Nordische Kombination bei den Olympischen Winterspielen 2026 🇮🇹


Kestrel7017

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Ich weiß eben nur nicht, wie weltcuptauglich Kandersteg wäre, insbesondere was die Zahl der Zuschauerplätze angeht. Da finden ja üblicherweise nur FIS-Cups und Alpencups statt, da braucht man nicht viele Plätze für Zuschauer
Ich denke man könnte Olympia durchaus in Kandersteg austragen, temporäre Tribünen wären jetzt auch nix neues und die Schanze ist auf internationalen Standards und hat Erfahrung mit internationalen Wettkämpfen (wenn auch in unteren Klassen). So wie ich es verstanden habe, lohnt es sich (finanziell oder logistisch) mehr, eine temporäre Schanze in Engelberg zu bauen.
 

Pirkko

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Ich war bei der JuniorenWM in Kandersteg.
Da hat es nur wenig Platz für Zuschauer. Wegen dem VIP Zelt hatten die Zuschauer nur eine kleine Plattform wo sie stehen konnten und etwas sahen oder man sah vom Sprung nichts
Ich sehe nicht, wie das mit olympischen Spielen besser sein soll, da sind dann Berge im Weg
 

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Wenn man das gerade im Langlauf gesehen hat und die Bedingungen so bleiben, wird die Kombination wohl sehr lauflastig.
 

johnny

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Also so wie ich bisher es immer empfunden habe, dann sollten Norweger bei solchen Bedingungen überlegen sein, selbst auch Vinz wäre da im Nachteil. Ich kann mich noch an Oberstdorf 2021 erinnern, als selbst Weinbuch damals zugegeben hat, dass Norweger bei solchen Bedingungen immer das beste Material haben.
 

Biathlon-Fan

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Also so wie ich bisher es immer empfunden habe, dann sollten Norweger bei solchen Bedingungen überlegen sein, selbst auch Vinz wäre da im Nachteil. Ich kann mich noch an Oberstdorf 2021 erinnern, als selbst Weinbuch damals zugegeben hat, dass Norweger bei solchen Bedingungen immer das beste Material haben.
Heute war dem zumindest so. Von den Deutschen und Österreichern, hat man leider nicht so viel gesehen von der Strecke, nur dass sie weit zurück waren.
 

johnny

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Ich weiss, dass ich wieder so nen Artikel poste, aber diesmal gibt es da drin weitere interessante Informationen.

Zum Beispiel:

Aus Norwegen gebe es Berichte, wonach rund 50 Prozent der Wintersport-Internate von der Nordischen Kombination abhängig seien. Für den deutschen Skisprung-, Langlauf und Kombinierer-Standort Oberstdorf finanziere man aus der Nordischen Kombination "70 Prozent des Trainingsstättenbetriebes durch Kosten, die wir vom Bund durch olympische Medaillen der Kombination bekommen"

Auch das hier bereits erwähnte Thema der Normalschanze für 2030 wurde thematisiert und glaube besser vom Verfasser verstanden:

"Der Präsident des französischen Skiverbandes hat dem IOC bereits signalisiert, dass er es politisch nicht darstellen kann, die Schanze für nur zwei Wettbewerbe zu rekonstruieren." Beim Erhalt der Nordischen Kombination könnte die Anzahl durch zwei Einzel- und eine Mixed-Entscheidung auf fünf Wettkämpfe anwachsen, so die Hoffnung Hüttels auf politische Unterstützung aus Frankreich.

 

Benjamin

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Ich meine, den Artikel habe ich schon mal irgendwo gelesen - und mir ist weiterhin unklar, was mit „rekonstruieren“ gemeint ist. Es gibt in Courchevel ja eine Normalschanze, und zumindest letzte Saison war sie auch noch in Betrieb. Was da groß „rekonstruiert“ werden muss, ist mir nicht ganz klar. Dann lasst sie halt so, wie sie ist, und benutzt sie bei Olympia. Es braucht da nicht jedesmal einen kompletten Schanzenneubau.
 

johnny

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Anscheinend müssen oder wollen sie beide Schanzen modernisieren.

Übrigens, im selben Artikel steht, dass auch die Laufstrecke für die NoKo in Courchevel gebaut werden müsste:

(Google Translated)

That's the plan for Courchevel, which is also slated to host the alpine skiing speed events and take over the Nordic combined course after Méribel withdrew.

