Wie hoch wird wohl der Gehaltsmultiplikator bei Dubai gegenüber hier sein ?
Einfach mal in Google eingeben und dann kommt dieses RICHTIGE Resultat:
Profisportler, die ihren offiziellen Wohnsitz in Dubai (bzw. den Vereinigten Arabischen Emiraten) haben, zahlen auf ihr persönliches Einkommen in der Regel
0 % Einkommensteuer. Das bedeutet, dass Gehalt, Preisgelder und Werbeeinnahmen, die als Privatperson erzielt werden, steuerfrei bleiben.
Ich bin froh, dass wir mit Davion Mintz so einen tollen Spieler für 1 1/2 Saison hier hatten bzw. noch haben. Er kam aus der belgischen Liga, was jetzt nicht unbedingt das Schaufenster für Basketballer ist. Auch er hat, wie schon Stanley, Otis, Jhivvan und Zac enorm von Sasa Filipovski profitiert. Mit Mintz verlieren wir ab nächste Saison einen der besten Guards der BBL.
Natürlich ärgere ich mich auch immer wieder, dass die Spieler meist nur ein Jahr bleiben. Aber diese Tatsache betrifft doch alle Vereine der BBL, mal abgesehen von der Geldmaschine aus München. Das sind nun mal die Mechanismen im Profi Basketball Sport und solche Cinderella-Stories wie Pauling (Oldenburg) oder Tez Robertson (Frankfurt) sind die ganz ganz großen Ausnahmen.
Mintz kann man den Weg nach Dubai nicht verübeln. Wahrscheinlich netto 4mal so hohes Gehalt wie in Würzburg und ein zeitlich befristetes Leben in der Luxus-Bubble Dubai (wer es mag?). Ihn wird es nicht interessieren, dass der Basketball dort "Retorte pur" ist - und obendrauf kann er die Plattform EuroLeague für die weitere Karriere nutzen.