• Aufgrund der aktuellen Zustände im Non-Sports haben wir den Bereich vorübergehend geschlossen, während wir uns über die zukünftige Ausrichtung des Bereichs beraten. Die Administration

Wie mit dem Rauchen aufhören - Erfahrungen?


Also dann nochmal an alle "noch aktiven" Raucher hier ein gut gemeinter Tipp:
Probiert es vlt. einfach mal mit den "Heets" (die Roten am besten) von Marlboro. Mini-Zigaretten mit echtem Tabak, der in dem IQOS Gerät jedoch nur erwärmt wird und somit deutlich weniger Giftstoffe freisetzen soll. JaJa ich weiß, kann keiner beweisen etc, aber ich habe das Ding seit 1,5 Jahren im Gebrauch und seit dem auch keine normale mehr angepackt. Schmeckte nach zwei Tagen heets nicht mehr (als ob man Nichtraucher gewesen wäre...seltsam aber wirklich war). Weitere Vorteil: Die Dinger stinken nicht nach Kippen, riechen lediglich nach warmen Tabak und schmecken auch eher so, wobei die roten am nächsten an normalen Zigaretten dran sind. "Fühlen" sich wirklich nicht ganz so schädlich an wie normale. Man hat also nix zu verlieren.
Ach ja, und NEIN ich bekomme keiner Gewinnbeteiligungen oder Prämien vom Tabakriesen :belehr::D
Wirklich nur ein Tipp
 
Deswegen ist es wichtig, sich in der Zeit "danach" Kontakte zu anderen Betroffenen zu suchen, um sich gegenseitig zu motivieren. Das ist aber bei allen Süchten hilfreich.

Wobei ich da immer höre dass vielen als Motivation schon reicht wenn sie schon nach wenigen Wochen die Vorteile sehen....Treppen laufen ohne den Röchel-Hilpers zu machen, die Bude stinkt nicht mehr so, in der Patte ist etwas mehr Geld etc...
 
Also dann nochmal an alle "noch aktiven" Raucher hier ein gut gemeinter Tipp:
Probiert es vlt. einfach mal mit den "Heets" (die Roten am besten) von Marlboro. Mini-Zigaretten mit echtem Tabak, der in dem IQOS Gerät jedoch nur erwärmt wird und somit deutlich weniger Giftstoffe freisetzen soll. JaJa ich weiß, kann keiner beweisen etc, aber ich habe das Ding seit 1,5 Jahren im Gebrauch und seit dem auch keine normale mehr angepackt. Schmeckte nach zwei Tagen heets nicht mehr (als ob man Nichtraucher gewesen wäre...seltsam aber wirklich war). Weitere Vorteil: Die Dinger stinken nicht nach Kippen, riechen lediglich nach warmen Tabak und schmecken auch eher so, wobei die roten am nächsten an normalen Zigaretten dran sind. "Fühlen" sich wirklich nicht ganz so schädlich an wie normale. Man hat also nix zu verlieren.
Ach ja, und NEIN ich bekomme keiner Gewinnbeteiligungen oder Prämien vom Tabakriesen :belehr::D
Wirklich nur ein Tipp

Danke :thumb: Habe auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, weil ich auch oft von dieser Befriedigung höre, dass man sich einen Glimmstängel in den Mund steckt und anzündet. Ich glaube das darf nicht vernachlässigt werden, aber die Heets qualmen ja nicht, oder? Ein Kumpel hat versucht mit einer schmalen E-Zigarette wegzukommen, also nicht so ein Vape-Ding wo ganze Wolken rauskommen, sondern ein dünnes Teil wo nicht mehr Rauch rauskommt als bei einer Zigarette. Hat nicht lange gedauert und sein Akku war leer als wir unterwegs waren, und er hat wieder eine normale geraucht..
 
1. Einfach machen. Ewige Vorsätze, weniger Rauchen, imo Quatsch. Machen ohne Ankündigung.
2. Wenns nicht geht: Ersatz zur Entwöhnung besorgen (E-Ziggi,Iqos,Hasch, Kaugummis, was au immer) und/oder mit Laufen anfangen.
3. Nach "2 Wochen" gehts nur noch um Disziplin.
 
