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Was regt euch auf?


Ich würd vorne noch den 4-jährigen reinsetzen. Und dann aus der Ausfahrt heraus - zwischen parkenden Autos - ganz langsam auf die Straße.... wird schon gutgehen.
Genau so wie die Mütter und Väter, die ihren Kinderwagen zuerst auf die Straße schieben.
Wir könnten uns ja erst einmal darauf einigen, dass Lastenrad nicht gleich leicht zu fahren ist wie ein Fahrrad. Das sollte man also auch genügend üben bevor man damit auf die Straße geht.
Verantwortungsvollen Eltern würde ich jetzt aber zutrauen nicht wie von dir beschrieben auf die Straße zu fahren / aus der Ausfahrt zu kommen. Sonst hätte man ja tatsächlich schon öfter von 'abgeräumten' Kindern gehört.
Ich hab jetzt allerdings nicht das Gefühl, dass da permanent schlimme Unfälle passieren oder ich ständig davon lese.

Ansonsten gilt: Idioten gibt es natürlich überall. Nahtoderfahrungen hatte ich bisher aber ausschließlich mit und im Auto.

@theGegen Lastenräder auf dem Bürgersteig? Das hab ich noch nie gesehen und wäre natürlich nicht in Ordnung. Ich bin ja nicht dafür dass die alles dürfen.
 
Wir könnten uns ja erst einmal darauf einigen
Wir können uns auch darauf einigen, dass nicht das Fortbewegungsmittel an sich das Problem darstellt, sondern der/die jeweilige FahrerIn.
Ist so ähnlich wie mit Hund und Hundehalter.
Außerdem, als Radfahrer mecker ich über die Autofahrer und als Autofahrer mecker ich über die Radfahrer und als Fußgänger mecker ich über beide. Ist immer das gleiche. ;)
 
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@theGegen Lastenräder auf dem Bürgersteig? Das hab ich noch nie gesehen und wäre natürlich nicht in Ordnung. Ich bin ja nicht dafür dass die alles dürfen.

Die Radwege in Köln queren und überschneiden Straßen- und Fußwege. Verkehrsregeln (Rot und Grün) und gemäßigtes Tempo gelten höchstens als vage Empfehlung.
Zu Fuß muss man höchst aufmerksam sein, damit man an Ampeln oder auf Bürgersteigen nicht umgenietet wird. Gleichzeitige Handynutzung ist viel zu gefährlich.
 
Mich stören Lastenräder nicht. Ich verstehe nur nicht, warum man sie einem Anhänger vorziehen sollte. Die schweren Teile wirken auf mich nicht gerade praktisch.
 
Bist du eigentlich 1977 geboren und gehörst nicht zu den "Boomern" dazu?
Zugegeben, spätestens beim Kill-or-Save denke ich auch immer der heisst "Luka". Weil ich ja recht häufig dann auch nur die Abkürzung verwende.
Aber als Basketballfan sieht man natürlich sofort, dass das ein reiner (lächerlicher) Name für einen Fanboy von Luka Doncic (Rückennummer 77) ist. Das macht mich jetzt eigentlich fast noch aggressiver und ich höre jetzt besser auf.
Die Wahrscheinlichkeit, dass er Oliver-Zacharias heisst ist nicht allzu gering!

Aber ernsthaft:
Ja, Lastenräder sind nicht so easy zu fahren aber ich sehe in ihnen sicher nicht das größte Problem im Straßenverkehr. @theGegen kann mit seinen beschriebenen Zuständen ja vielleicht Recht haben, aber dann wäre es halt mal zu überlegen Innenstädte autofreier zu machen. Dann würden die Lastenräder nicht als so eine Bedrohung (weil zusätzlich zum eh schon dichten Verkehr) wahrgenommen werden.
Mich ärgert dann nur, dass man (nicht ihr, sondern allgemein gesprochen) das eigentliche Problem Auto nicht als solches benennt.
Und da muss ich ja nicht mal mit dem Lastenrad kommen - einfach ein normales Fahrrad ist in gewissen Kreisen ja schon "verpöhnt". Füße auch. Da werden alle 100 Meter mit dem Auto gefahren und sich dann über fehlende Parkplätze beschwert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich frage mich bei Menschen, die über Lastenräder oder diese Lieferdienste auf dem E-Bike schimpfen, immer ob denen die Konsequenzen klar sind, wenn man den Typen auf den Rädern von Flink, Uber Eats, Wolt usw. selbige wegnimmt. Die werden dann ja nicht mit ihren Kisten durch die Straßen joggen, sondern mit dem Auto fahren. Wie sehr muss man die Menschheit hassen, um sich so etwas zu wünschen? :saint:
 
Ich frage mich bei Menschen, die über Lastenräder oder diese Lieferdienste auf dem E-Bike schimpfen, immer ob denen die Konsequenzen klar sind, wenn man den Typen auf den Rädern von Flink, Uber Eats, Wolt usw. selbige wegnimmt. Die werden dann ja nicht mit ihren Kisten durch die Straßen joggen, sondern mit dem Auto fahren. Wie sehr muss man die Menschheit hassen, um sich so etwas zu wünschen? :saint:
Von ganzen Post wird doch vom aufrechten toitschen eh nur "Auto fahren" gelesen ;)
 
Darf man sich als auch Radfahrer nicht über lastenrader aufregen
Man darf sich über alles aufregen und darf dafür auch kritisiert werden. Ich hatte aber nicht die Radfahrer im Sinn, da fehlt mir als langjähriger nicht-mehr-Radfahrer die Praxiserfahrung) und auch nicht das Forum.

