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Feuerwerk - ja oder nein?


Gestern nach einigen Jahren mal wieder beim Sommernachtstraum (=größtes mit Musik choreographiertes Feuerwerk Deutschlands) gewesen. Da wurde mal wieder deutlich wie unnütz und langweilig son privates Silvester-Feuerwerk im Vergleich ist.
Sowas ist einfach 1000x geiler... 😍
 
Gestern nach einigen Jahren mal wieder beim Sommernachtstraum (=größtes mit Musik choreographiertes Feuerwerk Deutschlands) gewesen. Da wurde mal wieder deutlich wie unnütz und langweilig son privates Silvester-Feuerwerk im Vergleich ist.
Sowas ist einfach 1000x geiler... 😍
Ist es, aber absolut nicht mehr Zeitgemäss. Vor allem auch was es mit den Wildtieren macht.

Gibt doch geile Alternativen wie beispielsweise eine Drohnen Show


In der Schweiz gibt es wahrscheinlich bald eine Volksabstimmung über das Verbot von privaten Feuerwerk wie am 1. August und an Silvester. Ich begrüsse das als ehemaliger Hundehalter.

Verbot von Feuerwerk noch 10'000 Unterschriften fehlen
 


Wird vermutlich nicht viel helfen, wenn oh Wunder es wieder eskaliert, wenn man einer Meute Besoffenen Pyro in die Hand drückt, aber dennoch ganz gut gemacht.
 
Die betrunkene Meute mit Pyrotechnik gibt es schon seit Ewigkeiten, aber es hat sich in den letzten Jahren eine Kultur der Zerstörung auf Silvester etabliert, die man nicht auf den Alkohol reduzieren kann. Horden von Jugendlichen/jungen Männern sprechen sich ab und organisieren solche Exzesse. Und am Ende wollen diese Chaoten Menschen auch potenziell umbringen. Wenn Einsatzkräfte in Fallen gelockt und dort attackiert werden, dann ist das ein Anschlag mit den schlimmsten Absichten.

Im vergangenen Jahr hat ein freiwilliger Feuerwehrmann in Hamburg, der seine Zeit freiwillig dem sozialen Dienst an Silvester geopfert hat, ein Auge verloren. Das muss man sich einmal vorstellen. Ich finde es unverantwortlich, dass man den Einsatzkräften noch ein weiteres Jahr zumutet. Es ist absehbar, dass sich in diesem Jahr wieder solche Ereignisse wiederholen werden. Man hätte längst die Pyrotechnik zum Schutz der Einsatzkräfte verbieten müssen.

Jedenfalls ist mir schon richtig mulmig, wenn ich an das kommende Silvester denke. Auch das Thema mit den sexuellen Übergriffen ist noch präsent bei mir. Die ganze Entwicklung ist so dermaßen traurig. Und man weiß schon im Vorfeld, dass die ganzen Exzesse keine Konsequenzen haben werden. Da stellt sich dann in der Tagesschau ein Psychologe hin und erklärt, dass die Gewaltausbrüche auf den Nahost-Konflikt zurückzuführen sind, und fertig.
 
Die betrunkene Meute mit Pyrotechnik gibt es schon seit Ewigkeiten, aber es hat sich in den letzten Jahren eine Kultur der Zerstörung auf Silvester etabliert, die man nicht auf den Alkohol reduzieren kann. Horden von Jugendlichen/jungen Männern sprechen sich ab und organisieren solche Exzesse. Und am Ende wollen diese Chaoten Menschen auch potenziell umbringen. Wenn Einsatzkräfte in Fallen gelockt und dort attackiert werden, dann ist das ein Anschlag mit den schlimmsten Absichten.

Im vergangenen Jahr hat ein freiwilliger Feuerwehrmann in Hamburg, der seine Zeit freiwillig dem sozialen Dienst an Silvester geopfert hat, ein Auge verloren. Das muss man sich einmal vorstellen. Ich finde es unverantwortlich, dass man den Einsatzkräften noch ein weiteres Jahr zumutet. Es ist absehbar, dass sich in diesem Jahr wieder solche Ereignisse wiederholen werden. Man hätte längst die Pyrotechnik zum Schutz der Einsatzkräfte verbieten müssen.

Jedenfalls ist mir schon richtig mulmig, wenn ich an das kommende Silvester denke. Auch das Thema mit den sexuellen Übergriffen ist noch präsent bei mir. Die ganze Entwicklung ist so dermaßen traurig. Und man weiß schon im Vorfeld, dass die ganzen Exzesse keine Konsequenzen haben werden. Da stellt sich dann in der Tagesschau ein Psychologe hin und erklärt, dass die Gewaltausbrüche auf den Nahost-Konflikt zurückzuführen sind, und fertig.

