• Aufgrund der aktuellen Zustände im Non-Sports haben wir den Bereich vorübergehend geschlossen, während wir uns über die zukünftige Ausrichtung des Bereichs beraten. Die Administration

Umgangston im Forum


Angefangen vom vermeintlichen Masterplan von Blackrock, Merz als Marionette auf den Kanzlerstuhl zu heben, um dann als Strippenzieher im Hintergund zu agieren bis hin zum angeblichen Masterplan der Union, die AFD absichtlich groß werden zu lassen, was gerade in den letzten Wochen zig mal als "Argument" hier gebracht wurde.

Kann mich @Amsel nur anschließen - wo steht das?

Ich lasse heute die drei Pünkchen mal bewusst weg, damit nicht auch das wieder aufgegriffen wird und unnötige Posts nach sich zieht.

Es handelt sich dabei auch um ein Stilmittel, dessen Sinn du irgendwie damit überdrehst, dass du es bei 95% deiner Beiträge machst. Ich nutze das z.B. auch gerne und oft, aber nicht ansatzweise in dieser Häufigkeit.
 
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Ich möchte jetzt auch mal noch versuchen, etwas Konstruktives beizutragen. Es ist offensichtlich, dass es ein neues Konzept braucht. Zwar sind sich ja alle einig, dass es so nicht funktioniert und die Streitigkeiten eingedämmt werden sollten, aber wir schaffen es halt nicht, es wirklich andes handzuhaben. Das ist wie in einer zerstrittenen Ehe, bei der man irgenwannd realisiert, dass es eben nicht genügt, sich vorzunehmen, künftig nicht mehr zu streiten. Da braucht es dann entweder ein ganz neues Konzept oder halt eine Trennung. Man muss sich dazu auch ehrlich und wertungsfrei fragen, welchen Zweck das Nonsports-Forum denn überhaupt haben soll und was die User möchten. Nur dann kann man auch Lösungen finden.

Sachliche Information:

Es wird vielfach geäussert, das Forum sei teilweise eine extrem gute Informationsquelle. Dem würde ich auch zustimmen, als Beispiel können etwa die Posts von @stillbrick zum Thema Nahost-Konflikt oder der demokratischen Partei in den USA herhalten. Diese Beiträge sind aber nicht geeignet für ein Forum, in dem vor allem emotionale diskutiert wird und die meisten User keine grosse Recherche für ihre Beiträge betreiben. So gehen diese langen mit viel Effort erarbeiteten Posts etwas unter bzw. passen nicht so recht. Wenn an das fördern wollte, müsste klar sein, dass in bestimmten Threads nicht wild diskutiert, sondern vor allem zugehört bzw. gelesen wird. Dazu müsste dann halt ein oder mehrere User verantwortlich für einen Thread sein, und dort in grösserem Stil Informationen bereit stellen und Fragen der anderen User beantworten. Das hätte dann fast mehr von einem "ask me anything" auf reddit und weniger einer Diskussion. Als Ergänzung wäre es inhaltlich sicher auch spannend, wenn sich beim kuratierenden User oder den Mods immer wieder ein anderer User "bewerben" könnte, einen bestimmten Aspekt aus seiner Sicht etwas detaillierter darzustellen, wofür er sich dann aber ein paar Tage Zeit nehmen würde.

Wie man das technisch am besten löst, weiss ich nicht. Auf jeden Fall müsste klar sein, dass es eine Nulltoleranz für Streitigkeiten und unsachliche Posts gibt. Versuchsweise könnte man sich das etwa für einen Nahost/Antisemitismus-Thread vorstellen, den das Thema löst ja fast am meisten Emotionen aus zurzeit. Dann wäre aber auch ganz klar, dass ausserhalb dieses Threads kein Platz für Gespräche darüber ist. Verstösse würden zügig mit Sperren beantwortet.

