Das Problem ist, dass die B-Seiten da nicht so mithalten können. Und wenn sie dann doch mithalten, haben die Judges schon vorgesorgt.
Ich antworte mal hier.
Natürlich werden b-sides tendenziell auswärts benachteiligt, allerdings muss man hier schon klar differenzieren. Auch bei EOTT in Kanada gab es Hauptkämpfe, die an b-sides gingen. Man kann den Schweizer Ramadan Hiseni benennen, der nach zwei engen Kämpfen mit einem Punktsieg und einem Draw belohnt wurde.
Ramirez vs. Richards ist ein gesonderter Fall. Das Interesse der WBA war groß, dass ein Venezolaner siegreich ist.
Ricardo Duncan war bei über 100 Kämpfen erstmalig in Kanada aktiv.
Rodolfo Aguilar hat in über 200 Kämpfen zuvor zwei Kämpfe in Kanada mal gewertet.
Der Punktrichter, der Richards vorne hatte, Nicolas Esnault, war Kanadier und punktet überwiegend nur bei EOTT. Der ist fast bei allen Shows anwesend und sozusagen keine WBA-Wahl gewesen. Der wird von 466 Kämpfen vermutlich locker 400 in Kanada durchgeführt haben.
Ramirez hätte gegen Richards überall auf der Welt den Kampf gewonnen, weil die WBA die beiden Punktrichter gestellt haben.