Alexander Zverev


Wie viele GS-Titel gewinnt A. Zverev?


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amoog

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Zverev war wirklich sehr nah dran, mit ein bischen Spielglück gelingt ihm vielleicht das Break im Zweiten, an dem er gefühlt sehr viel näher als sein Kontrahent war. Aber Sinner wäre nicht Sinner, wenn er nicht schnellstens in die Dominator-Rolle zurück wächst. Und genau so ist es für Zverev leider auch gekommen, und danach war an sich empty für ihn, super schade. Für Sinner wars mit Sicherheit nicht der letzte GS, für Sascha sollte hoffentlich mit den neu dazugewonnenen Fähigkeiten, der Ruhe nach dem endlich ersten großen Titel und seiner physischen Stärke, die er auch ausstrahlt (trotz Diabts Typ 1) zumindest die Option auf vielleicht weitere großen Titel vorhanden sein. Bei entsprechender körperliche Pflege, weniger Turnierveranstaltungen mit Konzentration auf die großen Dinger sollte er durchaus in den nächsten 3-4 Jahren noch konkurrenzfähig bleiben (siehe Federer, Nadal, Djokovic in höheren Semestern bei den GS-Turnieren...)
 

tennisfun

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Zwei Meinungen. Gut die von Stich ist einen Tag älter. Der Kicker lobt Zverev jetzt. Ich frage mich was Stich dazu treibt das er das "emotionslos hinnehmen wird", wenn Zverev Wimbledon gewinnt. War denn Stich selbst ein Spieler der alle mitgerissen hat?
Ich verstehe den Zeitpunkt der Aussage nicht. Richtig schlecht von Stich aktuell all das schlechte von Zverev auszugraben.
 

Tuco

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Rein von den Erfolgen wäre Zverev vorne. Ich finde unabhängig von diesen beiden Spieler aber Generationenvergleiche schwierig.
Wawrinka hat ja unabhängig von heute eine schwierigere Konkurrenz gehabt und ich würde Wawrinkas ersten beiden GS höher einschätzen von der Schwierigkeit, sind aber Diskussionen die man vielleicht morgen führen sollte ;)

Das hat sich jetzt erledigt. Ich meinte es weil ein GS-Finalerfolg gegen einen der beiden besten Spieler der aktuellen Generation etwas ist was Zverev bisher noch nie geschafft hat und Wawrinka mehrfach, das hätte den Rückstand in genau dem (einzigen) Bereich wo Zverev da im Vergleich deutliche Defizite hat schon stark reduziert.

Zverev ist so jetzt nach Medvedev (1/6) zusammen mit Roddick (1/5) der GS-Sieger mit der schlechtesten Final-Siegquote, mal sehen ob er das durch einen zweiten Titel noch aufbessern kann. Immerhin hat er in zwei der drei Finals gegen Sinner und Alcaraz (bis auf Melbourne letzte Saison) über weite Strecken auf Augenhöhe gespielt, aber das reicht eben nicht.
 

Steigerwald

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Ich denke, bei den USO könnte etwas gehen. Hoffen wir, dass Carlos und Jannik in der gleichen Hälfte landen.
 

chris☕

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Zverev war wirklich sehr nah dran, mit ein bischen Spielglück gelingt ihm vielleicht das Break im Zweiten, an dem er gefühlt sehr viel näher als sein Kontrahent war. Aber Sinner wäre nicht Sinner, wenn er nicht schnellstens in die Dominator-Rolle zurück wächst. Und genau so ist es für Zverev leider auch gekommen, und danach war an sich empty für ihn, super schade. Für Sinner wars mit Sicherheit nicht der letzte GS, für Sascha sollte hoffentlich mit den neu dazugewonnenen Fähigkeiten, der Ruhe nach dem endlich ersten großen Titel und seiner physischen Stärke, die er auch ausstrahlt (trotz Diabts Typ 1) zumindest die Option auf vielleicht weitere großen Titel vorhanden sein. Bei entsprechender körperliche Pflege, weniger Turnierveranstaltungen mit Konzentration auf die großen Dinger sollte er durchaus in den nächsten 3-4 Jahren noch konkurrenzfähig bleiben (siehe Federer, Nadal, Djokovic in höheren Semestern bei den GS-Turnieren...)

Womöglich wird er in Wimbledon sogar am Längsten konkurrenzfähig bleiben, bzw. auf einen Titel hoffen können. Sein Stil, seine Stärken, der schnelle Belag, da geht sicherlich noch länger was für Zverev, selbst wenn er vielleicht in einigen Jahren auf den langsameren Belägen vielleicht mehr ganz so gut ist.