Andere Meinungen entdecken und ergründen vs sich mit Gleichgesinnten austauschen:

Es wird auch immer wieder gesagt, wie wichtig es sei, anderen zuzuhören und offen für andere Meinungen zu sein. Ich würde zustimmen, dass es durchaus wichtig ist, immer mal wieder frische Inputs zu erhalten, an denen man sich dann abarbeiten kann. Indes erhält man die sich widersprechenden Meinungen ja eh in den Medien schon täglich vorgehalten. Ich glaube nicht, dass das Interesse hier so gross ist, andere Meinungen zu hören, und allenfalls auch davon lernen zu können. Sonst gäbe es nicht so viele emotionale Diskussionen, in denen vor allem der eigene Standpunkt wiederholt und verteidigt wird. Dann wäre fast ein Konzept wie das obengenannte ("sachliche Information") interessanter.

Viel mehr glaube ich, möchten sich die Leute gerne mit Gleichgesinnten austauschen. Wir lesen in den Medien so viel über Spaltungen, Streit, Krieg, polarisierende Meinungen etc., da wollen ganz viele sich einfach in angenehmer, konstruktiver Weise mit Leuten unterhalten, die im Grundsatz dieselbe Meinung haben. Man hört dazu teilweise auch das negative Wort "Echo-Kammer", aber das trifft es für mich nicht. Wenn man wirklich in einer Sache vorankommen will oder zumindest eine gute Zeit haben will, dann hilft es enorm, wenn man nicht immer wieder die absoluten basics neu verhandeln muss. Da kann man etwa religiöse Gemeinschaften als Beispiel nehmen, an denen nur Leute teilnehmen, welche der etwaigen Religion zumindest positiv gegenüber eingestellt sind, und nicht solche, die Religionen ablehnen oder die Existenz eines Gottes verneinen. Oder wenn ich über Autos, Motoren etc. diskutieren möchte, hilft es auch herzlich wenig, wenn ich es mit Leuten mache, die Autofahren verteufeln oder kein Interesse an Technik haben. Das muss überhaupt nicht heissen, dass alle zu allem dieselbe Meinung haben. Aber es braucht ein gewisses Übereinkommen, eine bestimmte Basis an gleichen Werten und Meinungen, ansonsten ist eine Diskussion nicht produktiv. Dann dreht man sich immer im Kreis und erzielt keinerlei Fortschritte.

Ich könnte mir als gut vorstellen, dass man z.B sagt, in den Thread zu einzelnen Parteien schreiben nur Personen mit einer Sympathie für diese, wie es etwa im NBA-Bereich mit den verschiedenen Teams gemacht wurde. "Merz leck Eier" im CDU-Bereich und "Die Linken verherrlichen Antisemitismus" gibt es dann halt nicht mehr. Im Thread zu den Linken kann man dann natürlich immer noch über die CDU lästern, und umgekehrt, aber die Freude daran wird ohne Widerworte schnell abnehmen und dafür Platz für konstruktivere Diskussionen machen.

Dazu dürfte man m.E. auch vom Forum aus ganz direkt kommunizieren, dass etwa AfD-Sympathisanten keinen Platz im Nonsport haben und sofort gesperrt werden. Nicht weil diese auch anderswo keinen Platz haben sollten, aber nicht hier, weil sie hier eine Minderheit darstellten, welche aber dennoch für viel Unruhe sorgen kann. So wie man in einem Fc Bayern Forum auch keine Dortmund-Fans haben möchte.

Emotionen ausleben, Lust am Streit:

Wie gesagt, sehe ich keinen grossen inhaltlichen Gewinn in den immergleichen Streitigkeiten, auch wenn manche User mantraartig wiederholen, man dürfe sich nicht vor Andersdenkenden verschliessen. Ich bin ehrlich gesagt davon überzeugt, dass es bei dieser Art von "Diskussion", wo Linke auf AfDler oder der Bolsonaroanhänger auf den Lula-Fan trifft, nicht zu 1% darum geht, etwas über die andere Ansicht zu erfahren. Es geht um Emotionen, man will die Wut und den Hass abladen, man will kämpfen, will gewinnen und zerstören. Und, was m.E. besonders wichtig ist: man will an der eigenen Identität schaffen und sich deshalb von anderen abgrenzen können. Nichts schärft die eigene Identität und damit das Ego so sehr wie wenn man sagen kann "Wir sind anders als ihr, ihr werdet und könnt uns nie verstehen". Entweder man erhält dann ganz viel Zuspruch von der eigenen, dominierenden Seite oder aber fühlt sich als der tapfere kleine Heldentrupp, welcher sich alleine gegen eine feindliche Übermacht stellt. Das sind auf eine Art berauschende Zustände.

