Tour de France 2026


Boomer

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Da blockt halt einer von Bahrein, ich glaube, dass es van Mechelen war, Gaviria, weil van Mechelen orthogonal zum Straßenverlauf fährt, um noch Anschluss auf die schnelleren Fahrer rechts zu bekommen. Gaviria war aber viel schneller als van Mechelen. Keine so gute Aktion von van Mechelen, ging es ja dann auch nur noch um Platz 8 bis 20 um ihn. Ganz vorne wäre er ohnehin nie drangekommen.
 

theGegen

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Da hat sich Gaviria aber komplett verschätzt. Will den Kontakt suchen mit der Schulter, ist aber keiner da und dann nimmt er die halbe Sprinterschaft mit.

Die Straße war zu eng für einen Massensprint. Gaviria fährt gerne mal riskant in kleinste Lücken. Leider war abzusehen, dass so ein Sprintercrash mal passiert.
 

Angliru

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Da blockt halt einer von Bahrein, ich glaube, dass es van Mechelen war, Gaviria, weil van Mechelen orthogonal zum Straßenverlauf fährt, um noch Anschluss auf die schnelleren Fahrer rechts zu bekommen. Gaviria war aber viel schneller als van Mechelen. Keine so gute Aktion von van Mechelen, ging es ja dann auch nur noch um Platz 8 bis 20 um ihn. Ganz vorne wäre er ohnehin nie drangekommen.
Ja, passt, hab ich irgendwie verpasst. Van Mechelen wurde jetzt auch zurückgesetzt ans Ende des Pelotons. Hab nur Gaviria ausscheren sehen, der mit der Schulter zu Kooij wollte, aber dieser war zu weit weg und daher ist Gaviria zu Boden.
 

theGegen

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Und genau daraus ergibt sich wiederum mein ursprüngliches Argument: Wer den Giro auf Sieg fährt, hat diese Belastung anschließend in den Beinen. Während sich andere Tour-Favoriten vollständig und ausschließlich auf die Tour vorbereiten konnten, musste Vingegaard zunächst beim Giro seine Bestform erreichen. Das ist ein Nachteil für die Tour – und keineswegs die Behauptung, der Giro sei für ihn lediglich ein Vorbereitungsrennen gewesen.

Darauf möchte ich nochmal zurück kommen.
Denn Vingegaard wünschte ausdrücklich diese Vorbereitung, mit dem hohen Anspruch dem übermächtigen Gegner Pogacar den Sieg streitig machen zu können.
Er fährt halt keine Klassiker, baut seine Form über Rundfahrten auf.
Vingegaard ist erfahren genug um zu wissen, welche Form er braucht, um in der entscheidenden 3. Woche auf seinem Terrain auf Toplevel zu sein.

Sein Team schwächelt, weil Jorgenson krank ist. Die Hitze.

Dennoch ist er der bislang zweitstärkste Fahrer im Feld, aber der Abstand zu Pogacar wird größer sein, als bei der Ausgabe 2025.
Es sei denn, es passiert noch irgendein Unglück oder Pech.

Ich glaube aber nicht, dass Jonas einbricht wegen der Giro-Vorbelastung. Den Giro hat er mit Ruhepuls gewonnen, so wie Pogacar letztes Jahr. Jedes Höhentrainingslager wäre schlauchender gewesen.
 

Angliru

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Vingegaard hat auch vorgestern am Perthus sowie den kompletten letzten Hügel alles von vorn gefahren und wirklich jeden komplett an den Rand gebracht. Der letzte Hügel war ja nicht mal sonderlich steil, dennoch ging Remco auf Distanz und alle hingen nur hinten drauf - nicht weil sie nicht wollten (Seixas hätte sicherlich mitgeführt, um Remco und IDT weiter zu distanzieren), sondern weil sie fertig waren. Ist das Ding länger oder steiler hätte es da wohl auch noch mehr erwischt. Gefühlt sah Lipo noch mit am stärksten aus - bissel schade da für Jonas, denn ohne Evenepoel hätte ich mir durchaus vorstellen können, dass zumindestens er in der Lage gewesen wäre, auch mal mit in die Führung zu gehen (seine Tempoverschärfung war ja auch der Grund, warum Remco die erste Lücke bekam).

