Premier League 2026/27


eben die PK von Carrick gesehen. Tut mir wirklich leid für ihn, er ist ein guter und netter Kerl (wahrscheinlich zu nett für dieses Haifischbecken) und ich finds sehr bitter, dass es wohl so zu Ende geht. Man merkt, wie sehr ihm der Verein am Herzen liegt.
Ja, er scheint ein feiner Kerl zu sein. Ein Sieg daheim gegen Bournemouth ist nicht unrealistisch und sollte ihn erstmal im Sattel halten. Zumal ich glaube, dass die Verantwortlichen Carrick noch vertrauen und eben nicht die Lösung der Probleme in einem Trainerwechsel sehen.
Andererseits: Wenn's gegen Bournemouth keine 3 Punkte gibt, werden schon die britischen Medien so an Carricks Stuhl sägen, dass er kaum zu halten sein wird. Das ist halt brutal auf der Insel.
 
das "ach komm" gebe ich dann auch gerne zurück. Ich kann ja verstehen, dass man die PL als Zirkus sieht, und es gibt hier ja auch eine Handvoll User, die nur dann in diesen Thread kommen, wenn sie das in einem kurzen Drive-By mal wieder betonen möchten. Kann man machen. Man kann natürlich auch die Aufarbeitung kritisieren, vor allem, dass es so lange gedauert hat - mache ich ja auch. Aber das lag in erster Linie an Citys Verhalten, weil die über Jahre blockiert und verschleppt haben, wie es irgendwie ging. Aber das unabhängige Panel hat, soweit ich das gesehen habe, wirklich sauber gearbeitet. Deren Aufarbeitung als "laienhaft" zu bezeichnen geht dann auch weit an der Wahrheit vorbei.

Und "Skandal" in Anführungszeichen ist natürlich großes Kino. Ich kann den Zynismus ja voll verstehen, aber irgendwann ists auch wieder gut. Wenn Bayern auch nur zwei der 114 Anklagepunkte gegen sich hätte, wärst du selbst mit der Mistgabel in der ersten Reihe. Hier ist es dann ein "Skandal". Okay.
Die beiden Manchester Klubs haben die übelsten Eigentümer.
Scheich Mansour hat City durch gefakte Werbeeinehmen, da das Geld von Ihm stammt und nicht von einem Sponsor, einen ehemals mittelmäßigen EPL Verein deutlich größer gemacht, als er es aller Voraussicht ohne dieses Geld geworden wäre.
Die Glazers haben 2003 quasi mit dem Kauf des Verein und die Überschreibung des größten Teils der Kaufsumme United vom finanziell gesündesten Topklub in Europa zum überschuldestenden gemacht.
Moralisch betrachtet, müsste sowohl der Scheich als auch die Glazers zum Zwangsverkauf des Vereins gezwungen werden. Bei den Glazers gibt es leider m. E. n. keine Möglichkeit sie dazu zwingen, weil sie rechtlich gesehen keine Grenze überschritten haben, moralisch natürlich ja.
Da bin ich manchmal zynisch, das stimmt wohl.
 
Die Glazers haben 2003 quasi mit dem Kauf des Verein und die Überschreibung des größten Teils der Kaufsumme United vom finanziell gesündesten Topklub in Europa zum überschuldestenden gemacht.
Die größten Fehler wurden aber auf sportlicher Ebene gemacht. Man hat Unsummen für neue Spieler verbrannt und dann die Trainer gefeuert, weil sie mit dem miesen Kader keinen Erfolg hatten. Rangnick hat das bei seinem kurzen Intermezzo bei ManU damals gut analysiert.
Bei ManU ist über die Jahre so viel falsch gelaufen, dass man wirklich einen radikalen Umbruch bräuchte. Aber ich sehe nicht, wer das machen könnte.
 
Die größten Fehler wurden aber auf sportlicher Ebene gemacht. Man hat Unsummen für neue Spieler verbrannt und dann die Trainer gefeuert, weil sie mit dem miesen Kader keinen Erfolg hatten. Rangnick hat das bei seinem kurzen Intermezzo bei ManU damals gut analysiert.
Bei ManU ist über die Jahre so viel falsch gelaufen, dass man wirklich einen radikalen Umbruch bräuchte. Aber ich sehe nicht, wer das machen könnte.
Ich habe United hier im Forum schon treffend als Schrotthaufen bezeichnet. Die haben mir schon ordentlich Kummer bereitet.
 
Die beiden Manchester Klubs haben die übelsten Eigentümer.
ganz ehrlich, ich bin ja auch über die Glazers frustriert - aber können wir bitte endlich aufhören, das auf die gleiche Stufe mit Sham City zu stellen? Wer über viele Jahre derart dreist betrügt, hat es auch verdient, ganz isoliert und ohne "ja aber die anderen sind auch blöd"-Einschränkungen am Pranger zu stehen. Ganz egal, was die Glazers gemacht haben.
 
ganz ehrlich, ich bin ja auch über die Glazers frustriert - aber können wir bitte endlich aufhören, das auf die gleiche Stufe mit Sham City zu stellen? Wer über viele Jahre derart dreist betrügt, hat es auch verdient, ganz isoliert und ohne "ja aber die anderen sind auch blöd"-Einschränkungen am Pranger zu stehen. Ganz egal, was die Glazers gemacht haben.
Rechtlich kann man den Glazers nichts vorwerfen. Betrogen haben sie nicht.
 
