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Der Diät-Club


Ich korrigiere mich und muss persönliche Erfahrung davor setzen: Ich bin Raucher und schaffe es partout nicht aufzuhören. Die ersten Tage sind ohne Kippe eine regelrechte Qual. Sich allerdings, wenn man das Wissen hat, die Schokoladentafel mit anderen Sachen zu ersetzen, die weitaus weniger Kalorien haben, aber vom verlangen ablenken, ist für mich jedenfalls 1000 mal einfacher. Ist jetzt auch die Frage, von welcher Person wir hier reden. Vom 1,80 120 Kg Koloss, der wirklich schon gesundheitliche probleme hat, oder jemandem, der halt bisschen zu viel hat und abspecken will.

Nein, es geht nicht darum welche Person es ist.

Wenn du die Zichten wegläßt, dann verringerst du deinen Nikotin-Konsum auf Null und dein Körper meldet sich. Wenn du die Tafel Schoko wegläßt, dann verringerst du deinen Zucker-Konsum etwas, liegst aber garantiert noch x-fach über der empfohlenen Tagesdosis.

Wenn du also Vergleiche ziehen willst, dann zieh mal deinen Zuckerkonsum komplett auf Null (also quasi alle Fertigprodukte weglassen) und dann merkst du wie dein Körper komplett am Rad dreht, weil er genau so auf Entzug ist wie beim Nikotin.
 
Ich korrigiere mich und muss persönliche Erfahrung davor setzen: Ich bin Raucher und schaffe es partout nicht aufzuhören. Die ersten Tage sind ohne Kippe eine regelrechte Qual. Sich allerdings, wenn man das Wissen hat, die Schokoladentafel mit anderen Sachen zu ersetzen, die weitaus weniger Kalorien haben, aber vom verlangen ablenken, ist für mich jedenfalls 1000 mal einfacher. Ist jetzt auch die Frage, von welcher Person wir hier reden. Vom 1,80 120 Kg Koloss, der wirklich schon gesundheitliche probleme hat, oder jemandem, der halt bisschen zu viel hat und abspecken will.
Das heißt nichts anderes, als dass es unterschiedliche Strategien braucht, um davon loszukommen. Menschen sind verschieden und was dem einen hilft, funktioniert bei dem nächsten gar nicht.

Ich habe auch eine Raucherkarriere hinter mir. Ich habe von einem Tag auf den anderen aufgehört. Dazu habe ich alle meine Rauchutensilien dem Mülleimer überantwortet. Und ich habe niemandem mitgeteilt, dass ich aufhöre bzw. aufhören möchte (ich wusste ja nicht, ob ich es auch schaffe).
Ausschlaggebend war für mich nicht das, was ich mit dem Rauchen verliere (ich hatte immer sehr gerne geraucht), sondern was ich gewinne. Ich rieche besser, und zwar in doppeltem Sinne: ich stinke nicht mehr nach Rauch und meine Geruchswahrnehmung wird deutlich besser. Und ich schmecke mehr als Nichtraucher. Ich lebe gesünder usw. usf. - meine Lebensqualität hat sich deutlich verbesseret. Die Vorteile kann jeder für sich selbst entdecken und definieren. Das war jedenfalls meine Motivation.
 
Nikotin und vor allem Alkohol haben starke körperliche Auswirkungen
Schon mal darüber nachgedacht, welche gesundheitlichen/körperlichen Auswirkungen starkes Übergewicht hat.?
und ein (kalter) Entzug führt zu (starken) körperlichen Entzugserscheinungen.
Das stimmt so auch nicht. Nicht jeder kalte Entzug von Alkohol führt automatisch zu starken Entzugserscheinungen. Vereinzelt kann es zu Krämpfen kommen, dagegen verabreicht man Tranquilizer. Aber auch nur die ersten paar Tage ausschleichend.
Ich hab zufällig als Ergotherapeut in div. Suchtkliniken gearbeitet.
Da reicht Willenskraft alleine oft nicht aus. Das gilt vor allem bei Alkoholkrankheit.
Bei starkem Übergewicht reicht Willenskraft alleine auch oftmals nicht aus, um abzunehmen. Das versuch ich dir ja die ganze Zeit zu verklickern.
 
