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Reisen - Ab in den Urlaub


Eine Frage an die allgemeine Runde: Habt ihr (positive oder negative) Erfahrungen mit so quasi fix-fertig gebuchten Trips/Reisen über Portale wie Tripadvisor, Journeyaway oder ähnliches gemacht? Hab mich da irgendwann mal registriert und bekomme natürlich immer brav die schönen Newsletter-Angebote mit so 10-14 Tagen Roundtrips nach z.B. Asien oder USA oder Afrika etc... da sind dann Flüge sowie Aufenthalt + Programm natürlich schon voll durchgetaktet. Das widerstrebt mir eigentlich bislang sehr, aber ich hab drüber nachgedacht ob ich nicht erstmals in meinem Leben so ein Rund-um-Package buchen soll (oder lieber direkt im Reisebüro?), um mich mal um weniger kümmern zu müssen.. hat sicher alles seine Vor- und Nachteile.

Also falls jemand da schon Erfahrungen oder Tipps für mich hätte (habe noch 2 Wochen Urlaub offen), bin ich immer dankbar für euer Feedback :)
 
Eine Frage an die allgemeine Runde: Habt ihr (positive oder negative) Erfahrungen mit so quasi fix-fertig gebuchten Trips/Reisen über Portale wie Tripadvisor, Journeyaway oder ähnliches gemacht? Hab mich da irgendwann mal registriert und bekomme natürlich immer brav die schönen Newsletter-Angebote mit so 10-14 Tagen Roundtrips nach z.B. Asien oder USA oder Afrika etc... da sind dann Flüge sowie Aufenthalt + Programm natürlich schon voll durchgetaktet. Das widerstrebt mir eigentlich bislang sehr, aber ich hab drüber nachgedacht ob ich nicht erstmals in meinem Leben so ein Rund-um-Package buchen soll (oder lieber direkt im Reisebüro?), um mich mal um weniger kümmern zu müssen.. hat sicher alles seine Vor- und Nachteile.

Also falls jemand da schon Erfahrungen oder Tipps für mich hätte (habe noch 2 Wochen Urlaub offen), bin ich immer dankbar für euer Feedback :)

Ich weiß, dass z.B. Berge & Meer damit bekannt geworden ist und sich bei der Kuratierung auch Mühe gibt. Habe da aber nie gebucht, sondern war nur "Ideenräuber" (ein ihnen bewusstes Phänomen) ;)

Die Leute dort waren aber sehr nett, das weiß ich Berufs wegen.
 
Ich hab es selbst auch noch nicht gemacht, aber meine Nachbarn machen fast alle ihre Rundreisen über Berge & Meer oder über Lidl-Reisen und sind total begeistert. Die Nachbarin sagte erst vor 2 Wochen, die Busreise durch Estland, lettland, Litauen wäre die schönste Reise gewesen, die sie je gemacht haben. Sie hat so geschwärmt, dass ich mir sicher bin, diese Reise über kurz oder lang auch zu buchen :)
Mein Onkel reist öfters mit Trendtours und war auch immer sehr zufrieden. Eine Kollegin ist vor 2 Jahren das erste Mal mit Studiosos (oder so ähnlich) gereist und war so begeistert, dass sie letzte Woche ihre 5. Reise mit denen gebucht hat.

Es kommt natürlich darauf an, was man möchte. Mit diesen Rundreisen muss man sich um nichts kümmern, sieht vermutlich ziemlich viel in kurzer zeit. auf der anderen Seite kann man nicht länger bleiben, wenn einem ein Ort besonders gut gefällt.
 
Klingt gruselig. :panik:

Die besten Reisen sind die, bei denen man Morgens noch nicht weiß, wo man am Abend ist. :belehr:

Meine Oma hat solche Gruppenreisen früher mitgemacht. Nach China, Russland und Ägypten. Sie war zufrieden. Mit der Chinesischen Reiseleiterin hat sie sogar noch eine Weile Briefe ausgetauscht.
 
Ich hab es selbst auch noch nicht gemacht, aber meine Nachbarn machen fast alle ihre Rundreisen über Berge & Meer oder über Lidl-Reisen und sind total begeistert. Die Nachbarin sagte erst vor 2 Wochen, die Busreise durch Estland, lettland, Litauen wäre die schönste Reise gewesen, die sie je gemacht haben. Sie hat so geschwärmt, dass ich mir sicher bin, diese Reise über kurz oder lang auch zu buchen :)
Mein Onkel reist öfters mit Trendtours und war auch immer sehr zufrieden. Eine Kollegin ist vor 2 Jahren das erste Mal mit Studiosos (oder so ähnlich) gereist und war so begeistert, dass sie letzte Woche ihre 5. Reise mit denen gebucht hat.

