Im Basketball wird ebenfalls unterschieden zwischen passivem und aktivem Block. Das lässt sich durchaus gut auf den Fußball übertragen, denn während ein Torwart über lange Jahre im Strafraum gar nicht angegangen werden durfte, ist er inzwischen nahezu ständig Ziel einer solchen unfairen Aktion.
Sollten Torhüter diesen Schutz durch Theater und Schwalben nach unterlaufenen Flanken missbrauchen, muss man da halt nochmal genauer hingucken oder the Regels umjustieren.
Die Handregeln sind viel undurchsichtiger.
Den Schiedsrichtern sei empfohlen worden, besonderes Augenmerk auf bestimmte Situationen zu legen, die "im Zusammenhang mit den taktischen Vorgehensweisen einzelner Mannschaften auftreten können", schrieb Collina. "Ein Beispiel hierfür ist, wenn angreifende Spieler versuchen, verteidigende Spieler an ihrer Bewegung zu hindern."
Zwar stelle das bloße Einnehmen oder Halten einer Position für sich genommen kein Foul dar. "Wenn ein angreifender Spieler jedoch kein Interesse am Ball hat und sich - selbst nur geringfügig - bewusst mit der klaren Absicht bewegt, die Laufbewegung eines Gegenspielers zu behindern und ihn dadurch am Verteidigen zu hindern, sollten die Schiedsrichter und - falls erforderlich - auch der VAR die Situation sorgfältig analysieren und eingreifen", sagte Collina. "Dies gilt insbesondere dann, wenn diese Taktik darauf abzielt, den gegnerischen Torhüter daran zu hindern, das Tor wirksam zu verteidigen."
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Meiner Meinung nach erfüllt die Szene gerade keinen einzigen Punkt, den Collina da anbringt. Bei Anton kannste wenigstens sagen, dass er kein Interesse am Ball hatte und nur mit dem Torhüter im Infight war. Die Spanier sind hingegen zum Ball nach oben gestiegen.