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Reisen - Ab in den Urlaub


Nach dem Strandurlaub im sonnigen Italien :love: , geht es am Wochenende nach Wuppertal :jubel:.
 
Wir sind gerade mit Mein Schiff auf Mittelmeertour. Schönes Wetter und der Kahn ist nur halb voll. Anreise als Geimpfter und zusätzlichem Test problemlos. An Bord dann tägliches Pflichtfiebermessen und gestern noch ein Nasenbohren in der Turnhalle. Dabei kein Entkommen. Maskenpflicht in den öffentlichen Innenräumen. Nur geführte Ausflüge von Tui möglich. Was nimmt man nicht alles in Kauf für die Erholung und die Gesundheit. :crazy:
 
Für alle vielleicht noch Frankreich Urlauber. Ohne Pass Sanitaere geht hier quasi nix.
 
@Ricard Korsika ist für mich ein absoluter Sehnsuchtsort. War da als Student/junger Erwachsener mehrmals, das letzte mal dann 2013. Immer mit Auto bis Genua/Savona und dann mit der Fähre nach Bastia. Ganz viel tolle Natur, kein Massentourismus. Tolle Orte in den Bergen. Gutes Essen, guter Wein. Und in St Florent oder Bonifacio sogar ein leichter Hauch von JetSet
 
War hier jemand schon mal in Brügge, Oostende, Kortrijk und/oder Lille (FRA) und hat dort ein paar "Dinge die man gesehen haben muss" für mich? Hab zwischen den Fußballspielen noch Zeit für Sightseeing :D
 
War hier jemand schon mal in Brügge, Oostende, Kortrijk und/oder Lille (FRA) und hat dort ein paar "Dinge die man gesehen haben muss" für mich? Hab zwischen den Fußballspielen noch Zeit für Sightseeing :D

In Brügge ist die ganze Stadt ein Museum, richtig toll. Gibt auch viel Kunst, z.B. das Groeninge Museum.
Oostende hat einen großen Strand aber sonst nicht wirklich viel zu bieten. Spannend sind die Befestigungsanlagen aus den Weltkriegen etwas außerhalb der Stadt, Atlantikwall Raversyde.
 
War hier jemand schon mal in Brügge, Oostende, Kortrijk und/oder Lille (FRA) und hat dort ein paar "Dinge die man gesehen haben muss" für mich? Hab zwischen den Fußballspielen noch Zeit für Sightseeing :D

Oostende ist, wie richtigerweise schon erwähnt wurde, von allen Küstenorten so ziemlich der unattraktivste. Breite Promenade und breiter Strand, da aber nur Bettenburgen und Durchschnittsgastro. Kann man sich sparen. ;)

Brügge ist sehr schön und nicht besonders groß, an einem (entspannten) Tag hat man alles gesehen.

War selbst noch nicht in Lille, laut Kumpel ist es aber sehr zu empfehlen, er war auch auf Groundhopping Tour da und würde jederzeit wieder hinfahren.
 
War hier jemand schon mal in Brügge, Oostende, Kortrijk und/oder Lille (FRA) und hat dort ein paar "Dinge die man gesehen haben muss" für mich? Hab zwischen den Fußballspielen noch Zeit für Sightseeing :D

Hab dir mal bei WhatsApp geschrieben mit Tipps für Lille und auch Gent (was in der Nähe ist). :D

Bin gerade selber noch in Lille, fahren aber heute nach Deutschland zurück.
 