Meine Befürchtung ist, dass dies für die meisten die Hauptmotivation ist, sich an diesem Forum zu beteiligen und dass es eigentlich gar nicht mehr so viel Freude machte, wenn die Kämpfe wegfielen. Natürlich sind die Streitereien ermüdend, aber dieses Reiben und sich Abgrenzen schüttet auch viel Dopamin und was sonst noch aus, es ist aufregend und stimulierend. Einerseits möchte man es nicht, weil man spürt, dass es auslaugt, aber auf der anderen Seite macht es auch süchtig. Aber letztlich ist es halt doch schädlich, für die Gemeinschaft und für die Einzelnen.

Ich persönlich glaube, dass daraus nichts Gutes kommt und es weit gesündere Möglichkeiten gibt, sich abzureagieren. Aber wenn man zumindest erkennt, dass es bloss ein Dopamin- oder Egospiel ist, dann lässt es sich auch etwas besser damit umgehen, ohne dass es zu persönlich/intim wird. Auf das Forum übertragen könnte man immer noch einzelne begrenzte Thread zulassen, in denen halt wild über alles diskutiert werden kann, quasi so ähnlich wie es jetzt in jedem Thread ist. Logischerweise immer noch mit einer Netiquette, aber dennoch ohne die obgenannten Regeln. Es wäre dann zumindest einfacher zu moderieren und man würde auch sehen, wo es die User denn hinzieht, wenn sie verschiedene Optionen haben.

Fazit:

Ich glaube, dass der Grossteil der sich immer streitenden User die Streitereien bewusst oder unbewusst suchen, weil es halt einen Dopaminkick gibt und der Egopflege dient. Aber das ist sicher nicht die einzige Motivation, es ist einfach sehr verführerisch, weil es so leicht und bekömmlich ist wie fastfood. Letztlich bringt das aber niemanden weiter und ist zudem auch noch äusserst mühsam zu moderieren. Natürlich wäre es schön, alle könnten sich ändern und das Verhalten aus eigenem Antrieb anpassen. Aber das dauert lange und es ist auch nicht von den Mods kontrollierbar. Darum halte ich es für die beste Lösung, den Non-Sports ein Stück weit zu homogenisieren, indem man bestimmte Themen nur für Gleichgesinnte zulässt (etwa die Threads zu den einzelnen Parteien) und bestimmte Themen in Threads verschiebt (z.B. Nahost), welche insbesondere der reinen Information und nur einem sehr begrenzten Austausch dienen. Vielleicht würde es das Interesse am Non-Sport rapide verringern, vielleicht könnte so aber mittel- und langfristig wirklich der Boden für ein viel friedlicheres Forum geschaffen werden, das produktive Diskussionen fördert und weniger als Schnellbefriedigung für negative Triebe dient.
 
Dass hier zahlreiche User die AfD, Trump oder gar Russlands Angriffskrieg verharmlosen, kann ich ehrlich gesagt nur bedingt erkennen. Ich möchte nicht ausschließen, dass es entsprechende Beiträge gibt, aber ich halte das keineswegs für ein vorherrschendes Problem im Forum.

Ein halber User sind noch fünf zu viel. Zumal ich den Eindruck habe, dass sich hier zu stark auf die drei Stichworte „AfD“, „Trump“ und „Russlands Angriffskrieg“ versteift wird. Die extreme Rechte ist auf der ganzen Welt im Aufwind und ich habe hier als Beispiel nur die vermutlich prominentesten Vertreter in Deutschland genannt. Ich hätte auch die SVP, Orban oder Bolsonaro nennen können. Oder Netanjahu.

Ich habe ja erst vor Kurzem eine Umfrage im Forum durchgeführt. Dabei haben rund zwei Drittel der Teilnehmer angegeben, die Grünen oder die Linkspartei wählen zu wollen. Das deckt sich auch ungefähr mit meinem persönlichen Eindruck von der politischen Ausrichtung vieler User. Das ist übrigens vollkommen legitim. Sportforen.de ist gewissermaßen eine der wenigen linken Inseln in der großen Internetwelt. ;)

Gerade deshalb sehe ich nicht, dass wir hier bei Sportforen.de den großen Kampf gegen Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen führen müssten. Natürlich sollte man entsprechenden Aussagen auch hier widersprechen. Aber ich glaube, dass es deutlich geeignetere Orte gibt, um gesellschaftlich wirklich etwas zu bewegen.

