Verstorbene Personen mit Bezug zum Boxsport


Cânhamo

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Sein Kampfrekord war durchwachsen ( 15 Siege in 31 Profikämpfen).
Dennoch ging der weiße US-amerikanische Schwergewichtler in die Boxgeschichte ein.
Am 29.10.1960 war er nämlich der erste Gegner vom damaligen Cassius Clay bei den Berufsboxern.
Hunsacker kam über die Runden und verlor nach 6 Runden durch Punktentscheidung, genau wie er übrigens auch ein Jahr zuvor gegen einen anderen zukünftigen Weltmeister im Schwergewicht ( WBA-Champion to be Ernie Terrell) auch über die Runden kam.
Hunsaker war vielleicht nur ein ehrlicher Handwerker des Seilgeviertes, aber ein harter Brocken war er bestimmt.
Leider endete seine Karriere dramatisch, denn 1962 verlor er gegen einen gewissen Joe Shelton durch KO in Runde 10 und fiel danach für 9 Tage ins Koma aus dem er glücklicherweise aufwachte.
Am Montag ist Hunsaker 75jährig verstorben.
Ehre seinem Andenken.
 

Cânhamo

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Der bekannte US-Boxer Julian Letterlough ist am 8. Juli im Alter von nur 35 Jahren verstorben.
Letterlough war glaube ich auch schon mal als Gegner vom Tiger im Gespräch, oder?
Weiss jemand den Grund seines Ablebens?
 

Ironfist

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Franken
Julian Letterlough erschossen

(ws) Julian Letterlough (Foto) wurde Donnerstagabend in Reading, Pennsylvania, erschossen aufgefunden. Dem Cruisergewichtler wurde nach einem Besuch mit seiner Frau in einer Bar auf der Straße in den Rücken geschossen. Der Täter, dessen Motiv zurzeit noch völlig unklar ist, wurde kurz darauf von der Polizei gefasst. Als dieser seine Waffe auch noch auf einen Polizisten richtete, wurde er durch Polizeikugeln an der Schulter und am Bein getroffen. Letterlough wurde nur 35 Jahre alt und hinterlässt einen 15-jährigen Sohn sowie seine Frau.


Quelle: www.boxingpress.de
 

Jünter

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pound4pound schrieb:
Die Umstände von Fighting Ben Nordins Tod würden mich auch interessieren.
Er wurde laut Aussage der Polizei von 2 Männern umgebracht, die anschließend flüchteten. Die Ermordung von Nordin wies auch Analogien zu früheren Morden an Bossen aus dem kriminellen Millieu auf. Nordin war der Polizei schon vorher "bekannt", eine weitergehende Aussage, ob es sich bei dem Mord etwa auch um eine "Sache" aus dem Millieu handelt, wollte die Polizei aber nicht machen. Einer der Manager von Nordin (H. Ruhling) erklärte später, dass die Polizei ihn (Nordin) des Drogenhandels verdächtigte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Cânhamo

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Zum Glück gibt es Ingo Barabas und seine Webseite "German-Boxing".
Dort erfährt man, daß eine der markantesten Persönlichkeiten des deutschen Berufsboxens vor kurzem im Alter von 87 Jahren verstorben ist: Kurt Halbach.
Halbach war eine Kampfrichterlegende und später (in den 80gern) auch Präsident des BDB.
Ehre seinem Andenken.
 

Gorgonzola

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Fighter Improves But Still Critical from Brain Injury
Associated Press
- September 18, 2005


By TIM DAHLBERG AP Boxing Writer

LAS VEGAS (AP) - Leavander Johnson had worked a long time for his big night, 16 years to be exact. His first title defense turned tragic, however, leaving the veteran boxer in a fight that most with his kind of injury don't win.

Johnson was in a drug-induced coma Sunday following emergency brain surgery he underwent just minutes after losing his lightweight title the night before. He was in critical condition at the hospital's intensive care unit.

Doctors at first feared his condition was hopeless, but tests Sunday showed improvement in his brain and gave them hope that Johnson would survive.

``You certainly can't make predictions but I wasn't certain he would even survive last night,'' said Dr. William Smith, who performed the surgery. ``My thoughts are that he's dramatically improved today so he seems to be moving in the right direction.''

Johnson's family was keeping a vigil at the hospital, where he was rushed after being stopped by a flurry of punches Saturday in the 11th round of his IBF lightweight title defense against Jesus Chavez at the MGM Grand.

``He was fighting for a world title, then a few minutes later here he is fighting for his life,'' said Johnson's father, Bill, who is also his trainer.

Chavez also visited Johnson, as did promoters and fighters Oscar De La Hoya and Bernard Hopkins.

``My heart goes out to Leavander Johnson and his family,'' Chavez said. ``It's very difficult to think that something like this could happen. It's very difficult for me to think it could happen in a fight I was involved in.''

Bill Johnson said he told his son he was going to stop the fight after the eighth or ninth round because he was getting hit too much but that the fighter told him not to because ``I'm wearing him down.''

The 35-year-old Johnson, a journeyman most of his career, went to Italy in June to win the title with a shocking knockout of Stefano Zoff to win the IBF 135-pound title. He was making the first defense on a card that featured fights involving Shane Mosley and Marco Antonio Barrera.

