US Open 2026 - Herren


Wer holt den Titel?

  • Arthur Fils

    Stimmen: 0 0,0%
  • Frances Tiafoe

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jakub Menšík

    Stimmen: 0 0,0%
  • Félix Auger-Aliassime

    Stimmen: 0 0,0%
  • Flavio Cobolli

    Stimmen: 0 0,0%
  • Alex de Minaur

    Stimmen: 0 0,0%
  • Daniil Medvedev

    Stimmen: 0 0,0%
  • Lorenzo Musetti

    Stimmen: 0 0,0%
  • Brandon Nakashima

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer Spieler

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    18
  • Umfrage geschlossen .
Ja, das ist ja sogar clever, er spielt den Ball gegen das Netz, damit Tsitsipas so gar keine Chance haben soll. Das wäre aber fast schief gegangen, weil es Tsitsipas' Punkt wäre, wenn der Ball auf Leheckas Seite erst aufkommt
Hätte Lehecka den Punkt auch bekommen, wenn er den Ball auf die Netzseite unterhalb des Tapes gespielt hätte? Also dort wo wirklich das Netz ist...
 
An sich würde ich es allen 4 gönnen, für Khachanov ist es eine einmalige Chance, ich denke aber nicht dass er ins Finale einziehen kann. Zverev hätte mit dem Titel gute Chancen zeitweise die 1 zu werden. Bei Shelton und Tiafoe kann man drauf hoffen, dass sie mit einem Titel den nächsten Gang finden, wie Zverev in Wimbledon oder Wawrinka damals, hauptsache nicht wie Thiem
Da kann ich mitgehen (also mit Gönnen). Allerdings würde ich Shelton noch nicht mit Zverevs Situation gleichstellen. Denke der hat ne gute Chance sich noch zu steigern und dann vor Zverevs Debüt-Alter seinen ersten Slam zu gewinnen. Auch wenn er hier noch scheitern sollte.

Tiafoe und Khachanov wären auch keine Gewinner aus dem Nichts heraus, obwohl natürlich kaum jemand auf sie gesetzt hat. Sie sind aber definitiv in der Lage Mal den Lauf ihres Lebens zu haben wie vielleicht sonst noch 20-30 andere auf der Tour. Beide sehe ich aber eher nicht in der Lage wie Zverev dadurch zum ersten Favoriten nach Sincaraz bei Slams zu werden. Shelton sehe ich dann eher in dieser Riege, wenn ihm auch noch klar die Konstanz eines Zverevs fehlt.

Es trifft daher auf jeden keinen Falschen.
Ich wünsche mir Zverev gegen einen der beiden Amis. Das würde gut Stimmung geben. Khachanov sehe ich gegen beide als Außenseiter.
 
Khachanov ist mir ehrlich gesagt zu blass für ein GS Finale. Dass er, wie vor Kurzem erst angesprochen wurde, etwas unter dem Radar läuft, empfinde ich nur zum Teil so. Daran hat er schon etwas auch selbst Schuld. Lange Perioden ist er immer wieder so ein typischer 'Dienst nach Vorschrift' Spieler, der sich erstaunlich unsichtbar machen kann. Gewinnt 1-3 Runden gegen Spieler hinter ihm und fliegt dann raus.

Aber gerade in der Betrachtung des Halbfinals muss man bei ihm aber natürlich auch die Karriere Highlights berücksichtigen. Khachanov ist ein dankbarer Semi-Final Gegner, keine Frage, aber ungefährlich ist er deshalb natürlich nicht. Zverev 70:30

Shelton - Tiafoe ist imo weniger eindeutig. Beide kommen aus sehr langen 5 Satz Spielen, ich glaube nicht, dass Einer der Beiden mit großen physischen Vor- oder Nachteilen in das Match geht (außer ich hab irgendeine Verletzung oder so verpasst). Mal schauen, wie Shelton nach dem größten Erfolg seiner Karriere nun in der nächsten Runden performt. Dass das 1/4 Finale bis 03:30 ging ist natürlich extrem suboptimal und man kann nicht ausschließen, dass ihn das negativ beeinflusst. Ich gehe eher davon aus, dass er weiterhin gut performt. Er ist ja eher ne Rampensau und er wird sich auch weiter "tragen" lassen vom Publikum.

