PS: Ich glaube natürlich schon, dass Wiggins und Froome gedopt sind. Nibali, Evans, van Garderen aber auch. Deine Argumente sind halt nur komplett falsch.
Ja, aber man kann davon ausgehen, dass Sky in Sachen stoffen irgendetwas besser macht als der Rest und viele Teams grübeln derzeit wahrscheinlich genau darüber nach. Wiggins Entwicklung vom Bahn Muskelpaket zum dürren Top Rundfahrer ist schon etwas merkwürdig (überspitzt formuliert wäre das so, wie wenn Bolt in 4 Jahren bei Olympia über 3000 Meter Hindernis an den Start geht und gewinnt), genauso wie Froomes plötzlicher kometenhafter Aufstieg, obwohl der im Jugend- und Amateurbereich sowie zu Beginn seiner Profikarriere nie groß aufgefallen ist.
Die Geschichte des Radsports hat gezeigt, dass fast immer wenn ein Team sehr dominant war, Doping im Spiel war, bzw. sie in Sachen Doping einen Vorsprung hatten. Das krasseste Beispiel dafür war
Gewiss-Ballan Mitte der 90iger. Aber erfahrungsgemäß lässt sich dieser Vorsprung nicht sehr lange geheim halten und wir können uns wahrscheinlich auf eine spannende Tour 2013 freuen
guck dir mal die durchschnittsgeschwindigkeiten der tdfs an...da wirst du merken das du armstrong nicht mit froome vergleichen kannst...
wer ist denn für dich nicht gedopt? nenn mir mal einen fahrer...
Das Argument hinkt aber. Armstrong und Ullrich waren einfach besser. Der Tyson der 80iger würde auch mit einem Boxer wie Povetkin den Boden aufwischen, Doping hin oder her. Wiggins ist zudem, was den Körperbau angeht, kein geborener Rundfahrer (gerade im Hochgebirge), der aber plötzlich die Tour gewinnen kann. Gab es das in den letzten Jahren überhaupt mal, dass ein Bahnolympiasieger, eine große Rundfahrt gewonnen hat?
Und das ausgerechnet der Teamkollege quasi aus dem Nichts innerhalb von 1-2 Jahren zum beinahe Toursieger aufsteigt, ist auch etwas merkwürdig. Wie gesagt, ich denke alle Topfahrer dopen weiterhin (vielleicht nicht mehr so exessiv wie zu Epo Hochzeiten, gedopt wird jedoch nach wie vor), aber Skys medizinische Abteilung scheint derzeit einen Vorsprung vor allen anderen zu haben.