Das stimmt doch nicht. Man hat die letzten beiden Saisons für Zugänge jeweils 100 Mio. ausgegeben, nichts von wegen 50 Mio. wären das gesamte Kapital. Es ist eher eine Frage von Prioritäten. Dortmund holt seit Jahren lieber 5-6 zweit- (oder drei drittklassige) Spieler als 3-4 Erstklassige. Ein Jobe Bellingham und ein Fabio Silva haben in der Summe so viel wie ein Olise gekostet. Man kann sagen "aber dafür hat man zwei Spieler". Ist die Frage, ob die zwei Spieler mehr Impact haben als der eine Spieler. Für mich wäre die Antwort klar.
Ein Spieler der 50 Millionen € kostet wird entsprechende Nebenkosten mit sich bringen.
Gehalt, Handgeld, Berater.
Bei einem Budget von 100 Millionen bleiben dann eben keine weiteren 50 Millionen € für den nächsten Spieler übrig.
Ich meine gelesen zu haben, dass Olise damals 10 Millionen € Handgeld von Bayern erhalten hat. Der Berater wird sicher ebenfalls in dem Bereich kassiert haben.
Ich bezweifle doch auch gar nicht, dass der BVB sich Transfers in dieser Region grundsätzlich leisten könnte ich glaube nur nicht, dass der BVB in der Situation ist wo solch ein Transfers zur Debatte stehen würde. Kehl hat einen ****** Job gemacht. Qualitativ ist der BVB nicht da wo er finanziell sein müsste.
Der Grund dafür ist aber nicht, dass man es verpasst hat einen 50+ Millionen € Transfer zu landen.
Wer mit den Bayern mithalten will muss die Olises holen bevor die ihren Durchbruch im Profibereich schaffen und diese Spieler dann auch für einen gewissen Zeitraum halten.
Der BVB war mal gut darin Spieler zu finden die internationales Top-Niveau erreichen können. Aber man hat in der Entwicklung nie den Schritt geschafft diese Spieler dann auch mal für 4-5 Jahre an den Verein zu binden. Das muss man dem Verein BVB und auch den anderen Clubs in der Liga vorwerfen. Für Bellingham hätte man auch diesen Sommer noch 100 Millionen bekommen können.