Hab knapp 10 Jahre geraucht, so 10 Kippen (pro Tag) unter der Woche, aber auch mal 1-2 Schachteln am Wochenende.
Hab schon gemerkt, dass es körperlich (Kondition) Auswirkungen hatte.
Hab dann von heute auf morgen aufgehört. Das war ne Kopfsache.
Die ersten 8 Wochen kam dann jede Menge Disziplin dazu in "typischen" Situationen (Stress, Kaffee, Party) nicht zur Fluppe zu greifen.
Bin jetzt 17 Jahre rauchfrei.
 
Wobei ich da immer höre dass vielen als Motivation schon reicht wenn sie schon nach wenigen Wochen die Vorteile sehen....Treppen laufen ohne den Röchel-Hilpers zu machen, die Bude stinkt nicht mehr so, in der Patte ist etwas mehr Geld etc...
Klar, das macht schon ne Menge aus.
Aber ich denke, es ist wie mit der Alkoholsucht und allen anderen Süchten auch. Diejenigen, die sich in Therapie mit Gleichgesinnten begeben, Selbsthilfegruppen besuchen, usw, haben eher ne Chance, das auch langfristig durchzuziehen, als wenn man es ganz alleine versucht.

Man muss sich einfach mal vergegenwärtigen, dass man eine Tätigkeit, ein Verhalten, welches man 20 oder 30 Jahre lang tagtäglich von morgens bis abends gemacht hat, nun von heute auf morgen nicht mehr macht. Das ist schon eine gewaltige Aufgabe, v.a. für den Kopf.

Ich hab schon von vielen Ex-Rauchern gehört, die selbst nach Jahren der Abstinenz immer mal wieder Verlangen nach ner Zigarette haben...
Genau so gibt es Alkoholiker, die nach 10 Jahren "Abstinenz" plötzlich wieder Bock auf ne Pulle Bier haben, und dann auch rückfällig werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mal ne Frage an die Kettenraucher hier: Stört euch bzw. euer Umfeld nicht, dass eure gesamten Klamotten nach Rauch stinken? Hab nen Bekannten, der raucht ne Schachtel am Tag. Keine Zigaretten, die kann er sich nicht leisten. Billigste Zigarillos. Widerlich. Als er Examen geschrieben hat haben sich die Mitprüflinge beschwert, so dass er in einem Extraraum schreiben musste. Klarer Fall von Mobbing, keine Frage. Aber ich konnte deren Reaktion nachvollziehen. Wenn ich länger mit ihm zusammen bin kaufe ich ihm Zigaretten, das ist dann das kleinere Übel. Ohne irgendwas kann er nicht. Ich kann den Geruch total nicht ab, komme ich aus einer Location wo geraucht wurde dusche ich nachts noch, bevor ich mich schlafen lege.

Gab früher mal so eine anti - Raucher- Kampagne als ich in die Schule ging. Auf dem Aufkleber stand "Wer küsst schon gern einen Aschenbecher?". Für mich sind Raucher bei der Partnerwahl komplett raus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke :thumb: Habe auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, weil ich auch oft von dieser Befriedigung höre, dass man sich einen Glimmstängel in den Mund steckt und anzündet. Ich glaube das darf nicht vernachlässigt werden, aber die Heets qualmen ja nicht, oder? Ein Kumpel hat versucht mit einer schmalen E-Zigarette wegzukommen, also nicht so ein Vape-Ding wo ganze Wolken rauskommen, sondern ein dünnes Teil wo nicht mehr Rauch rauskommt als bei einer Zigarette. Hat nicht lange gedauert und sein Akku war leer als wir unterwegs waren, und er hat wieder eine normale geraucht..
Die Liquid Dinger hab ich auch probiert. War nix für mich und auch kein wirklicher Ersatz. Die heets entwickeln wenig Rauch. (kontrolliere es gerade) :D riechen tut man es aber schon, nur wenig halt und nicht so unangenehm.
Probier es einfach aus und berichte.
Noch ein Tipp. Das iqos Gerät kostet normal 99 Euro. Gibt gerade den Nachfolger und da dann immer wieder mal Aktionen wo sie ne Stange gehts dabei geben o. ä.
 