Ich habe immer den Eindruck, dass das bei den US Junx noch mehr ne Rolle spielt als bei anderen Nationalitäten. Damit gilt natürlich dasselbe auch für Tiafoe. Shelton 60:40

Hands down, bei den Semis will doch (fast) jeder Shelton - Zverev im Finale :) .
 
Hätte Lehecka den Punkt auch bekommen, wenn er den Ball auf die Netzseite unterhalb des Tapes gespielt hätte? Also dort wo wirklich das Netz ist...

Genau das war wie gesagt seine Absicht, fie Netzkante anzuvisieren ist ja ganz schön riskant und man sieht ja auch, dass er erleichtert ist.
Solange der Ball hinterher im gegnerischen Feld landet (oder du deinen Gegner triffst, bevor er überhaupt landet), gewinnst du den Punkt. Natürlich darf der Gegner den Ball noch zurückspielen, solange er nicht 2x aufkommt.

An sich würdest du auch immer mit dem Netz spielen, wenn du könntest, in dem Fall wäre man doch quasi unbesiegbar

Wichtig ist, dass du nicht einfach so über das Netz greifst, der Ball muss schon Rückwärtsdrall haben oder Wind.
Kannst du dich an den Crazy Stoppvolley von Paire erinnern? Wenn du es schaffen würdest, dann kannst du ja auch einen Stopp spielen von der eigenen Seite, und er fliegt rüber, ins Netz auf der gegnerischen Seite und fällt danach erst ins Feld

Shelton hat gegen Shapovalov den Videobeweis genommen, weil er der Meinung war, dass Shapovalov beim normalen Volley übers Netz gereicht hat, das ist nicht erlaubt, Shapovalov hatte es aber auch klar erkennbar nicht gemacht
 
Stimmt beides. Aber bis 3:30 ein Spiel der Rivalen schauen? Er ist da ja auch nicht so cool, sich danach nicht noch Gedanken zu machen, wenn die vermeintlich größten Konkurrenten Ausscheiden (siehe Paris). Kann er dann wirklich gut einschlafen?

Ich könnte mir vorstellen, dass er einen sehr erholsamen, ruhigen Schlaf hatte, als er mit dem Gedanken eingeschlummert ist, dass Alcaraz gerade seinen Flieger zurück nach Spanien gebucht hat. :LOL:
 
Genau das war wie gesagt seine Absicht, fie Netzkante anzuvisieren ist ja ganz schön riskant und man sieht ja auch, dass er erleichtert ist.
Solange der Ball hinterher im gegnerischen Feld landet (oder du deinen Gegner triffst, bevor er überhaupt landet), gewinnst du den Punkt. Natürlich darf der Gegner den Ball noch zurückspielen, solange er nicht 2x aufkommt.

An sich würdest du auch immer mit dem Netz spielen, wenn du könntest, in dem Fall wäre man doch quasi unbesiegbar

Wichtig ist, dass du nicht einfach so über das Netz greifst, der Ball muss schon Rückwärtsdrall haben oder Wind.
Kannst du dich an den Crazy Stoppvolley von Paire erinnern? Wenn du es schaffen würdest, dann kannst du ja auch einen Stopp spielen von der eigenen Seite, und er fliegt rüber, ins Netz auf der gegnerischen Seite und fällt danach erst ins Feld

Shelton hat gegen Shapovalov den Videobeweis genommen, weil er der Meinung war, dass Shapovalov beim normalen Volley übers Netz gereicht hat, das ist nicht erlaubt, Shapovalov hatte es aber auch klar erkennbar nicht gemacht
Meinst du den? ;)

Schon crazy

Musste eben auch an diese Szene denken:


Das war brutal, dass er den überhaupt noch regelkonform spielen konnte. Die andere Variante wäre zwar anatomisch nicht mehr möglich gewesen, aber so wie ich dich jetzt verstanden habe, hätte Stef damals auch den Ball am Ende ins gegnerische Netz spielen können, was allerdings dazu geführt hätte, dass er ins Netz gekracht wäre.:D
 
Meinst du den? ;)

Schon crazy

Musste eben auch an diese Szene denken:


Das war brutal, dass er den überhaupt noch regelkonform spielen konnte. Die andere Variante wäre zwar anatomisch nicht mehr möglich gewesen, aber so wie ich dich jetzt verstanden habe, hätte Stef damals auch den Ball am Ende ins gegnerische Netz spielen können, was allerdings dazu geführt hätte, dass er ins Netz gekracht wäre.:D


Genau (Paire)

und auch bei Tsitsipas, das war wirklich sehr akrobatisch, vor allem weil sein Schläger quasi waagerecht zur Netzkante ist, berührt er das Netz bevor der Ball "tot" ist, verliert er den Punkt (siehe Djokovic im HF der FO gegen Nadal)

Da kann ich mitgehen (also mit Gönnen). Allerdings würde ich Shelton noch nicht mit Zverevs Situation gleichstellen. Denke der hat ne gute Chance sich noch zu steigern und dann vor Zverevs Debüt-Alter seinen ersten Slam zu gewinnen. Auch wenn er hier noch scheitern sollte.

Tiafoe und Khachanov wären auch keine Gewinner aus dem Nichts heraus, obwohl natürlich kaum jemand auf sie gesetzt hat. Sie sind aber definitiv in der Lage Mal den Lauf ihres Lebens zu haben wie vielleicht sonst noch 20-30 andere auf der Tour. Beide sehe ich aber eher nicht in der Lage wie Zverev dadurch zum ersten Favoriten nach Sincaraz bei Slams zu werden. Shelton sehe ich dann eher in dieser Riege, wenn ihm auch noch klar die Konstanz eines Zverevs fehlt.

Es trifft daher auf jeden keinen Falschen.
Ich wünsche mir Zverev gegen einen der beiden Amis. Das würde gut Stimmung geben. Khachanov sehe ich gegen beide als Außenseiter.

Ich glaube auch nicht, dass Tiafoe zum Top 4 Spieler wird, aber wenn er nächstes Jahr wieder in den Top 8 steht am Jahresende, vielleicht sogar auf Platz 5 oder 6, dann hat er einen großen Schritt gemacht. Wenn er auf HC zumindest regelmäßiger in HFs kommt und so um den Titel spielt. Dass er vielleicht bei den AO 2027 oder 2028 im HF steht und auch in Wimbledon. Bei Federer hat es 2003 auch Klick gemacht. Wenn Tiafoe nach den US Open 2027 die Nummer 6, 7 der Welt ist und nicht gerade nur so 3000 Punkte hat, dann hat er auf jeden Fall einen Sprung nach vorne gemacht.
Dieses Jahr ist er ja generell viel konstanter als bislang in seiner Karriere, das Problem war seine schlechte Setzung. Das letzte Mal als er in den Top 10 stand, ist er danach wieder abgestürzt.

Ich würde auch Khachanov und Tiafoe nicht in einen Topf werfen, Khachanov war fast außerhalb der Top 50. Tiafoe war auch hier bei @Tuco weit vorne in der Umfrage ;)

Meine Topfavoriten vor dem Turnier waren Alcaraz und Zverev, wobei es bei Alcaraz Zweifel gab, danach folgte Shelton. Als nächstes kam Djokovic, einfach aus seiner Historie und danach kamen für mich schon Fils und Tiafoe. Noch vor Fritz, dem 2026 einfach was fehlt, ich weiß nicht ob es das Knie ist, das Selbstvertrauen, aber ich habe das Gefühl, dass aktuell sein Peak halt nicht sehr hoch ist, da sehe ich bei Fils und Tiafoe ein viel höheres potentielles Peak. Und hinter Zverev, Alcaraz, Shelton, Djokovic, Fils, Tiafoe und Fritz kam dann der Rest. Bei Auger-Aliassime sehe ich aktuell auch kein so hohes Peak, in Wimbledon gegen Djokovic war er noch am besten in 2026.

