Ich glaube das liegt in vielen Fällen an finanziellen Gründen, in Norwegen gibt es soweit ich weiß kein Sicherheitsnetz über Zoll und Polizei und persönliche Sponsoren gibt es auch nicht oder nur sehr begrenzt. Wenn man da nicht mehr im Kader ist oder längere Zeit als Fahrstuhlspringer zwischen COC und Weltcup hin und her wandert, zieht man dann wahrscheinlich schneller die Reißleine.Ich wundere mich oft darüber, dass Norweger (relativ) zeitig ihre Karriere beenden. Er wird sich das gut überlegt haben. Alles Gute für seine Zukunft!
Es gab auch immer wieder Sportler:innen in Norwegen durch die Disziplinen hinweg, welche betont haben, dass es für sie auch finanziell wesentlich lukrativer und sicherer ist, sich in die freie Wirtschaft in Norwegen zu begeben als eine Karriere im Profisport anzustreben, selbst wenn sie in nem Studium erstmal weiter finanziell darben müssen.So ist es, selbst im B-Kader müssen viele Springer nebenbei arbeiten, weil es keine finanzielle Absicherung gibt. In wie weit Springer in welchem kader ihre Ausrüstung, die Trainingscamps etc. selbst zahlen müssen, weiß ich nicht. Aber irgendwo muss ja auf jeden Fall Geld für Miete, Lebensmittel etc. herkommen. Wenn sie da dann merken, dass sie ein paar Jahre keinen Durchbruch haben und auch jüngere sie überholen, dann kommen sie ins grübeln. Klar sieht man an Leuten wie Pius Paschke, dass ein später Durchbruch möglich ist, aber durch Polizei und Zoll ist da die finanzielle Situation einfach eine andere.
Doch. Damit haben die Sportler die Möglichkeit, im Anschluss der sportlichen Karriere beim Staat unterzukommen. Und Polizei/Zoll/Bundeswehr profitieren ebenfalls davon denke ich. Sie bekommen fitte Leistungssportler, die Eigenschaften mitbringen, die gerade in diesen Berufszweigen wichtig sind. Ich finde das passt zusammen. Wer dann nach der Karriere doch etwas anderes möchte hat sicherlich die Option, aus diesem System auszusteigen.Verübeln kann man es ihnen sicher nicht und ich bin mir persönlich auch nicht sicher ob ich den deutschen Weg der Sportförderung für super ideal halte. Klar den Punkt der größeren finanziellen Sicherheit hat er erstmal.
Da wäre ich als linker Antifa Sportler der mit ACAB auf dem Helm die Schanze runterspringt, aber hart aufgeschmissen dannDoch. Damit haben die Sportler die Möglichkeit, im Anschluss der sportlichen Karriere beim Staat unterzukommen. Und Polizei/Zoll/Bundeswehr profitieren ebenfalls davon denke ich. Sie bekommen fitte Leistungssportler, die Eigenschaften mitbringen, die gerade in diesen Berufszweigen wichtig sind. Ich finde das passt zusammen. Wer dann nach der Karriere doch etwas anderes möchte hat sicherlich die Option, aus diesem System auszusteigen.
Aigner allerdings auch überwiegend seit x Jahren. Nur scheint der davon trotzden irgendwie leben zu können. Preisgelder + Förderung vermutlich. In Österreich oder anderen Ländern hat mans als B-Kaderspringer immer noch ganz gut.Wenn man sich die Ergebnisse der letzten Jahre anschaut gibt es auch keine sportlichen Perspektiven weiterzumachen. Letzte Saison war er ausschließlich im COC unterwegs.
Mit der Gesinnung findet man sich glaube ich eher nicht im Sport wieder, wo man für sein Land antritt.Da wäre ich als linker Antifa Sportler der mit ACAB auf dem Helm die Schanze runterspringt, aber hart aufgeschmissen dann
Nur Spass
Naja man hat da ja schlecht ne Wahl...Mit der Gesinnung findet man sich glaube ich eher nicht im Sport wieder, wo man für sein Land antritt.
Ich denke, solche Leute schaffen es gar nicht erst in irgendwelche Leistungskader. Als Profisportler muss man sich nämlich unterordnen und Hierarchien akzeptieren können.Naja man hat da ja schlecht ne Wahl...
Kannst ja schlecht unter neutraler Flagge starten weil man sich als "Anti D" definiert.
Man muss halt manchmal im Leben Kompromisse machen.Da wäre ich als linker Antifa Sportler der mit ACAB auf dem Helm die Schanze runterspringt, aber hart aufgeschmissen dann![]()
Aigner ist bei der Polizei, wie Aschenwald. Das ist/war sein Absicherung. Oder Andreas Kofler, der bei der Polizei geblieben ist. Aigner ist dort auch nicht 2021/22 rausgeflogen, obwohl er für jene Saison den Kaderstatus verloren hatte. Um genau zu sein, gibt es in Österreich nur Nationalkader und A-Kader, wenn man als älterer Springer noch im Kader sein will. B und C-Kader sind altersmäßig begrenzt.Aigner allerdings auch überwiegend seit x Jahren. Nur scheint der davon trotzden irgendwie leben zu können. Preisgelder + Förderung vermutlich. In Österreich oder anderen Ländern hat mans als B-Kaderspringer immer noch ganz gut.
Das wird sich bei Aigner in engen Grenzen halten. Aber im Frühjahr und im Sommer wird er schon ein bisserl was machen müssen. Auch wenns "nur" Ausbildungslehrgänge sind.Heisst das Aigner muss neben dem Training und den Wettbewerben noch wie jeder andere Dienst schieben in der Woche?
Sag einfach das,heißt all cops are beautifulDa wäre ich als linker Antifa Sportler der mit ACAB auf dem Helm die Schanze runterspringt, aber hart aufgeschmissen dann
Nur Spass
All cats are beautifulSag einfach das,heißt all cops are beautiful![]()