Diesen Vergleich finde ich völlig unpassend. Gerade in der Formel 1 und dem Motorrad-Rennsport hat sich die Zahl der Todesfälle drastisch reduziert, weil man die Sicherheitsvorkehrungen stark erhöht und dem Stand der Technik angepaßt hat. Und das ist auch gut so, zum Schutze des Lebens der Sportler. Mit diesen Maßnahmen lassen sich tragische Unfälle mit schwersten Folgen zwar nicht gänzlich eliminieren, aber maximal minimieren. Als weiteres Beispiel kann man anführen, dass die Zahl der Verkehrstoten sich im Verhältnis zu den frühen 70er Jahren gegenüber heute drastisch verringert hat, trotz viel höheren Verkehrsaufkommens.
Die Popularität des Motor-Rennsportes hat aber nicht gelitten, eher im Gegenteil. Dies ist doch ein schönes Beispiel dafür, dass die Popularität einer Sportart nicht zwingend damit korrespondiert, dass potenziell einer dabei "draufgeht". Mit dem platten Spruch "Geld regiert die Welt" hat das nichts zu tun, denn dies regiert nach wie vor die Formel 1 ohne dass es (zum Glück) noch zu regelmäßigen Unglücksfällen kommt, die zudem meist glimpflich ablaufen.