Khachanov war schon von Anfang an sehr gut bei den GS, ein VF hätte mich jetzt auch nicht schockiert, aber der Titel wäre nach der Saison eine riesige Sensation, bei Tiafoe gar nicht.
Tiafoe ist wie du sagst ein US Open-Spieler, eine Rampensau, er spielt nirgendwo so gerne wie in den USA, 42,6 % seiner GS-Siege waren bei den US Open, von allen Spielern mit mindestens 50 Siegen hat nur Tanner anteilig mehr Siege bei den US Open geholt als Tiafoe und Tanner zählt nicht, weil damals die AO keim wirkliches Pflichtturnier waren. Dennoch ist der nächste Sprung möglich, ob mit oder ohne Titel und das würde ich unter anderem von seinem Ranking nach den US Open 2027 abhängig machen
 
Zuletzt bearbeitet:
Krawietz / Puetz waren brutal stark gegen Arevalo /Pavic. Richtig gutes Spiel.
Erschreckend fand ich die Zuschauerkulisse. Da war echt gar keine Stimmung das hötte auch ein 250er oder groesseres Challenger sein können. Mit Wimbledon und RG verglichen ist das echt gar nichts.

Bei den nächsten Gegnern ist zumindest ein Ami dabei vielleicht gibts ja dann Stimmung.
 
Bei den nächsten Gegnern ist zumindest ein Ami dabei vielleicht gibts ja dann Stimmung.
Die Stimmung dürfte aber schnell wieder verflogen sein 🤭
Krawietz/Pütz stehen nach einem Erfolg in 2 Sätzen über Ram/Salisbury im Finale 💪
Dort wartet mit Skupski/Harrison eine weitere Kombi aus GB und den USA.
Mit einem Finaleinzug hätte ich nach dem Stotterstart gegen die erstmalig zusammen spielenden Faria/Walton nicht unbedingt gerechnet. Ganze 2 Punkte sprachen für Krawietz/Pütz.
Na kommt, dann zieht das Ding im zweiten US-Open- Finale auch durch, dann hat Tim Pütz auch endlich seinen GS-Sieg bei den Herren 😄
 
heute großer halbfinaltag:nono:

meine tipps:

zverev - khachanov 3:1
shelton - tiafoe 3:1

ich bin im 2. semi sogar ein weg mehr für tiafoe. shelton mag ich auch, aber big ben wird noch genug solcher chancen bekommen.

bei zverev rechne ich mit drei engeren sätzen oder 4 sätze. khachanov ist nicht ungefährlich. er war schon mehrfach im halbfinale, bei den AO zb auch. ganz am anfang, so 2018/2019 rum dachte ich er wird der erfolgreichste aus dem russischen toptrio. es sollte nicht so kommen.

insgesamt zwei gute semis für mich. :)
 
Die Stimmung dürfte aber schnell wieder verflogen sein 🤭
Wow freut mich für die beiden. Hatte auch nicht damit gerechnet bei dem Beginn, aber wie Zverev haben sie sich reingebissen.

Der Aspekt Stimmung ist schon echt sehr ernüchternd bei den US Open. Da fällt man massiv zu den anderen Slams ab. Ohne Amerikaner ist tote Hose angesagt und z.T halbleere Ränge. Kann man gerne die US Open in die German Open oder Italian Open umwandeln das wäre hier ganz sicher anders.
 
Oh. Das wird ein Leckerbissen. Mein Gefühl sagt Shelton holt es sich. Heute war Shelton auch viel ruhiger größtenteils, sehr konzentriert, sehr erwachsen.
 
Oh. Das wird ein Leckerbissen. Mein Gefühl sagt Shelton holt es sich. Heute war Shelton auch viel ruhiger größtenteils, sehr konzentriert, sehr erwachsen.
Wenn er so wie in den Sätzen 2 bis 4 spielt, dann zieht er sich das Ding. Die Frage lautet, kann er so eine Leistung in seinem 1. GS Finale abrufen. Alles ist möglich, der Ausgang erscheint offen.
 