Hab knapp 10 Jahre geraucht, so 10 Kippen (pro Tag) unter der Woche, aber auch mal 1-2 Schachteln am Wochenende.
Hab schon gemerkt, dass es körperlich (Kondition) Auswirkungen hatte.
Hab dann von heute auf morgen aufgehört. Das war ne Kopfsache.
Die ersten 8 Wochen kam dann jede Menge Disziplin dazu in "typischen" Situationen (Stress, Kaffee, Party) nicht zur Fluppe zu greifen.
Bin jetzt 17 Jahre rauchfrei.

So gehts :thumb:
 
Mal ne Frage an die Kettenraucher hier: Stört euch bzw. euer Umfeld nicht, dass eure gesamten Klamotten nach Rauch stinken?

Unser neuer Arbeitskollege in meiner Abteilung - der dieses Jahr zu uns gekommen ist (wir haben eine geringe Fluktuation ... "dieses Jahr" gilt daher noch als neu) und im Sommer mit dem Rauchen aufgehört. Wegen dem Gestank. Es ging nämlich ihm selbst auf den Sack.
Keine Ahnung was der geraucht hat, wenn er nach seiner Kippe anschließend pinkeln ging, dann hat das komplette Klo gestunken. Ehrlich ... ich konnt nicht mehr mittags ******en gehen, wenn er pinkeln war, ohne dass mich der Geruch auf dem Klo gestört hat ... der Zigaretten-Geruch.

Wenn er wieder im Büro war rochs dort natürlich auch entsprechend.

Mit seiner E-Zigarette hat er das Problem nun nicht mehr ... und ich auch nicht. Aufs Klo gehen macht wieder mehr Spaß. :D


Ich kann den Geruch total nicht ab, komme ich aus einer Location wo geraucht wurde dusche ich nachts noch, bevor ich mich schlafen lege.

Hab ich auch schon gehabt. In der Woche zum Männerabend, mitten in der Nacht dann volltrunken vor lauter Gestank (Zigaretten-Gerauch und eigene Alkohol-Ausdünstungen) in die Dusche und mit nassen Haaren ins Bett, so dass diese am nächsten Morgen schön hochstehen und man versucht sie irgendwie in Griff zu bekommen, bevor es ins Büro geht.

Nervig finde ich es z.B. auch, wenn ein Laden keine Garderobe hat und dann auch die Winterjacke - die man irgendwo hingelegt/hingehängt hat - anschließend nach dem ganzen Qualm stinkt. Dann darf ich die auch erstmal waschen oder es riecht jedes Mal nach Kippen, wenn ich sie anziehe ... und soooo oft wasche ich meine Winterjacke sonst nicht.

Nach anfänglichem Ärger haben sich erfreuen sich ja nicht nur die Nichtraucher über das Rauchverbot in mancher Gastronomie oder in Clubs etc.
Kenne auch manch Raucher, der dies begrüßt. Das sind dann aber auch die, die auch zuhause eher draußen rauchen.


Gab früher mal so eine anti - Raucher- Kampagne als ich in die Schule ging. Auf dem Aufkleber stand "Wer küsst schon gern einen Aschenbecher?". Für mich sind Raucher bei der Partnerwahl komplett raus.

Kleine Anekdote:
In meiner Schule gab es in den Jahrgängen 5 bis 9 ganze 7 Klassen. Wir waren die "g".
Der Klassenlehrer der "e" stellte sich an die forderste Front jener Kampagne. Die Plakate hingen im Klassenraum, man positionierte sich quasi offiziell und stolz als "Nichtraucher-Klasse". Aber der Reiz des Verbotenen siegt ... die "e" war letztlich die Klasse mit den meisten rauchenden Schülern.