Ich finde einfach bei einigen Mitmenschen diese Obsession auf Verbrennerautos und gleichzeitig den Hass auf alles, was davon abweicht, ziemlich krass. Und dumm.
 
Die Radwege in Köln queren und überschneiden Straßen- und Fußwege. Verkehrsregeln (Rot und Grün) und gemäßigtes Tempo gelten höchstens als vage Empfehlung.
Zu Fuß muss man höchst aufmerksam sein, damit man an Ampeln oder auf Bürgersteigen nicht umgenietet wird. Gleichzeitige Handynutzung ist viel zu gefährlich.

Die Fahrradinfrastruktur ist auch in weiten Teilen immer noch eine Vollkatastrophe. Und die Farbe der Ampel juckt keinen mehr, egal ob auf dem Fahrrad, im Auto oder zu Fuß. Und auf Fußwegen hat natürlich sowieso niemand sonst etwas zu suchen, außer, es ist für Fahrräder freigegeben - dann im Schritttempo. Wenn man sich dran hält, klappt das sogar.
Am Ende gilt für alles, was viele nervt: Nutzt man es richtig, dann stört es auch weniger. E-Scooter nerven doch nur, weil die irgendwo wild abgestellt oder in den Rhein geworfen werden, oder halt zu dritt und besoffen drauf fährt. Ist aber alles ein Problem des Nutzers, nicht des Gefährts. Gleiches gilt für Fahrräder. Wenn man sich da an alles hält (und ich überhole zum Beispiel nie an roten Ampeln stehende Fahrzeuge, weil ichs Quatsch finde), dann ist es auch kein Problem mehr. Gleiches wünsche ich mir dann aber auch von Autofahrern, was aber immer öfter nicht klappt - dabei funktioniert es schon, zumindest wenn ich dann Auto fahre.
 
Darf man sich als auch Radfahrer nicht über lastenrader aufregen
Du darfst dich über alles aufregen. Meine ich sogar ganz ehrlich, das muss ich aushalten und umgekehrt.
Du hast halt den Post von @Solomo kommentiert und Meinungs- und Aufregungsfreiheit heissen nicht, dass man keine Widerrede ertragen muss.
Wir können die Schärfe hier ja locker raus nehmen und ich dir, @Brummsel und @theGegen diese Wahrnehmung einfach abnehmen und akzeptieren.
Die Diskussion dreht sich jetzt aber um manche objektive Gefahren (im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln) oder halt gleich um die (nicht) vorhandene Infrastruktur. Und da ist es jetzt wirklich kein Geheimnis, dass das Auto nun mal sogar die Architektur ganzer Städte oder Stadtteile mitbestimmt, das Fahrrad oder andere Fortbewegungsformen aber immer stiefmüttlerlich behandelt werden.
Insofern wäre eure Wahrnehmung dann nicht mal ein Kontra gegen das Lastenrad, sondern würde über Umwege ja ins selbe Horn blasen. Denn die weichen ja vermutlich nur wegen dem völlig überladenen PKW/LKW-Verkehr manchmal aus und würde auch lieber entspannt über die normale Straße fahren. Wo sie dann vermutlich oft genug von drängelnden Autofahrern genötigt werden.
Das alles sagt nicht, dass du deine Meinung nicht haben kannst. Ich halte sie nur für falsch bzw. hast du ja einfach eine einmalige Erfahrung geteilt. Wie oft ich schon dem Tod von der Schippe gesprungen bin könnte ich hier seitenweise zum Besten geben. Und trotzdem kann ich sagen, dass Fahrradfahrer auch ganz schön asi sein können.
Wie @K-Dot es ja auch schrieb, es kommt auf den Nutzer an.
Und noch zuletzt: Ich glaube ich müsste mit Heidelberg, in Bezug auf das Wahlergebnis, ja auch in einem Hotspot für Lastenräder leben. Und ich sehe sie natürlich auch recht häufig. Aber sie sind mir bisher nicht als Verkehrsrowdies aufgefallen. Und wenn, dann kämen sie nicht an erster Stelle.
 