Es kommt natürlich darauf an, was man möchte. Mit diesen Rundreisen muss man sich um nichts kümmern, sieht vermutlich ziemlich viel in kurzer zeit. auf der anderen Seite kann man nicht länger bleiben, wenn einem ein Ort besonders gut gefällt.

Lidl hat sehr lange bei Berge & Meer gekauft. Aldi auch. Ob die noch kooperieren, weiß ich heutzutage nicht mehr.
 
Klingt gruselig. :panik:

Die besten Reisen sind die, bei denen man Morgens noch nicht weiß, wo man am Abend ist. :belehr:

Meine Oma hat solche Gruppenreisen früher mitgemacht. Nach China, Russland und Ägypten. Sie war zufrieden. Mit der Chinesischen Reiseleiterin hat sie sogar noch eine Weile Briefe ausgetauscht.
ja das war auch meine Sorge immer... bislang habe ich fast all meine Trips so gestaltet und bin teilweise auch sehr spontan bei der Planung gewesen, wenn sich was cooles Neues ergeben hat oder man neue LEute vor Ort kennengelernt hat... das würde dann natürlich wegfallen. Ich meine man darf sich das jetzt aber auch nicht (zumindest wäre das definitiv NICHT das was ich will) wie eine Kaffeefahrt von Senioren vorstellen... gerade Tripadvisor und solche Portale bieten da ja durchaus relativ spannende Pakete mit Sport-Erlebnis-Reisen etc. an. Also wenn, dann natürlich sowas... ich glaub ich muss mich da mal einlesen
 
ja das war auch meine Sorge immer... bislang habe ich fast all meine Trips so gestaltet und bin teilweise auch sehr spontan bei der Planung gewesen, wenn sich was cooles Neues ergeben hat oder man neue LEute vor Ort kennengelernt hat... das würde dann natürlich wegfallen. Ich meine man darf sich das jetzt aber auch nicht (zumindest wäre das definitiv NICHT das was ich will) wie eine Kaffeefahrt von Senioren vorstellen... gerade Tripadvisor und solche Portale bieten da ja durchaus relativ spannende Pakete mit Sport-Erlebnis-Reisen etc. an. Also wenn, dann natürlich sowas... ich glaub ich muss mich da mal einlesen

Man muss da ein Typ für sein. Auch diese geplanten Gruppenreisen haben gewisse "Exklusivitätsniveaus", d.h. je teurer desto weniger Mitreisende. Gerade für Länder, in denen man mit dem eigenen Wortschatz seine Grenzen aufgezeigt bekommt, macht Reisebegleitung zunehmend mehr Sinn.

Ich selbst mag es deutlich lieber, alles auf eigene Gefahr zu verantworten und spontan entscheiden zu können, was ich/wir machen. Mir ist es auch viel lieber, wenn ein Tag nicht zu sehr durchgeplant ist.

Aber wenn man sowas mag, dann gibt es bestimmt gute Angebote und seriöse Reiseanbieter wie z.B. Berge & Meer.
 
wenn ich mir die routen von z.b. usa-trips ansehe und das mit meinen trips vergleiche, sieht das für mich zu aller erst nach stress pur aus. was dort in zwei wochen angefahren wird, würde ich als individualreisender in 4 wochen packen.
 
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Also falls jemand da schon Erfahrungen oder Tipps für mich hätte (habe noch 2 Wochen Urlaub offen), bin ich immer dankbar für euer Feedback :)
Hab ich bislang noch nie gemacht, man kann aber unter dem folgenden Link ganz gut nach Rundreisen verschiedener Anbieter suchen und sich dann das Programm anschauen, was einem am meisten anspricht. Für unsere Reisen nehme ich das manchmal als Inspiration.

 
Kurzer Nachtrag. Bei Studienreisen kann man ja auch ganz gut filtern und da sieht man erst, wie krass viele verschiedene Reisearten es gibt. Von U35 Reisen, zu Sportreisen, zu hochelitären Studienreisen für sehr viel Geld oder auch Singlereisen. Von viel anschauen in kurzer Zeit zu eher Slow Travel. Von großen Gruppen zu kleinen Gruppen. Ich bin halt kein Freund von durchorganisierten Gruppenreisen, weil ich 1. nicht so der Gruppenmensch bin und 2. total Bock hab, Rundreisen selbst zu organisieren, wenn man aber nicht die Lust auf Vorbereitungen hat und durchaus Interesse an neuen Bekanntschaften, kann man da glaube ich schon viel Spaß haben. Hab bislang entsprechend auch eigentlich nur positives gehört und in meinem Bekanntenkreis mehrere, die dort Leute kennengelernt haben, mit denen sie in der Folgezeit dann individuell zusammen verreist sind oder sich sogar echte Freundschaften entwickelt haben. Ist schon ne echte Alternative.
 