Das versuch ich dir ja die ganze Zeit zu verklickern.
Nochmal: Schau dir meinen Ausgangsbeitrag an, dort ist nur in der "Ich"-Form geschrieben, so bewerte ich das für mich, und diese Form habe ich sehr bewusst so gewählt. Da kannst du mir nichts anderes "verklickern".
Aber das hat jetzt den Charakter eines Privatdisputes und deshalb möchte ich das gerne jetzt auch sein lassen.
 
Ich finde das alles überschätzt.
Ich trinke keinen Alkohol, esse nicht regelmäßig Süßigkeiten, rauche nicht. Ich könnte auch problemlos komplett auf Zucker oder Fleisch verzichten.
Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht erklären, warum es so schwer sein soll zu verzichten, wenn man schon körperliche Probleme hat. Ich habe früher auch viele Süßigkeiten gegessen und dann habe ich damit aufgehört. Heißhunger-Attacken hatte ich auch, aber die vergehen. Die Lebensmittelindustrie macht uns süchtig, aber es wird vielerorts so getan als wäre eine Essumstellung sowas wie ein Heroinentzug. Für mich sind das alles Ausreden. Der Mensch ist körperlich auch sehr belastbar, solange die Psyche stimmt.

Bei starkem Übergewicht reicht Willenskraft alleine auch oftmals nicht aus, um abzunehmen. Das versuch ich dir ja die ganze Zeit zu verklickern.

Da unterschätzt du "Willenskraft" aber gewaltig. Es gibt deutlich größere Herausforderungen als Abzunehmen. Ich weiß gar nicht, warum die Leute auf die Idee kommen, dass das so schwierig sein soll. Das macht alleine schon aus evolutionstheoretischer Sicht keinen Sinn.
 
Da unterschätzt du "Willenskraft" aber gewaltig.
Ich unterschätze gar nicht die "Willenskraft" an sich, wie kommst du denn darauf.?
Gibt ja auch genügend Menschen, die sowas aus purer Willenskraft heraus schaffen.
Aber daneben gibt es ungleich mehr Menschen, wo der bloße Wille alleine eben nicht reicht.

"Unbedingt wollen" tun sie alle. Der Kettenraucher, der Alkoholiker und der Fettleibige, die allesamt darunter leiden.
Aber viele brauchen eben auch zusätzliche Hilfe, sonst wird das nichts.
 
Ich denke nur, das abnehmen mit dem richtigen Wissen eigentlich nicht so ein riesen Problem darstellen sollte. Aufhören mit Rauchen sehe ich da in einer ganz anderen Liga.
Das kannst du so sehen, es gibt aber Leute, die hören von jetzt auf gleich mit dem Rauchen, von jetzt auf gleich viel Gewicht verlieren klappt aber gar nicht!
 
Ich weiß gar nicht, warum die Leute auf die Idee kommen, dass das so schwierig sein soll.
Wenn es so leicht ist, warum gibt es dann so viele stark Übergewichtige, die schon seit zig Jahren alles mögliche ausprobieren und versuchen und machen....und es letztlich dennoch nicht schaffen, zumindest langfristig.
Haben die alle nur zu wenig Willenskraft.?
Der Mensch besteht nun mal nicht nur aus "Ratio".
 
Willenskraft ist die Basis, wie ich dann mein Ziel erreiche, hängt vom Plan ab, der individuell unterschiedlich ist. Wenn der Plan nicht zu dir passt, dann wirst du trotz Willenskraft nichts reißen.

Bei Leuten die sich schwer tun, muss man die unterschiedlichen Erfahrenswerte sammeln und achten was wie sich auf den eigenen Körper auswirkt. Das beste ist natürlich dass solche Leute sich dann auch Hilfe holen und mit Personen zusammenarbeiten die Ahnung davon haben. Mit gewissen Basics in Sachen Ernährung und Sport kann jeder bis zu einem gewissen Grad Erfolge verzeichnen, es geht aber um den längerfristigen Erfolg und da gibt es dann schon viele Bereiche die man entsprechend händeln muss und die individuell unterschiedlich sind.

Ich merke auch wie oft ich in Diskussionen gerate wo die Erfahrenswerte und Meinungen auseinandergehen. Das eine wirkt bei dem anderen komplett unterschiedlich (nicht nur bei Gewichtsreduzierung sondern auch Aufbau). Wie gesagt bis zu einem gewissen Grad kann man Basics wie eine Schablone bei jedem anwenden, aber geht es tiefer rein, dann unterscheidet sich jeder Körper und jede Veranlagung voneinander.
 
