Geht mir ganz genauso
@SHMC
Klar kann man alle Spieler durchgehen und und die Schwächen aufzählen, die ohne Frage vorhanden sind, aber die Hauptprobleme sind die folgenden zwei. Erstens das Spielsystem von Wittman. Die Wiz laufen irre komplizierte Setplays durch, um sich freie Midrangejumper (die die gegnerische Defense aber eigentlich eh sehen will) zu erarbeiten. Der Weg dorthin ist aber trotz Walls Passfähigkeiten extrem anfällig für Turnover und das heißt im Moment entweder ineffizienter Midrange-Jumper, oder Turnover. Ich zweifle nicht daran, dass Wittman auch mehr Dreier werfen ließe, aber er hat keine Optionen, da die Wizards im Moment mit Beal (nun auch verletzt) nur einen verlässlichen Dreierwerfer haben (Nebenbei bemerkt müsste er dann auf ein anderes Pferd setzten und mit Wall und Gortat die Gegner zu Tode Pick'n'Rollen, was er aber auch nicht macht, sondern Gortat auf der Bank versauern lässt). Was mich zum zweiten Problem der Wizards führt der Zusammenstellung des Rosters. Wenn du John Wall als Franchiseplayer (wobei dieser Begrriff durchaus immer noch diskutabel ist) hast, brauchst du Leute die von draußen treffen, im Fastbreak einigermaßen mit ihm mithalten können und gut verteidigen. Grunfeld hat aber ein Team zusammengestellt das alt, langsam und ohne Shooting dasteht. Am Anfang der Saison war das noch etwas anders, weil Butler da 50% von draußen getroffen hat und das Team mit all ihrer Erfahrung gegenüber den jungen nicht so gut eingespielten Mittelklasseteams im Vorteil war.