Würzburg Baskets Saison 25/26


JoeEspositio

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Die Saisonziele hat das Team erreicht. Insofern haben die Spieler ihre Hausaufgaben gemacht.

Wie haben wir vor der Saison die Verpflichtung von Edigin bejubelt. Für mich war er neben Muenkat die größte Enttäuschung. Carr war top in den Topspielen, dies aber zuletzt auch nicht mehr. Charakterlich hat er überhaupt nicht nach Würzburg gepasst. Ivey hatte das Herz was Carr gefehlt hat.
 

you_never_walk_alone

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Wir haben es zum dritten Mal in Folge in die PO geschafft und konnten uns sogar direkt als 5. dafür qualifizieren. Und wir haben eine überragende CL-Saison gespielt, in denen wir gezeigt haben, dass wir auch mit wirklich großen Vereinen mithalten können. Das Weiterkommen in die nächste Runde hing genauso nur an einem ganz dünnen Faden wie in der BBL das Erreichen des PO-Halbfinales. Vielen Dank an Alle, die an diesen großen Erfolgen beteiligt waren.

Und dennoch bleibt von dieser Saison auch ein leicht fader Nachgeschmack, der ja auch in etlichen Posts angesprochen wurde. Der Funke zwischen Team und Fans ist auch bei mir nie richtig übergesprungen. Das hatte wahrscheinlich mehrere Gründe. Sicher hat uns ein „Emotional Leader“ wie Zac oder Felix gefehlt. Die Besetzung der Kapitänsrolle war einfach ein krasser Fehler. Und im Gegensatz zu Otis oder JJ war Carr mit seiner Ausstrahlung und seinem Diva-Verhalten nie jemand, der uns Fans mitgenommen hat.

Man hatte diese Saison nicht das Gefühl, dass Sasa jeden Spieler im Laufe der Saison besser machen konnte. Selbst er wirkte oft recht ratlos. Die Schwankungen waren einfach zu groß. Dazu kam die Dauerdiskussion zum Thema Nachverpflichtung. Hier trotz der durch die zwei Runden in der CL teils sehr große Belastung nicht aktiver geworden zu sein, ist für mich nach wie vor ein Fehler gewesen. Sicherlich kann eine Nachverpflichtung auch negative Auswirkungen haben. Aber es gibt so viele Beispiele aus der BBL in diesem Jahr, wo es genau anders herum war.

Und dann der Umgang mit dem ProB-Team. Erst erklärt man den Aufstieg in die ProB für extrem wichtig und holt hochkarätige Jugendspieler nach Würzburg, und dann läßt man diese jungen Spieler mehr oder weniger verhungern. Dass man hier nicht im Laufe der frustrierenden Saison einen wirklichen Leader und Anker geholt hat, der ja auch wie früher schon öfter in der BBL hätte helfen können, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Der sang- und klanglose Abstieg wird uns auch in Bezug auf das BBL-Team noch schaden.


Hier noch ein paar Gedanken zu unseren Spielern in dieser Saison:

Mintz:
Für mich unser absoluter Go-To-Guy und der Inbegriff von Konstanz. Er konnte von seiner ruhigen Art her kein Leader wie Otis oder JJ werden, aber ein grundsympathischer und zuverlässiger Typ. Für mich einer der besten Spieler, die wir je in Würzburg hatten. Und er wollte auch selbst weiter bei uns bleiben, war aber leider einfach nicht finanzierbar. Ich wünsche ihm alles Glück dieser Erde. Danke Davion.

Carr:
Hatte eine sehr gute Vorrunde, wurde dann aber möglicherweise durch zu viele und zu gute Angebote während der Saison immer schwankender. Trotzdem zusammen mit Mintz der Spieler, der uns in der BBL und in der CL zu den Erfolgen getragen hat. Was man menschlich von ihm mitbekommen hat, war er aber das genaue Gegenteil von Mintz. Sein Verhalten und seine Ausstrahlung haben für mich wesentlich dazu beigetragen, dass der Funke zwischen Mannschaft und Fans diese Saison nicht übergesprungen ist. Ich werde ihm keine Träne nachweinen.