Eine Frage an die allgemeine Runde: Habt ihr (positive oder negative) Erfahrungen mit so quasi fix-fertig gebuchten Trips/Reisen über Portale wie Tripadvisor, Journeyaway oder ähnliches gemacht? Hab mich da irgendwann mal registriert und bekomme natürlich immer brav die schönen Newsletter-Angebote mit so 10-14 Tagen Roundtrips nach z.B. Asien oder USA oder Afrika etc... da sind dann Flüge sowie Aufenthalt + Programm natürlich schon voll durchgetaktet. Das widerstrebt mir eigentlich bislang sehr, aber ich hab drüber nachgedacht ob ich nicht erstmals in meinem Leben so ein Rund-um-Package buchen soll (oder lieber direkt im Reisebüro?), um mich mal um weniger kümmern zu müssen.. hat sicher alles seine Vor- und Nachteile.

Also falls jemand da schon Erfahrungen oder Tipps für mich hätte (habe noch 2 Wochen Urlaub offen), bin ich immer dankbar für euer Feedback :)


Eine Begleitperson und ich, haben vor einiger Zeit mal, eine komplett organisierte Toskanareise mitgemacht. Damals fuhren wir per Bus nach Florenz, hatten dort ein Hotel, und haben von dort aus Ausflüge in verschiedene Städte gemacht. Das fand ich damals richtig toll, weil man sich wirklich um nichts kümmern musste (Transfer, Tourismusabgabe, Fremdenführer, Eintrittskarten etc. ). Außerdem haben wir hinterher mal nachgerechnet und gesehen, dass das selbe/ein ähnliches Programm, wesentlich teurer gewesen wäre, wenn wir alles individuell gebucht hätten. Allerdings hat man, wie schon erwähnt wurde, natürlich fixe Abfahrtszeiten und wenig Raum für eigene Erkundungen. Wobei in unserem Bus auch ein Pärchen war, dass den kompletten Aufenthalt in Florenz verbracht hat. Auf die Frage, warum sie eine "Rundreise" buchen, wenn sie doch "nur" Florenz sehen wollen, meinten sie nur "Mit dem Angebot müssen wir uns nicht um An-/Abreise und Unterkunft kümmern und billiger ist es auch". Ob das jetzt Sinn macht oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.
 
Ich war schon mit unterschiedlichen Anbietern unterwegs. (Berge und Meer, Journaway)
Das habe ich meistens gemacht , wenn ich mit meiner Mutter (Rentnerin) einen Trip gemacht habe.
Vorteil: das Meiste ist organisiert und man hat ein Programm. Man kann sich auch im Reisebus bequem zurücklehnen und abschalten.
War in Estland, Lettland, Litauen, da war es eine Bustour. Bunt gemischtes Publikum, sehr amüsante Reiseleiterin, die unglaublich viel spannendes zu erzählen hatte. Jetzt zuletzt Rundreise auf den Azoren (Selbstfahrer), war aber auch bestens organisiert.
Bin zwar auch eher Individualreisender, aber ich konnte auch diesen Reisen viel abgewinnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bastle auch schon an meinem Japan-Trip zu Ostern. Hab mich da auch schon mit solchen Pauschalreisen beschäftigt, aber letztlich sind mir die Angebote, die man da so findet, einfach zu hektisch und vollgepackt ... gerade, weils nur ein ~11/12 Tage-Trip wird. Werde mir also auch individuell was zusammenstellen und hab schon richtig Bock :) wollte ja schon lange mal rüber.

