Materialthread


Speakeasy

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@moiag

Ich bin mir sicher, dass die Verantwortlichen JEDES
Landes die Möglichkeit haben, die Messmittel anzuschauen und gegebenenfalls Einspruch gegen die Messmethoden erheben können.
Und laut dem ORF-Bericht vom 03.01.2026 gibt der Springer selbst sein OK zu der Messung.

Wenn nur ein elektronisches Maßband verwendet werden kann (weil ein anderes Messmittel nicht möglich ist), das maximal eine Genauigkeit von 1mm aufweist, dann muss die Toleranz eben in die Messung mit einfließen.

Mehr Transparenz (veröffentlichung der Mess-Protokolle) wäre sicher wünschenswert.
 

Lazergirl

EFF #3
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Vielleicht sollte sich Hafele einfach noch mal mit allen Coaches und Materialverantwortlichen zusammen setzen um das Prozedere zu erklären und Ungereimtheiten aus dem Weg zu räumen. Dann haben alle die Möglichkeit zu fragen und es ist auch sicher gestellt, dass auch jede Mannschaft die gleichen Informationen hat. Da scheint es im Moment einiges an Missverständnissen zu geben. Und Mangel an Kommunikation.
 

blackswan

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Spannend fand ich, dass die beim Eurosport meinten, dass am Anfang der Saison die Anzüge alle gleich aussahen und jetzt zur Tournee wieder unterschiede im Schnitt sichtbar waren.
Also scheint es ja immernoch Entwicklung und Spielraum zu haben.
Und das wird niemals aufhören und ich finde, ein bisschen gehört es ja auch dazu.
Und gegenseitiges Beschuldigen etc gab es, besonders zur Tournee, eigentlich auch immer. Es gab auch schon immer "Spionage", es ist jetzt halt nur super öffentlich geworden.
Ob man sich jetzt auf Messfehler und weiß nicht was versteifen muss weiß ich auch nicht. (Und ich bin weiß Gott kein Fan von Hafele) aber es wurde ja auch gejammert und gemotzt als zB eine Finne Kontrolleur war.
 

Lazergirl

EFF #3
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Bei einem deutschsprachigen Kontrolleur kommt halt schnell mal der Verdacht auf, dass er Österreicher oder Deutsche bevorteilt. Oder eventuell auch mal öfter mit denen spricht und Dinge erklärt. Der Finne war vor allem inkompetent. Der wurde gar nicht akzeptiert.
 

Elysa

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Es ist nun ein Dilemma mit der Kontrolle, die glaubwürdig und genau durchgeführt werden muss. Da es sich um dehnbare Stoffe handelt, die bei Bewegungen "mitgehen" ist das sehr schwer nachvollziehbar, wie Abweichungen der vorgeschriebenen Norm bis auf 1 mm gemessen werden können. Kann gut sein, dass es nun Disqualifizierte gibt, die definitiv nicht vorsätzlich gehandelt haben. Aber wem glaubt man und wem nicht?
Wenn es optimale und sichere Messmethoden gäbe, dann hätte man das spätestens ab dieser Saison benutzt.
 

Elysa

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Bei einem deutschsprachigen Kontrolleur kommt halt schnell mal der Verdacht auf, dass er Österreicher oder Deutsche bevorteilt. Oder eventuell auch mal öfter mit denen spricht und Dinge erklärt. Der Finne war vor allem inkompetent. Der wurde gar nicht akzeptiert.
Kann gut sein. Es müsste halt jemand sein, der mit Skispringen nie was zu tun hatte und aus einem Land kommt, das keine Athleten im Weltcup hat. Luxemburg, Monaco, Spanien, Griechenland, Portugal usw. Man muss, um was zu vermessen, lediglich die Technik beherrsche und anwenden.
 

Neville

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Nein, müsste es nicht. Ist in anderen Sportarten auch nicht so. Man muss als Fan der Sportart, solange es keine Beweise oder zumindest Anhaltspunkte für das Gegenteil spricht, den Kontrolleuren/Juroren/Verantwortlichen halt erst einmal vertrauen anstatt gleich grundlos Betrug zu kreischen, nur weil es die eigenen Lieblinge erwischt hat.
 

Rising Sun

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Nein, müsste es nicht. Ist in anderen Sportarten auch nicht so. Man muss als Fan der Sportart, solange es keine Beweise oder zumindest Anhaltspunkte für das Gegenteil spricht, den Kontrolleuren/Juroren/Verantwortlichen halt erst einmal vertrauen anstatt gleich grundlos Betrug zu kreischen, nur weil es die eigenen Lieblinge erwischt hat.

So ist. Ich sage ja auch es war richtig Paweł zu disqualifizieren, wenn es nun einmal verboten ist mit dem Wachs. Und ich mag ihn wirklich gern
 

moiag

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Blindes Vertrauen???
:) :) :)

Man sollte einen Ingenieur mit akademischen Qualifikationen nehmen.

In akademischen Forschungen weiß man genau, was Messfehler, Konfidenzintervall und vor allem von irgendjemand anderer Person wiederholende Messungen bededuten...
 