Ich kann mich da nur wiederholen: Wer sich ernsthaft gegen Rechtsextremismus engagieren möchte, sollte sich beispielsweise in Vereinen, bei der Feuerwehr oder anderen gesellschaftlichen Einrichtungen einbringen. Also gerade dort, wo unterschiedliche politische Ansichten aufeinandertreffen und es mitunter auch mal unbequem wird.

Denn genau dort versuchen auch Rechtsextreme, gesellschaftlich Fuß zu fassen und ihre Positionen zu verbreiten. Und genau dort halte ich es für besonders wichtig, demokratisch engagierten Menschen nicht das Feld zu überlassen, sondern selbst Präsenz zu zeigen und Überzeugungsarbeit zu leisten.

Ich glaube, dass du die Motivation der User hier komplett falsch einschätzt. Ich glaube nicht, dass irgendjemand sich hier wie Sophie Scholl fühlt, wenn er hier einem Beitrag widerspricht. Es ist schlicht das, was es ist. Ein Widerspruch in einem Forum. Das ist nicht mehr als das allerabsoluteste Minimum, was man tun kann. Natürlich wird aber weder mit einem noch mit 30000 Postings hier der Faschismus verhindert. Aber wer nicht mal das auf die Kette kriegt, wird vermutlich auch sonst kaum etwas tun.

Wo man sich überall engagieren kann, da stimme ich dir zu.


Das sehe ich durchaus kritisch. Ob jemand bewusst provoziert oder lediglich eine unbequeme Meinung vertritt, ist häufig eine ziemlich subjektive Einschätzung. Gerade in einem politisch recht homogenen Forum besteht die Gefahr, dass abweichende Positionen schneller als Provokation wahrgenommen werden.

Es gibt sehr wohl einen Unterschied ob jemand seine Meinung äussert oder provoziert. Das lässt sich aus der Art und Weise zu posten ableiten. Natürlich gibt es da Grauzonen, aber die Unterschiede sind deutlich sichtbar, ob jemand jetzt eifach die Diskussion sucht und eine andere Meinung hat und bewusst provokative Beiträge raushaut und sich dann beömmelt, wenn die linkeren User wieder darauf anspringen.

Deshalb sollte aus meiner Sicht nicht entscheidend sein, welche politische Position jemand vertritt, sondern wie er sie äußert.

Wer die z.B. die AfD befürwortet, kann das äussern wie er will. Der kann mir gestohlen bleiben. User @saddi hat zB vor kurzem gesagt, dass er die AfD wählt und ich hab ihm gesagt, was ich davon halte und an einem Austausch keinerlei Interesse.

Wer andere Nutzer gezielt beleidigt oder wiederholt Diskussionen sabotiert, muss natürlich mit Konsequenzen rechnen. Aber eine kontroverse oder unpopuläre Meinung allein darf dafür nicht ausreichen.

Nur ist Faschismus halt keine kontroverse oder unpopuläre Meinung.

Mich würde tatsächlich interessieren, welche Nutzer du konkret meinst. Gerade bei solchen schwerwiegenden Zuschreibungen fände ich es wichtig, zu wissen, auf welche Aussagen du dich beziehst.

Wie gesagt: ich habe kein Problem damit, das öffentlich zu tun. Ob die Admins aber Lust auf ihre eigene Version der LA Riots 1992 haben, weiss ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe deinen Punkt, aber ich seh's halt so: Es ist ein Diskussionsforum. Mich persönlich interessiert jetzt eigentlich ziemlich wenig, wer von den anonymen Künstlernamen hier "Nein" oder "Quatsch" postet und damit meine eigene Meinung entweder bestärkt oder angreift.
Mich würde ausschließlich das Argument dahinter interessieren. Und genau bei dem von dir gewählten Beispiel würde sich doch eben durch einen Ursprungspost in Form einer strukturierten, argumentativen Auseinandersetzung schnell ergeben, dass sämtliches Geraune von "false flag" Unsinn sein muss, da schon das unterstellte cui bono gar nicht greift.