Plan ist erst mal, in Osaka aufzuschlagen und von dort über Tagestrips das eine oder andere Ausflugsziel zu besuchen. Hab da natürlich Klassiker wie Himeji, Nara oder Kyoto erst mal auf dem Zettel ... sehr reizen würde mich auch ein Trip nach Hiroshima und Miyajima, aber da ich mir den Plan wirklich nicht zu vollkleistern möchte und auch Osaka selbst gerne erkunden würde, fällt das wahrscheinlich flach. Würde mich aber natürlich über Tipps von @Hakuba oder anderen Japan-Fans freuen :wavey:

Größte Hürde sind für mich immer noch die Flüge :saint: das ist für mich in der Länge schon eine Challenge, aber das wird mich auch nicht davon abhalten, den Trip zu machen. Aber da werde ich im Vorfeld sicher noch die eine oder andere Coaching-Session bei ner Freundin, die in dem Bereich arbeitet, machen und mit meinem Arzt sprechen.
 
Suche Inspiration für nächsten Sommer (mit Kids=in den Sommerferien)

Gesetzt/gebucht ist schonmal 1 Woche Großfamilienurlaub in Österreich, Region Hochkönig. Das wird recht Natur- und Wanderlastig. Von da würden wir gerne mit Auto und 2 Kids weiter, eher dann mit dem Ziel Sonne, Pool/Meer, entspannen und bisschen was für die Kids für 7-10 Tage. Sollte aber auch nicht ewig weit weg sein.
Am Meer in Norditalien (Lignano) war ich mal vor 15 Jahren oder so. Das fand ich jetzt nicht sooo geil.
Der Küstenstreifen von Slowenien wäre z.B. ähnlich weit.
Hat jemand zufällig ne Empfehlung für die Ecke Norditalien, Slowenien etc?
 
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Gesetzt/gebucht ist schonmal 1 Woche Großfamilienurlaub in Österreich, Region Hochkönig. Das wird recht Natur- und Wanderlastig. Von da würden wir gerne mit Auto und 2 Kids weiter, eher dann mit dem Ziel Sonne, Pool/Meer, entspannen und bisschen was für die Kids für 7-10 Tage. Sollte aber auch nicht ewig weit weg sein.
Am Meer in Norditalien (Lignano) war ich mal vor 15 Jahren oder so. Das fand ich jetzt nicht sooo geil.
Der Küstenstreifen von Slowenien wäre z.B. ähnlich weit.
Hat jemand zufällig ne Empfehlung für die Ecke Norditalien, Slowenien etc?
Slowenien ist ein tolles Land, hat aber nur sehr wenig Küste. Bin mir nicht so sicher, ob sich das für einen Badeurlaub so anbietet. Grado fand ich vor ein paar Jahren ziemlich toll, ist aber in der Ecke, wo Du schonmal warst.
 
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Gesetzt/gebucht ist schonmal 1 Woche Großfamilienurlaub in Österreich, Region Hochkönig. Das wird recht Natur- und Wanderlastig. Von da würden wir gerne mit Auto und 2 Kids weiter, eher dann mit dem Ziel Sonne, Pool/Meer, entspannen und bisschen was für die Kids für 7-10 Tage. Sollte aber auch nicht ewig weit weg sein.
Am Meer in Norditalien (Lignano) war ich mal vor 15 Jahren oder so. Das fand ich jetzt nicht sooo geil.
Der Küstenstreifen von Slowenien wäre z.B. ähnlich weit.
Hat jemand zufällig ne Empfehlung für die Ecke Norditalien, Slowenien etc?
Wir (3 Erwachsene), waren vor 2 Jahren am "Strunjan Beach" (Nähe Portoroz). Dort hat es uns sehr gut gefallen. Schöne Natur, auch im August nicht überlaufen, klares Wasser, etc. Allerdings weiß ich nicht, wie es mit Programm für Kinder aussieht.
 
Bastle auch schon an meinem Japan-Trip zu Ostern. Hab mich da auch schon mit solchen Pauschalreisen beschäftigt, aber letztlich sind mir die Angebote, die man da so findet, einfach zu hektisch und vollgepackt ... gerade, weils nur ein ~11/12 Tage-Trip wird. Werde mir also auch individuell was zusammenstellen und hab schon richtig Bock :) wollte ja schon lange mal rüber.

Plan ist erst mal, in Osaka aufzuschlagen und von dort über Tagestrips das eine oder andere Ausflugsziel zu besuchen. Hab da natürlich Klassiker wie Himeji, Nara oder Kyoto erst mal auf dem Zettel ... sehr reizen würde mich auch ein Trip nach Hiroshima und Miyajima, aber da ich mir den Plan wirklich nicht zu vollkleistern möchte und auch Osaka selbst gerne erkunden würde, fällt das wahrscheinlich flach. Würde mich aber natürlich über Tipps von @Hakuba oder anderen Japan-Fans freuen :wavey:

Größte Hürde sind für mich immer noch die Flüge :saint: das ist für mich in der Länge schon eine Challenge, aber das wird mich auch nicht davon abhalten, den Trip zu machen. Aber da werde ich im Vorfeld sicher noch die eine oder andere Coaching-Session bei ner Freundin, die in dem Bereich arbeitet, machen und mit meinem Arzt sprechen.
Ich habe letztes Jahr eine 5 monatige Auszeit genommen und bin durch die Welt gereist. Japan war dabei eines meiner Highlights.
Bin in Tokyo gestartet, dann über den Mount Fuji nach Kyoto, Nara, Osaka, Himeji, Kobe. Jeder hat natürlich unterschiedliche Präferenzen, von daher sind meine Aussagen natürlich subjektiv zu sehen.

Osaka fand ich nett für paar Tage, hat mich jetzt aber insgesamt weniger abgeholt als Kyoto oder Tokyo.
Von daher würde ich Kyoto nicht als Tagesausflug planen. Allein dort kann man locker eine Woche gut verbringen, bei Deiner begrenzten Zeit würde ich aber tatsächlich mal drüber nachdenken dort 3-4 Tage zu bleiben.

In Kyoto waren für mich die Highlights:
Fushimi Inari Taisha Schrein (es lohnt sich den Menschenmassen zu entkommen und den ganzen Berg hinaufzulaufen)
Kiyomizudera Tempel (man muss viele Menschen mögen, aber der Tempel ist es wert)
Der goldene Pavillon Kingaku-ji
Nishiki Market
Eikando Tempel
Higashiyama-Viertel
Tempel Tenryuj
Arashiyama Bambuswald
Yasaka Schrein (abends sehr schön)
Monkey Park Arashiyama
Gion (das Geisha Viertel), kann man sehr schön abends durchqueren

Nara kann man als Tagesausflug von Osaka oder Kyoto locker machen.
Schöne Tempel, die freilebenden Hirsch gehen Dir ab einem gewissen Punkt auf die Nerven.

Himeji und Kobe kann man als Tagesausflug zusammen machen.
Die Burg in Himeji ist absolut sehenswert, wenn Du depressiv werden willst gehst Du noch in den kleinen Zoo nebendran (NICHT).
Ich habe noch nie so eine traurige Tierhaltung gesehen.

Berg Koya soll sich noch lohnen, habe ich leider nicht mehr geschafft.

Osaka:
Namba Viertel: viel Spaß beim Zunehmen
Kuromon-Markt (ist in Namba)
Osaka Aquarium Kaiyukan
Namba Yasaka-Schrein
teamLab Botanical Garden Osaka (Bin großer Fan von den teamLab-Locations)

Flüge: ich kann nur empfehlen mit Zwischenstopp zu fliegen.
Ich bin über Singapur (Vorteil Flüge i.d.R. günstig) und dann mit Scoot (gehört zu Singapore Airlines) weiter.

Ansonsten mein Tipp: genieße jeden Moment und mache auch viel zu Fuß. So lernst Du Japan wirklich kennen.
Erwarte nicht zu viele Menschen die Englisch sprechen, Google Übersetzer ist Gold wert, außer man scannt die japanischen Schilder, denn da kommt meist nur Humbug raus. Versuche NICHT jede japanische Eigenheit zu verstehen, das wird Dir als Europäer nicht gelingen. ÖPNV ist günstig und pünktlich. Probiere Matsusaka-Rind, das ist noch besser als Kobe-Rind und esse unbedingt ein Okonomiyaki.

Soweit mal paar Tipps von mir.
 
„Kleiner“ Reisebericht Nepal

Vielleicht gibt es ja unter Euch auch Leute, die schon immer mal den Traum hatten, den Mount Everest mal live zu sehen. Bei mir stand es schon seit Jahrzehnten auf der Liste.

Letztes Jahr habe ich mir den Traum erfüllt, auch wenn sich daraus letzten Endes ein kleiner „Alptraum“ entwickelte.

Geplant war es über eine deutsche Agentur, ist kein Muss, aber sehr hilfreich, wenn es in den Bergen zu Problemen kommt.

Gestartet bin ich in Kathmandu. Ich bin Indien gewohnt, aber hier ist nochmal vieles einfacher. Selbst in den „guten“ Vierteln fällt regelmäßig der Strom aus und durch die Erdbeben in der Region sind viele Gebäude mehr oder weniger einsturzgefährdet. Die Luft kann man an manchen Tagen schneiden, da hier an manchen Tagen ein ordentlicher Smog herrscht. Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Erdbeben, Erdrutsche) können hier richtig zuschlagen. Es hilft, wenn man zumindest einen Plan B hat. Bargeld ist meist der Plan B und kann Euch in vielen Situationen den A… retten.

Wenn ihr die lokalen Metzgereien seht, werdet ihr Euch vermutlich wie ich rein vegetarisch ernähren. Die Kühlkette und Lebensmittelhygiene sind dort eher theoretisch vorhanden, praktisch spielen sie keine große Rolle. Trinkwasser würde ich dort nur aus Flaschen trinken.

Man kann in den Himalaya auch mit dem Flugzeug (via Lukla) fliegen. Ich habe mich dagegen entschieden, wegen der besseren Anpassung an die Höhe und der etwas höheren Gefahr bei Start/Landung der sehr kleinen, z.T. alten und nicht unbedingt optimal gewarteten Maschinen.

Bedeutet aber auch, dass man die deutlich anstrengendere Variante wählt. Und ich meine wirklich anstrengend, wenn man große Teile des Gepäcks selbst trägt.

Wir sind also mit dem Jeep nach Jiri und von dort aus ca. 1 Woche über das Mittelgebirge (max. 3500 m) nach Lukla gewandert. Das echte Abenteuer findet auf diesem Teil der Strecke statt. Es ist steil, ursprünglich, mehr oder weniger sicher, aber es war im Nachhinein der abenteuerliche Teil der Tour auf dem ich die coolsten Leute getroffen habe. (im Vergleich zu dem Teil ab Lukla war es menschenleer) Und wenn ihr im oberen Teil des Trecks den Einheimischen erzählt, dass ihr von Jiri hochgelaufen seid, habt ihr ihren Respekt. Mich hat dieser Teil mehr an meine Grenzen gebracht als der Haupttreck. Zu dem Zeitpunkt gab es ein heftiges Erdbeben in Nepal. Nicht bei uns, aber in einem anderen Teil, welches zahlreiche Todesopfer forderte. Wir waren zu dem Zeitpunkt in einem Funkloch. Ich war im Nachhinein froh eine deutsche Agentur zu haben, denn meine Angehörigen hatten direkt einen Ansprechpartner, der sie beruhigen konnte und ihnen Auskunft über meinen Verbleib geben konnte.

Hygienisch muss man große Abstriche machen. Toilette ist ein Loch im Boden. Waschen ist nicht überall möglich, auch wenn die Einheimischen es den Touristen so komfortabel wie möglich machen wollen. Feuchttücher sind in jeder Hinsicht ein Gamechanger, deshalb nehmt genug mit, bzw. ab Lukla kann man sie auch überall kaufen.

Ab Lukla beginnt dann der Everest-Highway. Es wird voll, richtig voll. Ab dort macht sich dann auch so langsam die Höhe bemerkbar. Besonders wenn man eingeflogen ist. Die Unterkünfte werden komfortabler, aber auch teurer und anonymer. Von den Leuten her trifft man hier auch auf viele Menschen, denen man lieber aus dem Weg gehen will (ich meine damit NICHT die Einheimischen). Ich meine damit Leute, die maximal ihre eigene Trinkflasche tragen oder solche, die meinen mit Geld kann man mangelnde Erziehung kompensieren.

Die Etappe nach Namche ist so die erste große Challenge für alle die von Lukla kommen. Danach kommt es darauf an, in welchen Teil der Region Khumbu man abbiegt. Ich habe mich gegen den Base-Camp Treck entschieden, da jeder der runter kam sagte: völlig überfüllt. Von daher bin ich zum Gokyo Ri aufgebrochen, wo nur ein Bruchteil der Menschen im Vergleich zum Haupttreck war. Landschaftlich wunderschön und mit der besten Aussicht auf den Everest. Hinter Namche trennt sich auch langsam die Spreu von Weizen, egal welchen Treck man geht. Viele scheitern hier schnell, an der Höhe, der Ausdauer oder an der Hygiene/Gesundheit (Magen-Darm). Zwei Tage vor dem Gipfel hat mich und meinen Guide dann vermutlich Corona erwischt. Er war richtig hinüber. Er ist zwischenzeitlich sogar zusammengeklappt und ich habe sein und mein Gepäck getragen. Habe ihn dann ins Guesthouse verfrachtet und ihm Medikamente gegeben, die ich bei der Arztpraxis in Gokyo geholt habe. Bei mir war der Verlauf etwas milder. Mit der Höhe hatte ich zu keinem Zeitpunkt Probleme (dachte ich). O2 Sättigung war noch bei knapp 90% auf 5000m. Zum Vergleich, einen Franzosen haben sie dort mit noch knapp 70 % ausgeflogen. So 10 Mal am Tag flog allein von Gokyo der Hubschrauber Höhenkranke nach Lukla oder direkt nach Kathmandu.