Ivey:
Sehr schade, dass er solche Anlaufschwierigkeiten bei uns hatte, woran es auch immer gelegen hat. Ich habe ihn in der ersten Saisonhälfte auch kritisiert, aber er wurde im Laufe der Saison immer besser, auch wenn sich das oft nicht in seinen erzielten Punkten ausgedrückt hat. Ein absoluter Teamplayer und ein Kämpfer vor dem Herrn. Auch er wollte bei uns bleiben und auch bei ihm ist es am Geld gescheitert. Danke und viel Glück, Brae.

Stove:
Auch er mit in etwa den gleichen Startproblemen in die Saison wie Ivey. Er hatte danach immer wieder sehr gute Spiele, ist ein sehr guter Verteidiger, guter Dreierschütze und sehr zuverlässiger Freiwerfer. Aber auch in der zweiten Saisonhälfte mit einfach zu stark schwankenden Leistungen. Dennoch hätte ich ihn gerne weiter hier gesehen.

Muenkat:
An ihm scheiden sich wohl die Geister am allermeisten. Einige Statistikfreunde hier sehen ihn ja als einen unserer wichtigsten Spieler an. Da ich persönlich solchen Statistiken nicht ganz so aufgeschlossen gegenüber stehe, habe ich eine andere Meinung. In der Verteidigung und v.a. beim Rebound hatte er etliche gute Spiele und auch seine spektakulären Dunks konnten schon mal eine schlafende Halle aufwecken. Aber für mich kam insgesamt einfach zu wenig über die Saison und es waren auch für meinen Geschmack viel zu viele teils haarsträubende Fehler. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass ich gerade ihn durch eine Nachverpflichtung ersetzt oder zumindest etwas mehr unter Druck gesetzt hätte.

Thompson:
King Charles war sicherlich die Entdeckung und der absolute Steal dieser Saison. Er hat sich gleich in den ersten Spielen immer mehr gesteigert und in die Herzen der Fans gespielt. Er ging fast immer dahin, wo es richtig weh tut und hat auch unter dem Korb meist hochprozentig abgeschlossen. Unsere eindeutige Nummer 1 als Center. Ich hoffe sehr, dass er zumindest seinen Dreijahresvertrag bei uns erfüllt, gerne auch länger.

Pjanic:
Er hätte der emotionale Leader dieser Mannschaft sein können und hat es fast als Einziger auch gegenüber uns Fans versucht. Durch seine ganzen Verletzungen wurde er leider immer wieder zurückgeworfen und mußte das auch psychisch verkraften. Wenn er länger verletzungsfrei bleibt, dann kann er uns sehr weiterhelfen. Absolut richtig, ihn weiter zu verpflichten.

Edigin:
Zumindest als Kapitän wohl die größte mögliche Fehlbesetzung, zumindest was man als Fan mitbekommt. Ob er es intern besser auf die Reihe bekommen hat weiß ich nicht, glaube ich aber auch nicht. Und auch als Center konnte er uns durch seine extreme Foulanfälligkeit nicht wirklich oft helfen. Eine der größten Enttäuschungen, leider.

Herzog:
Eines der größten Rätsel dieser Saison ist der Umgang von Sasa mit ihm. Ein sehr guter und bissiger Verteidiger mit einem sehr guten Dreier. Er hatte tolle Spiele wie gegen Ulm, aber er versauerte die meiste Zeit – völlig unverständlich – auf der Bank. Dabei hätte er gerade bei der teilweise engen Taktung der Spiele unsere Guards wesentlich mehr entlasten können als er es dann gedurft hat. Schade für ihn.

Skladanowski:
Ähnlich wie bei Stanic hängt sein Spiel ganz extrem von seinem Selbstbewußtsein ab. Und das ist leider sehr schwankend. Er hatte Spiele, wie z.B. gegen die Bayern, in denen er mutig zum Korb gezogen ist und gleich zwei Dreier gemacht hat und dann traut er sich im nächsten Spiel kaum noch den Pass zum Nebenmann. Seine Reboundstärke brauchen wir. Sollte er bei uns bleiben und Sasa kann ihm etwas mehr Selbstvertrauen geben, dann wäre er ein sehr wichtiger deutscher Spot für uns.

Saffer:
Er hat leider einfach viel zu wenig gespielt, um sein Potential tatsächlich fair beurteilen zu können. Wenn du die meiste Zeit auf der Bank sitzt und nur alle Jubeljahre mal zwei, drei Minuten aufs Feld kommst, dann stehst du da natürlich unter einem enormen Druck etwas zu zeigen. Für mich ein Fehler, ihn nicht mit einer Doppellizenz für die ProB auszustatten und ihm dadurch mehr Spielpraxis zu geben.
 
