Was regt euch auf?


timeout4u

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Und die ganze Diskussion hier in diesem Forumsbereich ist jetzt besser oder weniger traurig als im Boxforum, weil ... :confuse: :crazy:
By the way: der wahre Grund oder die nackte Wahrheit, weil Krasniqi & Co. weniger TV-Quote, Aufmerksamkeit uä. bekamen als Schulz, Maske etc. hat weniger mit Nationalität zu tun, sondern schlicht mit der "besseren" Show/Effekt/Präsentation/Verkauf durch RTL. Wie im Boxforum geschrieben: das ZDF war schon immer dem Boxsport an sich gegenüber negativ eingestellt. Trotzdem erreichte Krasniqi damals eine gute TV-Quote. Hätte er auf RTL geboxt, wäre es noch besser gewesen. :saint:
 
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Totila

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Sicherlich erschwert sowohl das Verschwinden bei DAZN (und dann auch noch im PPV) mehr Popularität als auch der offensichtliche Migrationshintergrund. Es nur mit Schulz zu vergleichen ist aber auch dürftig. Daran kamen auch die Klitschkos in Deutschland nie ran, korrekt. Die hatten aber trotzdem doch wohl höhere Einschaltquoten als ein Ottke oder Beyer bei ihren WM-Kämpfen.

The Gentleman Herry Maske war doch auch auf ZDF damals?
Wann? Beim Olympiafinale 1988?
 

KOH76

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Und die ganze Diskussion hier in diesem Forumsbereich ist jetzt besser oder weniger traurig als im Boxforum, weil ... :confuse: :crazy:
By the way: der wahre Grund oder die nackte Wahrheit, weil Krasniqi & Co. weniger TV-Quote, Aufmerksamkeit uä. bekamen als Schulz, Maske etc. hat weniger mit Nationalität zu tun, sondern schlicht mit der "besseren" Show/Effekt/Präsentation/Verkauf durch RTL. Wie im Boxforum geschrieben: das ZDF war schon immer dem Boxsport an sich gegenüber negativ eingestellt. Trotzdem erreichte Krasniqi damals eine gute TV-Quote. Hätte er auf RTL geboxt, wäre es noch besser gewesen. :saint:

Das ZDF war damals nicht im Ansatz negativ gegenüber Boxen eingestellt, erzähl doch nicht so einen Unfug. Das ZDF war sogar der Sender der die krasseste Propaganda betrieben hat um die Universum-Boxer besser aussehen zu lassen.

Sicherlich erschwert sowohl das Verschwinden bei DAZN (und dann auch noch im PPV) mehr Popularität als auch der offensichtliche Migrationshintergrund. Es nur mit Schulz zu vergleichen ist aber auch dürftig. Daran kamen auch die Klitschkos in Deutschland nie ran, korrekt. Die hatten aber trotzdem doch wohl höhere Einschaltquoten als ein Ottke oder Beyer bei ihren WM-Kämpfen.

Ich habe nicht umsonst betont, dass Kabayel Schwergewichtler ist.
 

timeout4u

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erzähl doch nicht so einen Unfug.
Tolle Argumentation ohne sachliche Begründung. (y) Respekt für soviel Diskussionskultur.
Das ZDF damals wollte nach Maske lediglich auf den fahrenden TV-Erfolgzug Boxen aufspringen. Intern hatte man beim ZDF schon immer etwas gegen den Boxsport und der Vertrag mit UBP war lediglich Folge des Box-Booms durch RTL.
Schon mal z.B. die Kurzberichte vorher über Rocky oder Tyson verfolgt? Tysons Sieg über Berbick wurde mit brutal, gewaltverherrlichend beschrieben. Rocky eh nur als Knasti/Rotlichtboxer kommentiert und gegenüber Frauen war man beim ZDF gegenüber im Kern gleich noch diskriminierender eingestellt: Stichwort: Aboro, während Halmich als bequemes Ablenkungsobjekt herhalten konnte.
Im Grunde waren einige beim ZDF froh, als der TV-Boxboom allmählich nachließ. ZDF und Boxen? Ähnlich profit/egoorientierte Propaganda-Zweckbündnisse wie IBA/WBA, die Saudis und Sport usw. Nur paar Nr. kleiner und nicht wirklich an Sportlichkeit interessiert.
 
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KOH76

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Tolle Argumentation ohne sachliche Begründung. (y) Respekt für soviel Diskussionskultur.

Tut mir leid, Diskussionskultur ist es natürlich erstmal den Versuch zu unternehmen die laufende Diskussion zu delegitimieren und dann Dinge zu suggerieren die nachweislich falsch sind.