Einen zweiten Sieger wird es in diesem Finale jedenfalls nicht geben. Für beide eine riesen Chance. Normalerweise muss Sascha das ziehen. Zumindest dann, wenn seine Vorhand keine kalten Füße bekommt. Zu groß ist die Überlegenheit von der GL und Rückhand. Ich habe Probleme den "Ammis" so einen Triumph zu gönnen und bin daher klar für Zverev.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen zweiten Sieger wird es in diesem Finale jedenfalls nicht geben. Für beide eine riesen Chance. Normalerweise muss Sascha das ziehen. Zumindest dann, wenn seine Vorhand keine kalten Füße bekommt. Zu groß ist die Überlegenheit von der GL und Rückhand. Ich habe Probleme den "Ammis" so einen Triumph zu gönnen und bin daher klar für Zverev.
Erstmal ist Tennis ja kein Teamsport bei den US Open , von daher finde ich das mit den "Ammis" schwer nachzuvollziehen. Da machts dann imo eher Sinn das du einzelne Personen ablehnst wie in dem Fall Shelton.Nationalitöt ist weder ein Verdienst aber auch keine Schuld. Ich kann zum Beispiel mit Kachanov nichts anfangen da er Putins Northern Palmyra Propaganda Veranstaltung aktiv unterstuetzt.

Was die Vorhand anbelangt kann Zverev imo nicht mehr durchgehend so wie in Wimbledon auftreten da fehlen paar Prozent. Hat man gegen Kachanov ganz gut gesehen . Kann aber nat. auch sein das er nur so performt hat wie notwendig was smart wäre. In den Tie Breaks hat er ja nochmal zugelegt wenns drauf ankam. Von daher für mich die zwei Fragen fürs Finale 1) Kann Zverev einen Gang höher schalten 2) Kann Shelton seine Fehleranfälligkeit reduzieren. Die spielerische Brillianz für einen GS Sieg besitzen beide.
 
Erstmal ist Tennis ja kein Teamsport bei den US Open , von daher finde ich das mit den "Ammis" schwer nachzuvollziehen. Da machts dann imo eher Sinn das du einzelne Personen ablehnst wie in dem Fall Shelton.

Es ist mehr die ganze US Tennis Blase, der ich es nicht so gönne. Egal ob den biased US Tennis Fans (die sich nur für US Spieler interessieren), den biased Journalisten/Podcastern usw. Shelton spielt da auch mit rein, den ich nicht mag und spielerisch halt nicht soo hoch einschätze. Er hat aber ein paar Waffen, die für die allermeisten Gegner gefährlich sind (Aufschlag+Vorhand+
Aggressivität). Dazu die biestige Mentalität. Gewinnt er gegen Zverev, ist er der mehr als verdiente Sieger.
 
Federer war der Anti Zverev, wenn man Walkover und Aufgaben ausklammert, sind das die schnellsten Halbfinalisten seit 2000
7h51: Federer 🇨🇭 Wim 2015 (gegen Groth musste er in den 4. Satz, weil er den 3. Satz im Tiebreak verlor)
7h54: Federer 🇨🇭 Wim 2006
8h02: Federer 🇨🇭 Wim 2004
8h15: Federer 🇨🇭 Wim 2008
8h16: Federer 🇨🇭 USO 2015 (das AF gegen Isner dauerte 2:39 h, 3-Satz-Sieg mit 2 Tiebreaks)

Die Top 5 gehört alleine Federer
Das sind solch absurde Zahlen, für das HF braucht man ja mindestens 5 Partien und 15 Sätze ohne Aufgaben.

Shelton ist der 13. Amerikaner der Open Era der ein US Open Finale erreicht, die letzten waren Fritz (2024), Roddick (2003, 2006), Agassi (insgesamt 6, seine letzten beiden 2002 und 2005) und Sampras (insgesamt 8, seine letzten 3 waren 2000, 2001 und 2002). Das war es, mehr gab es seit 2000 nicht.

Zverev hat jetzt 6 GS Finals erreicht, 3 davon in Serie
6 GS Finals sind genauso viele wie Medvedev, bis vor 5 Monaten führte Medvedev mit 6-3, wer hätte das damals gedacht? Mittlerweile hat er doppelt so viele Finals erreicht wie Stich und mit 2 US Open Finals hat er genauso viele erreicht wie Stich und Becker zusammen.