Willenskraft ist die Basis, wie ich dann mein Ziel erreiche, hängt vom Plan ab, der individuell unterschiedlich ist. Wenn der Plan nicht zu dir passt, dann wirst du trotz Willenskraft nichts reißen.

Das ist mMn auch mit der wichtigste Punkt. Viel zu oft wird viel zu extrem gedacht und gehandelt, einerseits weil man schnelle Ergebnisse sehen will, ähnlich wie die kurzzeitige, schnelle Belohnung die man durch die Sucht erfährt. Andererseits ist es wahrscheinlich oft so (ich weiss es nicht, da ich nicht mit Übergewicht o.Ä. Kämpfe), dass Vielen auch rasches Handeln, zB von einem Arzt, empfohlen wird, damit sich der Zustand nicht verschlimmert.
Dann stürzen sich Leute in irgendwelche extremen Diäten oder fangen (manchmal mit einem PT) dann Krafttraining oder sowas an, weil das in Mens Health oder im Netz als bestes Mittel verkauft wird. Die Wenigen die es durch die ersten 2 Wochen schaffen erreichen dann vielleicht ihr "Ziel" innerhalb von ein paar Monaten, aber die aller wenigsten halten die guten Ergebnisse.
Das liegt mMn einfach daran, dass man wie so oft an das Endziel denkt statt an den Weg. Die Leute kloppen sich dann nur noch Salate rein, essen dadurch aber unausgewogen, zu wenig oder beides. Das kann kurzfristig helfen, ist aber nicht langhaltig.
Kleinere Schritte, die Mahlzeiten zB erstmal zu verkleinern, dann auf die offensichtlichen Fallen wie Softdrinks, Süssigkeiten, Fast Food usw zu verzichten. Dann vielleicht mal eine Mahlzeit pro Tag verändern und etwas grüner, grundsätzlich aber trotzdem das essen, worauf man Lust hat. Eventuell versuchen, Fast Food zu Hause selber nach zu kochen. Eine Diät funktioniert eigentlich erst, wenn man sie nicht mehr als Diät wahrnimmt. Dazu gehört eben auch, Sachen zu essen, die man einfach gerne hat (aber w.g. vielleicht in einer etwas gesünderer Variation)
Ich kenne auch keinen, der es länger als ein paar Monate durchgehalten hat, nur Salat oder Gemüse zu essen.

Da kommt definitiv "Willenstärke" als wichtiger Faktor dazu, aber ich kann es zB keinem übel nehmen, der aufhört, zu einem PT zu gehen der einen von Tag 1 an mit Kraft-Training total in die Mangel nimmt, oder der keine Lust hat nur noch Salat zu essen. Das macht keinen Spass, und ich glaube, das ist schon noch das Wichtigste, wird aber in dem Wahn besser aussehen zu wollen total vergessen.
Die Leute, die auf Dauer einen guten, gesunden Körper haben, sind die, die an ihrem Sport Spass haben und deren Aussehen dadurch zumindest etwas nebensächlicher, bzw ein By-Product wird, welches zusätzlich motivieren kann.

Lieber überlegen, was man gerne können würde, den Sport dann mal ausprobieren und sehen, ob es Bock macht. Wenn man dann mal etwas findet, dann ist es auch sicherlich leichter, sich Ziele zu setzen, statt nur einem Schönheitsideal hinterher zu rennen und bei jeglicher physischen Aktivität oder der Ernährung zu leiden. Ich glaube auch, dass der Sport einem bei der Motivation, gesünder zu essen, helfen kann.
Gruppendynamik ist aber natürlich auch hilfreich, aber deshalb ist zB ein Gruppensport ganz nice, oder zumindest das Training in der Gruppe. Das sind so kleine Sachen, bei denen ich mir vorstellen könnte, dass sie in Fällen von Übergewicht helfen könnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss die Sache halt langfristig angehen, und nicht versuchen die Fehler von zig Jahren in ein paar Wochen zu korrigieren. Wenn dann das Gewicht mal ein paar Wochen gleich bleibt, ist nicht gleich das Ende aller Tage.

Wichtig ist aber, dass man sein Heil nicht in übertriebenen Sportexzessen sucht, sondern mit ruhiger Hand seine Kalorienzufuhr in Summe über die Woche deutlich niedriger gestaltet. Und zwar so, dass es immer noch schmeckt, und man das was man dann isst auch lange durchhalten kann. Also nicht ein Reiskeks am Tag für 3 Monate, sondern mehr Gemüse und Rohkost mit einem sahne- und ölarmen aber geschmacklich guten Dressing beim Salat, kleinere Mengen gutes Fleisch mit vernünftigen Gewürzen statt dem Ketchupoverkill, keine extrem fetthaltigen Burger oder Bratwürste, Suppen, wenig stärke- oder fetthaltige "Sättigungsbeilagen".

Und damit ca. 2 Kilo im Monat abnehmen. Das sind dann 24 im Jahr, was nicht wenig ist, wenn man das auch durchhält. Insbesondere hat dann auch die Haut Zeit sich zurückzubilden.
 
Wenn es so leicht ist, warum gibt es dann so viele stark Übergewichtige, die schon seit zig Jahren alles mögliche ausprobieren und versuchen und machen....und es letztlich dennoch nicht schaffen, zumindest langfristig.
Haben die alle nur zu wenig Willenskraft.?
Der Mensch besteht nun mal nicht nur aus "Ratio".

Vielleicht einfach zu wenig Disziplin. ;)
 
Lieber überlegen, was man gerne können würde, den Sport dann mal ausprobieren und sehen, ob es Bock macht. Wenn man dann mal etwas findet, dann ist es auch sicherlich leichter, sich Ziele zu setzen, statt nur einem Schönheitsideal hinterher zu rennen und bei jeglicher physischen Aktivität oder der Ernährung zu leiden. Ich glaube auch, dass der Sport einem bei der Motivation, gesünder zu essen, helfen kann.
Gruppendynamik ist aber natürlich auch hilfreich, aber deshalb ist zB ein Gruppensport ganz nice, oder zumindest das Training in der Gruppe. Das sind so kleine Sachen, bei denen ich mir vorstellen könnte, dass sie in Fällen von Übergewicht helfen könnten.

Auf jedenfall. Ich habe auch Phasen wo ich mal Bock habe meinen KFA runter auf 12-13% zu schrauben und auch körperliche Fitness hochzuschrauben, hätte aber mit reinem Krafttraining und Cardio 0 Bock das durchzuziehen. Das gute ist, ich mache mehrere Mannschaftssportarten und auch Einzelsportarten wo ich regelmäßig zugreifen kann, dann habe ich eine deftige Cardio-Einheit (eher Intervall) was mir aber großen Spaß macht. Müsste ich jetzt mehrfach Joggen gehen, dann müsste ich mental abkotzen, mir taugt das sterile Gelaufe einfach nicht, ich muss zocken und das könnte ich dann wenn es sein muss auch jeden Tag machen. Krafttraining oder mal Laufen gehen ist dann eher zusätzlich.

Deshalb spielt Freude/Spaß eine große Rolle, vor allem mental. Leute die sich immer zu Sport quälen müssen, werden auf Dauer abbrechen oder auf dem Weg zu ihrem Ziel versagen. Ist natürlich schwierig wenn Leute die nie so richtig Sportarten ausgeübt haben, regelmäßig eine auszuführen, aber sei es nur z.B. mit Badminton, Tennis oder was auch immer anzufangen und regelmäßig auszuführen. Man glaubt garnicht wieviel man da so verbauchen kann, gut ich spiele z.B. Badminton auch fortgeschrittener, aber wenn ich da mal 2 Stunden zocken gehe, dann verbrenne ich Kalorien ohne Ende. Das sind auch so Sportarten die man immer anfangen kann, Fußball, Basketball usw. sind im Erwachsenenalter schwieriger zu erlernen und irgendwo dann mitzuzocken auch eher kontraproduktiv. Es gibt aber soviele Sachen die man machen kann, Tanzen, Aeorobik, bei mir im Fitnessstudio gibts da Kurse ohne Ende, da kann jeder Geh-Legastheniker hin. Man muss halt gucken was einem taugt und wenn du dadurch Kalorien verbrauchst, dann ist es das beste was du machen kannst. Da geht man dann auch gerne hin und muss sich nicht ständig zu Laufeinheiten oder Krafttraining hinschleppen, wobei du das nebenbei natürlich auch hin und wieder machen solltest, aber vll. nicht in der Menge wie es dir nicht taugt.

Es gibt immer Wege und das für jeden, man muss halt ausprobieren. Ich kenne Leute die damit Pfunde ohne Ende verloren haben, das hätten die aber mit dem üblichen Weg nicht hinbekommen, denn dafür hatten sie den Kopf nicht.

Wichtig ist aber natürlich dass die Ernährung schon weitesgehend passen muss, aber auch da muss man nicht auf jeden Pfurz genau achten, grobe Richtlinien, dennoch so dass es schmeckt und das in Kombo mit den regelmäßigen Sporteinheiten und schon kannst du das im Endeffekt dein ganzes Leben durchziehen ohne dabei dich zu quälen.
 
Bei Zucker verhält es sich komplett anders, eine vermeintliche "Zuckersucht" ist nur aus einem Tiermodell interpretiert worden.
Ich muss meine Aussage revidieren. Habe vorhin beim Abendessen mit meiner Frau über diese Frage gesprochen, sie ist Wissenschaftlerin und macht u.a. Hirnforschung. Sie sagt ganz eindeutig, Zucker wirkt in den gleichen Arrealen des Gehirns wie Alkohol und Drogen. Und es hat die gleichen Auswirkungen: man fühlt sich gut und hat Verlangen nach mehr. Zucker wirkt zwar viel schwächer, wird deshalb aber trotzdem als Droge angesehen. Das ist wohl der neueste wissenschaftlicher Stand.
 
dann habe ich eine deftige Cardio-Einheit (eher Intervall) was mir aber großen Spaß macht. Müsste ich jetzt mehrfach Joggen gehen, dann müsste ich mental abkotzen, mir taugt das sterile Gelaufe einfach nicht, ich muss zocken und das könnte ich dann wenn es sein muss auch jeden Tag machen. Krafttraining oder mal Laufen gehen ist dann eher zusätzlich.
Der Spaß ist definitiv wichtig. Aber gerade bei Cardio- Einheiten habe ich für mich die Erfahrungen gemacht, dass, da die Energieverbrennung da ja hauptsächlich über die Kohlenhydrate läuft, auch die Neigung zum Fress- Flash im Anschluß (Schoki- kekse Hmmh ;) ) einiges größer ist. ;)

Mit dem Badminton lernen ist sicher richtig, geeignet für den Anfang aus meiner Sicht aber eher dann, wenn das Gewichtsproblem nicht zu ausgeprägt ist.
 
Ich muss meine Aussage revidieren. Habe vorhin beim Abendessen mit meiner Frau über diese Frage gesprochen, sie ist Wissenschaftlerin und macht u.a. Hirnforschung. Sie sagt ganz eindeutig, Zucker wirkt in den gleichen Arrealen des Gehirns wie Alkohol und Drogen. Und es hat die gleichen Auswirkungen: man fühlt sich gut und hat Verlangen nach mehr. Zucker wirkt zwar viel schwächer, wird deshalb aber trotzdem als Droge angesehen. Das ist wohl der neueste wissenschaftlicher Stand.

Im Endeffekt haben die meisten ja auch eine Zuckersucht. Soviel wie aufgenommen wird, selbst unbewusst (in soviele Produkten enthalten), verlangt das Gehirn immer Nachschub. Deshalb komme ja auch Phasen wo man richtig Bock auf Schokolade und sonstige Süßigkeiten hat, das sind Alarmsignale vom Gehirn. Wer kennt nicht den Spruch "ich brauch jetzt einfach Zucker", ist im Endeffekt nichts anderes wie wenn man eine Rauchen möchte/muss.

Deshalb absolut nachvollziehbar wenn man es gleichsetzt mit Alkohol und Drogen, wenn auch die Auswirkungen unterschiedlich sind. Das bedeutet nicht dass der Körper kein Zucker aufnehmen soll, man braucht einen gewissen Grad schon, deshalb geht es hier nicht um Obst und andere nährwertige Lebensmittel wo Zucker enthalten ist, sondern von diesem miesen raffinierten Zucker der total unnötig ist.
 
Ich kenne die Schokoladensucht aus eigener schwerer, jahrelanger Abhängigkeit. 😢

Dass es die nicht geben soll weise ich auf's Schärfste zurück.
 
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