Kurioserweise fiel uns dann irgendwann auf, dass es in unserer Klasse keine Raucher gab. Die Gebäude der Schule waren darauf zugeschnitten, dass mehrere Klassen in einem Stockwerk untergebracht waren und dort einen großen gemeinsamen Pausenraum oder ähnliches hatten. Wir, die "g" und zuteilen auch die "f" waren jedoch häufig eher auf einem anderen Gang untergebracht, oder (in der 5ten und 6ten Klasse) sogar in einem anderen Stockwerk. Beim Bau der Schule plante man wohl eher mit 5 Klassen pro Jahrgang.
Bei Wahlfächern wurden wir auch eher mit Schülern/Schülerinnen der "f" zusammengelegt ... hatten also wenig Kontakt mit den anderen Klassen.

Wir waren gewissermaßen "isoliert" oder unter uns. Während in den Klassen a, b, c, d, e gequarzt wurde hatten wir mit den Rauchern wenig zu tun ... und so kam es auch nie dazu, dass jemand rauchte "um dazu zugehören".
 
Wie schön, dass sich bei mir eine so große Abneigung entwickelt hat, dass ich noch nie eine Zigarette geraucht geschweige denn angerührt habe.
Erinnere mich da gerne an frühere Klassenfahrten wo wirklich die komplette klasse gekifft hat und es nicht fassen konnten wie ich als einziger widerstehen konnte. Hab das nie für schwer empfunden einfach Nein zu sagen.

Meine Eltern haben schon mehrmals versucht aufzuhören.
Mein Vater raucht seit er 12 ist und hat’s zwischenzeitlich mal für ein paar Monate geschafft, allerdings hat er es mehr für uns getan als für sich selbst. So kam es wie es kommen musste...
Meine Mutter hat mit 20 angefangen, während der Schwangerschaft aufgehört und es auch für fast 20 Jahre durchgehalten, warum sie dann wieder angefangen hat hab ich bis heute nicht verstanden. Nun versucht sie es immer wieder mit Dampfen. Aber wirklich lange durchgehalten hat sie noch nie. Liegt halt auch daran dass mein Vater raucht und es somit doppelt schwer ist...
 
Ich glaube es sind sich schon alle Raucher bewusst wie schädlich es wirklich ist, glaube auch nicht, dass es allen komplett egal ist, die Sucht trägt dann halt auch ihres dazu bei es zu verdrängen. Man will sich halt auch nicht selbst eingestehen, dass man es nicht schafft und nicht vom Rauchen wegkommt.
Finde auch man hat weniger Chancen wenn man sich es von anderen einreden lässt. Also wenn jetzt andere sagen, du riechst eben nach Zigarettenrauch, wenn man das nicht selbst riecht dann macht es auch wenig. Da muss man echt an den Punkt kommen wo es einem selbst reicht, von sich aus muss man das wollen und nicht weil es den anderen lieber wäre wenn man nicht rauchen würde.
Wie viele sind denn von Zigaretten auf E-Zigaretten umgestiegen und dann komplett weggekommen?
Oder ist es dann bei der E-Zigarette bzw. dem Dampfer geblieben?
 
Ich glaube es sind sich schon alle Raucher bewusst wie schädlich es wirklich ist, glaube auch nicht, dass es allen komplett egal ist, die Sucht trägt dann halt auch ihres dazu bei es zu verdrängen. Man will sich halt auch nicht selbst eingestehen, dass man es nicht schafft und nicht vom Rauchen wegkommt.
Finde auch man hat weniger Chancen wenn man sich es von anderen einreden lässt. Also wenn jetzt andere sagen, du riechst eben nach Zigarettenrauch, wenn man das nicht selbst riecht dann macht es auch wenig. Da muss man echt an den Punkt kommen wo es einem selbst reicht, von sich aus muss man das wollen und nicht weil es den anderen lieber wäre wenn man nicht rauchen würde.
Wie viele sind denn von Zigaretten auf E-Zigaretten umgestiegen und dann komplett weggekommen?
Oder ist es dann bei der E-Zigarette bzw. dem Dampfer geblieben?

