Abwechselnd springen lassen macht man in Japan immer bei nationalen Pokalwettbewerben. Die Zuschauer an der Schanze sind an Damen und Herren interessiert. Zu einem großen Teil sind es Leute aus den Heimatorten, Vereinen, Bekannte von vielen Springern und Springerinnen.
In so einem Rahmen passt das sicher auch woanders für nationale Wettkämpfe, Jugendspringen etc., aber eben für die Zuschauer an der Schanze. Für Fernsehübertragungen finde ich so ein Format ungeeignet.
Slowenische / Norwegische Meisterschaften auch. Aber da springen auch nicht viele Damen.
@Schwarz-Rot-Gold Adler Im Moment sind die Einschaltquoten noch auf einem Niveau, wo sich die Übertragung mehr lohnt als die xte Koch-oder Quizsendung. Aber wirklich ziehen eigentlich nur die Vierschanzentournee und die Heimweltcups.
Mit einem hat Elysa recht: die Kids/ Jugendlichen/ jungen Erwachsenen schauen das nicht so lange am Stück. Ich war neulich erstaunt, dass
@Aufwindspringer es schafft, ihre Nichte so lange zum Mitschauen anzuregen. Bin aber der Meinung, dass es auch nichts bringt, die Wettbewerbe zu kürzen. Wer es jetzt nicht guckt macht das auch nicht bei neuen Formaten. Oder weil da ein DG 10 Min kürzer ist jetzt.
Damals waren Schmitt und Hannawald Popstars! In der Bravo gabs Poster von denen. Das hat die Teenies ins Stadion gebracht und vor den Fernseher. Die heutige Elite ist verhältnismäßig alt und zudem aalglatt. Da ist keiner mit Star-Potenzial, wie die Jüngeren sich Stars vorstellen. Da fehlen die Typen, mit denen sie sich identifizieren können. Wir Altfans schauen es, weil wir Fans der Sportart sind und die Leistungen aller Springer wertschätzen. Wir schauen es nicht, weil einer tolle tiktok Videos macht. Ganz aus dem TV verschwinden wird es wohl nicht, aber vielleicht nicht mehr jeder Weltcup. Und mehr zu discovery.
In Polen hat sich übrigens bislang noch kein Sender gefunden, der die Skiflug WM übertragen will. Da frage mich auch, ob die Rechte daran zu viel kosten.