Kulinarischer Hochgenuss für alle!


Grenzdebilist

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Schaut schon verdammt professionell aus.
Tatsächlich ist es wie bei so vielen Dingen: man muss es einfach oft genug machen um spezielle Kniffe und Handgriffe zu verinnerlichen.
Die praktische Herstellung und das Rezept sind am Ende dann super easy. Ich hab einfach an 1000 Stellen Fehler gemacht und musste 'einfachere' Handgriffe oft genug wiederholen um das Gefühl dafür zu bekommen.
Wenn man sich da am Anfang irgendwelche Youtube-Pizzaiolos anschaut, dann macht man es mal wie A und dann wie B oder C.
Ich hab mir aber dann nach der eigenen Erfahrung einfach aus allem das Beste rausgezogen und das Rezept (inkl. Gehzeit) ist jetzt einfach individuell von mir, weil ich das einfach abgeändert hab bis es mir gepasst hat.
Zwischendrin hab ich halt versucht so wenig Rand wie möglich zu machen, weil die Kiddies einfach keinen Rand wollen. Die probieren den auch nicht. Blöd, weil der ist in dem Fall ja fast das Beste. Deshalb sahen die Pizzen dann auch eher nach "Standard" aus.
Aber gestern hab ich mir mal wieder eine eigene gegönnt und konnte die original neapolitanische Variante machen.
 

K-Dot

Zauberfuß
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Ich habe jetzt einen Gasgrill. Als jahrelanges Stadtkind, ohne die Möglichkeit, selber zu grillen, ist das für mich jetzt auch eine Lernkurve. Klar hab ich mal bei meinem Vater gegrillt oder mal unter der Freunden irgendwo, aber jetzt komplett selber für das abendliche Mahl zuständig zu sein, hatte ich nicht. Da ich gerne gutes Rind esse, habe ich mir natürlich erstmal paar Steaks für mich und meine Frau geholt. Erstes Ergebnis: Innen roh, dafür außen verkohlt und zäh wie eine Schuhsohle. Paar Tage später der nächste Versuch, schon etwas besser - zumindest innen recht gut gelungen, aber außen immer noch recht zäh. Die dritte Runde klappte dann und ich war einigermaßen zufrieden. Ging leider einiges an Kohle über die Wupper, aber dafür scheint es jetzt zu klappen.
Interessanterweise war Geflügel, Lamm und Würstchen gar kein Problem. Das ist von Anfang an gelungen.
 

Grenzdebilist

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aber jetzt komplett selber für das abendliche Mahl zuständig zu sein, hatte ich nicht.
Ich nehme an sowohl du als auch ich haben natürlich vorher schon "normale" Gerichte für die Familie gemacht. Aber ich denke Grillen (vor allem wenn da verschiedene Produkte drauf liegen) und mit unterschiedlich gewünschten Garstufen ist definitiv auch ne Kunst.
Da ich gerne gutes Rind esse, habe ich mir natürlich erstmal paar Steaks für mich und meine Frau geholt. Erstes Ergebnis: Innen roh, dafür außen verkohlt und zäh wie eine Schuhsohle. Paar Tage später der nächste Versuch, schon etwas besser - zumindest innen recht gut gelungen, aber außen immer noch recht zäh. Die dritte Runde klappte dann und ich war einigermaßen zufrieden. Ging leider einiges an Kohle über die Wupper, aber dafür scheint es jetzt zu klappen.
Sobald du es halt drauf hast, verstehst du nicht mehr wieso du es nicht schon immer so gemacht hast.
Bei mir und den Pizzen hatte ich am Anfang z.B. auch schlichtweg unterschätzt, dass das Belegen doch mitunter länger dauern kann bzw. dass du es nicht machen darfst während eine andere im Ofen ist. Das konntest du beim normalen Ofen mit 10 Minuten Backzeit schon machen, aber bei 90 Sekunden darfst du dich halt nicht ablenken.
Also hab ich mal 4 Pizzen vorbelegt. Ja, Fail mit Ansage natürlich, weil die Soße durchsabscht und du die Pizza gar nicht mehr auf die Schaufel bekommst.
Das war mal so ein Moment wo ich fast den Spass verloren hätte.
Und durch die immer größer werdende Routine fallen halt auch alle anderen Kleinigkeiten nicht mehr so als "anstrengend" ins Gewicht.
Ich kann ehrlich nicht mal sagen, was genau ich bei gewissen Handgriffen anders mache. Es klappt einfach. Obwohl ich am Anfang dran verzweifelt bin.
 

K-Dot

Zauberfuß
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Ich nehme an sowohl du als auch ich haben natürlich vorher schon "normale" Gerichte für die Familie gemacht. Aber ich denke Grillen (vor allem wenn da verschiedene Produkte drauf liegen) und mit unterschiedlich gewünschten Garstufen ist definitiv auch ne Kunst.

Ja genau, Rind, Lamm, Hähnchen, Würstchen, Grillkäse, Laugenbaguette, Flatbread - alles irgendwie gleichzeitig managen und möglichst zeitgleich warm auf den Tisch, das ist neu. Und eben Rind selber grillen habe ich vorher nie wirklich gemacht. Gamechanger ist wirklich, dass man es zeitig aus dem Kühlschrank holt und sich auf Zimmertemperatur aufwärmen lässt und nach dem angrillen noch in die passive Wärme legt und dann noch etwas in Alu wickelt. Dann ist es gar nicht mehr so schwer.
 
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