Der letzte Abschnitt passt irgendwie nicht in den ganzen restlichen Text. Also besser gesagt der letzte Satz. Der ist irgendwie :stammtisch: während ich dem Rest komplett zustimmen kann. Ich habe jetzt nicht wirklich den Eindruck, dass solche Dinge einfach beiseite gewischt werden, weil ein Psychologe (kann mir nicht vorstellen, dass einer das so wegpauschalisieren würde) was von "ist so weil Nahostkonflikt, geht halt nicht anders" sagt. Habe in Deutschland eher den Eindruck, dass da immer noch gilt: "Der Muselmane vergewaltigt immer und überall. Quelle = Köln 2015". Also eher eine Pauschalisierung in die andere Richtung.

Und selbst wenn der Nahostkonflikt oder was weiss ich als Erklärung hinhält, ist das ja keine Entschuldigung und sollte schon gar nicht von Konsequenzen befreien. Welche Konsequenzen könntest du dir vorstellen, abgesehen von einem Feuerwerksverbot (das ich befürworten würde)?
 
Der letzte Abschnitt passt irgendwie nicht in den ganzen restlichen Text. Also besser gesagt der letzte Satz. Der ist irgendwie :stammtisch: während ich dem Rest komplett zustimmen kann. Ich habe jetzt nicht wirklich den Eindruck, dass solche Dinge einfach beiseite gewischt werden, weil ein Psychologe (kann mir nicht vorstellen, dass einer das so wegpauschalisieren würde) was von "ist so weil Nahostkonflikt, geht halt nicht anders" sagt. Habe in Deutschland eher den Eindruck, dass da immer noch gilt: "Der Muselmane vergewaltigt immer und überall. Quelle = Köln 2015". Also eher eine Pauschalisierung in die andere Richtung.

Ich habe den letzten Satz so gewählt, weil ich etwas mit Resignation auf das kommende Silvester blicke. Zudem glaube ich schlichtweg, dass dieses Argument kommen wird.

In den vergangenen Jahren wurde die Pandemie für solche Gewaltexzesse schon herangezogen. Da lautete es regelmäßig, dass sie ein Brandbeschleuniger für Fehlentwicklungen bei Jugendlichen sei. Nun kommt die Nahost-Geschichte hinzu, die entsprechend maximal emotional geführt wird und tatsächlich einen gewichtigen Einfluss haben wird.
Das Problem ist jedoch, dass man alle Jahre wieder einen Grund finden kann, um Fehlentwicklungen zu begründen. Nächstes Jahr tickt man dann aus wegen einer Finanzkrise, usw.

Und selbst wenn der Nahostkonflikt oder was weiss ich als Erklärung hinhält, ist das ja keine Entschuldigung und sollte schon gar nicht von Konsequenzen befreien. Welche Konsequenzen könntest du dir vorstellen, abgesehen von einem Feuerwerksverbot (das ich befürworten würde)?

Ein Pyrotechnikverbot wäre sicherlich maßgeblich gewesen. Man hätte Täter auch schneller dingfest machen können, so geht das halt in einer knallenden Menge unter. Dann gibt es noch allgemeine Punkte, wie eine stärkere Prävention durch Aufklärung. Einsatzkräfte könnten in Schulen kurz vor den Weihnachtsferien erscheinen und von ihren Einsätzen berichten, damit eine gewisse Sensibilisierung stattfindet. Auch die Sozialarbeiter müssten in dieser Richtung vorausschauend agieren. Das wird sicherlich auch in Teilen schon so gemacht, aber wenn der Pyrodreck frei verfügbar erscheint und jeder diesen in die Luft bläst, dann gehen solche Punkte tendenziell unter.
 
Ich hab auch noch die Bilder von Silvester 2022 im Kopf. Aber man hatte ja jetzt auch wieder ein ganzes Jahr Zeit zu reagieren, entsprechende Präventivmaßnahmen zu ergreifen, sich vorzubereiten.
Trotzdem bin ich mir ziemlich sicher, dass wir wieder genau die gleichen Bilder wie letztes Jahr sehen werden, die gleichen Clips und die gleichen Leute, die daran überwiegend beteiligt sind. Junge Männer aus sozialen Brennpunkten.