Drei GS Finals in Serie zu erreichen, dass haben nur die allerwenigsten geschafft, in den letzten 25 Jahren haben es nur Federer, Djokovic, Nadal, Sinner, Alcaraz, Murray und Zverev geschafft. Und in der Open Era sind diese Spieler vor ihm:

RankFinalsPlayerYears / Tournaments
110Roger Federer2005 Wimbledon – 2007 US Open
28Roger Federer2008 French Open – 2010 Australian Open
36Novak Djokovic2015 Australian Open – 2016 French Open
45Rafael Nadal2011 French Open – 2012 French Open
45Novak Djokovic2020 Australian Open – 2021 US Open
45Jannik Sinner2024 US Open – 2025 US Open
74Rod Laver1969 Australian Open – 1969 US Open
74Andre Agassi1999 French Open – 2000 Australian Open
74Novak Djokovic2011 Australian Open – 2011 US Open
74Novak Djokovic2023 Australian Open – 2023 US Open
74Carlos Alcaraz2025 Wimbledon – 2026 French Open
Drei GS Finals in einer Saison haben folgende Spieler geschafft:

PlayerTimesSeasons
Novak Djokovic72011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2021, 2023
Roger Federer52004, 2006, 2007, 2008, 2009
Rafael Nadal42010, 2011, 2017, 2019
Bjorn Borg31978, 1980, 1981
Jimmy Connors21974, 1975
Ivan Lendl21986, 1987
Rod Laver11969
Guillermo Vilas11977
John McEnroe11984
Mats Wilander11988
Jim Courier11993
Pete Sampras11995
Andre Agassi11999
Andy Murray12016
Carlos Alcaraz12025
Jannik Sinner12025
Alexander Zverev12026
Zverev taucht nun 2x in den Top 5 auf für die längsten Spielzeiten in ein GS Finale ein

SpielerTurnierSpielzeit
1Kevin Anderson2018 Wimbledon21H 01M
2Daniil Medvedev2024 Aus. Open20H 33M
3Carlos Alcaraz2022 US Open20H 20M
4Alexander Zverev2026 US Open19H 39M
5Alexander Zverev2024 Roland Garros19H 27M
5Stefan Edberg1992 US Open19H 27M
7Rafael Nadal2017 Australian Open18H 59M
Die Rekorde für ein USO Finale sind:

SpielerSpielzeitJahr
Carlos Alcaraz20H 20M2022
Alexander Zverev19H 39M2026
Stefan Edberg19H 27M1992
Casper Ruud18H 27M2022
Stan Wawrinka17H 54M2016
Novak Djokovic17H 26M2021
Shelton ist nach Sinner, Alcaraz, Cobolli der 4. GS Finalist der 00er Jahre, die 90er haben bislang 9 Finalisten. Shelton hat gegen Zverev 10 Sätze in Serie verloren und bislang auch alle 5 direkten Duelle. Darunter 4 Partien in 2025

Edit: Bei Zverev will ich nichtsdestotrotz auch noch erwähnen, dass er 2 seiner 3 GS Finals im Jahr 2026 ohne ein Duell gegen Top 20 Spieler erreicht hat. Das ist KEIN Vorwurf an Zverev, sondern Enttäuschung über die ATP-Verhältnisse
 
Zuletzt bearbeitet:
Zverev taucht nun 2x in den Top 5 auf für die längsten Spielzeiten in ein GS Finale ein
Das liegt aber mitunter auch an veränderten Bällen, Belägen und mittlerweile auch seinem Spielstiel mit dem extrem langen zweiten Aufschlaggetippse. In den letzten 20 Jahren gab es nicht so viele Finalisten, die viele Schlachten gebraucht haben ins Finale. Das waren oft die Big3, die im Gegensatz zu Zverev in vielen Runden cruisen konnten, weil sie dem Rest so extrem überlegen waren.
Die Ära davor war noch deutlich mehr von S&V geprägt.
Aber klar ist: er hatte zu Beginn des Turniers nicht die Form für ein Finale und hatte zwei ewig lange Duelle. Danach hatte er zwar immer straight Sets, aber ist auch nicht glanzvoll durchgekommen. Das wird gegen Shelton eine extrem harte Hürde. H2H hin oder her.
Ein Slam Finale ist ne andere Hausnummer. Für ihn dürfte die Erfahrung sprechen und der Druck der Öffentlichkeit liegt mindestens genauso hoch bei Shelton. Anders als das bei Cobolli in Paris war.