Ich frage mich bei Menschen, die über Lastenräder oder diese Lieferdienste auf dem E-Bike schimpfen, immer ob denen die Konsequenzen klar sind, wenn man den Typen auf den Rädern von Flink, Uber Eats, Wolt usw. selbige wegnimmt. Die werden dann ja nicht mit ihren Kisten durch die Straßen joggen, sondern mit dem Auto fahren. Wie sehr muss man die Menschheit hassen, um sich so etwas zu wünschen? :saint:

Der Autofahrer ist sich selbst nunmal der größte Feind.

Frag nen Autofahrer ob er lieber 2 Spuren und an der Ampel 8 Autos vor sich hätte, oder lieber eine Spur und 2 Autos vor sich und 6 Fahrräder auf dem Radweg neben sich hätte.

Im Zweifel votiert manch einer dann doch lieber für 2 Spuren für den motorisierten Verkehr, weil er den Radweg nicht nutzt und die Radfahrer bei 5°C lieber Bus fahren sollten.
Dass ein fehlender (oder im Winter nicht befahrbarer) Radweg am Ende vielleicht doch bedeutet, dass ein Radler der kein Auto hat auf der Straße fahren muss und den Bus nicht nimmt, weil die ÖPNV-Verbindung für seinen Arbeitsweg grütze ist ... das fällt manchen schwer zu verstehen, die nicht selbst ab und an mal auf dem Rad sitzen.


Wer mit dem Auto geschmeidig durch die Stadt fahren will muss halt gucken, dass er mehr Platz hat. Das klappt aber nicht indem man einfach mehr PKW-Spuren hinpflastert und so die PKW-Nutzung vermeintlich "attraktiver" macht. Das klappt, in dem man die Leute in Verkehrsmittel lockt, welche auf dem gleichen Raum mehr Personen fassen.

Dass Radwege in der Anschaffung und im Unterhalt deutlich weniger kosten als wenn man die räumliche Kapazität für mehr motorisierten Verkehr nutzen würde ... das erschließt sich in den Kommentar-Spalten vielen nicht, die stattdessen über Radler schimpfen, die gerne bei Straßenplanungen mehr berücksichtigt werden möchten, weil sie ja angeblich "keine Steuern zahlen" würden.

Nun darf ich 60km durch die Gegend gurken, weil das Ersatzteil das ich bestellt hab nur beim Hersteller selbst zu kriegen war und der für 8,99€ Porto mit Scheíß GLS versendet.

Ich war übrigens letzten Freitag dann so frei und bin zum GLS Depot in Bretnig gefahren.

Mit dem Zug ging es nach Großröhrsdorf (das Deutschlandticket will auch mal außerstädtisch genutzt werden), wo man von einem Bahnhofsgebäude begrüßt wird, bei dem nach einem Dachstuhlbrand eben jener besagter Dachstuhl eingestürzt ist. Das Gebäude stand leer, Bilder vor 2025 zeigen ein Dach mit relativ neuen Pfannen.
Tja, kurz nach Silvester 2024/Neujahr 2025 hats dann gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
Nun kann das ungenutzte Gebäude dank eindringendem Regenwasser anständig verrotten.

Nunja, die Strecke ist eingleisig und nicht elektrifiziert. Man darf zufrieden sein, dass ein Bahnsteig und ein Fahrkarten-Automat existieren und die Linie nach Kamenz vor 5 Jahren von einer RB in eine S-Bahn-Linie umgetauft wurde (aufgrund der Verdoppelung des Taktes mit halbstündigen Fahrten). Meine Heimatstadt hat sowas nicht (größte Stadt Deutschlands ohne schienengebundenen Personenverkehr).

Mit dem Rad bin ich dann zum Industriegebiet nach Bretnig ... is ja nicht weit.

mdMBasr.png



Der Routenvorschlag bei komoot war ähnlich wie der hier bei Google gezeigte.

Man hat mit dem Rad also die Wahl zwischen der nördlichen Route über den "Lachtweg", welcher wohl vor gut 50 Jahren aus 2te-Wahl-LPG-Platten(-Resten) zusammen geworfen wurde. Der Komfort hält sich in Grenzen, aber wenn nicht 20cm Schnee liegen, dann ist das schon einigermaßen befahrbar.

Auf dem Rückweg hab die südliche Route genommen, also die Bretniger Str.
Da hab ich dann aber doch merken dürfen, dass es nicht so richtig geil ist, wenn man mit 100km/h und weniger als 1m Abstand überholt wird (weil der Gegenverkehr braucht ja auch noch Platz).

Klar ... ich hätte statt dem Rad auch den Bus nehmen können. Kommt zwar dort nicht oft und man muss umsteigen, aber wenns gut gelaufen wäre hätte ich für Hin und Zurück zusammen nur eine Stunde länger gebraucht als mit dem Rad. Wer in dem kleinen Wohngebiet neben dem Gewerbegebiet wohnt, der bringt seine Kinder dann doch lieber mit dem Auto zur Schule...

Die naheliegende Lösung wäre natürlich so einfach. Ich kaufe mir einfach ein zweites Auto oder mach nen Motorrad-Führerschein. Dann brauch ich nicht von besserer Infrastruktur für's Rad träumen.
 
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