Kirsten

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Vielleicht sollte sich Hafele einfach noch mal mit allen Coaches und Materialverantwortlichen zusammen setzen um das Prozedere zu erklären und Ungereimtheiten aus dem Weg zu räumen. Dann haben alle die Möglichkeit zu fragen und es ist auch sicher gestellt, dass auch jede Mannschaft die gleichen Informationen hat. Da scheint es im Moment einiges an Missverständnissen zu geben. Und Mangel an Kommunikation.
Wir rätseln rum, aber wir sind ja auch nicht betroffen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Teams sehr wohl das Prozedere kennen. Wenn selbst Freund als Experte schon viel mehr weiß als wir. Und es hieß ja jetzt auch mehrfach im TV, dass Hafele volle Rückendeckung der Teams hat und dass sie im mit den Teams im Austausch sind. Wenn da wirklich ein Team fragen hat, müssen sie die halt klären.
Unsere Fragezeichen sind da halt kein Maßstab.
 

Lazergirl

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Bei den Slowenen klang das nicht so. Die haben sich auch an der Art der Kommunikation gestört. Auch dass plötzlich oben kontrolliert wurde. Von Kos war zu lesen es sei anders kontrolliert worden. War wohl im TV dabei.
 

Lazergirl

EFF #3
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Stimmt nicht, Fans sind betroffen.


die Prozedur wahrscheinlich kennt man, die Prozedure ist aber nicht gut: ohne Messfehler, ohne Konfidenzintervall und nicht wiederholende...
Was hast du immer mit deinen Messfehlern.

@Elysa Nein. Der Kontrolleur muss sich im Sport schon auskennen, wenn Athleten kontrolliert. Da ist einer wie Hafele mit dem Hintergrund schon richtig.
 

Elysa

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Blindes Vertrauen???
:) :) :)

Man sollte einen Ingenieur mit akademischen Qualifikationen nehmen.

In akademischen Forschungen weiß man genau, was Messfehler, Konfidenzintervall und vor allem von irgendjemand anderer Person wiederholende Messungen bededuten...
Genau so müsste man vorgehen. Neutral und kompetent, mit der Technik umgehen. Es müsste eine Art Kabine geben, in der ein Scanner komplett über die Person geht. Ich musste echt schmunzeln, bei der Art wie das im Moment abläuft. Da wird so eine Art Handyteil rasch an ein paar Stellen drüber geführt, das soll genau sein? Sicher ist das die günstigste und einfachste Methode
 

Lazergirl

EFF #3
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Genau so müsste man vorgehen. Neutral und kompetent, mit der Technik umgehen. Es müsste eine Art Kabine geben, in der ein Scanner komplett über die Person geht. Ich musste echt schmunzeln, bei der Art wie das im Moment abläuft. Da wird so eine Art Handyteil rasch an ein paar Stellen drüber geführt, das soll genau sein? Sicher ist das die günstigste und einfachste Methode
Die Anzüge wurden doch vorher schon genauer gescannt.
 

blackswan

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Bei den Slowenen klang das nicht so. Die haben sich auch an der Art der Kommunikation gestört. Auch dass plötzlich oben kontrolliert wurde. Von Kos war zu lesen es sei anders kontrolliert worden. War wohl im TV dabei.
Als Jule Seyfarth dsq wurde, sagte sie auch, es wurde anders kontrolliert. Das deutsche Team hat sich geärgert und gut ist.
Das ist ja Hafeles Plan: Die Teams sollen sich nciht auf Messungen vorbereiten können, damit sie halt nicht schummeln.

Und wenn man weiß, ein Stoff dehnt sich oder zieht sich zusammen, dann muss man das beim Schneidern mit einkalkulieren. Niemand wird gezwungen bis an alle Grenzen zu gehen
 

Elysa

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Als Jule Seyfarth dsq wurde, sagte sie auch, es wurde anders kontrolliert. Das deutsche Team hat sich geärgert und gut ist.
Das ist ja Hafeles Plan: Die Teams sollen sich nciht auf Messungen vorbereiten können, damit sie halt nicht schummeln.

Und wenn man weiß, ein Stoff dehnt sich oder zieht sich zusammen, dann muss man das beim Schneidern mit einkalkulieren. Niemand wird gezwungen bis an alle Grenzen zu gehen
Wenn unterschiedlich kontrolliert wird, ist das auch wieder ungerecht. Entweder es gibt eine einheitliche Methode, die absolut verlässlich ist, oder nicht. Im großen und ganzen ist es für den Normalzuschauer kaum mehr nachvollziehbar, was da genau vorgeht. Einerseits ist es für einen sauberen Sport vonnöten, diese Kontrollen durchzuführen, andererseits geht aber trotzdem Vertrauen verloren. Der Otto-Normalverbraucher muss doch unweigerlich anzweifeln, dass diese Sportart noch attraktiv und durchsichtig ist. Wir waren noch vor 10 Jahren eine große Gruppe, die sich regelmäßig an den Schanzen getroffen hat, sowohl im Winter als auch im Sommer. Das haben wir seit 2000 gemacht. Es waren tolle Erlebnisse. Das ist leider komplett weg. Die meisten haben heute kein Interesse mehr am Skispringen. Selbst die VST ist totale Nebensache.


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moiag

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in diesem Sport wird man immer an alle Grenzen gehen :)

deswegen ist desto wichtiger, dass Prozedur und Messen wiederholbar sind, und dass bedeutet ganz eindeutigen Protokol und Messfehler und Konfidanzintervall
 
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