WM 2026 Achtelfinale: Mexiko - England


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THEKAISER99

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Anstoß: Mo.06.07.2026, 02:00 Uhr (Magenta)
Stadion: Azteca, Mexiko City

Mexiko - England


voraussichtliche Aufstellungen:

MEX: Rangel - Sanchez, Montes, Vasquez, Gallardo - Lira - Mora, Romo - Alvarado, Quinones - Jimenez

ENG: Pickford - Spence, Konsa, Guehi, O´Reilly - Anderson - Bellingham, Rice - Saka, Gordon - Kane

SR: Faghani (IRN)
 

Chancho

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Laut einer Umfrage der Dailymail rechnet 2/3 der Leser, dass England heute aus dem Turnier fliegt. Viel Vertrauen scheint man in die Mannschaft und vor allem in Tuchel nicht mehr zu haben. Ich sehe das nicht ganz so pessimistisch.
Für mich ist das ein 50-50-Spiel. Tendenz geht Richtung Verlängerung und Elfmeterschießen.

Wie auch immer, wenn England tatsächlich rausfliegen sollte, werden sie Tuchel noch schneller vom Hof jagen, als die deutsche Presse das mit Nagelsmann gemacht hat.
 

Harrison

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Habe seit je her große Sympathien für Mexiko, insbesondere beeinflusst durch Campos und Blanco (der Cuauhtemiña :love: ). Fände aber ein Weiterkommen Englands auch ok.
 

Goal04

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Ungeschlagen Meister
Für mich DAS Spiel des Achtelfinales. Mexiko hat echt gut gespielt gegen Ecuador und richtig gute Offensivspielzüge gehabt. England mit einer nicht allzu starken Leistung gegen Kongo spät noch den turnaround geschafft. Stadion wird ein Hexenkessel sein, mit dem Heimvorteil auch bezüglich der Höhe, für mich ein 50:50 Spiel. Schade, dass Anpfiff um 02 Uhr Nachts ist, das hätte ich gerne live gesehen.
 

Masmiseim

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Sehe hier auch ein 50-50 Spiel. Und an diesem wird man vermutlich auch mal wieder sehen, wie verlogen Fußball als Geschäft so ist.
Geht England raus, werfen sie Tuchel direkt in die Themse - gibts hier nen Sieg, träumen sie vom Pokal und werden ihn feiern.
 

gentleman

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Austria
Tuchel hat für das Spiel heute die Order ausgegeben weniger intensiv (wie bspw. gegen Kroatien), dafür smarter zu pressen. Was natürlich auch mit der 2.200m Seehöhe in Mexico City zu tun hat dass man doch etwas ökonomischer mit den Kräften umgehen muss...


Hier auch ein Interview passend dazu und wie groß der Verlust der Leistungsfähigkeit im Spitzensport auf der Höhe ohne entsprechender Akklimatisation ist:
Langer: Es handelt sich möglicherweise um einen der ausgeprägtesten Heimvorteile im internationalen Sport. Zunächst muss festgehalten werden: Der Effekt dieser Höhe ist real, messbar und sportlich relevant. In den Analysen des Fußballs zeigt sich, dass sowohl die gesamte Laufdistanz als auch insbesondere hochintensive Laufaktionen unter Höhenbedingungen signifikant reduziert sind. Für die Gesamtdistanz werden Rückgänge von etwa drei bis neun Prozent beschrieben, für High-Speed-Abschnitte sogar Einbußen von zehn bis 15 Prozent.

STANDARD:
Welcher Mechanismus steckt dahinter?
Langer: Mit zunehmender Höhe sinkt der barometrische Druck, wodurch der Sauerstoffpartialdruck abnimmt. Die Folge ist eine reduzierte arterielle Sauerstoffsättigung und damit eine Einschränkung der aeroben Energiebereitstellung. Je größer die Höhe und je geringer der Grad der Akklimatisation, desto stärker fällt dieser Effekt aus. Auf einer Höhe von 2.240 Metern ist mit einem Rückgang der maximalen Sauerstoffaufnahme, also der VO₂max, von etwa zehn bis 13 Prozent zu rechnen. Historisch eindrucksvoll sichtbar wurde dieser Effekt bereits bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt. In den Mittel- und Langstreckenbewerben kam es, abhängig von Streckenlänge und Belastungsprofil, zu deutlichen Leistungseinbußen. Das berühmte 1.500-Meter-Finale mit dem US-Amerikaner Jim Ryun und der kenianischen Legende Kip Keino ist dafür ein klassisches Beispiel. Ryun lief ein hervorragendes Rennen, unterlag jedoch dem höhenadaptierten Keino, der im Hochland von Kenia auf praktisch derselben Höhe lebte und dessen physiologische Voraussetzungen unter diesen Bedingungen günstiger waren.
STANDARD: Was wäre den Engländern geblieben oder was bleibt ihnen, um diesen Nachteil einigermaßen auszugleichen?
Langer: Der Zeitpunkt der Anreise rückt in den Mittelpunkt der Leistungsplanung. Die Forschung legt im Wesentlichen zwei Strategien nahe. Die erste lautet: möglichst spät anreisen und sehr rasch nach der Ankunft spielen, idealerweise innerhalb von etwa 24 Stunden. Der Hintergrund: In dieser frühen Phase sind Schlafstörungen, Plasmavolumenreduktion und weitere negative Anpassungsreaktionen noch nicht voll ausgeprägt. Die zweite Strategie besteht darin, mindestens fünf Tage vorher anzureisen, um erste Akklimatisationseffekte zu ermöglichen. Besonders problematisch sind hingegen die ersten ein bis drei Tage nach Ankunft. In dieser Phase befindet sich der Organismus in einer akuten Umstellungsreaktion: Ventilation, Flüssigkeitshaushalt, Säure-Basen-Regulation, Herz-Kreislauf-System und hämatologische Parameter geraten gleichzeitig unter Anpassungsdruck. Genau daraus entsteht das bekannte Leistungsloch vor der eigentlichen Adaptation.
STANDARD: Die Engländer sind etwas mehr als zwei Tage vor der Partie angereist, laut Englands Teamchef Tuchel hat die FIFA eine spätere Anreise nicht erlaubt.
Langer: Aus sportwissenschaftlicher Sicht ist das der ungünstigste Kompromiss. Zu spät für wirksame Akklimatisation, aber lange genug, damit erste negative Anpassungsreaktionen bereits greifen.
 
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