Naja, das Wissen alleine reicht halt nicht wirklich, dass es der Gesundheit hilft wird wohl auch niemand glauben aber Abhängigkeit ist halt mehr als ein körperliches Verlangen - vor allem ist es auch eine Mischung aus Bequemlichkeit und dem Wissen, man "könnte ja aufhören aber hat gerade andere Sorgen". Mit einreden hast du, meiner Meinung nach, prinzipiell schon Recht, der Wunsch sollte aus einem selbst kommen aber es hilft, wenn man von seinem sozialen Umfeld unterstützt wird. Im Beziehungen zwischen Rauchern und Nichtrauchern führt das sowieso zu ganz eigenen Entwicklungen aber das ist wieder, schon abseits vom Geruch, eine andere Geschichte. Habe selbst auch mehrere Anläufe gebraucht und muss sagen, die Allzwecklösung gibts nicht - manche schaffens echt von heute auf morgen (Respekt), andere sind dann nervlich so am Boden, dass sie gleich wieder hineinfallen, weil die Nerven verrückt spielen. Haben wir ja erfolgreich so sehr in uns hinein "hardcodiert" die Sucht, dass man bei fast jedem Schritt des Tages zum Sargnagel greifen könnte. ;) Persönlich halte ich nicht wirklich etwas von E-Zigaretten aber finde auch Nikotinpflaster oder so eher problematisch, tauscht ja auch eher ein "Genussmittel" gegen ein anderes aus.
 
Ich denke schon, dass sich eigentlich jeder bewusst ist, Rauchen ist schädlich für die Gesundheit. Soweit sollte schon jeder aufgeklärt sein. Aber irgendwas muss es ja geben um einen bei der Stange zu halten. Das muss für mich dann zumindest die Sucht sein. Für jüngere Menschen wird es ja vielleicht noch einen gewissen Gruppenzwang geben, denke aber auch da schwenkt es eher um in einen Druck zum Nichtrauchen. Ist ja eigentlich schon am Weg verpönt zu sein in der Gesellschaft, schick oder cool ist es bestimmt nicht mehr. Trotzdem tun es viele.
Schon klar, dass es keine Allzwecklosung gibt, sonst würde es ja auch jeder machen, aber mir geht es eben darum mal alle Tipps zu sammeln und zu wissen wo ich nachschauen kann wenn ich dann Hilfe brauche. Dann hat man hier viele Schilderungen und weiß wie andere damit umgegangen sind. Dann kann man das auch ausprobieren, im besten Fall hilft es einem dann selbst.
Die Theorie ist ja fast jedem bewusst, wie es dann aber real aussieht und was da Menschen teilweise für skurrile Sachen machen eher nicht. Ein Bekannter hat lange Zeit jeden Tag statt eine zu rauchen einen Apfel gegessen. Der hat teilweise zehn Äpfel oder mehr sogar gegessen;)
 
Ich denke schon, dass sich eigentlich jeder bewusst ist, Rauchen ist schädlich für die Gesundheit. Soweit sollte schon jeder aufgeklärt sein. Aber irgendwas muss es ja geben um einen bei der Stange zu halten. Das muss für mich dann zumindest die Sucht sein. Für jüngere Menschen wird es ja vielleicht noch einen gewissen Gruppenzwang geben, denke aber auch da schwenkt es eher um in einen Druck zum Nichtrauchen. Ist ja eigentlich schon am Weg verpönt zu sein in der Gesellschaft, schick oder cool ist es bestimmt nicht mehr. Trotzdem tun es viele.
Schon klar, dass es keine Allzwecklosung gibt, sonst würde es ja auch jeder machen, aber mir geht es eben darum mal alle Tipps zu sammeln und zu wissen wo ich nachschauen kann wenn ich dann Hilfe brauche. Dann hat man hier viele Schilderungen und weiß wie andere damit umgegangen sind. Dann kann man das auch ausprobieren, im besten Fall hilft es einem dann selbst.
Die Theorie ist ja fast jedem bewusst, wie es dann aber real aussieht und was da Menschen teilweise für skurrile Sachen machen eher nicht. Ein Bekannter hat lange Zeit jeden Tag statt eine zu rauchen einen Apfel gegessen. Der hat teilweise zehn Äpfel oder mehr sogar gegessen;)

