Da ist natürlich nix mit Doppelmoral.
Masha hat sich vor die gesamte Presse gestellt und gesagt das sie gedopt hat. Sie hat ihre Strafe abgesessen. So geht man damit um! Also bekommt Masha auf Ewigkeiten Herzen.
Noch Fragen?
@Tajiri auch noch Fragen?
Sharapova hat nicht zugegeben, dass sie bewusst gedopt und damit bewusst ihre Leistung gesteigert hat, sondern, dass von ihrer Seite aus Fehler begangen wurde (sie gab die Schuld dann ja auch ihrem Manager), weil sie ein Mittel eingenommen hat, was auf der Dopingliste stand und sie das nicht wusste.
Auch bei dem Fall muss man sagen, dass das Mittel/der Wirkstoff was Sharapova eingenommen hat, erst ab 01. Januar 2016 auf die Dopingliste kam und zuvor nicht verboten war. Der Dopingfall war ja auch im Jahr 2016 und Sharapova hat das Mittel laut eigener Aussage seit 2006 genommen, was bedeutet, dass sie bei der Einnahme des gleichen Mittels 9 Jahre lang völlig legal agiert hat.
Nach der Logik müsste sie ja dann schon seit 2006 gedopt haben, was aber nun mal nicht der Fall war, da das nicht auf der Dopingliste stand. Vom 31.12.2015 zum 01.01.2016 hat sich also nichts verändert bei Sharapova selber, nur dass das Mittel dann auf der Dopingliste stand.
Auch der Fall ist komplett anders als der von Swiatek. Denn Swiatek hat kein Mittel eingenommen was auf der Dopingliste steht, sie hat ein Mittel eingenommen was sie nehmen darf. Der Hersteller hat eine Stellungnahme abgegeben, dass Verunreinigungen vorliegen und minimale Verunreinigungen können schon zu Überschreitungen der Grenzwerte führen.
Wenn Swiatek einen "Fehler" begangen hätte wie Sharapova, dann wäre ich mit der 1 Monats-Sperre auch nicht ok, aber wenn bei dem zulässigen Mittel Verunreinigungen vorlagen, dann kann ich das einfach nicht Swiatek anlasten.