Könnte ein Nervenkitzel werden am Sonntag. Da bin ich dann vielleicht auch wieder zu Hause.
Edit: Bei Zverev will ich nichtsdestotrotz auch noch erwähnen, dass er 2 seiner 3 GS Finals im Jahr 2026 ohne ein Duell gegen Top 20 Spieler erreicht hat. Das ist KEIN Vorwurf an Zverev, sondern Enttäuschung über die ATP-Verhältnisse
Ja das stimmt faktisch. Es stellt sich daher die Frage ob ein Duell mit z.B. de Minaur oder Cobolli hier jetzt schwerer gewesen wäre als ein Duell mit Khachanov. Die Top 20 sind aktuell untereinander nach den Top3 (evtl. plus Shelton und Djoker) austauschbar. Daher ist die Top10 Geschichte auch eher eine Spielerei. Er hat die formstärksten Spieler seines Draws geschlagen. Ich persönlich finde die Abwechslung gut. Allerdings kommt die nicht von einer Starken Breite was ich bevorzugen würde, sondern von einer extrem schwachen Spitze. Und das in Summe, weil außer Zverev dieses Jahr niemand konstant war (aus körperlichen oder leistungstechnischen Gründen).
 
Khachanov begann im letzten Tiebreak sehr stark, führte mit 2 Minibreaks. Bei 6-4 und zwei Satzbällen verließ ihm aber die Vorhand und der Aufschlag, bei 6-4 verschlug er gleich 2 Vorhände. Da war auf jeden Fall mehr drin. Zverevs Aufschlag zum 7-6 und die eine Vorhand um das Netz waren sehr stark. Ansonsten fand ich ihn auch teilweise zu passiv

 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das stimmt faktisch. Es stellt sich daher die Frage ob ein Duell mit z.B. de Minaur oder Cobolli hier jetzt schwerer gewesen wäre als ein Duell mit Khachanov. Die Top 20 sind aktuell untereinander nach den Top3 (evtl. plus Shelton und Djoker) austauschbar. Daher ist die Top10 Geschichte auch eher eine Spielerei. Er hat die formstärksten Spieler seines Draws geschlagen. Ich persönlich finde die Abwechslung gut. Allerdings kommt die nicht von einer Starken Breite was ich bevorzugen würde, sondern von einer extrem schwachen Spitze. Und das in Summe, weil außer Zverev dieses Jahr niemand konstant war (aus körperlichen oder leistungstechnischen Gründen).

Ich fand schon, dass ein paar der interessanteren in der untern Hälfte waren. Nichtsdestotrotz sind das eben diese ATP-Verhältnisse
Sinner verletzt
Alcaraz lange weg
Auger-Aliassime kein HF 2026 erreicht
Djokovic in die Jahre gekommen
Medvedev deutlich nachgelassen
Cobolli
de Minaur
Shelton hat sich zuletzt gut gemacht
Fritz Knie?

Danach kommen ja schon Tien, Jodar, Mensik, Nakashima, Bublik, Ruud und Co
Die Top 10, 12 sind in meinen Augen so schwach wie nie in den letzten 25 Jahren.

Ein Wort noch zu Jodar, ich hatte schon bei den FO und in Wimbledon das Gefühl, aber irgendwie hat er bislang es nicht geschafft bei den GS sein bestes Tennis zu spielen, teilweise war er weit weg davon
In RG erreichte er natürlich das VF und die 1. Hälfte des 1. Satzes gegen Zverev war wirklich stark. Aber er tat sich in R2 gegen Duckworth schwer, er hätte gegen Michelsen nach 1-2 Saztrückstand genauso gut fliegen können und im AF gegen Carreno Busta war er 0-2 Sätze zurück. Auch in Wimbledon war er 1-2 Sätze hinten gegen Carreno Busta bevor er gegen Mochizuki verlor. Hier schoss in Bu ab. Jodar ist frisch auf der Tour und noch hat er "Welpenschutz". Dennoch muss er bei den GS sich deutlich steigern, zuzutrauen ist es ihm, es wäre für die Tour auch wichtig.
Michelsen (42) war sein einziger Top 50 Sieg bei einem GS in diesem Jahr. Und Michelsen hat sich in den letzten 2 Monaten deutlich gesteigert
 
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