Naja, bewusst sein, aber da wird ja innerlich ausgehandelt - habe leider gerade vergessen, wie der wissenschaftliche Ausdruck dafür ist aber man merkt sich ja eher die Fakten die für den Status Quo sprechen und verdrängt/schönredet was nicht passt. Etwa "man würde ja gerne aber gerade so viel um die Ohren" oder "es gibt so viele Arten zu sterben" oder "mein Großonkel ist so 90 geworden", etc. Sucht ist natürlich richtig aber die hat ja verschiedene Aspekte, körperlich und physisch und sozial usw. Habe zwar nicht durchgehend geraucht - bis ichs ganz hinter mir hatte aber besonders schon in der Schule hätte ich mir eigentlich nie eine Packung kaufen müssen. Wird einem ja an jeder Ecke vor die Nase gehalten, haha. Glaub Frauen haben da die letzten Jahre sogar "aufgeholt". Naja, gut wenn du da n recht offenen Blick hast. Persönlich konnte ich wegen der Nerven gute Erfahrungen mit Smoksan, Stressbällen und Unterstützung von meiner Familie machen - ist das beste natürliche Mittel. Habe da und bei Freunden darauf hingewiesen, dass ich es mal wieder versuche, da wird einem mehr entgegen gekommen und mehr, naja, verziehen. Hauptsache man ist sich schon im Vorhinein klar, was das mit einem macht und stellt sich, alleine vom Alltag her, schon frühzeitig darauf um, dass es nun etwas hart werden könnte. Das mit den Äpfeln kannte ich zugegeben noch nicht, habe dafür von Akkupunktur, Hypnose bis hin zu wochenlangen Aufenthalten abseits der Zivilisation schon alle möglichen Erfolgswege mal gehört. Muss man halt testen, was bei einem hilft, ich weiß nur, dass ich das nie mehr möchte.
 
Also hast du es gleich jedem gesagt?
Genau das wollte ich eigentlich nicht. Ich wollte mal alles für mich machen und erst dann damit herauskommen wenn es jemanden auffällt. Dan ist auch der Druck nicht so groß. Außerdem wird man dann nicht immer darauf angesprochen, na wie geht's, immer noch nicht geraucht,... Ist auch sicher störend wenn man gerade nur noch eine rauchen will;)
Und worum es mir dabei geht ist, meine Freunde und Verwandten sollen sich ja nicht anders verhalten. Ich muss ja irgendwann auch mit ihnen klarkommen wenn sie mal keine Rücksicht nehmen. Bringt ja auch nichts wenn ich nicht rauche weil sie nicht rauchen in meiner Nähe, wenn dann aber mal einer raucht, paffe ich gleich mit;)
Jeder braucht so seine Dinge um sich ablenken zu können, denke das ist sehr wichtig. Da muss ich noch etwas effektives für mich finden.
 
Also hast du es gleich jedem gesagt?
Genau das wollte ich eigentlich nicht. Ich wollte mal alles für mich machen und erst dann damit herauskommen wenn es jemanden auffällt. Dan ist auch der Druck nicht so groß. Außerdem wird man dann nicht immer darauf angesprochen, na wie geht's, immer noch nicht geraucht,... Ist auch sicher störend wenn man gerade nur noch eine rauchen will;)
Und worum es mir dabei geht ist, meine Freunde und Verwandten sollen sich ja nicht anders verhalten. Ich muss ja irgendwann auch mit ihnen klarkommen wenn sie mal keine Rücksicht nehmen. Bringt ja auch nichts wenn ich nicht rauche weil sie nicht rauchen in meiner Nähe, wenn dann aber mal einer raucht, paffe ich gleich mit;)
Jeder braucht so seine Dinge um sich ablenken zu können, denke das ist sehr wichtig. Da muss ich noch etwas effektives für mich finden.

