Das wars dann wohl auch mit dem Rekord bei OKC. Nach dem Allstarbreak wird es definitiv noch einige Brocken geben und es war eventuell doch dem entspannten Schedule geschuldet.
Wobei man dazu sagen, dass die Gegner von OKC aktuell schon ein heißes Händchen haben. In den letzten 12 Spielen, wo man 6-6 geht, trifft OKC selbst nur mit 33% den Dreier, während der Gegner über 39% trifft. Hochgerechnet auf das Dreiervolumen machen die Gegner da pro Spiel jetzt 10 Punkte mehr (12,2 getroffene zu 15,5 getroffene).
Es gehört sicherlich auch dazu, dass OKC den Gegner mehr Dreier erlaubt, was aber auch daran liegt, dass man den Zweier halt brutal gut verteidigt (man ist jeweils auf Platz 1, was die gegnerische 2er-Quote angeht, sowie auch die Versuche und dementsprechend auch die getroffenen Zweier pro Spiel). Da ist ja meistens dann auch eher ein Verzweiflungsdreier dabei, weil die Defense so gut ist. Nur wenn die Gegner über einen gewissen Zeitraum bei hohen Volumen fast 40% von außen treffen, während man selber gerade einen kleinen Slump hat, dann wird das selbst für so ein Beast-Team wie OKC heftig.
Grundsätzlich tut es der Parität in der Liga natürlich gut, wenn ein Team nicht komplett durch alle anderen durchpflügt. Aber tatsächlich hat man aktuell immer noch das historisch beste Net-Rating (+13,5 im Vergleich zu +13,4 der Bulls 95/96). Die Defense ist 4,5 Punkte besser als die zweitbeste Defense (das ist der Abstand zwischen dem Zweiten und dem Fünfzehnten). Und man kann davon ausgehen, dass die Shootingsplits sich wieder annähern und man weiter viele Siege holen wird. Auch wenn der Rekord nicht fällt.