und btw: Gordon muss jetzt doch am Knie operiert werden und fällt damit weitere 6 Wochen aus.
Wie wurde unser FrontOffice geschlachtet dafür, dass sie dem verletzungsanfälligen Peja einen 5-Jahres-Vertrag zu solchen Bezügen gegeben haben. Jetzt steht man vor der Frage, ob man im Sommer noch einmal das gleiche tun würde, in der Hoffnung, dass das bestimmt in Zukunft mit Gordon besser wird. Tut man es nicht, war der Paul Trade natürlich ein Witz, tut man es und die Geschichte wiederholt sich, gute Nacht.
Die Causa Gordon brennt mir auch gehörig unter den Nägeln. Viel wird letzten Endes davon abhängen, was er an Bezügen verlangt, bzw. was andere Teams bereit sind, ihm zu zahlen. Da er ja restricted Free Agent sein wird, können wir mit jedem Angebot anderer Teams gleichziehen. Das heißt, das maximale Gehalt, dass wir zahlen müssten wäre das Äquivalent eines Maximalvertrages anderer Teams. Und da sich gewiss verzweifelte GM's finden werden, die bereit sind, einem eindimensionalen Scorer einen Maximalvertrag zu offerieren, kann mal also davon ausgehen, dass wir ihm auch einen solchen zahlen müssten. Das heißt also um die 14mio p.a. (So wie ich das neue CBA verstehe, kann er keinen "reinen" Maximalvertrag mit Bezügen zu 30% des Salary Caps verlangen, dass er ja weder in einem All NBA Team noch Allstar war/ist/sein wird.)
Rein sportlich wäre er das vermutlich mit Blick auf die Marktlage gerechtfertigt. Andere 20ppg Scorer wie Joe Johnson und Rashard Lewis, die schon "on the wrong side of 25" waren, bekommen ja deutlich mehr von ihren Teams. Den Cap mit ungenügend Qualität verbauen, würden wir mit seiner Weiterverpflichtung also nicht. Zumal man hier in New Orleans auch immer wieder hinterfragen muss, für FA's welcher Güteklasse der vergleichsweise kleine Markt überhaupt attraktiv ist. Gut möglich also, dass man bessere Spieler als EJ ohnehin nie an den Mississippi locken könnte. Wozu dann also den Salary Cap freihalten?
Die größten Fragezeichen stehen also tatsächlich hinter seiner Gesundheit. Rechnet man diese Saison heraus, hat er in seinen ersten drei Saisons bloß 80% aller möglichen Spieler absolviert. Die Tendenz ist dabei besorgniserregend sinkend. Mit seiner auf Penetration und Körperlichkeit (schön kompakt ist er ja

) bedachten Spieweise wird er sich wohl auch zukünftig noch den ein oder anderen verstauchten Knöchel oder verdrehte Knie einfangen.
Für uns ergibt sich somit eine Frage: Sind wir bereit das Risiko der Verletzungsanfälligkeit einzugehen, wohlwissend in naher Zukunft keinen besseren Free Agent anlocken zu können?
Ich persönliche würde für
Nein plädieren. Lasst uns in der Draft zwei Talente sichern, nächste Saison noch einmal abkacken und in der übernächsten Saison dann angreifen. Je nach Erfolg könnte man dann zur Trading Deadline die auslaufenden Verträge von Okafor und Ariza gegen Qualität eintauschen oder eben im Sommer 2014 ein richtiger Faktor auf dem Free Agent Markt werden.
Für Gordon hoffe ich, dass sich die Gerüchte eines Maximalvertrages der Pacers bestätigen, er zurück in seine Heimt kehren kann und dann den Big Three aus Miami künftig gehörig ans Bein pinkeln kann. Die wären dann nämlich für mich auf Anhieb ein Contender und mit Gordon und West, könnten auch wir Hornets Fans dort mitfiebern.