Ich sehe Vingegaard ebenfalls weiterhin als zweitstärkster Fahrer im Feld - im Vergleich zum letzten Jahr ist der Abstand nach vorn deutlich größer, der Vorsprung auf die dahinter aber auch knapper. Wobei dieses Jahr das Feld von Platz 3 bis 7/8 aber auch um einiges stärker ist als die Jahre davor. Bisher ist JV halt auch noch klar auf Sieg gefahren. Man muss natürlich schauen, ob er das nach den zwei klaren Klatschen jetzt so beibehält - aber am Ende dürfte es ihm auch egal sein, ob er 2. oder 3./4. wird - für ihn zählt nur der Sieg.

Morgen geht's dann also wieder auf interessanteres Terrain, ab in die Vogesen. Grundsätzlich eine klassische Ausreißeretappe, aber aktuell kann man da auch auf gar nix setzen. Die 30km vom Ballon d'Alsace bis ins Ziel kann Eminem auch allein brettern. Der Berg ist nicht zu schwer und nicht zu steil, sondern relativ konstant zwischen 6% und 9% auf 9km. Mal schauen, wie aktiv die GC-Fahrer morgen sind, da Samstag und Sonntag dann zwei deutlich schwerere Etappen anstehen.
 

Stiebonaut

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Denke auch das Vingegaard Platz 2 recht sicher erzielen kann, das Zeitfahren kommt ja auch noch da kann er zumindest mal Lipo del Toro und Seixas noch gut gerne eine Minute abnehmen und kann dann absichern
 

henningoth

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Denke auch das Vingegaard Platz 2 recht sicher erzielen kann, das Zeitfahren kommt ja auch noch da kann er zumindest mal Lipo del Toro und Seixas noch gut gerne eine Minute abnehmen und kann dann absichern
Da unterschätzt du die anderen, vor allem Lipo, aber.
Letztes Jahr lag Jonas im flachen Zeitfahren sogar hinter Lipo, der 6ter wurde.
Im Bergzeitfahren nahm er ihm zwar wirklich eine Minute ab, aber selbst da war lipo 4ter. Und dieses Jahr ist es auch eher ein flachen Zeitfahren mit Hügel.
Würde nicht drauf wetten dass Jonas im Zeitfahren wirklich besser abschneidet und vor allem nicht deutlich.
 

carlch

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Da unterschätzt du die anderen, vor allem Lipo, aber.
Letztes Jahr lag Jonas im flachen Zeitfahren sogar hinter Lipo, der 6ter wurde.
Im Bergzeitfahren nahm er ihm zwar wirklich eine Minute ab, aber selbst da war lipo 4ter. Und dieses Jahr ist es auch eher ein flachen Zeitfahren mit Hügel.
Würde nicht drauf wetten dass Jonas im Zeitfahren wirklich besser abschneidet und vor allem nicht deutlich.
Auch Seixas ist ein sehr starker Zeitfahrer. Der hat unter anderem auch Lipo dieses Jahr schon zwei Mal ordentlich einen eingeschenkt. Ayuso ist ebenso nicht zu unterschätzen. Lediglich bei Del Torro wäre ich mir ziemlich sicher, dass Vingegaard ordentlich was gut macht.
 

theGegen

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Das ITT könnte sogar dafür sorgen, dass die Konkurrenz von Jonas auf seinen Platz 2 schielt.

Aber dann kassieren sie in den Alpen etliche Minuten.
 

Angliru

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Bei Seixas bin ich auch mal gespannt, wie viel Kraft er in der dritten Woche noch haben wird. Er fährt das erste Mal eine Grand Tour, dazu die nicht perfekte Vorbereitung mit dem Sturz in der Dauphine, wo man sicherlich den Plan für die letzten Wochen vor der Tour etwas anpassen musste.

Zeitfahren wird mit dem Rollerberg auch bissel anders als die Zeitfahren letztes Jahr, dazu kommt auch noch eine kurvenreiche Abfahrt auf einer schmaleren Straße. Da kann man auch einiges gewinnen bzw. verlieren, bevor es dann am Ende nach Thonon-les-Bains geht.
 

carlch

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Heute spricht dann wirklich alles für ne Flucht der bereits ordentlich zurückliegenden Bergfahrer. Weil die ersten 150 Kilometer komplett flach sind wird es zwar lange dauern bis die Gruppe steht aber danach will das ja eher niemand so richtig kontrollieren oder?
 
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