Klar - klingt vielleicht erst komisch aber habe gemerkt, wenn man das nicht tut, merken die Anderen es sowieso - alleine schon, weil man sich anders benimmt. Eine gewisse Grundzickigkeit konnt ich da bei mir schon ausmachen. Vor Allem falls es ansonst noch zur Sache ging. ;) Verstehe natürlich, dass man da auch vielleicht ein wenig distanziert ist, weil man ja nur Sachen an die große Glocke hängt, die man auch durchhalten kann....aber man wird auch ein wenig angehalten und die Anderen können dich auch an deinen Wunsch naja "erinnern". Aber jeder, wie er es gerne hätte natürlich, ist als psychologisches Problem halt doch auch eine sehr private Sache. Gebe aber zu, bin da in meinem Umfeld teilweise auch sehr lästig, wie Andere mit ihrer Abhängigkeit so umgehen, wenn sie was Neues ausprobiert haben. Rein rational hast du natürlich völlig Recht, du wirst egal was du machst, dein Umfeld nicht plötzlich groß ändern können. Das Subjektive sorgt halt auch dafür, dass jeder was Eigenes braucht, um die Contenance zu wahren - so ne Art Denksportaufgabe über die eigene Gesundheit. Sofern man nicht gleich rückfällig wird, kommt einem aber schon der Gedanke für einige Zeit unglaublich ekelig vor. ^^ Hast denn inzwischen schon echt begonnen...? Find das vor so Weihnachten oder so ja noch schwieriger, Stress ohne Ende. ;)
 
Ja habe vor genau 14 Tage angefangen. Dachte mir jetzt habe ich mehr Zeit für Ablenkung, über Weihnachten muss ich nicht arbeiten. Finde es auch besser etwas abseits vom Alltag zu sein kann helfen. Also zu Weihnachten zur Familie fahren, dann über Silvester mit Freunden weg. Kann aber auch hart werden aber ich denke die nicht alltägliche Situation lenkt eher ab.
Ich fands so besser als am 1. Jänner damit zu beginnen, weil am 2. Jänner ist man wieder komplett im Alltag drinnen.
Habe schon den ein oder anderen Tipp ganz dringend benötigt, zum Glück hatte ich schon Erfahrungswerte und mir von hier alles notiert. Hilft finde ich schon sehr wenn man weiß wie andere damit umgegangen sind. "Stressball" habe ich gekauft, auch Smoksan habe ich bestellt gehabt und nehme es nebenbei. Als Ablenkung esse ich immer Äpfel, sind manchmal recht viele an einem Tag aber besser als zu rauchen. Sport mache ich jetzt täglich, weniger als sonst dafür eben jeden Tag anstatt nur jeden zweiten Tag. Bis jetzt funktioniert es recht gut, hin und wieder hätte ich zwar schon Lust aber ich kann Stand halten bis jetzt.
Meinen Freunden habe ich nichts gesagt, die werden es wohl erst zu Silvester merken.
Hoffe der Drang wird nicht größer je länger man davon wegkommt. Ist zwar Aufwendig um davon wegzukommen aber zahlt sich im Endeffekt ja auch hoffentlich aus.
 
Muss den Thread mal hochholen:

Ich will unbedingt mit dem Vapen aufhören. Hatte es schon zwei mal versucht, aber die Entzugserscheinungen waren so heftig, dass ich wieder angefangen habe. Heftigste Stimmungsschwankungen, konnte nicht schlafen etc.

Es war die dümmste Entscheidung meines Lebens vor wenigen Jahren aufgrund der gestiegenen Shisha Tabak Preise auf diese Dinger umzusteigen. Vor allem, da ich nie Zigaretten gekauft habe. Jetzt Nuckel ich ständig an diesem Robo Pimmel und ziehe 10ml Liquid an zwei Tagen weg. Habe da wirklich kein Bock mehr drauf.

Wenn ich rückfällig werde, laufe ich hier solange mit nem Union Berlin Avatar rum, bis ich wieder aufhöre.
 
Jo, auf die Fluppen würde ich auch gerne verzichten. Aber die Sucht, die verdammte Sucht. Vapen habe ich nie gemacht, ich drehe selbst. Recht wenig Tabak, aber es ist halt trotzdem Gift für den Körper. Gras mal mit Vaporizer (war allerdings auch ein Billgteil) versucht, am Ende landest du halt doch bei Tüten mit Tabak. Bloß nicht anfangen! Wenn du mal beginnst, ist es eine Qual, den ****** zu lassen. Meine Lebensgefährtin liegt mir auch schon ewig deswegen in den Ohren. Recht hat sie, die sie niemals raucht und trinkt. Hätte ich nur nie angefangen, ich mache beides. Nicht gut!
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben