Das ist klar, aber die Frage ist halt in welchem Rahmen. Dieses Mal werden laut dem Podcast voraussichtlich 36 Nationen nur einen einzigen Athleten haben, im Vergleich zu 24 für Peking 2022. Welchen Mehrwert bringt das?
keinen, aber sie haben sich nunmal qualifiziert, und das ist ja nicht ihre Schuld. Die Startplätze verlieren in erster Linie die großen Nationen (6 weniger für die Top 10). 2022 gab es auch nur 10 Staffeln + China als Gastgeber.
Klar kann man den Qualifikationsmodus generell in Frage stellen, aber sich hier einfach die kleinen Nationen als leichtes Opfer zu suchen, ist für mich nicht der richtige Weg. Österreich ist auf dem 9. Platz der Nachrückerliste, GB auf dem 10. Ein paar kleine Länder mehr oder weniger machen für sie keinen Unterschied.
Mein Problem mit diesen Diskussionen ist aber halt in erster Linie, dass jedes Mal pünktlich zwei Wochen vor Olympia irgendwelche Sportler und Funktionäre angeschissen kommen und sagen "das, das, das ist ungerecht", nachdem sie in vier Jahren zum ersten Mal wieder einen Blick auf die Qualifikationsregeln geworden haben. Dass es hier und da Optimierungsmöglichkeiten gibt steht denke ich außer Frage, aber da gilt es dann halt an richtigem Ort und Zeit dran zu arbeiten.