Schön das dir so gut gefallen hat. Für mich ist Valencia gefühlt meine Heimatstadt. Ich hab mehrere Jahre im Carmen (der Altstadt) gelebt und bin jetzt aber näher am Meer. Ich schreibe die Tage in Ruhe mal mehr … 😊
Hey Servus, kommt noch was? :D Ich fliege nächste Woche doch nochmal für eine Woche nach Valencia und bin für Tipps und Inspirationen immer offen... (y)
 
Hey Servus, kommt noch was? :D Ich fliege nächste Woche doch nochmal für eine Woche nach Valencia und bin für Tipps und Inspirationen immer offen... (y)
Hey! Sorry, ich hab leider Zuviel Stress gehabt und es dann vergessen.
Da mein Sohn in Valencia lebt und zur Schule geht müssen wir uns immer ein wenig um die Schulzeiten herum organisieren.
Wir gehen viel in unsere Lieblingsrestaurants, probieren aber auch gerne Neues aus. Ich hab früher ein Restaurant geleitet in Valencia, daher kenn ich noch viele Leute aus der Gastroszene und bekomm dann immer neue Tipps.
Valencia ist Spaniens heimliche Hauptstadt des Sushi. Mein Liebling ist das Sushi Cru im Carmen. Es gibt bestimmt hochtrabendere Läden. Aber das ist unser Wohnzimmer. Genauso wie die Lambrusqueria in der Calle Conde Altea. Da sind wir so oft wie möglich, mittags wie abends.
Es haben sich schöne Routinen eingebürgert: z.b.: Aperitif trinken im Ubikcafe in Rusafa und nachher da irgendwo essen gehen.
Der Mercado de Colon ist toll. (Unten drin ist ein weiteres tolles Sushi Restaurant ).
Café Sant Jaume, Fábrica del hielo oder Mercabanyal, Pan de queso..
Im Cabañal gibt es viele tolle Läden.
Ich hab meine Wohnung 2 min vom Patacona Strand entfernt, meiner Meinung der schönste Strand in Valencia, oft hängen wir da rum, picknicken oder gehen im Casa Patacona frühstücken oder in der la girafe brunchen.
Ansonsten fahren wir ab und zu zum El Saler Strand, da gibt es Dünen und den Pinienwald.
Natürlich gibt es die Tourismus Route, aber ich finde es immer nett durch die Viertel zu Streunern und kleine nette Ecken und Läden zu entdecken.
Das schöne ist das València so greifbar und offen ist.
Ich war viel mit Freunden da und alle haben sich sofort zuhause gefühlt (und kaufen sich zum Teil jetzt auch Wohnungen um von Valencia aus Home Office zu machen und irgendwann vielleicht ganz da zu wohnen). Barcelona ist natürlich auch toll, aber viel kälter im Winter und vollkommen überlastet vom Tourismus, das spürt man an jeder Ecke finde ich.
Wo kommt ihr denn unter?
 
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Buam in Dänemark - Tag 1: Das teuerste Hotel der Welt (Hamburg-Kolding)

Nachdem Corona einem das Reisen vorerst verhagelt hatte, öffnete Dänemark wieder. Zumindest für Geimpfte aus unbedenklichen Ländern. Also war ich in den letzten Fünf Tagen mal drüben.

Am Mittwoch fand ich mich in aller Herrgottsfrühe an der Autobahnauffahrt in Hamburg Schnelsen ein und hielt meinen Daumen in den Wind. Nach rund 20 Minuten hielt auch schon der erste Fahrer und brachte mich direkt bis zur letzten Raststätte vor der Grenze. Er kam aus Afghanistan und war Mechaniker in Schleswig. Wir unterhielten uns recht nett und die Fahrt verging wie im Fluge.

Nach kurzer Zeit kam ich auch von der Raststätte wieder weg. Mein neuer Fahrer erzählte mir viel über Bio-Kraftstoffe. Nicht unbedingt ein Thema, bei dem ich sattelfest war, aber zumindest lehrreich. Als ich ihn kurz vor Flensburg verließ, um mich auf einem kleinen Parkplatz mit WC wiederzufinden, hatte ich zumindest einiges gelernt.