Wenn schon kein Böllerverbot möglich ist - und das ist es offensichtlich nicht - dann sollte wenigstens knallhart durchgegriffen werden. Polizei und Feuerwehr hatten jetzt ein Jahr Zeit, sich auf diesen Ausnahmezustand (früher Silvester genannt) auf den Straßen vorzubereiten.

Ich fürchte aber, es kommt für viele wieder "überraschend" nach dem Motto: "Damit konnte man ja nicht rechnen" usw.
Doch, das konnte man.
 
Die Verbotszonen werden aufgrund der schlechten Erfahrungen aus den Vorjahren (eigentlich Jahrzehnten) in fast allen größeren Städten großflächig ausgeweitet.

Sicherlich notwendig, wenn man das kontrollieren und eingrenzen kann, aber dann kommt es garantiert irgendwo vielleicht knapp außerhalb der Verbotszonen trotzdem zu Böllerexzessen von Bölleridioten.

Da wird dann halt eben "vor Ort" in Bocklemünd gezündelt, statt auf den Rheinbrücken.
 
Die Verbotszonen werden aufgrund der schlechten Erfahrungen aus den Vorjahren (eigentlich Jahrzehnten) in fast allen größeren Städten großflächig ausgeweitet.
In Berlin-Neukölln und Kreuzberg auch?

edit: Na, da bin ich mal gespannt.
Es ist der größte Polizeieinsatz an Silvester der letzten Jahrzehnte", sagte Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik der Nachrichtenagentur dpa.
 
In Berlin-Neukölln und Kreuzberg auch?

edit: Na, da bin ich mal gespannt.


Die Problemviertel sollen ein polizeiliches Bollwerk auf Silvester darstellen. Das Problem ist dabei nur, dass solche Prozesse sich schnell in andere Stadtgebiete verlagern können. Wenn ich weiß, dass Neukölln gesichert ist, dann weiche ich eben aus.

Auch in anderen Großstädten Deutschlands kann es eskalieren. Es ist sehr schwer, so einen potentiellen Flächenbrand löschen zu wollen.
 
In Berlin-Neukölln und Kreuzberg auch?

edit: Na, da bin ich mal gespannt.


Ich bezog mich auf Nachrichten über Ausweitungen von Verbotszonen in vielen Städten. Dortmund geht zwar wohl einen anderen Weg, weil die dort anscheinend sehr vernünftig sind....


..... aber in vielen größeren Städten wurden bestehende Verbote noch um weitere neuralgische Punkte erweitert.

In Berlin kenne ich mich nicht aus. Da kann ich keine Prognose abgeben, wo es alternativ knallen und brennen könnte, wenn man das Böllervolk aus bestimmten Bereichen verbannt.

Für Köln gehe ich aber mal stark von heftigem Gezündel außerhalb dieser erweiterten Grenzen aus.

 
Das Problem ist dabei nur, dass solche Prozesse sich schnell in andere Stadtgebiete verlagern können. Wenn ich weiß, dass Neukölln gesichert ist, dann weiche ich eben aus.
Kann ich mir nicht vorstellen, dass die Leute, die ihr Leben lang in Kreuzberg oder Neukölln leben, ihre Randale dann plötzlich woanders machen.
Es darf ja geknallt werden. Die Polizei ist nur dafür da, um Straftaten zu verhindern, bzw. zu intervenieren.
 
Kann ich mir nicht vorstellen, dass die Leute, die ihr Leben lang in Kreuzberg oder Neukölln leben, ihre Randale dann plötzlich woanders machen.
Es darf ja geknallt werden. Die Polizei ist nur dafür da, um Straftaten zu verhindern, bzw. zu intervenieren.

Naja, es darf eben nicht mehr unkontrolliert überall geböllert und gezündelt werden. Als Maßnahme gegen folkloristische Exzesse von Böllerterroristen an touristischen Böllerhotspots und Feiermeilen.
Diese Randalefans haben früher vielleicht noch Raketen und Böller in Menschenmengen auf Kölner Brücken oder die Domplatte geworfen, jetzt müssen sie halt einen Müllcontainer in Bocklemünd in Brand stecken und auf die Rettungskräfte warten, um den Rest zu verfeuern.
 
Damit würde man das Problem auch nicht lösen. Bei Begrenzung gehen sie halt in 10 Geschäfte anstatt in 1 und oder sie holen sich es außerhalb Deutschlands.
Deshalb mit Ausweis. Dann ist man im System und kriegt in den anderen 9 Geschäften nichts mehr. ;)

Ausländischem Feuerwerk kann man die Zulassung verweigern und hohe Strafen an Nutzer verteilen. Füllt die Portokasse, sofern man vernünftig kontrolliert.
 
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