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Buzzerbeater

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Der hier als "völlig überfordert" bezeichnete David Muenkat hat (zusammen mit Alen Pjanic !) den besten Effektivitätswert im Spiel. Schon interessant, wie einmal gefasste Vorurteile den Blick auf die Realität vernebeln können.
Mir stellt sich doch eher die Frage, warum unsere sog. "Stars" im entscheidenden Spiel nicht liefern. Ich befürchte, dass wir da den charakterlichen Unterschied zu unseren Top-Spielern der letzten Jahre gesehen haben.
Muenkat steht über die gesamte Saison mit 9.0 Eff-Punkten in unserem Team auf Rang 5 nach Carr, Mintz, Iyey und Thompson - und steht damit besser da wie z.B. Voigtmann, Giffey, Hollatz und viele große Namen mehr.
Ansonsten schätze ich die Saison präzise so ein wie @waschkuech
Die Körpersprache von Muenkat während dem Spiel hatte aber schon ehr was von "geknickt"
Anscheinend war er anderer Meinung was +/- Wert abgeht.
 

KenSweet

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Hätten wir sicher auch nicht. Wenn überhaupt kann ihnen nur Bamberg etwas gefährlich werden, auch Berlin würde ich chancenlos (was eine ganze Serie betrifft) sehen.

Sehr schade, dass es für Würzburg nicht ganz gereicht hat. Trotzdem wars eine gute Saison eurerseits.

Bezüglich Chancen gegen Bayern München in einer Serie, das bezweifle ich stark aus meiner Sicht, dass Bamberg da in einer best-of-five Serie bestehen kann mit der 9er Rotation, die Anton Gavel spielen lässt.
Aber auch OHNE Heimrecht im Halbfinale gegen Berlin hängen die Trauben sehr hoch. Wenn Bamberg nicht eines der beiden Spiele in Berlin holen kann, dann ist das Ding aus meiner Sicht gelaufen.
Sorry Würzburger für meinen kleinen Bamberger "Ausflug" in eurem Thread.
 

Steph_Curry_Versbach

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Wir haben es zum dritten Mal in Folge in die PO geschafft und konnten uns sogar direkt als 5. dafür qualifizieren. Und wir haben eine überragende CL-Saison gespielt, in denen wir gezeigt haben, dass wir auch mit wirklich großen Vereinen mithalten können. Das Weiterkommen in die nächste Runde hing genauso nur an einem ganz dünnen Faden wie in der BBL das Erreichen des PO-Halbfinales. Vielen Dank an Alle, die an diesen großen Erfolgen beteiligt waren.

Und dennoch bleibt von dieser Saison auch ein leicht fader Nachgeschmack, der ja auch in etlichen Posts angesprochen wurde. Der Funke zwischen Team und Fans ist auch bei mir nie richtig übergesprungen. Das hatte wahrscheinlich mehrere Gründe. Sicher hat uns ein „Emotional Leader“ wie Zac oder Felix gefehlt. Die Besetzung der Kapitänsrolle war einfach ein krasser Fehler. Und im Gegensatz zu Otis oder JJ war Carr mit seiner Ausstrahlung und seinem Diva-Verhalten nie jemand, der uns Fans mitgenommen hat.

Man hatte diese Saison nicht das Gefühl, dass Sasa jeden Spieler im Laufe der Saison besser machen konnte. Selbst er wirkte oft recht ratlos. Die Schwankungen waren einfach zu groß. Dazu kam die Dauerdiskussion zum Thema Nachverpflichtung. Hier trotz der durch die zwei Runden in der CL teils sehr große Belastung nicht aktiver geworden zu sein, ist für mich nach wie vor ein Fehler gewesen. Sicherlich kann eine Nachverpflichtung auch negative Auswirkungen haben. Aber es gibt so viele Beispiele aus der BBL in diesem Jahr, wo es genau anders herum war.