 

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Muss eine Normalschanze bei Meisterschaften nicht mindestens eine Hillsize von 100 Metern haben? Die aktuelle hat nur 98 Meter. Und die Großschanze ist mit einer Hillsize von 128 Metern auch eher klein. Daher schon verständlich, dass sie dort noch etwas aufbessern wollen.
 

johnny

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Muss eine Normalschanze bei Meisterschaften nicht mindestens eine Hillsize von 100 Metern haben?
Ja, das stimmt. Zusätzlich gibt es eine Regelung wonach bei Meisterschaften der Unterschied zwischen der Normal- und der Grossschanze bei Hill Size mindestens 25 m betragen muss. Was zum Beispiel in Seefeld/Innsbruck 2019 (HS109 und damals HS130) nicht eingehalten wurde (nicht, dass es mich wundern würde bei der FIS ;) ).

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Benjamin

Zahlenfreund
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Muss eine Normalschanze bei Meisterschaften nicht mindestens eine Hillsize von 100 Metern haben? Die aktuelle hat nur 98 Meter. Und die Großschanze ist mit einer Hillsize von 128 Metern auch eher klein. Daher schon verständlich, dass sie dort noch etwas aufbessern wollen.
Da hast du prinzipiell recht; in Artikel 451.1 der internationalen Skiwettkampfordnung heißt es: „The smaller hill should have a Hillsize of at least 100. The differentes between the Hillsizes Must be at least 25 m.“

Es ist allerdings in dem Zusammenhang interessant, dass man das in der Vergangenheit (die Regel ist nicht neu) nicht so eng gesehen hat. Die zweite Regel, die ja sogar noch etwas härter (mit must im Vergleich zu should) formuliert ist, wurde beispielsweise bei der WM 2019 in Seefeld/Innsbruck nicht eingehalten.

Versteht mich auch nicht falsch: Als Sportstättenbetreiber würde ich auch versuchen, im Zuge der anstehenden Olympischen Spiele so viel wie möglich an Geld herauszuschlagen und meine Anlagen möglichst umfassend modernisieren zu lassen. Denn wenn es vor Olympia nicht genehmigt wird - wann dann?
Aber wenn schon darüber diskutiert wird, ob man die Normalschanze womöglich aus dem Programm streicht, weil die alte nicht mehr ausreichend wettkampftauglich ist, dann mach‘ ich doch lieber einen etwas weniger protzigen Umbau bei der Großschanze, damit dann noch ein bisschen Geld für die Normalschanze übrig ist.
Es trifft zu, dass die Großschanze von Courchevel etwas kleiner ist als einige andere Großschanzen im Weltcup. Aber als HS 149 wäre sie die größte überhaupt. Und wo wir schon bei den Regeln sind: Es ist auch vorgeschrieben, dass der Höhenunterschied zwischen der Schanzentischkante und dem tiefsten Punkt im Auslauf nicht größer sein darf als 88 m (Artikel 411.1). Ich halte es daher für fraglich, ob unter den bestehenden Regeln eine HS 149 überhaupt machbar ist. In Willingen beträgt dieser Höhenunterschied übrigens bereits 91 m. Ich habe mich immer gefragt, warum das überhaupt erlaubt ist; meine Vermutung war immer, dass der Umbau, der ja bereits um 2000 herum stattfand, vor der Einführung dieser 88-m-Regel stattfand und man dann eine Art Sondergenehmigung bekommen hat.
 

Benjamin

Zahlenfreund
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Das ist eben typisch FIS, dass bei einigen Veranstaltern (z.B. eben Willingen) das Auge gerne zugedrückt wird, während andere sofort rausfliegen.
Es betrifft übrigens nicht nur Willingen, sondern auch Ruka; dort sind es sogar 92 m.

Deswegen glaube ich weiterhin eher an meine Erklärung. Denn Willingen und Ruka haben eines gemeinsam: Beide sind bereits sehr früh so groß gebaut worden, Ruka sogar noch früher als Willingen.

Es wäre aber sicher interessant, da mal nachzuforschen.
 

johnny

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Ein ordentlicher Auftritt von den drei nordischen Kombiniererinnen im olympischen Spezialsprungwettbewerb auf der Normalschanze.

24. Lisa Hirner
25. Heta Hirvonen
31. Minja Korhonen

2 konnten sich für den 2. Durchgang qualifizieren, Korhonen verpasste den nur knapp. Schon stark, wenn man bedenkt, dass Korhonen schon in Seefeld in der Kombination nicht mehr so gut gesprungen war.
 

Masmiseim

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Im Skisprung Stream im ZDf hat Sevi gesagt, dass das IOC mit einer Delegation bei den Kombinierern zuschauen wird.
Was auch immer sie dort an Erkenntnissen holen wollen...
 
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