Das ZDF damals wollte nach Maske lediglich auf den fahrenden TV-Erfolgzug Boxen aufspringen. Intern hatte man beim ZDF schon immer etwas gegen den Boxsport und der Vertrag mit UBP war lediglich Folge des Box-Booms durch RTL.
Schon mal z.B. die Kurzberichte vorher über Rocky oder Tyson verfolgt? Tysons Sieg über Berbick wurde mit brutal, gewaltverherrlichend beschrieben. Rocky eh nur als Knasti/Rotlichtboxer kommentiert und gegenüber Frauen war man beim ZDF gegenüber gleich noch diskriminierender eingestellt: Stichwort: Aboro!
Im Grunde waren einige beim ZDF froh, als der TV-Boxboom allmählich nachließ.

Aus welchen Gründen das ZDF den Vertrag mit Universum abgeschlossen hat ist doch völlig egal, man hat jahrelang sehr viel Boxen übertragen und die Boxer sehr gepusht, wobei u.a. Ploogs Propaganda und die ständige Realitätsverzerrung um die eigenen Boxer als die Größten darzustellen fast legendär waren, was sich auch im Boxforum ausführlich nachlesen lässt. Das Ende kam 2010. Brewster gegen Krasniqi war 2005. Was interessieren da Berichte aus den 80ern? Boxen generell und auch der Kampf wurde 2005 vom ZDF groß promoted, auch wenn du etwas anderes suggerieren möchtest (wobei auch völlig egal ist ob irgendjemand beim ZDF die erfolgreichen Boxübertragungen eigentlich ganz doll doof fand). Das Interesse war trotzdem viel geringer als bei Schulz. Und der Migrationshintergrund Krasniqis war allgegenwärtig. Und auch wenn es Gründe gibt anzunehmen, dass Schulz 2005 nicht ganz den Hype aus den 90ern gehabt hätte (RTL-Maske-Hype, erster HW-WM Kampf seit Jahrzehnten, Foreman als Gegner, um den WM-Titel betrogen), gibt es ebenfalls genug Gründe anzunehmen dass ein Boxer ohne Migrationshintergrund 2005 deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen hätte - und Krasniqi 1995 gegen Foreman keine 18 Millionen Zuschauer gezogen hätte (nichtmal ansatzweise).
 

Totila

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Das ZDF war damals nicht im Ansatz negativ gegenüber Boxen eingestellt, erzähl doch nicht so einen Unfug. Das ZDF war sogar der Sender der die krasseste Propaganda betrieben hat um die Universum-Boxer besser aussehen zu lassen.



Ich habe nicht umsonst betont, dass Kabayel Schwergewichtler ist.
Luan K. trat mit albanischer Fahne auf, Agit K. mit kurdischer Fahne. Das ist in anderen Sportarten jetzt auch nicht die Regel. Es gibt sicher latenten Rassismus der dazu beiträgt, wenn es aber das Ziel sein sollte außerhalb der Herkunftsethnie besonders populär zu werden; ist dass dann auch nicht der geschickteste Weg.
 

KOH76

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Luan K. trat mit albanischer Fahne auf, Agit K. mit kurdischer Fahne. Das ist in anderen Sportarten jetzt auch nicht die Regel. Es gibt sicher latenten Rassismus der dazu beiträgt, wenn es aber das Ziel sein sollte außerhalb der Herkunftsethnie besonders populär zu werden; ist dass dann auch nicht der geschickteste Weg.

Das ist exakt das Problem bzw ein Teil davon. Krasniqi und Kabayel fühlen sich auch als Kosovo-Albaner/Kurde und zeigen das gelegentlich in einzelnen Situationen, also müssen sie sich nicht wundern dass sie nicht so richtig populär werden - weil sie nicht als Deutsche (oder zumindest vollwertige Deutsche) akzeptiert werden. Herzlichen Glückwunsch, du hast eines der seit Jahrzehnten größten Probleme bzgl Integration in diesem Land beschrieben. Jetzt musst du es nur noch erkennen.
 

Totila

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Oh, danke großer Experte für deine Erleuchtung! Vielleicht sollten wir mal Maleika Mihambo fragen, ob sie sich Sansibar/Tansania überhaupt nicht verbunden fühlt, weil sie sich nach ihren Erfolgen nicht unmittelbar vor den Kameras eine tansanische Flagge überwirft.
 

Young Kaelin

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und gegenüber Frauen war man beim ZDF gegenüber im Kern gleich noch diskriminierender eingestellt: Stichwort: Aboro, während Halmich als bequemes Ablenkungsobjekt herhalten konnte.
Das ist imo schon richtig. For the record s.a.:

"I finished a fight and then went back to Holland. I was living in Holland but training in Germany, in Hamburg and Berlin, at the time. I was talking about my fight with my promoter and they got back to me and they said that the television company, ZDF, found me “not promotable”. I was openly gay, open about my sexuality, and they said that they didn’t find me promotable. I still had a contract with them so I started a court case against Universum Box Promotion which lasted seven years.”


P.S. Fand schon, Michele Aboro wäre eine aussergewöhnlich gute Boxerin gewesen. Wie man sie abserviert hat, war definitiv schäbig.
 