Was die beiden Vereine natürlich eint: es sind Besitzerverhältnisse, die es nie hätte geben sollen. Das hat die Liga einfach komplett verkackt und deshalb kann man in der Causa City natürlich auch zurecht "selber Schuld" sagen ... die Liga hat das Monster ja praktisch selbst geschaffen. Und offenbar nichts daraus gelernt, da man Jahre später auch die Saudis bei Newcastle durchgewunken hat.

Nico Jackson geht bei Villa ganz schön ab. 4 Tore jetzt in den letzten vier Spielen.
 
Das letzte, was die Betrüger gesehen haben, bevor ihre Siegesserie gerissen ist:

emery-good-evening.gif


(y)
 
Ja, er scheint ein feiner Kerl zu sein. Ein Sieg daheim gegen Bournemouth ist nicht unrealistisch und sollte ihn erstmal im Sattel halten. Zumal ich glaube, dass die Verantwortlichen Carrick noch vertrauen und eben nicht die Lösung der Probleme in einem Trainerwechsel sehen.
Andererseits: Wenn's gegen Bournemouth keine 3 Punkte gibt, werden schon die britischen Medien so an Carricks Stuhl sägen, dass er kaum zu halten sein wird. Das ist halt brutal auf der Insel.

United wirft seine Trainer auch echt nicht achnell raus, da gab es bei jedem der vorherigen gefühlt monatelang Gerüchte
 
Tottenham mit einem verdienten Sieg. Die waren über 90 Minuten das bessere Team. Tel mit einem super Spiel!
 
Haaland hat natürlich wieder ein Tor geschossen, aber ich finde es schon erschreckend und zugleich faszinierend, wie wenig er ansonsten am Spiel teilnimmt. War das früher auch schon so extrem?
 
Alonso der Weltklasse Trainer nimmt wieder alles auseinander🤣
Alonso wurde nach Leverkusen als Trainer halt ziemlich überschätzt. Überschätzt hat er sich wahrscheinlich selber auch, als er dachte, dass er nun alle großen Clubs erfolgreich coachen kann, wenn er mit Bayer Leverkusen in der Bundesliga Meister wird. Der Spanier wird wohlmöglich bald wieder kleinere Brötchen backen müssen.
 
Mit dem Leverkusener Kader wären auch Werner Lorant oder Peter Neururer Meister geworden, das war keine Kunst. :belehr:

Das meint Kollege Gemini dazu:
1. Defizite bei Fitness und Intensität
Analysen und Daten aus Alonsos erstem Halbjahr zeigen, dass der Mannschaft die physische Grundlage für sein intensives System fehlt. Chelsea wurde bereits in der Vorsaison statistisch in fast jedem Spiel von den Gegnern überrannt. Alonsos Fußball basiert auf extrem hoher Laufbereitschaft, Gegenpressing und defensiver Kompaktheit. Ruft das Team diese Intensität nicht ab, bricht das System ein – wie Alonso nach einer herben 0:3-Niederlage gegen Brentford frustriert feststellte, als er beklagte, dass „45 Minuten in der Premier League nicht ausreichen“. [1, 2]

2. Fehlende Teamchemie und Kader-Fluktuation
Während Alonso in Leverkusen eine über Jahre eingespielte Achse formen konnte, gleicht Chelsea einem „Vakuum des permanenten Wandels“. Durch die Transferpolitik der letzten Jahre wurden ständig Spieler ein- und verkauft. Alonso beklagte intern bereits eine gravierende mangelnde Teamchemie. Da Automatismen im Passspiel fehlen, gerät der Ballbesitzfußball ins Stocken. Die Gegner schaffen es leicht, Räume in Chelseas Defensivdrittel zu besetzen. [1, 2, 3]

3. Taktische Kompromisse und der „wackelige Professor“
In England wird Alonso aufgrund seiner teils unorthodoxen, experimentellen Ideen bereits als „Wacky Professor“ bezeichnet. Da sein klassisches Leverkusener System nicht greift, sah er sich bereits zu drastischen Anpassungen gezwungen. Statt erdrückender Dominanz im gegnerischen Drittel agiert Chelsea phasenweise kompakter in einem 4-4-2 oder 5-2-3 gegen den Ball, um die Flut an Gegentoren einzudämmen. Dadurch leidet jedoch das eigene Offensivspiel, und das Team agiert oft abwartender, als man es von Alonso-Mannschaften kennt. [1, 2]

4. Mangelnde Erfahrung und schwaches In-Game-Management
Ein großes Manko des aktuellen Kaders ist das Verhalten in engen Spielphasen. Alonso zeigte sich wiederholt unzufrieden mit dem „In-Game-Management“ seiner Spieler. Sobald ein Spiel kippt oder der Gegner taktisch umstellt, fehlt es der jungen Mannschaft an Führungsspielern, die Ruhe ins Ballbesitzspiel bringen. Dies erklärt auch, warum Chelsea auf dem Transfermarkt zuletzt gezielt nach erfahreneren Akteuren suchte, um Alonsos taktische Vorgaben auf dem Platz besser zu steuern. [1]
 
Oben