Feuerwerk - ja oder nein?


aus umwelt und tierschutz gründen kann ich ein verbot verstehen und finde es auch unterstützenswert. Feuerwerk zu verbieten weil ein paar deppen sich danebenbenommen haben ist aber komplett schwachsinnig. 99,9% der leute feiern friedlich silvester und greifen keine einsatzkräfte an. das kann man daher einfach nicht als argument gegen feuerwerk benutzen.
 
99,9% der leute feiern friedlich silvester und greifen keine einsatzkräfte an. das kann man daher einfach nicht als argument gegen feuerwerk benutzen.

Why not? 99% der Migranten benehmen sich auch, trotzdem wird es jetzt von nicht gerade Wenigen als Argument benutzt und bejubelt dass an dieser Eskalation nur die Ausländer und Migranten schuld seien. Viele von denen hoffen doch regelrecht jedes Jahr auf solch eine Eskalation.

:belehr:
 
Why not? 99% der Migranten benehmen sich auch, trotzdem wird es jetzt von nicht gerade Wenigen als Argument benutzt und bejubelt dass an dieser Eskalation nur die Ausländer und Migranten schuld seien. Viele von denen hoffen doch regelrecht jedes Jahr auf solch eine Eskalation.

:belehr:
Wer hofft denn auf sowas? Das ein Krankenwagen wo ein Schwerverletzer drinne liegen könnte mit Feuerlöschern beworfen werden? Das Bürger Berlins einen "Ausländer" der unglücklicherweise von einen Auto angefahren wird einfach liegen lassen weil die schlechte Gedanken bekommen wenn man die 112 wählt? Diese Art von Migranten haben ganz alleine auf solch eine Gelegenheit gehofft
 
Wer hofft denn auf sowas?

Leute die auch Aussagen wie "Nur wenn es Deutschland schlecht geht, geht es der AfD gut!" oder Ähnliches zum Besten geben. Gibt genug geleakte Chatgruppen jeglicher Bereiche wo solch Wunschenken zum Alltag gehört. Bei Köln 2015 oder Gedächtnisskirche 2016 war es doch das gleiche Spiel: Na endlich hat es gekracht, wir haben es euch doch gleich gesagt. :belehr:
 
Zu Silvester habe ich dann für die Kids (zu kindegerechter Zeit - also weit vor Mitternacht) ein paar Vulkane und ähnlichen Kleinkram (da waren auch Böller dabei - davon habe ich aber nur einen gezündet, weil mir das nix bringt und die Kinder nur erschreckt) sowie eine €20 Batterie abgebrannt. Das Erlebnis war da für alle Beteiligten nochmals was ganz anderes und trotz dem sehr bescheidenen Aufwand für meine Tochter wohl mindestens genauso faszinierend wie das Disney-Spektakel. Man ist viel unmittelbarer dran, bestimmt selbst das wann und wo und hat diesen Moment der Spannung zwischen Zündung, dem hörbaren Zischen der Zündschnur und dem Abschuss (den man auch ganz anders hört, sieht, riecht und wahrnimmt als bei einem Feuerwerk was in mindestens fünfzig Meter Entfernung gezündet wird). Für die Kinder war das total krass, dass der Papa im eigenen Garten sowas veranstalten kann (zugegebenermaßen natürlich auch zum ersten Mal seit Corona).
Ganz ehrlich, ich bin wie gesagt aus Tierschutzgründen ziemlich radikal gegen Feuerwerk und mir daher im Klaren, dass ich meinen Willen niemandem aufzwingen kann. Würde es jeder so machen wie Du, hätte ich so gut wie kein Problem mit dem Feuerwerk.

Jeder ein paar Raketen o.ä. um Mitternacht (oder wenn man kleinere Kinder hat, auch vorher - haben wir früher auch gemacht) und gut ist es. Mich nervt vor allem dieses Dauergeböllere ab Anbruch der Dunkelheit (und auch schon in den Tagen vorher) mit dem Schwerpunkt auf Böller.
 
Leute die auch Aussagen wie "Nur wenn es Deutschland schlecht geht, geht es der AfD gut!" oder Ähnliches zum Besten geben. Gibt genug geleakte Chatgruppen jeglicher Bereiche wo solch Wunschenken zum Alltag gehört. Bei Köln 2015 oder Gedächtnisskirche 2016 war es doch das gleiche Spiel: Na endlich hat es gekracht, wir haben es euch doch gleich gesagt. :belehr:
Ach ich kenne auch FDP-Wähler, bei denen man richtig merkt, dass ihnen einer abgeht, wenn sie wieder was posten können/sehnlichst drauf warten, wo Ausländer/Migranten beteiligt sind. Vergleichbare/ähnliche Ereignisse mit Biodeutschen interessieren kaum oder gar nicht (ähnlich die Berichterstattung, von den Springer-Medien)
 
Zuletzt bearbeitet:
vor allem ist das doch alles völlig egal.
Egal wer da nun an Silvester mit Feuerwerk bewaffnet völlig eskaliert, man muss genau dagegen etwas tun. Und da liegt es nun mal nahe zu überlegen ob es unbedingt sein muss dass Teile der Bevölkerung an dem Tag Unmengen an Sprengstoff haben. Zumal es ja auch noch viele andere Gründe gibt, die gegen das bisherige Silvestergeschehen sprechen.
 
