Der Wetter-Thread


Ja das ist ein guter Punkt.

Momentan sieht es in meinen Augen nicht danach aus. Die Abkühlung wird kommen, aber es sieht schon etwas nach der Wetterregel aus, Wetterumstellungen brauchen zwei Anläufe.

Ich gehe sehr davon aus, dass im Bereich 5-9 August die heißeste Phase des Sommers bisher ansteht. Das WE kann an mancher Station heißer werden, aber das in dem Bereich sieht schon seher nach Hochsommer aus und sehr viel Sonne. Ist auch nicht völlig überraschend, weil der August schon vor dem Klimawandel das meiste Potenzial bot.

Es gibt hier schon sehr massive Rechnungen und kein Modell rechnet momentan nicht überdurchschnittliche Temperaturen.
Weit überdurchschnittlich teilweise.

Es gibt für mich nur drei Unsicherheitsfaktoren. Wir haben einen Tropensturm, der Richtung Florida zieht. Dort wurden die Teststationen geschlossen. Ich hatte es hier einmal erwähnt. Tropenstürme sind allgemein ein Unsicherheitsfaktor im System, auch wenn er in dem Fall nicht im Atlantik auf uns zusteuert, oder aussteuert eher.
Hohentiefs, die das Hochdruckbollwerk, welchers momentan simuliert wird, stören, sind von den Läufen erst im Zeitraum 4-5 Tagen erkennbar.

Dazu nimmt die Meereisbedeckung der Arktis wieder zu. Wir hatten es hier mit absoluten Tiefswerten zu tun.

Tiefer als 2019.
Nun hat man 2019 wieder leicht eingeholt und mit gestern überholt. Der Temperaturunterschied zwischen der Hitzezone der Nordhalbkugel und der Arktis ist ein Faktor, inwiefern Westwindwetter implementiert wird.

In den Modellen ist da aber faktisch nichts zu sehen, was momentan nur für einen hochsommerlichen Abschnitt spricht, ohne das Wort Hitzewelle zu verwenden. Das verwenden andere und dafür sollte man auch noch paar Läufe abwarten und dann werde ich es auch hier updaten.
 
Momentan kennen die Modelle nur eines, aufdrehen, ab dem 6.7. August. Es besteht momentan keine nur minimaler Hinweis, dass wir nicht auf die erste deutschlandweite Hitzewelle des Sommers 2020 zusteuern.

Es wird ein massives Hochdruckbollwerk entstehen, was dann schon sehr nach 2018 aussieht(in diesem konkreten Fall, nicht von der Dauer) entstehen, mit Hochdruckschwerpunkt Skandinavien.
Die Luftmasse kommt natürlich aus dem Süden, warum die Luftmassen im Südwesten wieder wärmer sind. Von den Temperaturen sehe ich erstmal keinen Unterschied, (signifikant) ob man in München oder Hannover wohnt.

Denn bodennah werden Ostwinde angezogen, was den tiefen Süden bei den länger werdenden Nächten sogar leicht bevorteilt, wenn man es nicht so heiß mag. (der Südwesten ist wieder andere Baustelle)
Momentan ist das Hochruckbollwerk im Bereich 7-11 August gesetzt, wirklich Abkühlung tippe ich frühestens eher auf 13-15 August, und auch keine Schockfrosten.
Es steht jetzt für mich schon fest, der August wird von allen Sommermonaten, wohl der mit der bei weitem höchsten positiven Abweichung.

Update sicher dazu am Montag noch einmal, dann ist auch abzusehen, inwiefern es mit Intensität und Dauer aussieht.
 
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:love: wie sehr sehne ich diesen Montag herbei ... die ganze Woche war jetzt echt der Wahnsinn (teilweise auch mit schweren Unwettern). Freu mich mega auf die Abkühlung.
 
