Skispringen im TV und Kino


KLM46

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Vierteilige Doku von der ARD:

 

Finn-Lady

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Nach der Biathlon Serie im ZDF gibts ab jetzt in der ARD Mediathek 4 Folgen der Serie "Fly"
Vierteilige Doku von der ARD:

Ich habe mir die Folgen* jetzt einmal angeschaut. Wer sich nicht spoilern lassen möchte, übersieht diesen Post halt jetzt 😆
Ansonsten möchte ich hier mal einen kleinen Einblick geben.

Natürlich liegt das Augenmerk (gerade in Folge 1) auf den deutschen Adlerinnen und Adlern, auf Training mit vielen Eindrücken, auf Anzugsvermessung, auf Pius und seinen Werdegang als Spätentwickler… der Stolz und die feuchten Augen seines ehemaligen Trainers vor der Schanze in Kiefersfelden haben mich sehr berührt.
Schön auch Folge 2, in der es um die deutsch-österreichische Rivalität bei der VST geht, wo neben Pius, Welli, Hille und Eisei auch Stefan Kraft, Goldi, Daniel Tschofenig, Schlieri… zu Wort kommen. Aber immer spürt man neben aller Rivalität den Respekt vor den Springern der anderen Nation.
Zudem wird die VST für die Frauen beleuchtet wird, beginnend von der Historie bis hin zu den jetzigen Gedankenspielen. Neben Katha Schmid und Selina Freitag kommt auch Eva Pinkelnig zu Wort. (Von @blackswan und ihrem Plakat natürlich nicht zu schweigen 😉)
In Folge 3 geht‘s um das Frauenskispringen, die Athletinnen und das Standing der Sportart. Mit klaren Worten verschiedener Athletinnen rund ums Duschgel-Gate, es gibt private Einblicke zu Selina Freitag, Agnes Reisch und Katha Schmid sowie alles rund um die Damenbewerbe der WM bis hin zum Skifliegen und den Kontroversen. Das deutsche Team mit Bundestrainer Heinz Kuttin präsentiert sich einfach mega sympathisch.
Teil 4 startet mit der Enttäuschung von Willingen und einem Special zu Welli, der später einmal in die… Mode (!) gehen möchte. Ein großer Teil widmet sich der WM mit all seinen Schattenseiten.

Fazit: Alles in allem ist diese Miniserie gut gemacht. Ich finde sie informativ, da sie in Teilen sehr persönlich ist, aber sehr viele Dinge aufzeigt, die einem normalen Fan sicher verborgen sind. Man erhält auch einen Einblick in die Gefühlswelt der Athlet*innen. Sehr schön fand ich, dass es für die Doku gelungen ist, viele Akteur*innen vors Mikrofon zu bekommen. Auch Lundby, Aalbu oder Balcerski. Und Eva Pinkelnig war wie immer sehr gewinnend und klar.
Logisch, besser geht immer. Aber das ist ein Anfang.

*Achtung Triggerwarnung: die Folgen 1, 2 und vor allem 4 können Spuren von Hannawald und zudem noch minimale Spuren von Bartels enthalten 😉
 
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Ich hoffe, ihr schaut gerade nicht Wer wird Millionär…ich hab unsägliche Schmerzen bei all der Dummheit der Kandidatin und des Publikumjokers :D :wallbash:

 

Benjamin

Zahlenfreund
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Wobei ich zugeben muss, dass der Begriff "H-Stil" im Skispringen doch eher selten auftaucht, auch wenn man ihn hin und wieder schon gehört hat bei Springern, die ihre Ski fast parallel, aber sehr weit auseinander führen. Da finde ich es nicht so verwerflich, wenn man davon als wenig Skisprunginteressierter erst recht nicht kennt.

Wie ein B-Stil aussehen soll, würde mich allerdings wirklich interessieren! :D
 

sj44

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Wäre H-Stil die richtige Antwort gewesen?

In der österreichischen Variante wurde eine junge Dame gefragt, wer die VST 2025 gewonnen hat. Zur Auswahl standen, sofern ich mich richtig erinnere: Tschofenig, Hörl, Kobayashi und Stoch. Das Problem der Dame war, das ihr keiner der Namen irgendwas sagte. Das tat schon weh. :LOL:
Andererseits hat jeder von uns einen blinden Fleck. Ich kann mich noch an eine Millionengewinnerin(!) in Österreich erinnern, die fast am Anfang an der 500-Euro-Frage gescheitert wäre und die Hilfe des Moderators benötigte. Die Frage: In welchem Land wurde Rugby erfunden? Sie hat dann selber zugegeben, dass sie sich im Sport überhaupt nicht auskennt.
 

Benjamin

Zahlenfreund
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Ja, das mit dem blinden Fleck kenn' ich. Vor einigen Monaten bin ich in einer Buchhandlung auf einem Roman gestoßen; er handelt von einem Jugendlichen, der im Sommer 2006 seine erste Liebe erlebt - nebenbei ist er auch noch Jugendfußballer, der dummerweise grad aus seiner Mannschaft geflogen ist, was im Roman allerdings eher ein Nebenrolle spielt. Ich brauchte grad dringend Lesestoff, ein bisschen angesprochen hat mich die Thematik, und so hab' ich ihn mir gekauft. Er war durchaus ganz gut zu lesen, ich habe den Kauf also nicht bereut. Nur der Schluss bzw. der Epilog hat mich etwas enttäuscht. Darin wird nämlich erwähnt, dass der Jugendliche einige Jahre später doch noch Fußballweltmeister geworden ist. Da dachte ich mir, sorry, das ist jetzt doch etwas zu kitschig, wie sich quasi nebenbei noch der große Traum erfüllt!

Einige Monate später lief dann mal auf SWR Kultur ein längeres Gespräch mit dem Autor, in dem es unter anderem darum ging, wieviel Autobiografisches denn in dem Roman steckt. Dabei erfuhr ich auch: Der Autor gehörte ja wirklich zum erfolgreichen deutschen WM-Team von 2014! Ups... :weghier:

Aber wer erwartet denn auch, dass ein ehemaliger Fußballprofi unter die Schriftsteller geht...

Der Titel des Romans lautet übrigens: "Das Leben fing im Sommer an"
 
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Wobei ich zugeben muss, dass der Begriff "H-Stil" im Skispringen doch eher selten auftaucht, auch wenn man ihn hin und wieder schon gehört hat bei Springern, die ihre Ski fast parallel, aber sehr weit auseinander führen. Da finde ich es nicht so verwerflich, wenn man davon als wenig Skisprunginteressierter erst recht nicht kennt.

Wie ein B-Stil aussehen soll, würde mich allerdings wirklich interessieren! :D
Aber als Zusatzjoker aufzustehen und was von Y-Stil wegen der Telemark-Landung zu faseln ist durchaus verwerflich :D
 
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