Schöne Woche für die Schweizerinnen in Rom. Es begann schon nett, dass mit Waltert und Masarova zwei Schweizerinnen die Qualifikation überstanden haben. Aber auch im Hauptfeld haben wir hier ein paar sehr schöne Leistungen gesehen, stehen doch insgesamt drei in der dritten Runde.
Bencic gewann nach ihrem Freilos ziemlich glatt gegen Andreescu. Damit steht sie in Rom tatsächlich zum ersten Mal in Runde 3, es war erst ihr vierter Sieg an diesem Turnier. Nun misst sie sich mit der aktuell nicht so berauschend aufspielenden Kalinskaya.
Golubic steht ebenfalls zum ersten Mal in der dritten Runde von Rom - es waren gar ihre ersten Siege überhaupt in der Hauptstadt Italiens. In der ersten Runde wartete mit der Qualifikantin Urgesi (WTA 410, also war schon die erfolgreiche Quali für sie sensationell) eine sehr dankbare Aufgabe, welche sie äusserst souverän löste. Der Sieg in zwei Sätzen gegen Joint danach war dann schon eher überraschend, die Australierin hat letztes Jahr ja bereits ein Sand-Turnier gewonnen. Jetzt geht es gegen Andreeva - und da dürfte sie dann aber wohl chancenlos sein.
Masarova steckt ja aktuell auch eher in einer schwierigen Karriere-Phase drin, umso erfreulicher sind vereinzelte Wochen wie diese. Hier zeigt sie wieder einmal, was in ihr steckt. Nach erfolgreicher Qualifikation gewann sie im Hauptfeld zunächst gegen Selekhmeteva und schlug danach durchaus überraschend auch moch Fernandez. Dass sie auf Sandplätzen bestehen kann, beweist ja ihr damaliger FO-Sieg bei den Juniorinnen, aber aktuell ist es schon durchaus eine Überraschung.
Waltert hatte ja einen furiosen Schlussspurt zum Ende des vergangenen Jahres, konnte im 2026 aber noch nicht wirklich wieder anknüpfen. Langsam geht die Form aber wieder nach oben, denn es fehlte nicht viel, um aus dem Trio ein Quartett in Runde 3 zu machen. Nach dem Auftaktsieg gegen Starodoubtseva ging es gestern gegen die formstarke Baptiste. Den Startsatz gewann die Bündnerin nach Abwehr von vier Satzbällen noch, die Sätze 2 und 3 gingen jedoch knapp an Baptiste. Bitter daran: im Entscheidungssatz führte sie schon mit 4:1, gewann danach aber leider kein Game mehr.
Masarova setzte sich im Quali-Finale übrigens noch gegen Teichmann durch, welche nach einer längeren Pause aufgrund mentaler Probleme nun erfreulicherweise zurückgekehrt ist.
