News und Neuigkeiten


Marti

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So wie ich das verstehe, bezahlen alles die Organisatoren um Bill Demong:
Es kann natürlich sein, dass die Gruppe um Bill Demong schon auch über Geldmittel verfügt. Wer weiß vielleicht gibt es in den USA einen vermögenden die hard NoKo Fan der da Inverstor ist. Was hat Bill Demong eigentlich nach seinem Karriereende gemacht?

Und ja wo da plötzlich die Fans in den USA die Fans herkommen sollen ist natürlich die Frage... Klar in Steamboat Springs gibt es schon ne NoKo Tradition aber dennoch. Nun man will ja hauptsächlich Nachwuchs ziehen, aber auch da muss man ja irgendwie was anbieten bei all der Konkurrenz.
 
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Lazergirl

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Eins ist aber klar: Irgendentwas muss man machen. Die Nordische Kombination in der aktuellen Form ist nur für solche "Insider" wie wir hier in dem Forum attraktiv (und selbst da bin ich mir nicht so sicher ;) ). Wenn das Vorhaben nicht klappt, dann schade, man hat aber wenigstens etwas ausprobiert.
Meiner Meinung nach fehlt der Kombi so etwas wie die Vierschanzentournee. Ein besonders Event, dass sich vom Alltag abhebt. Aber kein Format, das zu einer Individualsportart nicht passt.
 

Marti

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Meiner Meinung nach fehlt der Kombi so etwas wie die Vierschanzentournee. Ein besonders Event, dass sich vom Alltag abhebt.
Na mit Seefeld oder Schonach versucht man das ja halbwegs im Kleinen an einem Standort zu imitieren. Im Grunde lebt das Standing der Tournee ja auch nur von der Tradition und sowas gibts in der NoKo nunmal nicht, weil man halt schon immer das kleine Geschwisterchen der beiden Grunddisziplinen war.
 

Lazergirl

EFF #3
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Na mit Seefeld oder Schonach versucht man das ja halbwegs im Kleinen an einem Standort zu imitieren. Im Grunde lebt das Standing der Tournee ja auch nur von der Tradition und sowas gibts in der NoKo nunmal nicht, weil man halt schon immer das kleine Geschwisterchen der beiden Grunddisziplinen war.
Das ist aber nur ein Standort. Eine Serie über mehrere Orte in einem kurzen Zeitraum macht doch den Reiz aus. Was man natürlich auch nie hatte war der Hype, den das Skispringen in den 2000ern hatte. Ich erinnere mich, dass RTL etwas Langlauf in den Übertragungen hatte ... ob auch Kombi weiss ich nicht mehr.

Erstmal ist wichtig, dass man den Olympia Status sichert.
 

Lazergirl

EFF #3
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Bei einem komplett neuen Format befürchte ich, dass die Sportart medial untergehen wird. Man sollte lieber darüber nachdenken, wie man den Weltcup stärkt. Statt ihn abzuschaffen.

Und warum sollten die nationalen Verbände Geld in die Förderung stecken, wenn die Sportler irgendwann nicht mehr den Verband / das Land vertreten sondern in irgend welchen Profiteams landen? Passt auch nicht zum Zoll/Bundeswehr/Polizei Konzept.
 
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johnny

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Na mit Seefeld oder Schonach versucht man das ja halbwegs im Kleinen an einem Standort zu imitieren. Im Grunde lebt das Standing der Tournee ja auch nur von der Tradition und sowas gibts in der NoKo nunmal nicht, weil man halt schon immer das kleine Geschwisterchen der beiden Grunddisziplinen war.
Seefeld Triple ist leider aus rein sportlicher Sicht ein Fehlkonstrukt, aber das scheint niemanden weder beim FIS noch beim ÖSV zu stören.

Bezüglich fehlender Tradition: Tour de Ski im Langlauf hatte auch keine Tradition, trotzem ist es gelungen, es einigermassen zu etablieren. In dem Sinne stimme ich dem Argument zu, dass eine "Tournee" mit mehreren Wettkampfstätten attraktiver wäre. Aber: Es gab schon sowas mal: In den 2000er gab es Warsteiner Grand Prix Deutschland mit Stationen in Oberhof, Schonach und zuerst Reit im Winkl, danach Ruhpolding. Hat leider nicht überlebt.

Erstmal ist wichtig, dass man den Olympia Status sichert.

Da müssen wir noch ein Paar Wochen noch gedulden, aber nach den heutigen Meetings und Entscheide vom IOC bzgl. des "FitForFuture"-Vorhabens bin ich immer mehr pessimistisch. So sollen die Spiele tatsächlich noch mehr schrumpfen und man will die Disziplinen vereinzelt betrachten und nicht mehr als ganze "Sportartenfamilie". Sprich: kein "Skisport" mehr, wie bisher üblich, sondern nun mal einzelne Disziplinen, wie Biathlon, Alpin usw. Das zeigt nochmal, dass man noch mehr Disziplinen langfristig rauswerfen möchte. Und nochmal wurde die Wichtigkeit der "Globalisierung" betont, was solche Sportarten, wie NoKo noch mehr unter Druck setzt.


Bei einer außerordentlichen IOC-Generalversammlung in Lausanne sollen zentrale Reformen beschlossen werden, die das olympische Programm langfristig verändern könnten. Im Mittelpunkt steht ein Vorschlag, wonach künftig nicht mehr komplette Sportarten, sondern einzelne Disziplinen über ihre olympische Zukunft bewertet werden sollen.

Damit könnte das IOC ab den Olympischen Spielen 2032 in Brisbane wieder ein schlankeres Wettkampfprogramm anstreben. Disziplinen mit hoher globaler Reichweite und breiter internationaler Beteiligung würden dadurch bessere Chancen auf einen Verbleib im Programm erhalten als Wettbewerbe mit begrenzter Verbreitung oder hohem Infrastrukturbedarf.
 
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