News und Transfers


Angliru

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Gibt in slowenischen Medien aktuelle Berichte, dass die Chance für einen Tour-Start 2029 in Slowenien wohl stark sinken. Was bedeutet - das Pendel schlägt wohl recht stark in Richtung Deutschland. Eigentlich wollte man sich für 2030 bewerben, aber hat dann vor allem auch wegen 40 Jahre Mauerfall das auf 2029 vorgezogen. Gibt halt auch kaum einen stärkeres Zeichen für Europa, wenn die Tour de France in dem Jahr nach Berlin kommt.

Für 2030 hatte man schon drei Etappen vorgeschlagen mit Dresden -> Jena (u.a. mit der steilen Wand von Meerane), Erfurt -> Magdeburg und Halle -> Leipzig (Zeitfahren). Letzteres dürfte aber evtl. anders werden, weil man sehr wahrscheinlich mit einem Prolog in Berlin starten wird. Allein für die Bilder wird das gesetzt sein. Slowenien wird aber sicherlich bald folgen.

Original:
 

Marti

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Gibt in slowenischen Medien aktuelle Berichte, dass die Chance für einen Tour-Start 2029 in Slowenien wohl stark sinken. Was bedeutet - das Pendel schlägt wohl recht stark in Richtung Deutschland. Eigentlich wollte man sich für 2030 bewerben, aber hat dann vor allem auch wegen 40 Jahre Mauerfall das auf 2029 vorgezogen. Gibt halt auch kaum einen stärkeres Zeichen für Europa, wenn die Tour de France in dem Jahr nach Berlin kommt.

Für 2030 hatte man schon drei Etappen vorgeschlagen mit Dresden -> Jena (u.a. mit der steilen Wand von Meerane), Erfurt -> Magdeburg und Halle -> Leipzig (Zeitfahren). Letzteres dürfte aber evtl. anders werden, weil man sehr wahrscheinlich mit einem Prolog in Berlin starten wird. Allein für die Bilder wird das gesetzt sein. Slowenien wird aber sicherlich bald folgen.

Original:
Berlin war in den Ursprungsplanungen tatsächlich gar nicht vorgesehen und kam ja dann durch den Druck der ASO rein als Ort für den Grand Depart.
Würde mich natürlich dennoch freuen, wenn die Etappen in Mitteldeutschland aka Ostdeutschland dadurch nicht zu starke Abstriche machen müssen.
 
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Stiebonaut

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Die Tour wird sicherlich nicht traurig sein wenn man Slovenien für 2029 absagt und dann 2030 dort den Tourstart hinlegt, denn meines Wissens hat Pogi bis 2030 Vertrag bei UAE und denn wollt er ja in jedem Fall mal erfüllen. könnte damit die Bühne für den Pogi Abschied sein mit knapp 32 Jahren dann in 2030
 

Masmiseim

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Vielleicht bin ich altmodisch, aber wenn der Tourstart im benachbarten Ausland ist, würde ich mir eine direkt Überfahrt nach Frankreich hinein wünschen innerhalb einer Etappe.
Finde das "Organischer" als wenn die dann dazwischen einen Flugtransfer haben.
 

Angliru

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Vielleicht bin ich altmodisch, aber wenn der Tourstart im benachbarten Ausland ist, würde ich mir eine direkt Überfahrt nach Frankreich hinein wünschen innerhalb einer Etappe.
Finde das "Organischer" als wenn die dann dazwischen einen Flugtransfer haben.
Start in Berlin würde dann aber so fünf Etappen bedeuten, bis man in Grenzregionen kommt ohne große Transfers dazwischen oder extrem lange Etappen. Wenn man dann noch paar "Highlights" mitnehmen will wie Mittelgebirge (Harz) eher noch länger. Eigentlich war man immer spätestens am vierten Tag zurück in Frankreich - das dürfte mit Berlin sehr schwer werden. Dürfte dann eher wie in Dänemark laufen. Beginn am Freitag und dann Montag direkt erster Ruhetag.
 

Stiebonaut

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Im Tourfunk Podcast der ARD gab es zu diesem Thema ja schon die ein oder andere Folge, Berlin ist Vorgabe von der ASO ohne dass Highlight hätte die Bewerbung wenig aussichtsreiche Chancen.