Zverev war 2 einhalb Sätze auf Augenhöhe. Leider dann Breakball nicht nutzen können und Break kassiert. Das war dann letztendlich doch der Moment, der das Momentum in eine Richtung verschoben hat. Umgekehrt hätte ich Sinner trotzdem noch ein comeback zugetraut, selbst wenn Zverev ihn zuerst ge-breakt hätte. Energielevel, Entschlossenheit, da war Sinner ab Ende Satz 2 wirklich extrem gut unterwegs.

Ich würde fast sagen, die ersten 2 einhalb Sätze war mit das beste was Zverev bisher gespielt hat. Auf Rasen sowieso. Das war Elite Level und hat Sinner auch ein wenig frustriert gehabt. Wenn er weiter spielerische in die Richtung geht, dann ja, nicht unmöglich, dass er noch einen GS Titel gewinnt.
 

elpres

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Womöglich wird er in Wimbledon sogar am Längsten konkurrenzfähig bleiben, bzw. auf einen Titel hoffen können. Sein Stil, seine Stärken, der schnelle Belag, da geht sicherlich noch länger was für Zverev, selbst wenn er vielleicht in einigen Jahren auf den langsameren Belägen vielleicht mehr ganz so gut ist.

Zverev war 2 einhalb Sätze auf Augenhöhe. Leider dann Breakball nicht nutzen können und Break kassiert. Das war dann letztendlich doch der Moment, der das Momentum in eine Richtung verschoben hat. Umgekehrt hätte ich Sinner trotzdem noch ein comeback zugetraut, selbst wenn Zverev ihn zuerst ge-breakt hätte. Energielevel, Entschlossenheit, da war Sinner ab Ende Satz 2 wirklich extrem gut unterwegs.

Ich würde fast sagen, die ersten 2 einhalb Sätze war mit das beste was Zverev bisher gespielt hat. Auf Rasen sowieso. Das war Elite Level und hat Sinner auch ein wenig frustriert gehabt. Wenn er weiter spielerische in die Richtung geht, dann ja, nicht unmöglich, dass er noch einen GS Titel gewinnt.

So richtig erholt hat er sich von dem TB im zweiten Satz aber nicht mehr. Danach kamen noch starke Punkte usw., aber ich hatte nie mehr das Gefühl, dass Zverev an einen Sieg glaubt.
 

chris☕

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So richtig erholt hat er sich von dem TB im zweiten Satz aber nicht mehr. Danach kamen noch starke Punkte usw., aber ich hatte nie mehr das Gefühl, dass Zverev an einen Sieg glaubt.

Ich habe Zverev eigentlich nicht so in der Art wahrgenommen, dass er nicht mehr an einen Sieg geglaubt hat. Ich finde, so wie er drauf war von Mimik und Körperhaltung ist er relativ häufig drauf, auch wenn er gewinnt. Meine Vermutung ist, dass er großen Druck verspürt hat nach Satz 2. Bei 2:0 wäre die vermeintliche Ziellinie schon etwas näher. Aber bei 1:1 Sätzen war es eher so nach dem Motto "ich muss hier 4, 5 Sätze ununterbrochen mein bestes Tennis spielen, sonst bin ich tot". Und natürlich hat er auch wahrgenommen, dass Sinner sein Niveau noch ein Stück angehoben hat und richtig starke, positive Körpersignale ausgesandt hat.

Noch ein Wort zur Pressekonferenz: Zverev hat bekräftigt, dass auf die Vorhand draufgehen auch weiterhin sein Ziel sein wird. Er will weiterhin offensives Tennis spielen und er hat den Eindruck, dass die Vorhand jeden Monat in 2026 besser geworden ist.

Denke auch, dass das die einzige Chance ist, um gegen Sinner überhaupt wettbewerbsfähig zu sein. Er braucht Möglichkeiten, die Punkte effektiv zu verkürzen - auch neben dem Aufschlag. In "normalen" Grundlinien cross und longline Duell wird er nie mehr als 4 aus 10 Punkten gewinnen können. Daneben noch allg. variabel spielen und guten Angriffsbällen hinterhergehen. So wie er das im Endeffekt gestern auch gemacht hat. Ich denke, dass Zverev es einfach nicht hinbekommen hat, die notwendige Intensität lange genug hochzuhalten. Und das ist natürlich unfassbar schwer. Das Level dass du durchgehnd gegen Sinner in Form bringen musst, um zu gewinnen, ist brutal! Vor allem weil er halt auch die pressure points so unfassbar gut gespielt.
 