Da es einen Funkmast in der Region erwischt hatte (Gerölllawine oder so) war die ganze Region da oben ohne Internet. Habe meine Agentur in Kathmandu nicht erreichen können und wusste nicht was ich mit dem Guide machen soll. Hab dann mit ihm vereinbart, dass ich ihn auf ein Maultier packen lasse, wenn er nicht wieder fit wird, damit wir beide wieder gesund vom Berg kommen. (war gottseidank nicht der Fall)

Gut, ohne Guide bin ich dann am Gipfeltag allein die letzten 600m hoch zum Gipfel. Dort gab es Leute, die wirklich von Guides hochgeschleppt wurden, weil sie nicht mehr konnten. Manche haben Blut gehustet. Man fühlt sich wie ein alter Mensch am Rollator. So in etwa ist auch die Geschwindigkeit, in der man sich bewegt. Die Lunge brennt, die Beine schmerzen und man überlegt sich 100mal ob es nicht besser ist umzukehren. Am Ende habe ich es dann tatsächlich geschafft, aber als ich vom Berg runter war, lag ich 30 Minuten auf meinem Bett und konnte mich nicht bewegen.

Hinunter war der Weg nicht minder beschwerlich, denn Nepal-Trecking bedeutet es geht steil runter und dann oft wieder steil hinauf. Ein kleines Beispiel einer typischen Tagesetappe im unteren Teil: 1200 hm rauf, 800 hm runter und wieder 600 hm rauf, verteilt auf 10 – 20 km mit 8-10 Stunden Gehzeit. Eine nepalesische Abkürzung spart Euch oftmals nur wenige Minuten und ihr geht über mehr oder minder gefährlich Trampelpfade. Deshalb auch mal kritisch hinterfragen, ob es nicht auch einen besseren Weg gibt und wie viel länger der dauert.

In Namche hat mich dann tatsächlich auch noch Magen-Darm erwischt. Von daher entschied ich mich anstatt 4 weitere Tage abzusteigen, nur nach Lukla zu gehen und von dort aus mit dem Flugzeug nach Kathmandu zurückzukehren. Eine Erfahrung fürs Leben, auch wenn ich sie nicht wiederholen will. Meine Highlights waren das Yak in der Schalterhalle, die Klappschemel in der Kabine und das Wrack einer baugleichen Maschine unter uns am Berghang. In dem Moment habe ich kurz überlegt religiös zu werden und zu beten.

Fehlt noch der Teil mit dem Alptraum: meine Höhenanpassung war wie gesagt gut, leider zu gut. Eine hohe Anzahl roter Blutkörperchen, Dehydration (trotz 5L am Tag), vermutlich Corona und ein kleiner Sturz der die Blutgerinnung aktiviert hat, plus eine Vorbelastung, hatte mir eine beidseitige Lungenembolie beschert. Gemerkt habe ich schon in Kathmandu, dass da was nicht stimmt, in Deutschland kam dann die finale Diagnose.

Fazit: Mal abgesehen vom Ende war die Tour trotz aller Qualen landschaftlich das Schönste, was ich je gesehen habe. Man lernt, wie klein man im Vergleich zur Natur ist. Da mich die Geschichte des Himalayas schon viele Jahre interessiert, war es auch spannend viele Ort zu besuchen, die schon die legendären Gipfelstürmer zuvor passiert hatten. Am meisten habe ich auf der Tour die Abende am Ofen in den Hütten genossen. Ich habe so viele großartige Menschen kennengelernt. Vom Sherpa mit einem Faible für italienische Designerschuhe bis zum Extrembergsteiger, der schon vier 8000er bezwungen hatte.

Knapp 5500 m (ich bin nicht nur zum Gokyo Ri Aussichtspunkt (5357m) sondern weiter auf den Hauptgipfel(5483m)) waren trotz guter Kondition und Vorbereitung kein Kinderspiel, im Gegenteil. Man muß in der Lage sein, seine körperlichen, hygienischen und psychischen Komfortzonen zu verlassen. Scheitern ist keine Schande, sondern sollte stets eine Option sein, wenn man merkt, dass die körperliche Gesundheit gefährdet ist. Falscher Ehrgeiz ist in einer solchen Umgebung fehl am Platz. Nehmt auf jeden Fall einen Schlafsack mit der bis -20 Grad geht. Es gibt nichts schlimmeres als bei -15 Grad (im Zimmer) in einem Schlafsack zu liegen, der bis -10 Grad geeignet ist). Ein letzter Tipp: nehmt Euch genug Zeit mit und plant mehrere Reservetage ein. Ich schau mal, dass ich heute Abend noch paar Bilder an den Bericht anhänge.
 