Auf besagtem Parkplatz wurde es nun ein wenig zäh. Es war elendig kalt und zunächst wollte keiner Halten. Aber mehr als durchhalten blieb mir nicht, denn der Parkplatz war mitten im Nirgendwo. Nach ca. 2 Stunden erbarmte sich schließlich ein Polnischer LKW Fahrer, der nach Kolding unterwegs war. Ich hatte eigentlich nicht so weit nach Norden vorstoßen wollen, aber nach der Zeit in der Kälte hätte ich alles genommen, sofern es in Dänemark lag. Die Fahrt verlief ruhig, da der Fahrer kaum redete. Es mag daran gelegen haben, dass er kein Deutsch und kaum Englisch sprach. So konnte ich die ersten Kilometer dänischer Landschaft betrachten und feststellen, dass es hier nicht viel anders aussah, als in Schleswig Holstein. Nur, dass die Autobahn-Schilder Gelb und Ortschafen seltener waren.

Direkt bei Kolding betrat ich zum ersten Mal dänischen Boden. Es war eine weitere Raststätte, welche sich rund 10 Kilometer vor der Ausfahrt in die Stadt befand. Zum Laufen zu weit, also hielt ich erneut meinen Daumen raus. Zunächst hielt ein Paar an, aber sie fuhren in keine größere Stadt. Da ich aber eine solche suchte, denn Kuhdörfer verfügen in der Regel über keine Hotels, ließ ich sie schweren Herzens ziehen. Wenige Sekunden später dämmerte mir, dass ich nur bis zur nächsten Ausfahrt kommen musste. Aber da war es schon zu spät. Glücklicherweise hielt kurz darauf ein weiterer Fahrer und brachte mich zu eben dieser Ausfahrt. Ich war von der Autobahn runter und hatte noch 3 Kilometer bis Kolding. Also schmierte ich den Namen der Stadt auf eine Pappe und hoffte auf das Beste.

Nach rund 2 Minuten hielt ein netter junger Mann. Sein Auto sah aus, als wäre er Müllmann und habe Arbeit mit nach Hause genommen. Aber ich fand zwischen leeren Chipstüten, Papier und Getränkedosen noch ein wenig Platz. Der Fahrer war halber Kanadier und sprach daher exzellentes Englisch. Er brachte mich direkt ins Zentrum von Kolding und gab mir noch einige Tipps fürs Sightseeing mit auf den Weg.

In Kolding angekommen, streunte ich durch die Straßen, bis ich eine Bank entdeckt hatte. Hier zog ich mir meine ersten Dänischen Kronen. Anschließend suchte ich nach einem Hotel. Nahe des Bahnhofs fand ich eines. Als ich nach dem Preis für ein Zimmer fragte, sprang mir allerdings vor Schreck der Hut hoch. 1200 Kronen, also rund 150 Euro wollten sie haben. Denn sie wären fast voll und hatten nur noch Doppelzimmer. Aber nicht mit mir. Der innere Onkel Dagobert riet mir, zu einem günstigeren Hotel zu laufen. Dieses war allerdings voll, sodass ich doch noch auf das teure Zimmer ausweichen musste. Schon seltsam. Da hatten wohl andere Touristen dieselbe Idee wie ich gehabt...

Gerupft wie eine Weihnachtsgans machte ich mich zu einer Stadtbesichtigung auf. Ich umrundete die Burg und warf einen Blick auf den malerischen See, welcher sich direkt neben der Innenstadt befand. Weiter ins Einkaufsviertel. Ich suchte eine Filiale der Supermarktkette Fakta auf und erstand ein Paket Backfisch, Toast und eine billige Blaubeer-Brause. Warum gibt es im Ausland eigentlich immer so geile Limonaden?

Zurück ins Hotel. Auf dem Weg stieß ich auf eine tote Taube, die auf dem Gehsteig lag. Vermutlich hatte sie die Hotelpreise gesehen. Inzwischen war es fast dunkel, sodass ich mich für den Rest des Tages in meine exklusive Behausung zurückzog und erst einmal eine halbe Stunde warm duschte, um die Gewinnspanne des Hotels nach unten zu drücken.

Schlafen tat ich wenig in dieser Nacht. Vielleicht, weil meine Reisekasse die ganze Zeit am Flennen war.

Statistik des Tages

Bewältigte Kilometer: 233
Fahrer: 5
Tote Tauben: 1
 
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