hat. Die Fachkraft aus der Heimorgel-Abteilung gab sich zwar viel Mühe, aber konnte nichts genaues herausfinden, weil er nicht in der Lage war, den PC über die Suche ordentlich zu bedienen. Kopfhörer-Ausgang fand ich dann selbst bei ähnlichen Geräten heraus, also benötigte ich ein entsprechendes Adapterkabel. Mitarbeiter aus der Kabel-Abteilung befragt, der schickte mich nur eine vage Bezeichnung nuschelnd in eine ungefähre Richtung, wo ich nix fand und ich zurück zum Blödmann gehen musste und ihn anmoserte, er soll mir gefälligst genau sagen, was ich brauche und wo ich das finde.
Alles bezahlt und bei der Warenausgabe gewartet. Dauerte zwar, aber es waren halt auch viele Teile. Da sollte ich den Bass auf Macken überprüfen (sehr vernünftig) und konnte ich den Bass vom Service checken / stimmen lassen. Da war aber Betrieb und da hatte ich keine Lust mehr zu.
Den Bass kann ich auch zuhause stimmen.
Gut war, dass wir mit dem Auto bis zur rückwärtigen Warenausgabe fahren konnten und uns der ganze Proll dahin gebracht wurde.

Am meisten habe ich mich darüber geärgert, dass kaum jemand überhaupt kapiert hat, was mir so vorschwebte - obwohl ich das bestimmt in allen Varianten erkärt hatte. Bis auf die Fachkraft im Pro-Audio, der hatte es verstanden und auch die richtigen Komponenten vorgeschlagen.

Bei den Gitarren und den Amps war es ätzend. Ich habe x-mal betont, dass ich akkustische Instrumente bevorzuge, eben weil ich diese auch unverstärkt benutzen kann und sie einfach lieber spiele als elektrische Teile. Doch dass ich dennoch die Absicht habe, diese Instrumente wie eine E-Gitarre oder einen E-Bass krachen oder blubbern zu lassen und dieses halt über Effekte bzw. den Verstärker bewerkstelligen will.

Zuhause habe ich bis jetzt immer noch nicht viel ausgepackt. Bin noch mit dem Amp (habe mich für den Fender Mustang GT 40 entschieden) und dessen Funktionen beschäftigt. Mal den Bass dran gestöpselt und mal die Gitarre.
Beim Bass habe ich den Eindruck, dass das einkommende Signal nicht besonders stark ist, aber vielleicht mache ich da noch was falsch.
Für Gitarre astrein. Da kann ich die Western-Gitarre bei Bedarf auf infernalischen Feedback-Lärm einstellen - geht alles.
 
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hirschi

deertrain
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Mama'zzzzmusch
Mir sowat von latte.....ick will mit chaci "nur" grinden und hot blicke zu-wer?-fen.....da ist mir ihr imaginärer gitarren"kumpel" würstiger als wurst.
 

theGegen

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Beim Bass habe ich den Eindruck, dass das einkommende Signal nicht besonders stark ist, aber vielleicht mache ich da noch was falsch.
Problem gelöst: Die bereits enthaltene Block-Batterie für die aktive Klangsteuerung war falschrum eingelegt. :belehr: Und das kleine Knöpfchen zum Stimmen war an: es hieß also in der kleinen LED-Anzeige nicht 3 für die Laustärke, sondern E. :LOL:

Keine Ahnung, wieso die ignoranten bis ahnungslosen Mitarbeiter vom Music Store mir nicht direkt diese Amps gezeigt haben, als ich explizit danach fragte. Das kann man absolut als Kombi-Verstärker für Akkustik-Gitarre und Akkustik-Bass benutzen und dank der umfangreich enthaltenen Effekte wie ein elektrisches Instrument klingen lassen. Kostete 199,- € und entspricht dem,, was ich haben wollte.

Die anderen Geräte habe ich immer noch nicht ausgepackt.
 

le freaque

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Klingt doch nach einem entspannten Einkaufsausflug :LOL: . Das ist halt das Problem bei diesen Megastores wie Musicstore, Produktiv oder Thomann: die haben alles, nur keine fähigen Mitarbeiter. Bei einer Komplettausstattung wie bei dir gibt es ja keinen anderen Weg, bei einzelnen Produkten oder Repararturen gehe ich lieber in kleinere Läden und bezahle ein paar Mark mehr, bekomme aber Beratung von Gitarristen mit langen grauen Haaren, die schon hunderte Bühnen gesehen haben. Hier in Hamburg gehe ich immer zum No1 in Harburg oder für Kleinigkeiten zum Wandsbeker Musikhaus (weil's um die Ecke ist).
Klingt aber alles amtlich, was du so erstanden hast, kann also losgehen: gemeinsames Projekt 2020?
 

