Nationalmannschaften


Horford ist wirklich sehr, sehr stolz auf seine Herkunft. In diversen Interviews hat man das ja auch schon herausfiltern können.

Er würde bestimmt auch irgendwann die Chance bekommen für die USA aufzulaufen, wenn er wollte.

Ich finde seine Entscheidung klasse.
 
Ich finde seine Entscheidung...normal. Er ist doch sogar in Puerto Plata geboren.
Ich bin Deutschgrieche, wenn ich die Möglichkeit hätte, für die USA oder für D/GR aufzulaufen, würde mir die Wahl nicht schwerfallen. Was jucken mich da die USA?
 
Lebst du auch in den USA? Für das Dream Team aufzulaufen, wäre wohl etwas aufregender als für Dom Rep.

Ich finds alles andere als normal (Duncan). Würde aber auch eher für Kroatien auflaufen ;)
 
Ich finde seine Entscheidung...normal. Er ist doch sogar in Puerto Plata geboren.
Ich bin Deutschgrieche, wenn ich die Möglichkeit hätte, für die USA oder für D/GR aufzulaufen, würde mir die Wahl nicht schwerfallen. Was jucken mich da die USA?

Ich verstehe, was du meinst. Aber bei Duncan oder Olajuwon kam es für mich wie eine Selbstverständlichkeit rüber, für die USA anzutreten, obwohl beide genauso gut für ihr Heimatland antreten hätten können.
 
Wenn ich Algerier wäre und in den USA wohnte, würde ich trotzdem für Algerien auflaufen wollen. Ich finde das völlig nachvollziehbar.

Es gibt aber auch viele Leute, denen ihr "Heimatland", um auf gut deutsch zu sagen, am Arsch vorbei geht.

Nicht jeder hat eine Verbindung zum Heimatland und da ist mmn. nichts schlimmes dabei.
 
Wenn ich Algerier wäre und in den USA wohnte, würde ich trotzdem für Algerien auflaufen wollen. Ich finde das völlig nachvollziehbar.

Kommt immer drauf an wie lange man schon wo wohnt finde ich. Ich bin staatsbürgerschaftlich gesehen z.B. Österreicher (auch dort geboren), hab aber nur die ersten beiden Lebensjahre dort gelebt. Ich verbinde also mit diesem Land wesentlich weniger als mit Deutschland, wo ich inzwischen seit gut 17 Jahren lebe (dazwischen hab ich noch wo anders gelebt).
 
Naja, Horford hat jedenfalls schon immer die Offseason in der DomRep verbracht. Und wenn ich mich recht entsinne, ist er auch erst mit 12 oder 13 in die USA gekommen.
Nach einem der beiden Titelgewinne hat er zudem eine Ehrenrunde mit der Fahne der DomRep gedreht, man konnte also schon vorher ahnen, dass ihm seine Heimat sehr wichtig ist.

Übrigens könnte die DomRep ein Team aufstellen, das durchaus in Amerika um einen WM-Platz spielen könnte:

C Al Horford
PF Charlie Villanueva
SF Francisco Garcia
SG Sammy Mejia
PG Luis Flores

Liest sich für mich schon besser als der Haufen, mit dem z.B. Kanada diesen Sommer aufgelaufen ist.
 
Das war jetzt nicht speziell auf Horford bezogen, sondern auf deine generelle Aussage über die Herkunft. Ich finde das kann man schlicht nicht eindimensional beantworten.
 
Gut, da gebe ich dir recht. Mir ging es eigentlich nur darum, dass ich das eben auch nichts besonderes finde, wenn ein Spieler eben DOCH für sein Heimatland antritt...
 
Was Charlie Villanueva ist aus der Dom. Rep.? Das hät ich gar net gedacht, für mich sah er aus wie ein typischer Amerikaner.....

So lernt man wieder was dazu:)
 
Villanueva ist Dominikaner und allein am Namen kann man ja erkennen das er kein gebürtiger Amerikaner ist.
 
Den hier kennst du sicherlich auch: Chukwuemeka Ndubuisi Okafor
Hört sich auch nicht typisch amerikanisch an und ist trotzdem Amerikaner und hat für das US-Team bei Olympia gespielt.
 
Wenig überraschend...ich gönne ihm und auch Garrett und Roller, dass sie noch einmal dabei sein dürfen, obwohl ich insbesondere letztere nicht gerade toll finde. Denke, es ist für alle drei der letzte Run.
 
Wie in diesem Artikel der Times Online zu lesen ist, sieht der britische Basketball-Bund seine Teilnahme an den Olympischen Spielen im eigenen Land auf Grund der Versicherungszahlungen für Luol Deng in Gefahr.

Wenn MetLife das Recht besitzt, jedes Jahr 14 NBA-Spieler vom internationalen Wettbewerb auszuschließen, dann müssten die Briten ja womöglich auch auf Deng verzichten, selbst wenn sie die komplette Versicherung zahlen könnten, oder?
 
Wenn MetLife das Recht besitzt, jedes Jahr 14 NBA-Spieler vom internationalen Wettbewerb auszuschließen, dann müssten die Briten ja womöglich auch auf Deng verzichten, selbst wenn sie die komplette Versicherung zahlen könnten, oder?
Damit ist gemeint, dass MetLife den Versicherungsschutz für 14 Risiko-Spieler für den internationalen Wettbewerb aussetzen kann. Solange aber die teure Extraversicherung - welche die finanziellen Möglichkeiten des britischen Verbandes zu übersteigen scheint -, nicht abgeschlossen wird, bekommen solche Leute natürlich keine Freigabe durch ihren Verein.
Wenn jetzt aber durch Sponsoring etc. das Geld zusammenkommt und die Bulls selbst die Freigabe erteilen, darf er spielen. Die Versicherung hat dabei kein weiteres Mitspracherecht.
 
Damit ist gemeint, dass MetLife den Versicherungsschutz für 14 Risiko-Spieler für den internationalen Wettbewerb aussetzen kann. Solange aber die teure Extraversicherung - welche die finanziellen Möglichkeiten des britischen Verbandes zu übersteigen scheint -, nicht abgeschlossen wird, bekommen solche Leute natürlich keine Freigabe durch ihren Verein.
Wenn jetzt aber durch Sponsoring etc. das Geld zusammenkommt und die Bulls selbst die Freigabe erteilen, darf er spielen. Die Versicherung hat dabei kein weiteres Mitspracherecht.

Okay, alles klar. Dank dir.
Aber wäre natürlich auch extrem, wenn MetLife ein solches Mitspracherecht hätte.
 
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