Materialthread


moiag

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Klar kann man jetzt wieder hingehen und sagen, dass man manchen Springern mehr durchgehen lässt als anderen, und in gewisser Weise tut Sundal ja genau das. Aber das ist eben auch wieder eine Unterstellung, die man durchaus unverschämt finden kann.
kann man, kann man :)
sollte man aber nicht!
die Kontrolle ist eklatant zu persoenlich, also NICHT OBJEKTIV

PS: hat sich Katarina Schmit schon fuer ihren Betrug bei Olympia 2022 entschuldigt?
 

blackswan

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Nachdem Benjamin im Oslo thread das hier gepostet hatte, habe ich auch noch was spannendes gefunden

Übrigens ist mir beim Durchsehen der PDF-Dokumente etwas Interessantes aufgefallen: Offenbar beginnt die FIS nun doch, auch ein paar Informationen über die Anzahl der Kontrollen herauszurücken. Für die erste Quali und den ersten Herrenwettkampf habe ich einen Equipment Control Report gefunden (für die zweite Quali und den zweiten Wettkampf aber nicht, für die Damen gar nicht):

Equipment Control Report Quali 1 Herren

Equipment Control Report Wettkampf 1 Herren
Hier https://www.fis-ski.com/ski-jumping/documents#Operational Documents gibt es unter "sanctions" ein Dokument, in welchem alle DSQs und NPS aufgelistet sind. Ganz rechts stehen dann noch Bemerkungen, was genau beanstandet wurde (leider nicht bei allen). Spanend jedenfalls bei Tschofenigs dsq bei Olympia, nicht nur hat der Schuh nicht gepasst, er hat mehrfach am Anzug rumgefummelt.
 

Misolidio

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Nun ja, laut diesem Dokument gab es dazu eine Anhörung:

"An official hearing was attended by the competitor and his coach, Andreas Widhölzl. Both stated that, in their opinion, other competitors also stretch in the same manner, thereby attempting to explain the circumstances of the incident."

Also kann man davon ausgehen, dass viele Springer nach wie vor ziemlich hart ans Limit gehen. Timi Zajc war dann einfach nur sehr ehrlich.

Meiner Meinung nach sollte sich die FIS dringend darüber Gedanken machen, wie man den Einfluß des Materials auf die sportlichen Leistungen verringern kann.
Wenn wenige Millimeter beim Sprunganzug einen signifikanten Einfluß auf die Weite haben oder Sportler wegen 300-400 Gramm (bzw. einer Blasenfüllung) disqualifiziert werden, läuft definitiv etwas falsch.
 

Kirsten

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Meiner Meinung nach sollte sich die FIS dringend darüber Gedanken machen, wie man den Einfluß des Materials auf die sportlichen Leistungen verringern kann.
Wenn wenige Millimeter beim Sprunganzug einen signifikanten Einfluß auf die Weite haben oder Sportler wegen 300-400 Gramm (bzw. einer Blasenfüllung) disqualifiziert werden, läuft definitiv etwas falsch.
Was soll die FIS denn da machen? Das ist einfach Physik, das Gewicht und die Fläche, die der Anzug bietet oder auch die Ski, werden immer einen Einfluss haben. Ich habe wirklich keine Idee, was du die vorstellst, wie man diesen Einfluss verringern könnte
 

moiag

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Was soll die FIS denn da machen? Das ist einfach Physik, das Gewicht und die Fläche, die der Anzug bietet oder auch die Ski, werden immer einen Einfluss haben.
Kontrolle sollte DEpersonalisiert werden. OBJEKTIV zu kontrolieren, OBJEKTIV zu messen. Alles was man nicht objektiv messen kann, sollte man nicht kontrolieren.

Weniger streng sein.
Nicht mehr, nicht weniger. Nur objektiv, also fair.
 

Misolidio

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Was soll die FIS denn da machen? Das ist einfach Physik, das Gewicht und die Fläche, die der Anzug bietet oder auch die Ski, werden immer einen Einfluss haben. Ich habe wirklich keine Idee, was du die vorstellst, wie man diesen Einfluss verringern könnte
Es gäbe schon Maßnahmen wie bspw. Rückkehr zum Parallel-Stil inkl. Punktabzüge bei nicht eng am Körper anliegenden Armen, Verbot der Stabbindung, Verminderung der Elastizität der Ski und der Dehnbarkeit der Sprunganzüge. Stärkere Standardisierung des Materials. Also einheitliche Sprunganzüge, gleiches Biegeverhalten der Ski bei gleicher Länge, keine Ausgleichsgewichte.

Vorstellbar wäre auch, dass die Springer keine eigenen Ski im Wettkampf benutzen dürfen sondern einheitliche Ski mit gleichen Bindungen. Natürlich in unterschiedlichen Längen abhängig von der Größe bzw. des BMIs der Springer.
 

Kirsten

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Kontrolle sollte DEpersonalisiert werden. OBJEKTIV zu kontrolieren, OBJEKTIV zu messen. Alles was man nicht objektiv messen kann, sollte man nicht kontrolieren.


Nicht mehr, nicht weniger. Nur objektiv, also fair.
Es ging nicht um die Kontrollen, es ging darum, dass die FIS den Einfluss von Material verringern soll...
 

Kirsten

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Es gäbe schon Maßnahmen wie bspw. Rückkehr zum Parallel-Stil inkl. Punktabzüge bei nicht eng am Körper anliegenden Armen, Verbot der Stabbindung, Verminderung der Elastizität der Ski und der Dehnbarkeit der Sprunganzüge. Stärkere Standardisierung des Materials. Also einheitliche Sprunganzüge, gleiches Biegeverhalten der Ski bei gleicher Länge, keine Ausgleichsgewichte.

Vorstellbar wäre auch, dass die Springer keine eigenen Ski im Wettkampf benutzen dürfen sondern einheitliche Ski mit gleichen Bindungen. Natürlich in unterschiedlichen Längen abhängig von der Größe bzw. des BMIs der Springer.
Und das alles würde trotzdem dazu führen, dass die Anzüge bzw ihre Schrittlänge einen großen Einfluss auf die Weite haben, auch wenige Millimeter, genauso wie wenige Gramm. Klar ändert eine Stabbindung den Flug, aber mit weiterem Anzug geht es ja trotzdem weiter als mit engerem Anzug.

Es gibt Materialeinfluss, den man beeinflussen kann, aber andere Einflüsse sind einfach da und werden nicht weggehen, und da machen eben wenige Millimeter schon was aus.
Ansonsten ist es am Ende auch einfach Leistungssport, wenn ich den weniger attraktiv mache, weil ich z.B. durch den Parallellstil die Sprünge wieder verkürzt, dann hilft das dem Sport auch nicht.
Ich bin dabei, wenn es darum geht, ihn fairer zu machen, aber die Entwicklung bremsen oder sogar rückgängig machen, halte ich an vielen Stellen für falsch
 
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moiag

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Es ging nicht um die Kontrollen, es ging darum, dass die FIS den Einfluss von Material verringern soll...
Und genau das ist mit jetztiger lächerlichen, höchst persönlichen und unfairen Kontrolle offensichtlich UNmöglich :)

Jetzt ist der Einfluss nicht nur gross (was physikalisch unvermeidbar ist), sondern er ist gross UND unfair.
 

Benjamin

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Joa... das ist halt die Meinung der Schummel-Slowenen... ihre Ausrede, um nicht zugeben zu müssen, dass sie die schlimmsten Bescheißer im Skisprungzirkus sind...
 
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