KOH76

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Oh, danke großer Experte für deine Erleuchtung! Vielleicht sollten wir mal Maleika Mihambo fragen, ob sie sich Sansibar/Tansania überhaupt nicht verbunden fühlt, weil sie sich nach ihren Erfolgen nicht unmittelbar vor den Kameras eine tansanische Flagge überwirft.

Äh...nein sollten wir nicht. Wtf.
 
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KOH76

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Das ist imo schon richtig. For the record s.a.:

"I finished a fight and then went back to Holland. I was living in Holland but training in Germany, in Hamburg and Berlin, at the time. I was talking about my fight with my promoter and they got back to me and they said that the television company, ZDF, found me “not promotable”. I was openly gay, open about my sexuality, and they said that they didn’t find me promotable. I still had a contract with them so I started a court case against Universum Box Promotion which lasted seven years.”


P.S. Fand schon, Michele Aboro wäre eine aussergewöhnlich gute Boxerin gewesen. Wie man sie abserviert hat, war definitiv schäbig.

Das widerspricht doch aber der Behauptung das ZDF habe ein Problem mit Boxen gehabt bzw stützt diese überhaupt nicht. Das ZDF hatte nach ihrer Aussage ein Problem mit ihrer sexuellen Orientierung. Komischerweise hat das ZDF mit Regina Halmich dann eine andere Boxerin in den Mittelpunkt gestellt. Eine weiße Deutsche ohne Migrationshintergrund, ohne störende Homosexualität. Die trotzt zweifelhafter sportlicher Qualitäten deutlich populärer war als später andere Boxerinnen wie z.B. Susi Kentikian. Komisch oder?
 

Totila

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Äh...nein sollten wir nicht. Wtf.
Eben! War doch deine These, dass sich die Flagge umzuwerfen nur ein Zeichen ist, sich gelegentlich in einzelnen Situationen der Herkunftsethnie zugehörig zu fühlen. Kann jeder Sportler auch halten wie er will. Komisch wäre es nur, wenn sich Kabayel in diesem Zusammenhang darüber beklagen würde teilweise vorrangig als Kurde wahrgenommen zu werden. Das tut er aber gar nicht!
 

KOH76

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Eben! War doch deine These, dass sich die Flagge umzuwerfen nur ein Zeichen ist, sich gelegentlich in einzelnen Situationen der Herkunftsethnie zugehörig zu fühlen. Kann jeder Sportler auch halten wie er will. Komisch wäre es nur, wenn sich Kabayel in diesem Zusammenhang darüber beklagen würde teilweise vorrangig als Kurde wahrgenommen zu werden. Das tut er aber gar nicht!

Entweder dir ist nicht ganz klar was du eigentlich schreibst oder du hast wieder mal eine Meinung geäußert die dich nicht ganz so gut aussehen lässt.

1. Geht es hier darum, dass Kabayel von anderen abgesprochen wird Deutscher zu sein.

2. Kabayel sagt selbst, dass er sich als Top-Sportler nicht akzeptiert fühlt und dafür sein Name vielleicht nicht deutsch genug ist.

3. Es wirkt so als findest du es nachvollziehbar oder richtig der Meinung zu sein, dass ein Migrantenkind das neben (!) Deutschland auch (!) zu den Wurzeln seiner Eltern steht weniger oder gar kein Deutscher ist.
 

Grenzdebilist

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Vielleicht drückt er damit auch nur seine Solidarität mit den Menschen aus, die uns "da unten" den IS vom Leib gehalten haben und als Dank Erdogan zum Fraß vorgeworfen wurden. Vielleicht ist sein "Flaggenverhalten" also keine Entscheidung gegen die deutsche Flagge, sondern als Unterstützung.


Vielleicht hat ja auch diese aktuelle Meldung was damit zu tun... :saint:
 

KOH76

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Vielleicht drückt er damit auch nur seine Solidarität mit den Menschen aus, die uns "da unten" den IS vom Leib gehalten haben und als Dank Erdogan zum Fraß vorgeworfen wurden. Vielleicht ist sein "Flaggenverhalten" also keine Entscheidung gegen die deutsche Flagge, sondern als Unterstützung.


Vielleicht hat ja auch diese aktuelle Meldung was damit zu tun... :saint:

Das glaube ich nicht, er hat ja kurdische Wurzeln, warum soll er sich also nicht auch so fühlen?

Ganz bizarr finde ich, dass es für manche eine Enttäuschung ist oder es sich Kabayel "verscherzt" hat, weil er 1x eine kurdische Fahne in die Hand nimmt, nachdem er seit Jahren betont (auch traurig dass das nötig ist) dass er Deutscher ist. Es wird offensichtlich erwartet, dass er sämtliche Verbindungen zu der Herkunft seiner Eltern kappt. Ansonsten spricht man ihm das Deutschsein ab.
 
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