Dann mach es halt nochmal deutlich krasser, um meinen Punkt zu verdeutlichen:

Jemand bestreitet oder relativiert den Holocaust.

Da muss ich doch keine Abhandlung schreiben, dass das dumm wie ******e ist?
 
Verstehe deinen Punkt, aber ich seh's halt so: Es ist ein Diskussionsforum. Mich persönlich interessiert jetzt eigentlich ziemlich wenig, wer von den anonymen Künstlernamen hier "Nein" oder "Quatsch" postet und damit meine eigene Meinung entweder bestärkt oder angreift.
Mich würde ausschließlich das Argument dahinter interessieren. Und genau bei dem von dir gewählten Beispiel würde sich doch eben durch einen Ursprungspost in Form einer strukturierten, argumentativen Auseinandersetzung schnell ergeben, dass sämtliches Geraune von "false flag" Unsinn sein muss, da schon das unterstellte cui bono gar nicht greift.
Also, ohne ein "Hey Leute, schon mal drüber nachgedacht dass es eine false flag Operation gewesen sein könnte?" als Ausgang, würde man sich auch die ganzen - mMn nachvollziehbar - entsetzten "NEIN!"s ersparen.

Ich persönlich empfände dass auch überhaupt nicht als "betreutes Posten".
Für ein auskömmliches Miteinander brauchen wir Regeln, die den Einzelnen nicht zu sehr beschneiden. Und die gesamte Verantwortung immer auf die "anderen" abzuschieben, seinen es die Admins oder die eine oder andere politische Richtung, die hier nur Stimmung machen würde ist mir zu einfach. (Und das sage ich, obwohl mein eigener Kompass mir sehr deutlich sagt, welche Aussagen hier inhaltlich einfach kompletter Unsinn sind)

Würde jeder nur posten, wenn er sich vorher ein bisschen Gedanken machen würde und gleichzeitig auch noch versucht den Emontionalitätsregler ein kleines bisschen runterzudrehen, kriegen wir das doch gemeinsam hin, oder?

Häng dich bitte nicht so sehr am „betreuten Posten“-Teil meiner Aussage auf. Wichtiger ist mir der andere Teil: Ich befürchte, der Schuss geht nach hinten los
 
Kann mich @Amsel nur anschließen - wo steht das?

Ich erinnere mich daran, dass jemand mal Aussagen aus einem Strategiepapier der Union gepostet hat, die in die Richtung gingen. Das wäre dann aber keine Verschwörungstheorie.

Das Blackrock-Zeug würde mich eher interessieren. Aber in dem Thread hier ist der falsche Platz dafür.
 
Nur kurz zur Präzisierung, weil ich denke wir reden ein bisschen aneinander vorbei. (Dann war es aber mein 3. Post hier für heute und ich mach ein bisschen "Sonntag" und bin für heute raus ;) )
Dann mach es halt nochmal deutlich krasser, um meinen Punkt zu verdeutlichen:

Jemand bestreitet oder relativiert den Holocaust.

Da muss ich doch keine Abhandlung schreiben, dass das dumm wie ******e ist?
Sch... bleibt sch... und muss auch als solche benannt werden dürfen. Stimme dir da völlig zu.
Und in deinem Beispiel müsste mMn die Administration tätig werden und Beitrag und evtl. auch User löschen.
Aber meine Idee wär ja, dass wenn man grundsätzlich eine Mindestanzahl an Zeichen schreiben müsste, so ein irrer Dreck gar nicht gepostet werden würde, weil dann auch der rechte Hetzer sich erst mal die Mühe machen müsste, seine Holocaust-Leugnung "auszuarbeiten".
(Klar, mein Vorschlag ist alles andere als perfekt und natürlich kann man sagen, dann lassen die das halt von KI machen. Ich war nur auf der Suche nach einem gangbaren möglichst wenig invasivem Eingriff)
Häng dich bitte nicht so sehr am „betreuten Posten“-Teil meiner Aussage auf. Wichtiger ist mir der andere Teil: Ich befürchte, der Schuss geht nach hinten los
Ich "häng mich" an gar nix auf ;)
Natürlich könnt es auch nach hintenlos gehen. War nur ein Vorschlag. Ich denke einfach irgendwelche Gesprächsregeln müssen wir uns schon geben,
Aber selbstverständlich muss weiterhin Hetze und Lüge als solche benannt werden können.
 