Und dann der Umgang mit dem ProB-Team. Erst erklärt man den Aufstieg in die ProB für extrem wichtig und holt hochkarätige Jugendspieler nach Würzburg, und dann läßt man diese jungen Spieler mehr oder weniger verhungern. Dass man hier nicht im Laufe der frustrierenden Saison einen wirklichen Leader und Anker geholt hat, der ja auch wie früher schon öfter in der BBL hätte helfen können, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Der sang- und klanglose Abstieg wird uns auch in Bezug auf das BBL-Team noch schaden.


Hier noch ein paar Gedanken zu unseren Spielern in dieser Saison:

Mintz:
Für mich unser absoluter Go-To-Guy und der Inbegriff von Konstanz. Er konnte von seiner ruhigen Art her kein Leader wie Otis oder JJ werden, aber ein grundsympathischer und zuverlässiger Typ. Für mich einer der besten Spieler, die wir je in Würzburg hatten. Und er wollte auch selbst weiter bei uns bleiben, war aber leider einfach nicht finanzierbar. Ich wünsche ihm alles Glück dieser Erde. Danke Davion.

Carr:
Hatte eine sehr gute Vorrunde, wurde dann aber möglicherweise durch zu viele und zu gute Angebote während der Saison immer schwankender. Trotzdem zusammen mit Mintz der Spieler, der uns in der BBL und in der CL zu den Erfolgen getragen hat. Was man menschlich von ihm mitbekommen hat, war er aber das genaue Gegenteil von Mintz. Sein Verhalten und seine Ausstrahlung haben für mich wesentlich dazu beigetragen, dass der Funke zwischen Mannschaft und Fans diese Saison nicht übergesprungen ist. Ich werde ihm keine Träne nachweinen.

Ivey:
Sehr schade, dass er solche Anlaufschwierigkeiten bei uns hatte, woran es auch immer gelegen hat. Ich habe ihn in der ersten Saisonhälfte auch kritisiert, aber er wurde im Laufe der Saison immer besser, auch wenn sich das oft nicht in seinen erzielten Punkten ausgedrückt hat. Ein absoluter Teamplayer und ein Kämpfer vor dem Herrn. Auch er wollte bei uns bleiben und auch bei ihm ist es am Geld gescheitert. Danke und viel Glück, Brae.

Stove:
Auch er mit in etwa den gleichen Startproblemen in die Saison wie Ivey. Er hatte danach immer wieder sehr gute Spiele, ist ein sehr guter Verteidiger, guter Dreierschütze und sehr zuverlässiger Freiwerfer. Aber auch in der zweiten Saisonhälfte mit einfach zu stark schwankenden Leistungen. Dennoch hätte ich ihn gerne weiter hier gesehen.

Muenkat:
An ihm scheiden sich wohl die Geister am allermeisten. Einige Statistikfreunde hier sehen ihn ja als einen unserer wichtigsten Spieler an. Da ich persönlich solchen Statistiken nicht ganz so aufgeschlossen gegenüber stehe, habe ich eine andere Meinung. In der Verteidigung und v.a. beim Rebound hatte er etliche gute Spiele und auch seine spektakulären Dunks konnten schon mal eine schlafende Halle aufwecken. Aber für mich kam insgesamt einfach zu wenig über die Saison und es waren auch für meinen Geschmack viel zu viele teils haarsträubende Fehler. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass ich gerade ihn durch eine Nachverpflichtung ersetzt oder zumindest etwas mehr unter Druck gesetzt hätte.

Thompson:
King Charles war sicherlich die Entdeckung und der absolute Steal dieser Saison. Er hat sich gleich in den ersten Spielen immer mehr gesteigert und in die Herzen der Fans gespielt. Er ging fast immer dahin, wo es richtig weh tut und hat auch unter dem Korb meist hochprozentig abgeschlossen. Unsere eindeutige Nummer 1 als Center. Ich hoffe sehr, dass er zumindest seinen Dreijahresvertrag bei uns erfüllt, gerne auch länger.

Pjanic:
Er hätte der emotionale Leader dieser Mannschaft sein können und hat es fast als Einziger auch gegenüber uns Fans versucht. Durch seine ganzen Verletzungen wurde er leider immer wieder zurückgeworfen und mußte das auch psychisch verkraften. Wenn er länger verletzungsfrei bleibt, dann kann er uns sehr weiterhelfen. Absolut richtig, ihn weiter zu verpflichten.