The $150,000 he made was his biggest payday in a career that began in 1989, but Johnson paid dearly, getting hit with more than 400 punches, many of them clean shots to the head.

``He's a fighter and he's fighting this,'' his brother, Craig said. ``He's not out of the woods yet but at least we can think optimistically now.''

A ringside physician examined Johnson after the 10th round and found no problems, but the fighter took as many as two dozen unanswered punches to the head early in the 11th round before referee Tony Weeks finally stopped the fight.

Johnson never went down, but began having trouble walking on his way back to the dressing room and was quickly taken to the hospital where a CAT scan showed a blood clot so big it was shifting the brain from the right to left side of Johnson's head.

Smith said the fact that Johnson had a chance at recovery was a testament to the speed with which medical personnel got him into surgery.

It took only about 40 minutes from the time Johnson first showed signs of brain trauma to the time he was in surgery in the trauma center at University Medical Center, where Smith just happened to be visiting a patient at the time.

Normally, Smith said, less than one in four people who undergo emergency brain surgery for injuries of his type make it.

``The system just happened to work for this guy,'' Smith said. ``An extra 30 to 45 minutes and he wouldn't have survived.''


Copyright 2005 Associated Press. All rights reserved. This material may not be published, broadcast, rewritten, or redistributed.


Quelle: boxinginsider.com
 

martin knoepfel

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Auch wenn Johnson überlebt, stellt sich die Frage, ob er vielleicht für den Rest seines Lebens behindert bleibt. Zugleich relativiert dieser Fall die häufigen Klagen über zu frühen Abbruch in anderen Kämpfen. Ich jedenfalls möchte nicht in der Haut des Referee stecken.
 

colderthanice

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martin knoepfel schrieb:
Auch wenn Johnson überlebt, stellt sich die Frage, ob er vielleicht für den Rest seines Lebens behindert bleibt. Zugleich relativiert dieser Fall die häufigen Klagen über zu frühen Abbruch in anderen Kämpfen. Ich jedenfalls möchte nicht in der Haut des Referee stecken.

Der Ringrichter hat im richtigen Moment den Kampf abgebrochen. Johnson kassierte zwar am anfang der 11 Runde recht viel, war aber noch in der lage sich zu verteidigen. Als er dann schließlich nach vielen Treffern an den Kopf ziemlich verteidigungsunfähig in den Seilen stand brach er ab.
Außerdem kann man in einem Weltmeisterschaftskampf in der 11 Runde nicht einfach mal so aud Verdacht abbrechen ! Mann muss sich als Ringrichter sicher sein, das der Boxer komplett verteidigungsunfähig ist ! Nur dann kann man abbrechen. Alles andere waere eine beraubung einer Chance auf den Titel
 

colderthanice

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Wenn das alles Homedecisions waren, dann muss er seine Gegner halt KO schlagen. Jeder der im Ausland boxt weiss das er seinen Gegner KO schlagen muss, außer die Vorstellung ist super eindeutig. Er hat aber weder die Gegner eindeutig dominieren koennen, noch hat er sie KO geschlagen, obwohl viele Nobodies unter den Gegnern waren.
 

timeout4u

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Soviel ich weiß, hat Frau Goodman (die bekannte rothaarige Ringärztin, die sicher keine Schlechte ihres Faches ist) in der Rundenpause zur 10ten nach Johnson geschaut und es sprach aus ihrer Sicht nichts gegen eine Fortsetzung des Fightes. Sollte man auch berücksichtigen und der Weeks scheint es bald auch keinen mehr recht zu machen. Den einen nimmt er zu früh raus, den anderen zu spät. ;) :saint:
 

jisi

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timeout4u schrieb:
Soviel ich weiß, hat Frau Goodman (die bekannte rothaarige Ringärztin, die sicher keine Schlechte ihres Faches ist) in der Rundenpause zur 10ten nach Johnson geschaut und es sprach aus ihrer Sicht nichts gegen eine Fortsetzung des Fightes. Sollte man auch berücksichtigen und der Weeks scheint es bald auch keinen mehr recht zu machen. Den einen nimmt er zu früh raus, den anderen zu spät. ;) :saint:

Margret Goodman ist eine sehr erfahrene Ringärztin.
Ist ja auch nicht so einfach, eine Gehirnblutung zu diagnostizieren, diese muss ja auch nach der 10ten noch nicht vorgelegen haben.

Aber wie dem auch sei, an solche Dinge sollte man denken, wenn es heißt, der Kampf wurde zu früh abgebrochen. Lieber zu früh abbrechen und der Boxer bleibt gesund, als zu spät, denn dann können sehr schwerwiegende Folge eintreten.

Ich hoffe für Herrn Johnson, dass ich sich komplett erholen kann. Da die medizinische Hilfe dann ja auch sehr schnell eintrat, hat er vielleicht gute Chancen wieder ganz gesund zu werden.
 
S

sabatai

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Oh Gott.
Hat jemand den Kampf gesehen?

Johnson hat tapfer gekämpft, konnte aber nur vereinzelt mithalten. Chavez hat ihn erschreckend oft ziemlich klar getroffen. Johnsons Reaktionsvermögen scheint in den letzten Kämpfen stark gelitten zu haben. Der Abbruch war absolut notwendig.
 
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