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:love: wie sehr sehne ich diesen Montag herbei ... die ganze Woche war jetzt echt der Wahnsinn (teilweise auch mit schweren Unwettern). Freu mich mega auf die Abkühlung.
Jammer nicht, in Salzburg kühlt es in der Nacht ja wunderbar ab. In Wien in den inneren Bezirken ist es jeden Sommer derselbe "Spaß": Bis Mitternacht über 25 Grad, iwann um 5 oder 6 Uhr hat's dann eine Stunde lang 20 oder 21 Grad und dann ab 7 gehts schon wieder hoch... Aber dieser Sommer ist im Vergleich ja noch sehr harmlos, jede kleine Hitzewelle wurde bislang relativ rasch mit einer Abkühlung + Niederschlag unterbrochen.. so kann man auch die letzte heiße Woche aushalten. Montag bis Mittwoch wird die nächste Verschnaufpause, dann geht's wohl auch in Österreich wie von @Obmann beschrieben in eine lange und konstante heiße Phase gehen - wobei man mit 30 Grad ja noch gut leben kann, solange es keine 35 oder mehr werden.
 
Gefällt mir gar nicht und macht wieder alles kaputt...
Das zarte Pflänzchen Hoffnung auf einen normalen Sommer 2020 und eine nachhaltigere Erholung für Flora und Fauna, wird im wahrsten sinne des Wortes sollte es so eintreffen wie prognostiziert, restlos versengt.:belehr:

Edit: Aber Haterlein wird das jetzt sicher freuen
 
Zuletzt bearbeitet:
Jop, das war’s dann mit dem angenehmen Sommer 2020.
Die Modelle sind tatsächlich komplett einheitlich bei 30+ in Deutschland fürs kommende Wochenende. Küsten knapp darunter, im Westen meist um 35, manche Läufe auch bis nahe 40.
Und eine Abkühlung ist leider nicht in Sicht.



Hier Beispiel Karlsruhe. Etwas weiter runterscrollen dann sieht man die Spannweite der kommenden 14 Tagen. ECWMF sieht von Freitag bis Dienstag 34-38 Grad. Bis Samstag gibts keinen einzigen Lauf der es etwas kühler sieht, ab Sonntag berechnen dann wenige Ausreißer eine mögliche Abkühlung. Die meisten bleiben aber bei deutlich über 30:panik:
 
Die erste Augusthälfte hatte schon immer das Potential für Hitzeübertreibung, vorzugsweise mit feuchter Luft.
Da hat man manchmal den Eindruck, der Sommer möchte nochmal so richtig angeben.
Der Konter folgt auf dem Fuß, denn der übermütige August mündet in den meteorologischen Herbst, der fortschreitend die Tage kürzer werden läßt
und damit die 30°+Tage in die Theorie verbannt. 27° mit Regen zwischendurch wäre für mich der ideale Sommer mit Anhang in den Oktober hinein.
Dann muss die Natur eben tun, was ihr in ihr steckt, bittschön mit etwas Schnee in der Weihanchtszeit.
 
So sicher wie die warme Phase/heiße Phase ist, die dieses Mal ganz Deutschland trifft, die Abweichungen werden im Westen und Norden im Klimamittel am höchsten sein. Was nicht heißt, dass es da überall am Wärmsten ist, aber im Süden ist einfach ein höheres Klimamittel, für den Norden ist das für mich schon sehr warme/heiße Lage.

Trotzdem da kennt jeder meine Meinung, so sicher eben wie abzusehen war, schon vor paar Tagen, dass es in die warme/heiße Phase läuft, sollte man sich auch nicht jetzt von 14-20 Tagen Prognosen nervös machen lassen. Die Modelle können das Ende hier noch gar nicht wirklich absehen, weil bei den Luftmassen, sie sich gewohnt sehr schwer tun. Es ist auch möglich, dass jeden Tag verlängert wird, so war es 2018, als der ganze Sommer im Bereich 7-8 Tage hin und wieder mal die Abkühlung auftauchte und dann erst am 15ten August kurzzeitig eintrat.

Kann aber auch sein, wie bei der Hitzewelle Juli 2019, als kein Modell das Ende sah, bis auf einmal die Hitzewelle im Bereich 2-3 Tage da war und ein Tief östlich von uns entstand, was kurzzeitig zu einer Nordwesströmung führte und das Ende dann doch mit einläutete.

