Karriere-Ende ab 2019


Kirsten

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Wieso. Das ist doch so, dass sie Fetti dabei haben will.... und eben nicht generell einen weiteren anderen Betreuer oder Trainer zusätzlich. Sie wollte eine Person aus ihrem privaten Umfeld. Und das ist sehr wohl unprofessionell und eigensinnig. Hat der ÖSV auch so gesehen (sonst hätte man ihr das gewährt) und du sagst selbst dass es richtig war.

Sorry, aber das wirkt auf mich einfach wie eine Kurzschlusshandlung. Mit 24 Jahren nach ihrer besten Saison die Karriere wegzuwerfen, die gerade erst so richtig begonnen hat. In einer Situation, wo für die Damen immer mehr getan wird. Auch vom ÖSV. Die weitere Karriere davon abhängig zu machen (sonst hätte sie weitergemacht) ist doch albern und kindisch.
Genau dieser Satz ist einfach falsch. Sie hat die Karriere aus anderen Gründen beendet. Fettner dabei zu haben, wäre ein letzter Versuch gewesen, ob es so klappt, aber es ist ja nicht so, als wäre alles super und ihr hätte nur Fettner gefehlt. Sie hat x Gründe, wegen denen sie aufhört, und sie sagt: vielleicht wären y Gründe nicht so schlimm, wenn ich Unterstützung durch Fettner hätte. Das wurde abgelehnt, also bleiben da immer noch besagte x Gründe, wegen denen sie nicht mehr weitermachen kann/will.
Für dich mag es ein Karriere wegwerfen sein, aber wie gesagt, du kannst nicht in sie reinschauen. Wenn man liest, wie schlecht es ihr z.B. bei OL ging, wer weiß, wie es ihr sonst so ging. Nicht jeder ist für Leistungssport gemacht, und mir ist lieber, sie ist dan dann ehrlich zu sich selbst und sagt: so, wie es jetzt ist, geht es nicht, als wenn sie sich da Jahre durchquält und leidet.
 

Finn-Lady

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Ich glaube, du verstehst nicht, worauf wir hinaus wollen. Ja, womöglich ist da ein wenig Trotz dabei. Darf es auch.
Letztendlich tust du doch nichts anderes 😉 Du beharrst auf deinem getroffenen Urteil.

Ja, du kannst es merkwürdig finden. Ja, es muss dir nicht gefallen.
Ich bin auch zwiegespalten, da ich aber die genauen Hintergründe nicht kenne, kann ich keine Positionierung vornehmen und mit dem Finger nur auf eine Seite zeigen. Aber natürlich hat auch eine Lisa Eder das Recht, Aussagen zu treffen (die du aber in Gänze gar nicht einfließen lässt - danke an @Kirsten fürs gebetsmühlartige Wiederholen).
Die Art und Weise, wie du über Lisa Eder urteilst, ist für mich komplett drüber. Vor allem, wenn man dann liest, dass es bei Kamil zwar nicht so pralle war, du es aber akzeptierst, weil es eben Kamil ist. Auch diese Entscheidung war gemäß deiner Sichtweise egoistisch, auch er hat sein Team im Stich gelassen und die Trainer als Deppen dastehen lassen, auch er untergräbt die Autorität der Trainer. Bei Kamil ist es Extravaganz, bei Lisa Extrawurst.
Lisa Eder ist zudem albern und kindisch, unprofessionell und eigensinnig, naiv und unreif, will Zeit mit dem Lover verbringen… und das alles von dir in 8 Posts. Holla die Waldfee 🙃 (Und dabei habe ich noch nicht einmal alles zitiert. Reicht für mich schon…)

Lass es doch einfach stehen. Lisa Eder hat für sich die Entscheidung getroffen (und sicher nicht als Kurzschlussreaktion), Punkt. Es gibt Menschen, die das hinterfragen und traurig finden, ohne eine Partei als den alleinigen Schuldigen/die alleinige Schuldige auszumachen. Weil nämlich eine Athletin geht, die uns zuletzt so viel Freude gemacht hat. Also denen, die das Skispringen der Damen verfolgen 🤡
 

Lazergirl

EFF #3
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Genau dieser Satz ist einfach falsch. Sie hat die Karriere aus anderen Gründen beendet.
Sie hätte aber weiter gemacht, wenn der ÖSV ihren Wunsch erfüllt hätte! Was sie doch selbst gesagt hat.

Also wären alle weiteren Gründe / Umstände für sie zumindest nachrangig gewesen. In meinen Worten: "nicht so schlimm".


Für dich mag es ein Karriere wegwerfen sein, aber wie gesagt, du kannst nicht in sie reinschauen. Wenn man liest, wie schlecht es ihr z.B. bei OL ging, wer weiß, wie es ihr sonst so ging. Nicht jeder ist für Leistungssport gemacht, und mir ist lieber, sie ist dan dann ehrlich zu sich selbst und sagt: so, wie es jetzt ist, geht es nicht, als wenn sie sich da Jahre durchquält und leidet.
Wobei wir beim Punkt Mentaltrainer/ Psychologische Hilfe sind. Ich gehe eigentlich davon aus, dass der ÖSV seine Sportler in jeder Hinsicht vernünftig betreut. Oder haben das vielleicht nur die Herrenteams und bei den Damen wird an dem Punkt gespart? Das war ja bei Kramer schon offensichtlich, dass sie psychisch komplett am Ende war. Da fragt man sich auch, warum es nicht gelungen ist ihr aus der Krise heraus zu helfen. Vielleicht besteht da wirklich Bedarf beim ÖSV.
 

Kirsten

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Sie hätte aber weiter gemacht, wenn der ÖSV ihren Wunsch erfüllt hätte! Was sie doch selbst gesagt hat.

Also wären alle weiteren Gründe / Umstände für sie zumindest nachrangig gewesen. In meinen Worten: "nicht so schlimm".
Ich würde ehr sagen: schlimm, aber mit Fettner vielleicht weniger schlimm.
Und genau da ist eben deine Sichtweise genau gegensetzlich zu meiner Meinung. Also können wir die Diskussion dann auch beenden, bevor wir noch 100 Mal das selbe schreiben
 
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