le freaque

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Derweil hatte ich mein Band_WE von Seite 1, war sehr schön. Die AFD-Nummer wurde wegen textlichem Plattitüden-Overkill erstmal eingestampft, erfüllte einfach nicht unseren Eigenanspruch. Dafür haben wir eine nette NDW-Ideal-ige Nummer über Konsumterror in diesen düsteren Zeiten geschrieben und aufgenommen und hintendran noch einen Diss gegen schlechten Deutschrap und zugzerletzt ein bereits vorhandenes Demo über den deutschen Kunstbetrieb festgezurrt. Hören auf die Namen "Generation", "L'art pour l'amour" und "Groovesucker", müssen noch gemastered, gemixed und mit ein paar Overdubs versehen werden - demnächst in diesem Theater. Aber für netto 2 Tage, zwei Kästen regionale Bierspezialitäten und viel gleichzeitiger Grillerei war es erstaunlich ergiebig:
- man sitzt rum und fühlt sich unter Zeitdruck, nichts klappt, alles doof, alle spielen vor sich hin und sind schon latent genervt.... und plötzlich nach ein paar Bier hat einer eine gute Idee und ruckzuck kommen die nächsten hinterher und man spielt, schreibt arrangiert mal eben 24 Stunden am Stück. Immer dasselbe: man kann es nicht erzwingen und sobald man loslässt und sich damit abgefunden hat, dass es dieses mal nichts wird, läuft alles wie von selbst.
Am WE hab ich nen kurzfristigen Gig als Gitarrenduo mit meinem Dauerkompagnon in solchen Sachen in Oldenburg. Bisschen Bammel, weil wir seit 2 Jahren nicht zusammen gespielt haben (außer betrunken auf Parties) und auf die Schnelle erstmal ein 2-3 Stunden Programm zusammenschustern müssen (alles kann man ja nun auch nicht auswendig). Aber was tut man nicht alles? Location ist die gleiche wie die, auf der wir gemeinsam nächstes Jahr unseren 100. (2 x 50) Geburtstag mit zig Musikern und Bands feiern, also quasi Generalprobe. Das Grundprogramm (60s, Barenaked Ladies, Housemartins, Cure, Begemann und so) steht seit Jahren, aber gegen Bezahlung muss man ja auch mal aktuelles Zeug in Gitarrenkram ummodeln. Naja, wird schon, bis jetzt ging's ja immer gut :clowns:
 

theGegen

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Klingt doch nach einem entspannten Einkaufsausflug :LOL: . Das ist halt das Problem bei diesen Megastores wie Musicstore, Produktiv oder Thomann: die haben alles, nur keine fähigen Mitarbeiter. Bei einer Komplettausstattung wie bei dir gibt es ja keinen anderen Weg, bei einzelnen Produkten oder Repararturen gehe ich lieber in kleinere Läden und bezahle ein paar Mark mehr, bekomme aber Beratung von Gitarristen mit langen grauen Haaren, die schon hunderte Bühnen gesehen haben. Hier in Hamburg gehe ich immer zum No1 in Harburg oder für Kleinigkeiten zum Wandsbeker Musikhaus (weil's um die Ecke ist).
Klingt aber alles amtlich, was du so erstanden hast, kann also losgehen: gemeinsames Projekt 2020?
Oh ich glaube, 2020 kommt für mich zu früh.
Ich habe immer noch nix gemacht, weil ich am liebsten den 3. Schritt vor dem 1. Schritt gehen möchte und z.B. über das Aufnahmegerät eine Verbindung zu YouTube herstellen will, damit ich (zum Üben) eine Coverversion einspielen kann. So als Basictrack, um den Drumcomputer darauf einzustellen. Und dann alle weiteren Instrumente, bis ich das Original nicht mehr brauche.
Ich möchte aber andererseits den PC in seinem anderen Zimmer behalten, sonst könnte ich das Vorbild ja einfach dort laufen lassen.
Meine Vorstellung ist, dass ich das TASCAM auch als Abspielgerät nutzen kann - mit dem Handy (oder langem Kabel mit dem PC) verbinden.
Kann aber auch sein, dass ich für dieses Vorhaben erst eine Musikdatei erstellen muss, diese dann anschließend auf eine Spur übertragen, um was zu hören.

Das wird eine ganze Weile dauern, bis ich überhaupt anfangen kann, wieder los zu legen. Manche Sachen habe ich immer noch nicht ausgepackt oder gar ausprobiert.
Außer Bass (guter Kauf) und Modelling-Amp (guter Kauf) in Kombi mit meiner akkustischen Gitarre.
TASCAM ist ausgepackt und verstöpselt und Boxen angeschlossen. Keyboard, Drumcomputer, Mikro noch verpackt.
 
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