Francois

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Zwei Meinungen. Gut die von Stich ist einen Tag älter. Der Kicker lobt Zverev jetzt. Ich frage mich was Stich dazu treibt das er das "emotionslos hinnehmen wird", wenn Zverev Wimbledon gewinnt. War denn Stich selbst ein Spieler der alle mitgerissen hat?
Ich verstehe den Zeitpunkt der Aussage nicht. Richtig schlecht von Stich aktuell all das schlechte von Zverev auszugraben.
Stich mag ich ja als Co Kommentator aber was er da beim Finale so abgegeben hat waren zum Teil haarsträubende Analysen wenn er Psychologe gespielt hat. Zverev spielt absolutes Elitetennis mit über 80% Quote erster Aufschlag und macht mehr Punkte als Sinner und Stich faselt dabei was von "zu wenig Spannung" und nicht fokussiert genug weil Zverev keine Faust macht wie Sinner.

Der Artikel ist in seinen Aussagen tatsächlich recht unglücklich. Vielleicht auch etwas aus Zusammenhang gerissen im Gesamtkontext da es wohl ne lange Sendung zusammenfasst. Ich hab mir das nie angeschaut da ich die "Babsi" und den einen mod recht anstrengend fand mit ihren Fragen. Das mit "emotionslos" wirkt auf mich wie jemand der immer noch dieses kompetitive Verhalten in sich hat und da . Zverev nicht vor ihm sehen will. Merkwürdig. Hat mich überrascht.

Kann aber auch echt sein das hier medial zugespitzt wird um Aufmerksamkeit zu generieren.
 

Hans Meyer

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Womöglich wird er in Wimbledon sogar am Längsten konkurrenzfähig bleiben, bzw. auf einen Titel hoffen können. Sein Stil, seine Stärken, der schnelle Belag, da geht sicherlich noch länger was für Zverev, selbst wenn er vielleicht in einigen Jahren auf den langsameren Belägen vielleicht mehr ganz so gut ist.

Zverev war 2 einhalb Sätze auf Augenhöhe. Leider dann Breakball nicht nutzen können und Break kassiert. Das war dann letztendlich doch der Moment, der das Momentum in eine Richtung verschoben hat. Umgekehrt hätte ich Sinner trotzdem noch ein comeback zugetraut, selbst wenn Zverev ihn zuerst ge-breakt hätte. Energielevel, Entschlossenheit, da war Sinner ab Ende Satz 2 wirklich extrem gut unterwegs.

Ich würde fast sagen, die ersten 2 einhalb Sätze war mit das beste was Zverev bisher gespielt hat. Auf Rasen sowieso. Das war Elite Level und hat Sinner auch ein wenig frustriert gehabt. Wenn er weiter spielerische in die Richtung geht, dann ja, nicht unmöglich, dass er noch einen GS Titel gewinnt.

Der 1. Tiebreak war von Zverev wirklich sehr sehr stark, er hat den Tiebreak wirklich gespielt um ihn zu gewinnen, er war offensiv und wollte den Ausgang selbst bestimmen. Im 2. Satz fand ich Zverev bis zum Tiebreak besser, man hatte das Gefühl, dass er näher am Break(ball) ist als Sinner, aber Sinner konnte sich mit guten Aufschlägen retten
Im Tiebreak war das dann ganz anders. Sinner war dann am Drücker und Zverev ließ es etwas mit sich geschehen, das erinnerte an die Duelle der letzten Monate. Zum Beispiel in Miami. Zverev hielt gut mit, im Tiebreak macht er einen blöden Fehler und das Ding war dann durch. Zverev war im 2. Tiebreak nicht mehr so überzeugend wie er gespielt hat, da hing es nur von Sinner ab.
Im 3. Satz fand ich Sinner deutlich am Drücker, er hat es aber nicht geschafft diesen Vorteil in ein Break umzumünzen. Zverev hat dann im 3. Satz als erster einen Breakball, seinen einzigen im Match. In dem Moment hab ich auch gedacht, dass ich Sinner trotzdem das Rebreak zutrauen würde.
Im 3. und 4. Satz war Zverev insgesamt auf jeden Fall unterlegen, Zverev ging teilweise hohes Risiko und hielt sich gut in der Partie, aber ein gutes Gefühl hatte ich aus seiner Sicht nicht.
Sinner hat es am Ende geschafft nach 5 schwächeren Runden in den beiden wichtigen Runden sein bestes Spiel zu zeigen, gegen Zverev hat er es geschafft die stärksten Zverev-Phasen gut zu überstehen. Mischa meinte ja auch, dass Sinners Zahlen bis einschließlich des Viertelfinals nicht so überzeugend waren, also Statistiken wie er wo den Ball spielt/trifft.
Zverev hat in diesem Finale vielleicht das höchste Niveau der beiden gezeigt, aber Sinner hatte ein hohes Standardniveau, wobei der 2. Tiebreak von Sinner auch wirklich stark war, da war nur Zverevs Niveau nicht so gut, dann sieht das ganze weniger spektakulär aus
 
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