@Totto
Ich schätze das anders ein und glaube nichts zu verwechseln. Righthooks Äußerungen sind für mich nicht kommentierbar. Bei denjenigen im Forum, die sich aber mehr oder minder ernsthaft mit der derzeitigen Schwergewichtsszene auseinandersetzen gibt es durchaus unterschiedliche Ansichten:
Es gibt eine große Fraktion, die Vitali derzeit für die Nr. 1 hält. Dies umschließt eine Gruppe, die Vitali schon vor dem Sanders-Kampf als Nr.1 gesehen hat und innerhalb dieser Gruppe sogar Leute, die ihn für unantastbar(=unschlagbar) halten. Die andere Gruppe sieht ihn jetzt als Nr.1, einige davon ebenfalls als weitgehend konkurrenzlos.
Eine kleinere Fraktion sieht ihn als einen WM unter mehreren ohne Vitali den Status Nr.1 (jetzt) zuzubilligen. Davon will die Mehrzahl wohl noch mindestens einen WM-Kampf gegen einen guten Gegner sehen (z.B. Rückkampf Byrd)
Die erste der drei kleinsten Fraktionen sieht A. Golota als Nr.1 und betrachten alle anderen Boxer als Flaschen und die Andersdenkenden entweder als Rassisten und/oder Idioten.
Die zweite der drei kleinsten Fraktion betrachtet die Klitschkos und ihren Promoter als üble Betrüger, die nur kneifen und/oder lächerliche Ausreden für Niederlagen finden können und mehr oder minder geschickt die öffentliche Meinung manipulieren. Darüber hinaus ist jeder der etwas Positives über die Klitschkos sagt, ein kleines verblendetes Fanlein etc. Diese Fraktion wird von Teilen der größten Fraktion als Hater bezeichnet.
Der dritten der drei kleinsten Fraktionen sind die Klitschkos schlichtweg egal. Diese Fraktion interessiert sich für mehr als das Schwergewichts-Boxen. Für sie sind die Klitschko bisher nur eine unbedeutende überbewertete Marginalie. Zwar wird die Leistung von Vitali anerkannt, aber doch eher nüchtern betrachtet.
Vor allem aus einer Gruppe der ersten Fraktion mutiert Chris Byrd zu einem shoten WM von Don Kings Gnaden, der weder gegen Oquendo noch gegen Golota eine WM-würdige Leistung gezeigt hat und damit automatisch chancenlos gegen Vitali ist (Die Niederlage Vitalis wird dabei ausgeblendet). John Ruiz ist nur ein Würger und Stinker, der eigentlich gar nichts geleistet hat, da eben alle Gegner versagt haben. Insbesondere Hasim Rahman hat durch die Niederlage gezeigt, dass er schon immer ein Pfeife war, was erst Recht zeigt,das Lewis gegen eine Pfeife verloren hat und somit eigentlich auch kein würdiger WM war. James Toney ist ein vollgefressenes Großmaul, der im Schwergewicht gar nichts zu suchen hat. Der Sieg gegen Holyfield resultiert nur aus der Mumifizierung des Gegners, boxerisches Können war von Toney in dem Kampf nicht zusehen. Lamon Brewster hat gegen Wladimir eigentlich verloren und nur Unregelmäßigkeiten haben Brewster den Titel beschert.
Die Aussagen dieser Gruppe betrachte ich schon als Herabwürdigung.
Roberts