Länder sind auch an Bord und Bund soll auch unterstützen.

Größte Knackpunkte könnte noch das Thema Streckendesign sein, hier gibt es Vorgabe entsprechend der ASO entsprechende Etappen zu designen, die dem modernen Radsport entsprechen und auch über die ein oder andere Schwierigkeit im Finale verfügen. Die bisherigen Etappenvorschläge sind für die ASO wohl noch nicht ganz optimal.

Ein weiterer Knackpunkt könnte das Thema sein dass die Organisation gerne vier Etappen in Deutschland hätte, die ASO vermutlich aber nur drei.

Unter der Prämisse, dass Berlin Teil des Projekts ist könnte dies zur Folge haben, dass ein Bundesland aus Thüringen, Sachsen-Anhalt & Sachsen dann den kürzeren ziehen muss, das Bundesland was dann den kürzeren zieht wird dann natürlich nicht an der Finanzierung mitmachen, was dann ggf. die Gesamtfinanzierung ins Wanken bringen könnte.
 

Angliru

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Größte Knackpunkte könnte noch das Thema Streckendesign sein, hier gibt es Vorgabe entsprechend der ASO entsprechende Etappen zu designen, die dem modernen Radsport entsprechen und auch über die ein oder andere Schwierigkeit im Finale verfügen. Die bisherigen Etappenvorschläge sind für die ASO wohl noch nicht ganz optimal.
Das könnte echt schwierig werden - weil die Bundesländer natürlich auch ihre großen Städte präsentieren wollen. Aber gerade da schon die spannenden Sachen fehlen. Magdeburg, Erfurt, Halle, Leipzig, Dresden... da kann man zwischendurch schon irgendwo was interessantes finden (Harz, Meerane, etc.) - aber wenn es ins Finish geht, schreit halt fast alles nach Massensprint.

Man könnte z.B. Magdeburg -> Erfurt machen, direkt durch den Harz und das Finale an den ehemaligen Klassiker "Rund um die Hainleite" anlehnen mit dem Anstieg zum Steigerwald. Transfer von Berlin nach Magdeburg sollte drin sein, auch wenn natürlich nicht ideal. Und dann Leipzig -> Dresden mit einem größeren Schwenk durch das Voigtland, um das Profil auch abwechslungsreich zu machen. Da hätte man die vier großen Städte der Bundesländer drin. Problem wäre halt dabei, dass man den Charme der drei Etappen, wo jedes Bundesland jeweils einen Start und ein Ziel hätte, nicht mehr. Und man müsste sich halt einigen, was jetzt die gemeinsame Bewerbung dann auch auf wackelige Füße bringt (weil dann z.B. Sachsen eine komplette Etappe hätte, während die anderen nur eine halbe haben...). Aber kann auch sein, dass Sachsen-Anhalt unter einer neuen Regierung noch ausschert, weil die keinen Bock auf so einen Firlefanz haben.
 
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Marti

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Magdeburg, Erfurt, Halle, Leipzig, Dresden
Erfurt und Dresden könntest du je nachdem, was die Städte so zulassen schon auch topografisch schwieriger gestalten, so dass es zumindest nicht ein Massensprint die wahrscheinlichste Option ist. In Halle und insbesondere Magdeburg und Leipzig wird sich das wohl kaum vermeiden lassen, erst Recht wenn das für Leipzig angedachte Zeitfahren durch nen Prolog in Berlin kaum realistisch würde.

Klar in Sachsen Anhalt wäre der Harz theoretisch drin und in Thüringen Kyfffhäuser und Thüringer Wald als Schwierigkeiten, in Sachsen Meerane (wobei da einmal hochfahren eher nichts groß disruptives machen wird), Vogtland und Erzgebirge. Aber inwieweit durch die Berlin Vorgabe der ASO da noch viel Spielraum auf ne zusätzliche Etappe da ist, darf halt angezweifelt werden.

Auch eine Etappenführung direkt nach Frankreich halte ich führ eher nicht gewollt am Ende, da es sich ja hier um eine dezidiert "Ostdeutsche" Bewerbung des Radsportverbandes und der Städte handelt inklusive dem ASO Wunsch Berlin.
 
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