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Würde mich aber natürlich über Tipps von @Hakuba oder anderen Japan-Fans freuen

Passenderweise war ich gerade in Japan, daher kommen zu meinen früheren Erfahrungen nun noch neue hinzu.

- Wichtig finde ich es, eine passende Jahreszeit zu wählen. In Japan herrscht fast immer eine höhere Luftfeuchtigkeit als hier, weshalb es im ohnehin warmen und langen Sommer über längere Zeit wirklich unerträglich schwül ist. Wer unter diesen Bedingungen nicht umherlaufen mag, sollte die Zeit zwischen Anfang/Mitte Juni bis Mitte/Ende September meiden. Die größten Aussichten auf trockenes Wetter und angenehme Luft bietet der Herbst zwischen Mitte Oktober und Anfang Dezember (außer im Norden, da wird es ab Mitte November doch kühler). Ich bin vorgestern bei Sonne und 24 Grad aus Tokyo abgeflogen.
Die Kirschblütenzeit im März ist natürlich auch schön, aber es ist meist auch feuchter.
- Die Route planen anhand dessen, was man hauptsächlich sehen/machen möchte. Wer gern Tempel, Schreine, Burgen und Gärten ansieht, für den ist Kyoto sicherlich ein Muss. Den Tipps von @White Barkley schließe ich mich an, dazu empfehle ich auch "Katsura Rikyû", der Inbegriff der japanischen Ästhetik, was Haus und Garten angeht.
Es gibt auch schöne Freilichtmuseen mit historischen Häusern wie das "Meiji Mura" (in der Nähe von Nagoya).
Wenn man im Raum Tokyo - Yokohama Station macht, sollte auf jeden Fall der Küstenort Kamakura mit seinen vielen Tempeln, darunter dem freistehenden Großen Buddha, im Programm sein sowie der Ort Hakone am Ashi-See, wo man einen wunderbaren Blick auf den Berg Fuji hat und mit der Seilbahn zu dampfenden Schwefelquellen fahren kann. Auch der Berg Takao westlich von Tokyo und gut mit der Bahn zu erreichen, lohnt sich wegen der Natur, dem Ausblick und den Tempelgebäuden.
In Tokyo selbst steppt natürlich der Bär, immer voll, immer in Bewegung, immer bunt, immer neu. Ich persönlich bin gern in der Gegend Meiji-Schrein, Harajuku, Yoyogi und Shibuya.

- Durch den sehr billigen Yen ist eine Japanreise derzeit relativ günstig. Andererseits sind dadurch auch jede Menge Touristen dort, so dass die Hauptattraktionen ungeheuer voll sind. Das muss man einkalkulieren. Es gibt aber auch Ecken, die schön sind und etwas abseits der Hauptzentren liegen wie die Stadt Kurashiki mit ihrem Altstadtviertel (absolute Ausnahme in Japan!), die schöne Burg Matsumoto oder die Seen am Fuß des Bergs Fuji.

- Wenn man mehrere lange Bahnfahrten mit dem Shinkansen oder Expresszügen vorhat, lohnt sich der Kauf eines "Japan Rail Pass". Den gibt es für ein, zwei oder drei Wochen. Ich hatte jetzt den für zwei Wochen, Kostenpunkt 80000 Yen. Damit kann man alle Bahnen der JR (Japan Rail) mit Ausnahme der schnellsten Shinkansen-Züge benutzen und bekommt auch kostenlos Platzkarten. Auch Busse hat JR (z. B. in Kyoto). Diesen Pass muss man vor der Reise kaufen, in Japan geht das nicht mehr (gibt es nur für Touristen).

- Ansonsten: Einfach sich auf das Land einlassen und sich umgucken. Man kommt klüger wieder nach Hause, als man zuvor war. Einiges läuft dort nun mal anders, aber es funktioniert alles gut. Überall ist es sauber, der ÖPNV ist Spitze, leckeres Essen bekommt man überall und betrogen wird man nirgendwo.

Hakone.GIF
Ashi-See in Hakone mit Fuji
 
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