Edigin:
Zumindest als Kapitän wohl die größte mögliche Fehlbesetzung, zumindest was man als Fan mitbekommt. Ob er es intern besser auf die Reihe bekommen hat weiß ich nicht, glaube ich aber auch nicht. Und auch als Center konnte er uns durch seine extreme Foulanfälligkeit nicht wirklich oft helfen. Eine der größten Enttäuschungen, leider.

Herzog:
Eines der größten Rätsel dieser Saison ist der Umgang von Sasa mit ihm. Ein sehr guter und bissiger Verteidiger mit einem sehr guten Dreier. Er hatte tolle Spiele wie gegen Ulm, aber er versauerte die meiste Zeit – völlig unverständlich – auf der Bank. Dabei hätte er gerade bei der teilweise engen Taktung der Spiele unsere Guards wesentlich mehr entlasten können als er es dann gedurft hat. Schade für ihn.

Skladanowski:
Ähnlich wie bei Stanic hängt sein Spiel ganz extrem von seinem Selbstbewußtsein ab. Und das ist leider sehr schwankend. Er hatte Spiele, wie z.B. gegen die Bayern, in denen er mutig zum Korb gezogen ist und gleich zwei Dreier gemacht hat und dann traut er sich im nächsten Spiel kaum noch den Pass zum Nebenmann. Seine Reboundstärke brauchen wir. Sollte er bei uns bleiben und Sasa kann ihm etwas mehr Selbstvertrauen geben, dann wäre er ein sehr wichtiger deutscher Spot für uns.

Saffer:
Er hat leider einfach viel zu wenig gespielt, um sein Potential tatsächlich fair beurteilen zu können. Wenn du die meiste Zeit auf der Bank sitzt und nur alle Jubeljahre mal zwei, drei Minuten aufs Feld kommst, dann stehst du da natürlich unter einem enormen Druck etwas zu zeigen. Für mich ein Fehler, ihn nicht mit einer Doppellizenz für die ProB auszustatten und ihm dadurch mehr Spielpraxis zu geben.
Toller Post!
 

Buzzerbeater

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Wir haben es zum dritten Mal in Folge in die PO geschafft und konnten uns sogar direkt als 5. dafür qualifizieren. Und wir haben eine überragende CL-Saison gespielt, in denen wir gezeigt haben, dass wir auch mit wirklich großen Vereinen mithalten können. Das Weiterkommen in die nächste Runde hing genauso nur an einem ganz dünnen Faden wie in der BBL das Erreichen des PO-Halbfinales. Vielen Dank an Alle, die an diesen großen Erfolgen beteiligt waren.

Und dennoch bleibt von dieser Saison auch ein leicht fader Nachgeschmack, der ja auch in etlichen Posts angesprochen wurde. Der Funke zwischen Team und Fans ist auch bei mir nie richtig übergesprungen. Das hatte wahrscheinlich mehrere Gründe. Sicher hat uns ein „Emotional Leader“ wie Zac oder Felix gefehlt. Die Besetzung der Kapitänsrolle war einfach ein krasser Fehler. Und im Gegensatz zu Otis oder JJ war Carr mit seiner Ausstrahlung und seinem Diva-Verhalten nie jemand, der uns Fans mitgenommen hat.

Man hatte diese Saison nicht das Gefühl, dass Sasa jeden Spieler im Laufe der Saison besser machen konnte. Selbst er wirkte oft recht ratlos. Die Schwankungen waren einfach zu groß. Dazu kam die Dauerdiskussion zum Thema Nachverpflichtung. Hier trotz der durch die zwei Runden in der CL teils sehr große Belastung nicht aktiver geworden zu sein, ist für mich nach wie vor ein Fehler gewesen. Sicherlich kann eine Nachverpflichtung auch negative Auswirkungen haben. Aber es gibt so viele Beispiele aus der BBL in diesem Jahr, wo es genau anders herum war.

Und dann der Umgang mit dem ProB-Team. Erst erklärt man den Aufstieg in die ProB für extrem wichtig und holt hochkarätige Jugendspieler nach Würzburg, und dann läßt man diese jungen Spieler mehr oder weniger verhungern. Dass man hier nicht im Laufe der frustrierenden Saison einen wirklichen Leader und Anker geholt hat, der ja auch wie früher schon öfter in der BBL hätte helfen können, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Der sang- und klanglose Abstieg wird uns auch in Bezug auf das BBL-Team noch schaden.