Zu Silvester habe ich dann für die Kids (zu kindegerechter Zeit - also weit vor Mitternacht) ein paar Vulkane und ähnlichen Kleinkram (da waren auch Böller dabei - davon habe ich aber nur einen gezündet, weil mir das nix bringt und die Kinder nur erschreckt) sowie eine €20 Batterie abgebrannt. Das Erlebnis war da für alle Beteiligten nochmals was ganz anderes und trotz dem sehr bescheidenen Aufwand für meine Tochter wohl mindestens genauso faszinierend wie das Disney-Spektakel. Man ist viel unmittelbarer dran, bestimmt selbst das wann und wo und hat diesen Moment der Spannung zwischen Zündung, dem hörbaren Zischen der Zündschnur und dem Abschuss (den man auch ganz anders hört, sieht, riecht und wahrnimmt als bei einem Feuerwerk was in mindestens fünfzig Meter Entfernung gezündet wird). Für die Kinder war das total krass, dass der Papa im eigenen Garten sowas veranstalten kann (zugegebenermaßen natürlich auch zum ersten Mal seit Corona).

Ich denke ich werde das nächstes Jahr ähnlich machen.
Ich hatte hier im Thread ja schon erwähnt, dass ich einen kleinen Teil (so ein Set mit kleinen Fontänen) mit den Kindern zusammen entzündet hatte. Später um Mitternacht dann hatte ich noch eine kleine Batterie und einen großen Vulkan (welcher aber eher eine Enttäuschung war ... gemessen an seiner Größe ... war kein Schweizer Vulkan).

Mein Sohnemann wollte gerne Feuerwerk gucken, aber in seiner Müdigkeit war das auch alles etwas viel ... er wollte gerne auf meinem Arm bleiben. Meiner Tochter ist das zu viel, wenn es von allen Seiten her knallt und sie nicht weiß, wo es als nächstes Blitzt und Donnert. Sie wollte im Haus bleiben. Nur das eigene wäre für beide wohl genügend ... oder gar besser.

Die letzten Jahre - also auch vor Corona - hatte ich auch nur wenig um Mitternacht abgebrannt. Meistens standen wir dann im Bademantel mit einem Glas Sekt auf dem Balkon, während die Kinder gepennt haben. Etwaiges eigenes Feuerwerk haben wir vorher angemacht.


Der Himmel war von allen Seiten erleuchtet von anderen Raketen - die Nachbarn und insbesondere deren Kinder (die etwas älter als meine sind, die zu der Zeit schon längst im Bett waren) hatten nur Augen für das was sie selbst hochgeschossen haben.

Ein zentrales Feuerwerk würde dieses Erlebnis nicht ansatzweise ersetzen. Wer das sehen will kann das ganze Jahr zu den entsprechenden Veranstaltungen gehen und sich das ansehen - davon gibt es mehr als genug (jede Popels-Kirmes hat doch mittlerweile mindestens ein Feuerwerk im Programm).

Ein großes zentrales Feuerwerk gab es in meinem Heimatort nie ... dennoch, das eigene Feuerwerk war deutlich interessanter als die Alternative. Also Feuerwerk im Fernsehen ... durchaus verständlich.
Sich irgendwann selbst Feuerwerk kaufen und selber anzünden ... das war für mich als kleinen Bub (bzw. Teenager) total aufregend.
Viel aufregender als Profi-Feuerwerke aus der Ferne.

Für Erwachsene ist dies sicher anders. Man hat es häufig gesehen, man hat es häufig erlebt ... man war auch schon viel öfter um Mitternacht nicht im Bett.
Aber als Kind fand ich das alles total aufregend.
 
Das isr doch nur alles Hysterie.... Du weißt doch, Natur und Tiere sind in unserem Land völlig bedeutungslos
 
Der Artikel von Tasso ist - wie zu erwarten gewesen war - heillos übertrieben. Vor allem in der Pauschalisierung.

Tiere sind im menschlichen Umfeld immer wieder Lärm ausgesetzt und meistenteils daran gewöhnt, viel anders als ein Donner hört es sich ja auch nicht an. Und nochmal das Beispiel meiner Katze, die NACH 24 Uhr an Silvester freiwillig mit uns raus kam und entspannt neben dem Feuerwerk herlief. Es gibt natürlich auch ängstlichere Exemplare wie immer ...
Wenn man ehrlich ist, sind die praktischen Probleme eher Tod durch Überfahren werden oder auch durch Vergiftung. Feuerwerk ist im Vergleich absoluter Kinkerlitz und nur Thema, weil es gerade aktuell ist.
 