Deswegen mal abwarten. Wir sind meiner Meinung nun auf dem Höhepunkt der Rechnungen angekommen. Jemand hat das mal als Zyklus der Wettermodelle besprochen. Das gibt es wirklich. Seit 3-4 Tagen kannten sie, vor allem das europäische Modell nur Kohlen reinschieben. Nun hat man das erste Mal auch das europäische Modell im Abendlauf leicht entschärft(nein nicht kühl, aber nicht mehr ganz so extrem). Man muss natürlich sehen, ob sich das festigt.
Aber ich gehe davon aus, momentan erwarte ich weiter, dass im Bereich 13-17 die Hitzewelle überstanden ist. Was natürlich ein weiter Zeitraum ist, und auch ich hier nicht richtig liegen muss. War z.B. 2018 so, wie ich paar mal ziemlich in die Tonne griff. ;)

Nur eines ist mir recht sicher, für ab Mittwoch. Bitte nicht auf Niederschläge warten.....Da sehe ich bei der Lage erstmal nahezu gar keine.
 
Kurzes Update, nach den heutigen Modelläufe.

Das europäische Modell zieht kaum zurück, da steht für die meisten 4 Tage +30 Grad an, für viele (gerade im Westen) 7 Tage + 30 Grad an. In Belgien in Frankreich sowieso +35 Grad und das an mehreren Tagen.
Für mich schon klare Hinweise einer Hitzewelle. Das amerikanische Modell ist etwas zahmer, vor allem mit mehr Bewölkung. Aber auch da sicher für die meisten +30 Grad und das an mehrere Tage.

Die heißeste Phase des Sommers 2020 steht an.

Ich sehe heute dann aber schon klarer Indizen, dass zum 14-17 August die Abkühlung(bei solchen Werten ist das schon 20-25 Grad) wahrscheinlicher geworden ist. Der Hochdruckblock wird angefressen. Ich hatte es erwähnt, in den letzten Sommer war der 15. August bis -18 August immer so ein Knackpunkt, an dem es doch mal gemäßigter wurde.

Bin selbst gespannt, wie die Modelle nun reagieren, wenn die Hitze da ist. Das ist für die Modelle auch schwieriger als sie es wirken lassen. Momentan ist die Lage relativ klar, ab Donnerstag warm/heiß, zum We dann immer heißer.

Denke die Wetterseiten und andere Seiten, werden bald sehr anspringen.
 
Bei uns in Bayern regnets jetzt den 3. Tag in Folge durch, teilweise mit richtigem Starkregen, diesen gab's vor dem Klimawandel nie. Ab Mittwoch soll es dann wieder wärmer werden, aber über 30 Grad werden aktuell nicht erwartet, jedenfalls nicht auf meiner Wetter App.
 
Das wäre ja auch zu schön gewesen. Mal ein Sommer ohne 30+ und tagelange Hitze bis in die tiefsten Niederungen. Hoffe, der Mist geht wirklich Mitte des Monats fix vorbei. Ich nehme auch 17 Grad und Regen, kein Ding.
 
Hier noch eine kurze Grafik zur Meereisausdehnung der Arktis. Das muss man sich dann auch einfach mal anschauen. Tiefstände bzw. auf der Skala in Sphären die es nie gab.

Nun erholt es sich zumindest über 2019 Niveau und auf 2012 anpeilend.
Für mich der Schlüsselfaktor, warum es nun zu diesem Hochdruckbollwerk kommt.

Hier ist für mich nur die Frage, ob die Erholung dann zum 15-18ten August eine Rolle spielt. Ich denke weitern, Ja.
Auch heute morgen verfestigt sich der Trend zu einem gemäßigteren/kühleren Abschied ab diesem Punkt.

Das heißt, für die die Sommer/Hitze mag, genießen, für die es graust, es ist wohl Licht am Ende des Tunnels im Sicht.

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Quelle Meereisportal
 
Die Niederschlagsmengen in Oberbayern sind rekordverdächtig. Zum Beispiel in Siegsdorf sind seit Sonntagmittag fast 200 Liter pro Quadratmeter vom Himmel gekommen. Das ist laut Wetter-online europaweit die höchste Regensumme in diesem Zeitraum.
 
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