Hier noch ein paar Gedanken zu unseren Spielern in dieser Saison:

Mintz:
Für mich unser absoluter Go-To-Guy und der Inbegriff von Konstanz. Er konnte von seiner ruhigen Art her kein Leader wie Otis oder JJ werden, aber ein grundsympathischer und zuverlässiger Typ. Für mich einer der besten Spieler, die wir je in Würzburg hatten. Und er wollte auch selbst weiter bei uns bleiben, war aber leider einfach nicht finanzierbar. Ich wünsche ihm alles Glück dieser Erde. Danke Davion.

Carr:
Hatte eine sehr gute Vorrunde, wurde dann aber möglicherweise durch zu viele und zu gute Angebote während der Saison immer schwankender. Trotzdem zusammen mit Mintz der Spieler, der uns in der BBL und in der CL zu den Erfolgen getragen hat. Was man menschlich von ihm mitbekommen hat, war er aber das genaue Gegenteil von Mintz. Sein Verhalten und seine Ausstrahlung haben für mich wesentlich dazu beigetragen, dass der Funke zwischen Mannschaft und Fans diese Saison nicht übergesprungen ist. Ich werde ihm keine Träne nachweinen.

Ivey:
Sehr schade, dass er solche Anlaufschwierigkeiten bei uns hatte, woran es auch immer gelegen hat. Ich habe ihn in der ersten Saisonhälfte auch kritisiert, aber er wurde im Laufe der Saison immer besser, auch wenn sich das oft nicht in seinen erzielten Punkten ausgedrückt hat. Ein absoluter Teamplayer und ein Kämpfer vor dem Herrn. Auch er wollte bei uns bleiben und auch bei ihm ist es am Geld gescheitert. Danke und viel Glück, Brae.

Stove:
Auch er mit in etwa den gleichen Startproblemen in die Saison wie Ivey. Er hatte danach immer wieder sehr gute Spiele, ist ein sehr guter Verteidiger, guter Dreierschütze und sehr zuverlässiger Freiwerfer. Aber auch in der zweiten Saisonhälfte mit einfach zu stark schwankenden Leistungen. Dennoch hätte ich ihn gerne weiter hier gesehen.

Muenkat:
An ihm scheiden sich wohl die Geister am allermeisten. Einige Statistikfreunde hier sehen ihn ja als einen unserer wichtigsten Spieler an. Da ich persönlich solchen Statistiken nicht ganz so aufgeschlossen gegenüber stehe, habe ich eine andere Meinung. In der Verteidigung und v.a. beim Rebound hatte er etliche gute Spiele und auch seine spektakulären Dunks konnten schon mal eine schlafende Halle aufwecken. Aber für mich kam insgesamt einfach zu wenig über die Saison und es waren auch für meinen Geschmack viel zu viele teils haarsträubende Fehler. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass ich gerade ihn durch eine Nachverpflichtung ersetzt oder zumindest etwas mehr unter Druck gesetzt hätte.

Thompson:
King Charles war sicherlich die Entdeckung und der absolute Steal dieser Saison. Er hat sich gleich in den ersten Spielen immer mehr gesteigert und in die Herzen der Fans gespielt. Er ging fast immer dahin, wo es richtig weh tut und hat auch unter dem Korb meist hochprozentig abgeschlossen. Unsere eindeutige Nummer 1 als Center. Ich hoffe sehr, dass er zumindest seinen Dreijahresvertrag bei uns erfüllt, gerne auch länger.

Pjanic:
Er hätte der emotionale Leader dieser Mannschaft sein können und hat es fast als Einziger auch gegenüber uns Fans versucht. Durch seine ganzen Verletzungen wurde er leider immer wieder zurückgeworfen und mußte das auch psychisch verkraften. Wenn er länger verletzungsfrei bleibt, dann kann er uns sehr weiterhelfen. Absolut richtig, ihn weiter zu verpflichten.

Edigin:
Zumindest als Kapitän wohl die größte mögliche Fehlbesetzung, zumindest was man als Fan mitbekommt. Ob er es intern besser auf die Reihe bekommen hat weiß ich nicht, glaube ich aber auch nicht. Und auch als Center konnte er uns durch seine extreme Foulanfälligkeit nicht wirklich oft helfen. Eine der größten Enttäuschungen, leider.