Besonders schäbig finde ich das von der CDU nicht, aber völlig witzlos (ebenso die Empörung darüber). Billiger Populismus. Analog zu der AfD-Nazi Diskussion im Thread nebenan, fungiert diese Art der Klassifizierung ("aha, also alles Migranten/Nazis, dann ist ja alles klar!") zwar irgendwie als Empörungsventil, erklärt aber kaum was und löst nichts. Genauso natürlich der linke Reflex, den Einfluss des Migrationshintergrundes wegreden zu wollen.
In der BZ findet sich (von einem CDU-Stadtrat) ein (für mich) relativ zielführender Artikel dazu. Er geht auch davon aus: "Offene Gewalt, Staatsverachtung und Perspektivlosigkeit sind also ganz offensichtlich auch ein Migrationsproblem.", sagt aber gleichzeitig: "Wer seine Betrachtung der Zustände damit allerdings abschließt, liegt zwangsläufig falsch. Es gibt keine einfachen Antworten auf komplexe Probleme, die ihren Ursprung vor Jahrzehnten haben." Er schlägt auch recht konkrete Dinge vor, aber man weiß ja ungefähr schon jetzt, wie es ablaufen wird. In D gibt es einen Gipfel mit netten Bildern und eine erbitterte und empörte Diskussion, wie hoch der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund nun genau lag. Und nächstes Jahr fällt man wieder aus allen Wolken.
 
Der Artikel von Tasso ist - wie zu erwarten gewesen war - heillos übertrieben. Vor allem in der Pauschalisierung.

Tiere sind im menschlichen Umfeld immer wieder Lärm ausgesetzt und meistenteils daran gewöhnt, viel anders als ein Donner hört es sich ja auch nicht an. Und nochmal das Beispiel meiner Katze, die NACH 24 Uhr an Silvester freiwillig mit uns raus kam und entspannt neben dem Feuerwerk herlief. Es gibt natürlich auch ängstlichere Exemplare wie immer ...
Wenn man ehrlich ist, sind die praktischen Probleme eher Tod durch Überfahren werden oder auch durch Vergiftung. Feuerwerk ist im Vergleich absoluter Kinkerlitz und nur Thema, weil es gerade aktuell ist.
Wow. Wirklich jeder Satz ist falsch.
 
Die CDU macht das bestimmt nur, um die in den letzten Jahrzehnten bei ihr nicht existente Integrationspolitik kompetent zu entwickeln :saint:
 
Der Artikel von Tasso ist - wie zu erwarten gewesen war - heillos übertrieben. Vor allem in der Pauschalisierung.

Tiere sind im menschlichen Umfeld immer wieder Lärm ausgesetzt und meistenteils daran gewöhnt, viel anders als ein Donner hört es sich ja auch nicht an. Und nochmal das Beispiel meiner Katze, die NACH 24 Uhr an Silvester freiwillig mit uns raus kam und entspannt neben dem Feuerwerk herlief. Es gibt natürlich auch ängstlichere Exemplare wie immer ...
Wenn man ehrlich ist, sind die praktischen Probleme eher Tod durch Überfahren werden oder auch durch Vergiftung. Feuerwerk ist im Vergleich absoluter Kinkerlitz und nur Thema, weil es gerade aktuell ist.

Tasso ist halt eine Lobbyorganisation. Allerdings sollte man sich nicht über "Pauschalisierung" beschweren und dann mit anekdotischer Evidenz hantieren.
 
Kinkerlitz alter gehts noch?
Und deine Katze ist wenn dann die absolute Ausnahme!
 
:LOL:
Na, dann gehe doch mal bitte jeden Satz durch und erzähle, was aus Deiner Sicht falsch ist. Ich bin gespannt :smoke::popcorn1:
Nein, Tiere sind solchen Lärm nicht gewohnt. Es hört sich für sie auch ganz anders als Donner an. Dass deine Katze mit euch rauskam, mag schön sein, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel und die meisten Katzen nicht einfach nur "ängstlichere Exemplare". Ich kenne genug Hunde- und Katzenbesitzer, für die Silvester (oder hier in der Schweiz auch der 1. August, da Nationalfeiertag) einfach nur Stress ist. Inkl. mir und meiner Freundin.

Und ja, im Vergleich zu Vergiften/Überfahren ist der Lärm natürlich das kleinere Übel. Gott sei Dank passiert ersteres aber nicht in der Häufigkeit wie Letzteres. An Silvester sind natürlich alle Tiere davon betroffen, weil der Lärm eben überall ist.

Aber gut, war nicht alles falsch. Grammatikalisch und orthografisch war dein Beitrag soweit ganz okay.
 
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