Aber ich denke genau das ist der Punkt. 10 Millionen Handgeld für einen 16 jährigen der bisher keine 20 Spiele für ein durchschnittliches Zweitligateam gemacht hat. Er ist ein riesiges Talent keine Frage aber so richtig viel auf Profiniveau war da halt noch nicht. Wenn so ein Spieler dann schon 10 Millionen Handgeld kassiert dann werden Spieler die vielleicht Anfang 20 sind und schon richtig was gezeigt haben aber trotzdem noch viel Luft nach oben haben halt mit Recht fragen warum sie nicht 20 Millionen oder mehr bekommen sollten wenn sie ablösefrei oder per geringer Ausstiegsklausel wechseln oder den Vertrag verlängern. Klar würde man es als Fan lieber sehen wenn man sowas bei einem Eichhorn macht als bei einem Süle aber ich denke für die allermeisten Vereine ist die richtige Antwort beides nicht zu tun.
Ich finde es halt gerade aus BVB Sicht sehr schwer sich auf der einen Seite Kaderleichen ohne wirklichen sportlichen Mehrwert und ohne Wiederverkaufswert anzuhäufen (Sabitzer, Can, Süle, Bensebaini) und dann bei einem Toptalent zu sagen "10 Mio. Handgeld? Nicht mit uns!".
Mit Bellingham II hat man einen Spieler mit weniger Potenzial für mehr Ablöse geholt als Eichhorn mit Ablöse + Handgeld.
Ich kann mir aber weiterhin nur schwer vorstellen, dass das bei Bayern und Dortmund der Dealbreaker war.
Falls ja, dann würde ich das zumindest von Dortmund als Fehler ansehen.
Generell wurde doch in der Causa Eichhorn sehr viel Mist verzapft von den Reportern und "Insidern", der war ja schon sicher bei Liverpool, City, Bayern und Dortmund, von daher kein Plan, ob die Infos über das Handgeld richtig waren oder einfach nur zusammengereimt, weil er deutlich unter Marktwert zu haben war.