Herzog:
Eines der größten Rätsel dieser Saison ist der Umgang von Sasa mit ihm. Ein sehr guter und bissiger Verteidiger mit einem sehr guten Dreier. Er hatte tolle Spiele wie gegen Ulm, aber er versauerte die meiste Zeit – völlig unverständlich – auf der Bank. Dabei hätte er gerade bei der teilweise engen Taktung der Spiele unsere Guards wesentlich mehr entlasten können als er es dann gedurft hat. Schade für ihn.

Skladanowski:
Ähnlich wie bei Stanic hängt sein Spiel ganz extrem von seinem Selbstbewußtsein ab. Und das ist leider sehr schwankend. Er hatte Spiele, wie z.B. gegen die Bayern, in denen er mutig zum Korb gezogen ist und gleich zwei Dreier gemacht hat und dann traut er sich im nächsten Spiel kaum noch den Pass zum Nebenmann. Seine Reboundstärke brauchen wir. Sollte er bei uns bleiben und Sasa kann ihm etwas mehr Selbstvertrauen geben, dann wäre er ein sehr wichtiger deutscher Spot für uns.

Saffer:
Er hat leider einfach viel zu wenig gespielt, um sein Potential tatsächlich fair beurteilen zu können. Wenn du die meiste Zeit auf der Bank sitzt und nur alle Jubeljahre mal zwei, drei Minuten aufs Feld kommst, dann stehst du da natürlich unter einem enormen Druck etwas zu zeigen. Für mich ein Fehler, ihn nicht mit einer Doppellizenz für die ProB auszustatten und ihm dadurch mehr Spielpraxis zu geben.
Für mich eine perfekte Analyse, die ich zu 100% unterschreiben würde.
Herzog wird vermutl für alle ein Rätsel sein, warum er nur so wenig Minuten bekam.
 

Steph_Curry_Versbach

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Meine Noten für die relevanten Spieler diese Saison:

Herzog 2,5
Carr 3
Mintz 1,5
Ivey 3
Skladanowski 3,5
Stove 3
Edigin 4,5
Thompson 2
Pjanic 2,5
Muenkat 4,5

Die Importspieler außer Mintz & Thompson haben eben konstant "ok" gespielt.
Nicht mehr und nicht weniger. Carr & Ivey könnte man auch besser bewerten - aber im Vergleich zu den Erwartungen schwierig.

Wir tun - wie von anderen gesagt - denke ich wirklich gut daran, deutsche "Kämpfer" zu holen und hungrige Imports aus kleineren Ligen.
 

you_never_walk_alone

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Wir tun - wie von anderen gesagt - denke ich wirklich gut daran, deutsche "Kämpfer" zu holen und hungrige Imports aus kleineren Ligen.
Das ist bereits und wird auch noch so passieren. Es wird spannend sein zu sehen, wie Sasa so eine Truppe zusammenführt und weiter entwickelt. Ich hoffe sehr, dass es klappt, denn gerade in dieser Saison haben wir auch an gleich zwei Beispielen sehen müssen, wie schnell man aus dem "Olymp" auch wieder abstürzen kann. Also bleiben wir bei unserem Motto "In Sasa We Trust" oder beim Motto von XRays "Alles wird gut". ;)
 

xraysforever

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Absolut. Alles ist gut und bleibt auch gut.

Ist natürlich davon abhängig wie hoch man als Fan für sich die Erwartungen setzt.
Ich habe da eine klare Meinung. Das in den letzten 3 Jahren Erreichte ist außergewöhnlich und alles andere als selbstverständlich.

Es ist keine vier Jahre her, da haben wir noch um die Existenz von BBL Basketball in Würzburg gezittert. Bleiben wir demütig und sind froh inzwischen ein etablierter und stabiler BBL Verein zu sein. Mit der neuen Halle dürfen mit steigendem Etat die Erwartungen hochgeschraubt werden.

Sollte mal eine Saison ohne PO Teilnahme kommen ist das kein Beinbruch. Nur Abstiegskampf will ich nicht mehr mitmachen.
 
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IrgendwasmitKörben

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Absolut. Alles ist gut und bleibt auch gut.

Ist natürlich davon abhängig wie hoch man als Fan für sich die Erwartungen setzt.
Ich habe da eine klare Meinung. Das in den letzten 3 Jahren Erreichte ist außergewöhnlich und alles andere als selbstverständlich.