Nur kurz zur Präzisierung, weil ich denke wir reden ein bisschen aneinander vorbei. (Dann war es aber mein 3. Post hier für heute und ich mach ein bisschen "Sonntag" und bin für heute raus ;) )

Sch... bleibt sch... und muss auch als solche benannt werden dürfen. Stimme dir da völlig zu.
Und in deinem Beispiel müsste mMn die Administration tätig werden und Beitrag und evtl. auch User löschen.
Aber meine Idee wär ja, dass wenn man grundsätzlich eine Mindestanzahl an Zeichen schreiben müsste, so ein irrer Dreck gar nicht gepostet werden würde, weil dann auch der rechte Hetzer sich erst mal die Mühe machen müsste, seine Holocaust-Leugnung "auszuarbeiten".
(Klar, mein Vorschlag ist alles andere als perfekt und natürlich kann man sagen, dann lassen die das halt von KI machen. Ich war nur auf der Suche nach einem gangbaren möglichst wenig invasivem Eingriff)

Ich "häng mich" an gar nix auf ;)
Natürlich könnt es auch nach hintenlos gehen. War nur ein Vorschlag. Ich denke einfach irgendwelche Gesprächsregeln müssen wir uns schon geben,
Aber selbstverständlich muss weiterhin Hetze und Lüge als solche benannt werden können.

Sollte kein Vorwurf sein. Wollte nur sagen, dass der Rest meiner Aussage eigentlich der wichtigere Teil ist :D
 
Wie gesagt: ich habe kein Problem damit, das öffentlich zu tun. Ob die Admins aber Lust auf ihre eigene Version der LA Riots 1992 haben, weiss ich nicht.
PN ist immer offen. Ich bin noch dabei, mir hier alles in Ruhe durchzulesen und auch auf PNs zu antworten, aber es würde mich interessieren. Eben, weil der Punkt mit dem "sich selbst hinterfragen" von unserer Seite sicher kein scheinheiliges Gaslighting ist und wir uns auch ständig selbst hinterfragen. Aber ganz ehrlich, da hätte ich insgesamt schon ein falsches Bild vom Forum als Ganzes.

Ebenso ist @Bevaube eingeladen, mir die entsprechenden Verschwörungstheorien-Posts zu schicken, auch die würden mich brennend interessieren.
 
Wie oft wurde hier der Begriff "Steigbügelhalter" benutzt? Also ein bewusstes "Großmachen" der AfD durch die CDU?

Das wurde sehr häufig benutzt, aber ich verstehe darunter etwas ganz anderes.

Ich glaube bspw. nicht, dass Merz die AfD bewusst stärkt.

Aber durch seine Entscheidungen und Aussagen tut er es dennoch.
 
PN ist immer offen. Ich bin noch dabei, mir hier alles in Ruhe durchzulesen und auch auf PNs zu antworten, aber es würde mich interessieren. Eben, weil der Punkt mit dem "sich selbst hinterfragen" von unserer Seite sicher kein scheinheiliges Gaslighting ist und wir uns auch ständig selbst hinterfragen. Aber ganz ehrlich, da hätte ich insgesamt schon ein falsches Bild vom Forum.

Ebenso ist @Bevaube eingeladen, mir die entsprechenden Verschwörungstheorien-Posts zu schicken, auch die würden mich brennend interessieren.

Damit wart ihr überhaupt nicht gemeint.
 
Damit wart ihr überhaupt nicht gemeint.
schon klar, aber wir nehmen uns dabei ja nicht aus. Die Situation im Non-Sports ist eine Folge verschiedener Faktoren, und da nehme ich die Administration und Moderation ja auch nicht aus. Und wenn ich hier jahrelang bei jedem kleinen oder großen Knall "jeder sollte sich auch selbst hinterfragen" predige, gilt das natürlich auch für uns.
 