Es ist keine vier Jahre her, da haben wir noch um die Existenz von BBL Basketball in Würzburg gezittert. Bleiben wir demütig und sind froh inzwischen ein etablierter und stabiler BBL Verein zu sein. Mit der neuen Halle dürfen mit steigendem Etat die Erwartungen hochgeschraubt werden.

Sollte mal eine Saison ohne PO Teilnahme kommen ist das kein Beinbruch. Nur Abstiegskampf will ich nicht mehr mitmachen.
Da bin ich voll bei dir.

Ich finde es lediglich um die CL schade. Es ist ein liebgewonnener Wettbewerb, in dem ich uns auch sehr gerne nächste Saison wieder gesehen habe. Als 4. Team mit sportlichen Zugriffsrecht wird das allerdings leider nichts. Schade
 

xraysforever

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Wie bereits erwähnt, könnte man die CL Quali spielen. Ist aber innerhalb einer Woche vor BBL Start eine anstrengende Kiste. Dann doch lieber FIBA Europe Cup.
 

Fathi8

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Liebe Würzburger,

ich stimme euch in Eurer Saisonzusammenfassung zu:

Das Team hat letztlich nicht ganz das Potential ausgeschöpft was drin war. Sowohl sportlich als auch emotional zu den Fans.
Aber man darf nicht vergessen, dass das HF trotzdem nur minimal verpasst wurde wegen eines schlechten Viertels gestern. Und auch in der CL war man nur noch 1-2 bessere Viertel in Spielen davon entfernt weiter zu kommen.

Das sind historisch gute Ergebnisse für Würzburg auch wenn die letzten beiden Jahre evtl. etwas weniger Frust bei Euch ausgelöst haben.
Ich hatte auf jeden Fall immer viel Spaß hier beim Mitlesen und habe passiv mit euch mitgefiebert.

Die letzten 3 Jahre dürften der mit Abstand beste Stretch in der Würzburger Basketball-Geschichte sein. Erfreut euch an diesem Gedanken und fiebert gerne der neuen Saison entgegen. Die wird bestimmt wieder interessant. Evtl. wird es auch Mal einen kleinen Schritt zurück gehen. Nicht immer wird das Team so gut zusammen passen wie die letzten 2 Jahre. Aber wenn man mit einem (in Hindsight) nicht optimalen Jahr Platz 5 in der BBL belegt und in der CL die zweite Phase erreicht, darf man mit der Führungscrew Recht gut schlafen.
Und vielleicht ist der Schritt zurück europäisch für nächstes Jahr nicht so schlecht, wenn der Kader evtl. etwas weniger Wert hat. Dann kann man sich mehr aufs Kerngeschäft konzentrieren. Und das bleibt die BBL und evtl der Pokal. Dazu natürlich der Hallenbau, wozu ich euch viel Glück wünsche.
 

you_never_walk_alone

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Die CL-Quali ist nichts, was man sich zu diesem Zeitpunkt wirklich wünscht, es sei denn man sieht es als Alternative zu einem harten Trainingslager unter Echtbedingungen. Dann kommt es aber noch darauf an, mit wie viel Reisen und wohin das verbunden ist. Der einfachere Weg wäre es gewesen, gestern einfach nach der Halbzeit fokussierter zu bleiben, dann würde sich diese Frage gar nicht erst stellen.

Wenn man sich aber die aktuell bereits bekannte Mannschaft und die Namen der schon so gut wie fixen zusätzlichen Neuzugänge dazu anschaut, dann bleibe ich bei meiner Meinung, dass CL da sicher eine Nummer zu groß sein dürfte. Wenn man die Ziele schon - wie XRays völlig richtig beschrieben hat - in der nächsten Saison wieder etwas runterschrauben sollte, dann gilt das meiner Meinung nach auch für den europäischen Wettbewerb.
 

Schmarrkopf

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Wie bereits erwähnt, könnte man die CL Quali spielen. Ist aber innerhalb einer Woche vor BBL Start eine anstrengende Kiste. Dann doch lieber FIBA Europe Cup.
Sorry auf die Quali zu verzichten wäre ja mal absoluter quatsch…
Wenn man sich nicht qualifiziert hatte man Testspiele auf Wettkampfniveau und man ist trotzdem im EuropeCup.
Braunschweig hat zb am ersten Spieltag ihr spiel verlegt bekommen
 
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