Die extreme Rechte ist auf der ganzen Welt im Aufwind und ich habe hier als Beispiel nur die vermutlich prominentesten Vertreter in Deutschland genannt. Ich hätte auch die SVP, Orban oder Lula nennen können. Oder Netanjahu.

:skepsis:

Ich nehme an, du nennst ihn, wegen seiner beknackten Herangehensweise bezüglich Russland? Da ist er leider ähnlich unbeirrbar und im Tunnelblick, wie viele Altlinke rund um den Globus, die schon zu Zeiten der Sowjetunion links waren und die es geistig nicht auf die Kette kriegen, diese Dinge zu trennen.

Rechts ist er aber natürlich gar nicht. Klassischer Linker, Arbeiterpartei, Sozialpolitiker, immer im Einsatz für die ärmeren Schichten. Siehe insbesondere


(falls nicht schon bekannt)
 
Sch... bleibt sch... und muss auch als solche benannt werden dürfen. Stimme dir da völlig zu.
Und in deinem Beispiel müsste mMn die Administration tätig werden und Beitrag und evtl. auch User löschen.

Das steht ja außer Frage und war jetzt auch bewusst sehr übertrieben gewählt.

Aber a) ist ja auch nicht immer ein Admin/Mod zur Stelle und gewisse Aussagen müssen ja nicht ohne Widerspruch stundenlang stehen gelassen werden und b) gibt es nun mal Aussagen, denen man widersprechen muss und wenn jetzt jemand sagt, dass Hitler links war, weil ja sozialistisch im Namen der Partei vorkam, dann darf da mMn gerne auch polemisch reagiert werden, dass man ja nur wegen Milch im Namen ja auch keine Scheuermilch trinkt, weil gewisse Aussagen nun mal keine Diskussion wert sind.

Und mit einem "Nein" oder :LOL: :crazy: sollte man sich dennoch äußern ohne da jetzt gleich eine Partie Taubenschach zu starten.
 
Ich finde manche Andeutungen schwammig. Gab es vor ein paar Jahren schon einmal, wo ein komplettes Unterforum als mehr oder weniger offen rechts geframed wurde.
Wenn jemandem etwas gegen den Strich geht, können doch Ross und Reiter offen benannt werden und welche konkreten Aussagen ein Störgefühl verursachen.
Dann können diejenigen Leute auch dazu Stellung beziehen.

Ich bin z. B. von den Ansichten in vielen Fällen weit weg von der CDU, aber wenn Merz als rassistisch gesehen wird und/oder die Union im Hintergrund absichtlich die AFD stärken soll, ist das aus meiner Sicht schon eine steile These.

Und Lula ist rechts? Wow. Brasilien hat ein rieiges strukturelles Problem und ist auch tief gespalten, aber wenn Bolsonaro Jr. der "Retter" vor dem Rechten Lula sein soll, dann Gute Nacht!
 
:skepsis:

Ich nehme an, du nennst ihn, wegen seiner beknackten Herangehensweise bezüglich Russland? Da ist er leider ähnlich unbeirrbar und im Tunnelblick, wie viele Altlinke rund um den Globus, die schon zu Zeiten der Sowjetunion links waren und die es geistig nicht auf die Kette kriegen, diese Dinge zu trennen.

Rechts ist er aber natürlich gar nicht. Klassischer Linker, Arbeiterpartei, Sozialpolitiker, immer im Einsatz für die ärmeren Schichten. Siehe insbesondere


(falls nicht schon bekannt)

Nein, ich Idiot habe nur Lula und Bolsonaro verwechselt. Danke fürs Aufmerksam machen. Passe es an
 
Das Problem im Non-Sports ist doch nicht die politische Richtung, das Problem sind einzelne User bzw. deren (Diskussions) Verhalten.
Das habe ich auch nicht gemeint. Die politische Richtung an sich ist irrelevant - das Problem ist die mangelnde Heterogenität der hier vertretenden politischen Richtungen - die Effekte sind deutlich zu erkennen - es ist nur noch Schulterklopferei, Wadenbeisserei und überzogene Einseitigkeit im Sinne undifferenzierter Kritik und Polemik zu lesen.
 
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